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Ilsenburg Brocken mit Christoph
8. BiMa Ultra Marathon 2018 âSanftâ werde ich um 05 Uhr aus den TrĂ€umen gerissen. Heute ist mal wieder Raceday, der BiMa steht an, einer meiner LieblingslĂ€ufe in einer gerade erwachten Natur, alles grĂŒnt, es ist Mai, und es ist warm⊠sehr warm.
Keine Ahnung wie die das immer hinbekommen, aber wenn Hannover Marathon ist, ist geniales Wetter. Letztes Jahr hab ich zwar bei Start gezittert, aber auch damals wurde es richtig mopsig. Aber dieses Jahr: My lovely Mr. Singingclub, das war schon was âŠ
Dieses Jahr (und ich hoffe auch noch lĂ€nger) bin ich zusammen mit Matthias im âTeam Artiva Athletixâ gestartet. Artiva ist ein Sportartikelhersteller aus Berlin der fĂŒr unseren Lauf, dem SuMeMa im Januar, bereits groĂzĂŒgig die Teilnehmershirts gestellt hat. Artiva ist auĂerdem schon seit ein paar Jahren der Offizielle Shirthersteller fĂŒr den Hannover Marathon. Nun also dĂŒrfen wir, Matze und ich und viele andere liebe nette Leute die Botschaft dieses Unternehmens hinaustragen, und das machen wir gerne #wirziehengewinneran.
FĂŒr mich begann das Marathon Wochenende bereits am Samstag da ich mit Kerstin die Startunterlagen abholen wollte. Es bietet sich an dabei auch gleich einen Rundgang durch die kleine aber feine Messe zu absolvieren. Hier trafen wir auf vielerlei bekannte Gesichter, pflegten Kontakt und knĂŒpften neue die uns, was den SuMeMa betrifft sehr
gefallen. So traffen wir auf GĂŒnter Klein, der mit seinen Wrightsock Stand, wie jedes Jahr gleich vorne links zu finden ist, beste Socken ever, wĂŒrde ich sagen.
Direkt daneben, aber rechts vom Eingang trafen wir auf Michael Pohl, der dort mit seinen Selbstdesignten KleidungstĂŒcken meine Aufmerksamkeit fand. Die Marke âIronHaiâ aus Hamburg verdient eine erhöhte Aufmerksamkeit und wir sind gespannt was sich daraus fĂŒr uns (SuMeMa) entwickeln kann.
Nachdem wir die Startunterlagen im Sack hatten ging wir noch ins Team Camp um dort bei Simon mein Laufshirt fĂŒr den Marathon abzuholen. Ein kurzer Plausch und weiter auf einen Abstecher in die City.
Raceday, Sonntag 08. April 2018
Zum ersten Mal seit ich zum Hannover Marathon fahre (seit 2009, mit Unterbrechungen) nutze ich den ĂPNV, was soll ich sagen, keine Ahnug warum ich das nicht schon frĂŒher gemacht habe. Vom Bahnhof Messe Ost Expo Plaza (Anfahrt fĂŒr mich keine 35 Minuten) fahre ich ganz entspannt in die City bis zum Aegidientorplatz und bin nach 3 Minuten gehen bereits am Rathaus. Ich begebe mich direkt zum Team Camp. Dort sind schon einige andere Teilnehmer, auch der Matze, zugegen und wir quatschen ein wenig dummes Zeug bevor es um 08 Uhr zum Fototermin geht. Dort lerne ich nun auch endlich Gunter kennen der uns so beim SuMeMa unterstĂŒtzt hatte. Schnell ein paar Bilder und nachdem wir den Start der Handbiker und Skater verfolgt hatten machten wir uns selbst auf in unseren Startblock. Matze leider in Block C ich weiter vorne in Block B. Matze hatte aber wohl ganz nette Begleitung und so machte jeder sein Ding.
Im Block B traf ich auf viele alte Gesichter. Es kam mir fast vor wie ein Familientreffen, schön, und das beim Marathon wo insgesamt 25000 Teilnehmer unterwegs sind. Direkt neben mir unter anderen Torben. Der Starschuss fÀllt und alle brettern los. Meine Wunschzielzeit: unter 03:15 Std, mal sehen was geht.
Die letzten Wochen, ach was, Monate, bin ich nur langsam unterwegs gewesen, das höchste der GefĂŒhle war mal eine 05:50 Pace auf 25 km, meine ich, ansonsten stets im Bereich 6 bis 7, einmal sogar noch mehr (oder weniger, wie man es nimmt), aber hier ballern wir gleich mit einer 04:20 Pace durch die Landschaft und die kann ich sogar bis fast bis KM 20 halten. Erst dann wurde ich geringfĂŒgig langsamer (ab KM 30). ZunĂ€chst laufe ich allein, ziemlich schnell hab ich aber einen LĂ€ufer vor und neben mir der genau mein Tempo hat und wir laufen fast 12 km zusammen bevor wir plötzlich feststellen (er wahrscheinlich schon vor lĂ€ngeren) das wir uns âkennenâ. Wir folgen uns gegenseitig bei Instagram, was ist die Welt doch klein. Irgendwann bei KM 12 oder 13 stieĂ dann Torben zu uns und gemeinsam liefen wir als dreier Combo nun weiter. Wahrscheinlich puschten wir uns gegenseitig, keiner wollte schwĂ€cheln und so liefen wir bis KM 25 zusammen, dann legte Jonas (der Instagramer) plötzlich einen höheren Gang ein, wir einen etwas kleineren und schwupps war er weg
Wir trafen uns aber spÀter im Zielbereich noch einmal. Gruà andieser Stelle an Dich
Torben und ich waren also nun allein und Torben hatte eine kleine SchwÀche (meine kommt spÀter, aber sie kommt) und ich noch ein wenig Luft im Getriebe. Wir trennten uns also bei KM 27 oder so und jeder lief sein Tempo weiter, bei mir nun eine 05:10 im Schnitt die letzten 15 km.
Die Sonne wurde immer unerbittlicher und wir wurden auf der Strecke fast gebraten. Das Publikum war Super drauf, es trommelte und Pfeifte ĂŒberall, die Kinder freuten sich ein Loch in die MĂŒtze wenn man Sie abklatschte, herrlich, das ist was ich am Marathon mag. Innerlich eigentlich schon fertig mit der Welt, teilweise Tunnelblick, jeder KM bringt einen nĂ€her ans Ziel, die Menge der Leute, fast nur begeisterte Gesichter, ein Tag in der Stadt wo nicht jeder nur in seine Jacke grummeltâŠ. warum kann das nicht immer so sein
Naja, genug philosodingsdaâŠ.
Die letzten KM ziehen sich wie gewohnt, der Streckenverlauf wurde dieses Jahr aber geĂ€ndert was dem Marathon sehr zugute kommt. Ich habe natĂŒrlich wieder viel zu wenig getrunken, in den letzten 3 Stunden keinen halben Liter, mein groĂes Problem, wie immer, und so lauf ich natĂŒrlich schon auf Reserve.
Aber dann, die letzten 400 m, die schönsten ĂŒberaupt, die Vorfreude gleich die Beine still halten zu können, das BelohnungsgetrĂ€nk aus Erdingen, die Medaille âŠ. das Ziel. Herrlich.
Nach 03.20:44 Std. ĂŒberschreite ich die Linie, langsamer als letztes Jahr (03:11:31 Std.) aber genauso glĂŒcklich und Stolz wie immer. Ich kann damit sehr zufrieden sein. Die Temperaturen sind natĂŒrlich ein Faktor, aber wenn man nicht trainiert so wie es sich gehört dann darf und muss man damit glĂŒcklich sein, nicht auszudenken was passieren wĂŒrde wenn ich mal strukturiert und vor allen weniger laufe wĂŒrde. Da könnten sich die da vorne aber warm anziehen
Immerhin, laut meiner Berechnung bin ich unter den ersten 9,4 %, Platz 245 von insges. 2579 LĂ€ufern (m/w).
Ich stĂŒrze 2 kĂŒhle Blonde herunter und mache mich auf den Heimweg. Hab es eilig, schlieĂlich ist ja am Nachmittag noch Tanzkurs gewesen
Start
Ziel
dazwischen muĂ man nur laufen
28. HAJ Hannover Marathon Keine Ahnung wie die das immer hinbekommen, aber wenn Hannover Marathon ist, ist geniales Wetter. Letztes Jahr hab ich zwar bei Start gezittert, aber auch damals wurde es richtig mopsig.
Wir haben es mal wieder getan, der Christoph und ich. Bei allerbesten Karfreitagswetter sind wir ein Genussrunde durch den Harz gestratzt. Der Plan: Sonnenaufgang auf dem Achtermann, dem dritthöchsten Berg Niedersachsens, und von hier aus den Brocken bewundern.
Start war um 06:20 Uhr auf dem Parkplatz OderbrĂŒck SĂŒd, das hieĂ fĂŒr mich aufstehen um 04:10 Uhr (nach dem ich erst um halb 1 ins Bett gegangen bin ) und treffen mit Christoph und 05:15 Uhr auf dem Rasthof Hildesheimer Börde zwecks Fahrgemeinschaft.
Was hatten wir fĂŒr ein GlĂŒck (obwohl: wenn Engel reisen âŠ.), pĂŒnktlich zum Sonnenaufgang waren wir auf dem Gipfel des Achtermannes. Was fĂŒr ein grandioser Tagesbeginn. Besser geht es nimmer. Die Stille, die Sonne, die Luft ⊠einfach toll.
Nach unzĂ€hligen FotoÂŽs machen wir uns wieder auf den Weg, bei besten Laufbedingungen (es hat die Nacht 2 cm Neuschnee gegeben) watzen wir ĂŒber den âBösen Hundâ zum höchsten Berg Niedersachsen, den Wurmberg.
Vom Wurmberg aus geht es hinab bis zur alten Bobbahn, wir kratzen Schierke an und erklimmen ĂŒber den Eckerlochstieg den Brocken, unser Berg. Hier oben weht schon ein steifes LĂŒftchen und nach kurzer Fotopause machen wir uns auch alsbald wieder an den Abstieg, direkt nach OderbrĂŒck.
Nach 4,5 Stunden sind wir wieder auf dem Parkplatz. Wir haben jeden Meter genossen, hatten tiefgrĂŒndige GesprĂ€che und einfach einen schönen, entspannten Morgen in der freien Natur. Was gibt es schöneres ?
Ich wĂŒrde sagen: Alles richtig gemacht.
AchterWurmBrockâKarfreitag 2018 Wir haben es mal wieder getan, der Christoph und ich. Bei allerbesten Karfreitagswetter sind wir ein Genussrunde durch den Harz gestratzt.

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STARTER AUF DER 30-ER WERDEN MICH HASSEN, DIE 50-ER WERDEN MICH TĂTEN WOLLEN, DIE 80-ER WERDEN GAR NICHTS MACHEN (KĂNNEN), DIE SIND RICHTIG I.AâŠ!
So schrieb es seinerzeit der Streckenchef Mario in einer Mail an Racedirector Michael. Was soll ich sagen, das kann ich so nur unterschreiben
Gestern, am 10.03.2018 fand in Hörsum, ein kleines Nest sĂŒdöstlich von Alfeld, erneut der Schneewitchen Trail statt. Es standen drei Gemeinheiten zur Auswahl:
MĂ€r(d)chen Trail (30 km)
Schneewitchen Trail (50 km)
EisenZwerg (80 km)
Ich entschied mich mutig fĂŒr den EisenZwerg, obwohl ich schon vorher wusste das es ein Kampf werden könnte. Man weiĂ ja vorher auch nicht wie das Wetter sein wird. Ist der Boden gefroren oder weich, liegt vielleicht sogar Schnee (dann wĂ€re ich wahrscheinlich immer noch unterwegs ) oder regnet es in einer Tour ? Fragen ĂŒber Fragen.
Punkt 0600 ist der Start am Hotel âZur Euleâ welches auch gleichzeitig Kommandozentral des Wahnsinns ist. Hier werden wir auch nach KM 30 verpflegt und natĂŒrlich ist es auch das Ziel unserer Reise. Doch erst einmal mĂŒssen wir starten.
Sebastian und ich bleiben von Anfang an zusammen, ok, manchmal trennen uns 100 meter weil ich in die BĂŒsche muss oder am schwĂ€cheln bin, aber wir rocken das zusammen. Nach 3 km der erste âVerlĂ€uferâ. Wir laufen gerade eine Erhebung hoch (was auch sonst), da merkt Sebastian das wir hĂ€tten abbiegen mĂŒssen. Also wieder 500 m zurĂŒck und das Feld von hinten aufrollen.
Die ersten Stunden ist das Wetter, na sagen wir mal: bescheiden. Es regnet, starker Nebel und irgendwie recht ungemĂŒtlich. Ich denke mir wenn das so weiter geht dann wird es schwierig mit einen erfolgreichen finish. Aber irgendwann, ich glaube so gegen 9 oder halb 10 wurde es freundlicher, die Laune stieg, die Motivation auch und alles war wieder gut.
Sebastian und ich kĂ€mpfen uns durch die Landschaft. Immer wenn man froh ist einen erneuten Berg (HĂŒgel) erklommen zu haben dann ging es ZACK auch gleich wieder runter, das war schon seeehr amĂŒsant. Es wurden Schleifen eingebaut wo ich dachte Mario muss bei der Planung besoffen gewesen sein, aber war er wohl nicht wie er mir spĂ€ter versicherte. Es war definitiv der Plan uns zu brechen
Relive âSchneewitchentrail/Eisenzwergâ
Nach fast 4 Stunden erreichten wir endlich wieder Hörsum. 4 Std fĂŒr 30 km, das geht sonst schneller. Aber wir sind glĂŒcklich, verpflegen uns und starten auf Runde 2 die uns nach Westen zu den 7 Bergen fĂŒhren soll. Aber natĂŒrlich nicht direkt, das wĂ€re ja nicht zielfĂŒhrend. Alles beim alten. Hoch, runter, links herum, rechts herum und nach unendlichen 380 Minuten sind wir an der AdamishĂŒtte, km 45,8 auf meiner Uhr. Ok Marathonbestzeit ist das nicht.
Im VP an der AdamishĂŒtte treffen wir auf Mario. Er ist eigentlich ganz normal, zumindest wirkt er so nach auĂen, aber wie kommt man dann auf die Idee auf diese Strecke âŠ.
Egal, wir lassen es uns bei einer Bratwurst und Bier (Alkoholfrei) gut gehen, plĂŒndern die Dominosteine und starten von hier aus auf Runde drei in Richtung âHohe Tafelâ.
Es geht wie sollte es anders sein zunĂ€chst wieder bergab mit uns damit wir mit vollem Genuss die Wettenser Schlei in Angriff nehmen können. Komischerweise war die Schlei diesmal nicht so schlimm wie sonst. Wahrscheinlich hat sich der Körper schon so daran gewöhnt das es schwierig bergauf geht das er das gar nicht mehr wahr genommen hat. Trotzdem waren wir (also ich auf jeden Fall) im AâŠ. als wir oben angekommen waren.
Durch die 7 Berge liefen wir nun (hoch und runter) zur âHohen Tafelâ auf 395 m ĂŒ. NN. Ab hier wurde es dann etwas gnĂ€diger was die Strecke betrifft. Bis zur AdamishĂŒtte bei km 70 konnte man meist normal laufen, nur ein etwas lĂ€ngerer Anstieg stand im Weg.
Von der AdamishĂŒtte aus liefen wir nun die letzten 8 km wieder auf Runde 2 bis Hörsum. Hört sich nicht viel an, kann sich aber ziehen. Besonders der letzte Anstieg hinter Alfeld hoch zum âKuckuckâ hat es mir noch einmal richtig gegeben. Matsch, bergauf, SUPER.
Doch dann, nach 11 Stunden und 26 Minuten erreichen wir endlich das Ziel in Hörsum. Ich bin Mega Platt. Wir setzen uns gleich auf die ersten StĂŒhle im Raum und eine freundliche Hand reicht mir ein Ăttinger
Michael versorgt uns mit einer genialen Urkunde und einer schönen Medaille und sofort sind sĂ€mtliche Mordgedanken wieder verschwunden. GlĂŒck gehabt Herr Neumann und Herr Reichelt
Dieser Lauf ist wirklich etwas besonderes. Besonders hart, besonders lang, besonders anstrengend. Aber auch besonders ANDERS.
Mit viel Witz und Freundlichkeit wird man an den VPÂŽs empfangen und umtĂŒdelt, die Bratwurst war legendĂ€r und am VP in Hörsum wurden wir von einen Zwerg bedient. Was will man mehr.
Ein groĂes Dankeschön an Susanne, Silvia, Mario und Michael fĂŒr die Organisation dieses Laufes. Ihr habt uns einen ereignisreichen Samstag beschert.
Danke auch an Sebastian fĂŒr die 11:26 Stunden die wir gemeinsam unterwegs sein durften. Die meisten Bilder die Ihr hier seht sind von Sebastian, ich kennzeichne die jetzt nicht, ich denke das sieht man an der Perspektive đ Danke auch dafĂŒr đ
Jetzt heiĂt es erst einmal regenerieren damit wir Montag wieder Fit sind
Schneewitchen Trail (Eisenzwerg) STARTER AUF DER 30-ER WERDEN MICH HASSEN, DIE 50-ER WERDEN MICH TĂTEN WOLLEN, DIE 80-ER WERDEN GAR NICHTS MACHEN (KĂNNEN), DIE SIND RICHTIG I.AâŠ!
Montag, es hat geschneit. Die Baustelle ruhtâŠ. die Gelegenheit sich in Hildesheim aussetzen zu lassen um nach Hause zu laufen đ Direkt ? Mitnichten. Es ist ein Abstecher ĂŒber den Marienberg zur Marienburg geplant. Start am FuĂe des Osterberges, dem ehemaligen TruppenĂŒbungsplatz am nordwestlichen Rand von Hildesheim. Der O-Berg, ein Universum fĂŒr sich, jedes mal wieder schön hier zu laufen, aber kalt, windig. Ăber LandstraĂen laufen ich nach Schulenburg und erreiche den Marienberg mit dem Schloss Marienburg on Top. Ein/Zwei Bilder wandern auf die Speicherkarte đ In Nordstemmen kehre ich kurz beim BĂ€cker ein um fĂŒr die nötigen Kalorien zu sorgen, paar Meter werden es ja noch sein. Ich erreiche Mahlerten, ein letzter Blick zurĂŒck ins Land, nun wieder rein in den Wald, genauer gesagt in den Hildesheimer Wald den ich nur kurz in Diekholzen verlasse um gleich darauf wieder von Ihm verschluckt zu werden. In Bad Salzdetfurth spuckt er mich nach einiger Zeit wieder aus. Das war ein ganz schöner Ritt đ
Los gehtÂŽs âŠ
Osterberg, Blick zurĂŒck ĂŒber Hildesheim
Schon recht frisch heute
Der Osterberg, ein Universum fĂŒr sich
Etappenziel in der Ferne, der Marienberg mit der Marienburg
Nordstemmen
der Hildesheimer Wald, da oben geht es âgleichâ lang
Giesen
Die Burg mit Max-Tele rangeholt
Schulenburg
angekommen, die Marienburg
Blick zurĂŒck ĂŒber Mahlerten hinweg
Geschafft, fast zu Hause đ .. Home is where my Fernsehturm ist đ
Frostig und windig, das beschreibt es fĂŒr den Mittwoch âHomerun Burgstemmenâ aus am besten. Zum GlĂŒck hab ich in meiner Trinkflasche âRĂŒckenwindâ oder besser gesagt âTailwindâ gehabt, ein erster Test, recht positiv. Da ich generell sehr wenig trinke (Montag hab ich von den 500 ml nur 300 gebraucht, auf fast 44 km !) bedarf es in der Hinsicht noch ein wenig Training. âRĂŒckenwindâ also in der Flasche und gefĂŒhlte 30 km Gegenwind von vorne (klar, von wo sonst). Der eisige Wind schneidet im Gesicht und ich bin fĂŒr jeden Windstillen Moment dankbar. Ăber Elze geht es durch die Felder nach Gronau, ein StĂŒck das sich zieht und den Wind hab ich aus erster Hand. Ab Gronau belaufe ich bis Petze nur noch Radwege, und das ist auch gut so. Die Waldwege, bzw. die Trails machen im Moment nicht so wirklich SpaĂ, gefrorene Trecker- und Harvesterspuren sind nur suboptimal zu laufen. Das kann, wenn es nicht wĂ€rmer wird, nĂ€chsten Samstag beim Schneewitchentrail sehr amĂŒsant werdenâŠ..
Ab Sibbesse zeigt sich auch die Sonne ein wenig mehr, aber es fehlt Ihr an Kraft mich zu wĂ€rmen und so lauf ich stur den Radweg bis Petze um dann wieder auf Feldwege zu gelangenâŠ. nur leider wird es hier auch wieder frischer um die Nase đ Vom Friedhof in Petze sind es immer ziemlich genau 7 km bis nach Hause, fĂŒr mich dann schon fast ein Zieleinlauf đ
Ein Geier, ich bin zu langsam âŠ
Bahnhof Elze
Gronau
⊠noch 900 m
Der erste Lauf im neuen Monat. Der MĂ€rz ist da, der Frost auch noch. Mein Lauf am Freitag verlief ĂŒber den Galgenberg in Richtung Hildesheim. Na gut, hinkommen musste ich ja auch, also gut 13 km Anlauf genommen um nach 1 1/ÂČ Stunden auf dem Knebelberg zu stehen. Leider ist der Galgenberg nicht sonderlich lang und nach 4 km war das WindgeschĂŒtzte Laufen im Wald schon wieder vorbei. Am Bismarckturm und Kriegerdenkmal vorbei, lief ich zum SĂŒdfriedhof entlang der Marienburger StraĂe, holte mir unterwegs noch kurz was von der Tanke und dann runter zur sagenumwobenen Pferdekoppel âAm roten Steineâ, bekannt und berĂŒhmt berĂŒchtigt vom SuMeMa am 06.01. Hier wurden Rennen entschieden, hier kochten Emotionen đ Komisch, heute war hier kein Matsch, nichts. Ich glaube die haben sich das nur eingebildet âŠ.
Die letzten 10 km der insg. 32 km verliefen dann wieder recht unspektakulĂ€r, dafĂŒr aber mit scharfen Wind von vorne und gefĂŒhlten -100 °C, an der B243 entlang bis Egenstedt und von dort durch den Wald nach Detfurth und nach Hause.
Die Kirche zu Heinde
Knebelberg
Der Galgenberg
Der Bismarckturm
Blick ĂŒber Hildesheim zum Steinberg
Kriegerdenkmal âŠ
âŠ. am Galgenberg
Wer hier wohl seinen Schuh verloren hat âŠ
Sonntag, es liegt eine ereignisreiche Woche hinter mir. Mit diesen letzten Lauf der Woche sind es dann etwas mehr als 136 km (bei 4 LĂ€ufchen), das sollte als Vorbereitung fĂŒr den Schneewitchentrail am kommenden Samstag genĂŒgen đ Was natĂŒrlich nicht bedeutet das ich es jetzt schleifen lasse đ
Der Plan fĂŒr heute war eigentlich die Irmenseul zu besuchen, aber irgendwie war mir nach ein paar Kilometern nicht mehr danach und ich entschloss mich erst einmal flach und âschnellâ nach Sibbesse zu tigern. Unterwegs ĂŒberkam mich der Gedanke das ich ja mal bei Hansi anklopfen könnte, gesagt getan, zwei/drei Messages spĂ€ter hatte wir ein Date. Ich lief also so das ich bei Hansi zu Hause vorbei kommen werde um dann gemeinsam mit Ihn ĂŒber den Tosmar nach Bad Salzdetfurth/Wehrstedt zu fegen. Was wir dann auch taten. Die Zeit verging wie im fluge. Hansi der Schleifer lief natĂŒrlich jede Steigung und so hatte ich keine Ausrede mal ein StĂŒck gehen zu mĂŒssen oder zu können. âBergeâ oder Anstiege die ich sonst oft auch kurz gehe wurden gnadenlos hochgehĂ€mmert, das tat mir (und dem Ego) mal wieder ganz gut. Viel zu leicht lĂ€sst man (also zumindest ich) sich zum gehen verleiten.
Der Tosmar ist bis auf wenige Ausnahmen schneefrei und hĂ€tte sich die Sonne ein klein wenig mehr gezeigt wĂ€re es manchmal sogar schon fast FrĂŒhlingshaft gewesen obwohl die Temperaturen noch weit im Minus Bereich waren. Kurz nach halb 12 war der SpaĂ aber auch schon wieder vorbei, wir erreichten Wehrstedt und ich fuhr Hansi nach Hause (oder durfte ich das jetzt nicht schreiben Hansi ?).
So, jetzt geht es zum tanzen đ Euch noch einen geschmeidigen Sonntag đ Und immer dran denken:
âGrenzen gibt es nur im Kopfâ
Fitness Center, brauch kein Mensch âŠ.
âŠ. wir laufen âŠ.
⊠die spinnen ja wohl.
Pflicht: ein Gipfelbild
⊠der Tosmar, immer schön, nie langweilig.
WochenrĂŒckblick â KWÂ 09 Montag, es hat geschneit. Die Baustelle ruht.... die Gelegenheit sich in Hildesheim aussetzen zu lassen um nach Hause zu laufen đ Direkt ?
Die LĂ€uferwoche wurde am Montag mit einen zĂŒnftigen Lauf zum Himmelbergturm gestartet. Der Turm, der mit seinen 119 Stufen den Himmelberg (307 m. NN) etwa 22 Meter ĂŒberragt steht seit 1985 an Ort und Stelle und ist ein prima Aussichtspunkt auf Alfeld, die Sieben Berge und das Leinetal. FĂŒr meinen Lauf wĂ€hlte ich eine Pendelstrecke, also den selben Weg einmal hin und zurĂŒck auf der fast kĂŒrzesten Strecke, aber es waren dann doch wieder 36,54 km die bewĂ€tigt werden wollten. Belohnt wurde die MĂŒhe mit einen einzigartigen Sonnenuntergang.
Der nĂ€chste Lauf der Woche war ein einfacher kurzer. 11 km, einmal um die Ohe. Tim, mein jĂŒngster hatte am Mittwoch Geburtstag und bevor die âScharâ der KaffeegĂ€ste kommen wollte band ich noch einmal kurz die SchnĂŒrsenkel
Der Donnerstag war wieder fĂŒr eine Runde Indoor Cycling bei Sven reserviert. 4 Doppelberge standen auf der Agenda SEEEEHR SchweiĂtreibend.
Freitag, die Gelegenheit ist gĂŒnstig. Die Arbeit ist getan, wir machen frĂŒher Feierabend. Kurz ĂŒberlegt âŠ. Brocken, ich war dieses Jahr noch nicht oben, die Sonne scheint herrlich ⊠Schnell alles zusammen gerafft und ab geht er der PeterâŠ.
14:30 Uhr, Ilsenburg, los geht es. Einen genauen Plan wie ich laufen wollte hatte ich nicht, einfach hoch und wieder runter. Bis zur Bremer HĂŒtte lĂ€uft man eigentlich den Singletrail der parallel zur Ilse verlĂ€uft, heute nicht. Die Wege sind bis zum Abzweig zur Plessenburg extremst vereist und ein laufen war schwierig (aber möglich), die Hoffnung das der Trail besser aussieht konnte ich vergessen. Ein Sturz wĂ€re fatal gewesen. Also lief ich die Waldautobahn. An der Bremer HĂŒtte lachte mich dann das âZeterklippen Schildâ an und ich beschloss spontan die Klippen mit zu nehmen. Wenige Meter nach der Bremer HĂŒtte wurde es merklich winterlicher, mehr Schnee (alter, kein Neuschnee), es wurde anstrengender aber schöner da weiĂer. Kurz vor Weihnachten lief ich hier runter, versank bei jeden Schritt ca. 30 cm im Schnee und fluchte wie ein Rohrspatz, das war diesmal anders Am Molkenhausstern (733 m NN) angekommen machte ich einen kurzen Stopp. Oh Schreck, der Weg zur Zeterklippe war wegen SturmschĂ€den gesperrtâŠ. aber nur mit einen Flatterband und ein kaum leserliches Schild AuĂerdem waren da schon welche vor mir lang âŠ. also hinterher, wird schon nicht so schlimm sein. Und richtig, das war so gut wie nix, vielleicht 10 BĂ€ume, die aber noch nicht einmal besonders schwierig zu umgehen, da sieht es hier bei uns schon ganz anders aus. GlĂŒck gehabt, einen kurzen Moment lang sah ich den Brockengipfel schwinden ⊠Nach gut 1,5 Stunden fĂŒr 11 km, erreichte ich mein erstes Etappenziel fĂŒr heute, die âGroĂe Zeterklippeâ. Mit Ihren knapp 930 metern ĂŒber normal Null kratz sie schon verdĂ€chtig am Brocken, auf den man von hier aus einen tollen Blick hat (besonders im Sommer).
GroĂ Pause konnte ich nicht machen da man doch schnell zu frieren anfĂ€ngt wenn man so im Wind rumsteht. Also gleich zackig weiter ĂŒber den âGelben Brinkâ zur BrockenstraĂe die sich von Schierke hoch zum Gipfel windet. Es sind erstaunlich wenig Leute unterwegs. Klar, es ist Freitag Nachmittag aber ein paar mehr hĂ€tte ich schon erwartet. 6 oder 7 Wanderer kommen mir entgegen, 1000 meter vor dem Gipfel ĂŒberhole ich zwei Mountainbiker die sich den Berg hochquĂ€len. Jeder Tritt in die Pedal bringt die Reifen zum durchdrehen, aber Sie kĂ€pfen sich hoch, steigen nicht ab, Respekt.
Oben angekommen weht mir ein kalter Wind um die Ohren. Es ist bitterkalt. Schnell ein Foto, und noch eins, und noch eins ⊠die Finger fallen mir schon ab da ich zum auslösen die Handschuhe ausziehen muss. Es ist ein wenig diesig, aber trotzdem immer wieder schön von hier oben ins Land zu schauen.
Schnell mach ich mich auf den RĂŒckweg. Mir grault es ein wenig vor den letzten Kilometern, die glatte Waldautobahn. Berg hoch ging es ja ganz gut, aber runter, wenn man nicht so schnell bremsen kann ⊠Yaktrax wĂ€ren eine gute Idee gewesen, die liegen aber schön warm zu Hause in der Schublade âŠ
Die letzten 1500 Meter, langsam dunkelt es, eine Lampe brauch ich aber noch nicht. Das Eis auf der StraĂe wird weniger, nur hin und wieder ein Streifen des rutschigen VergnĂŒgens. Ein Moment der Unachtsamkeit âŠ. Zack, da liege ich, rutschend zwei Meter lang. Zum GlĂŒck ist nichts weiter passiert.
Ich erreiche meine Nisse, meinen NobelhobelâŠ. dunkel, wie auf Knopfdruck. Das nenne ich mal eine Punktlandung
Was fĂŒr ein schöner Start ins Wochenende mit knapp ĂŒber 1000 hm in den Beinen.
Sonntag, der letzte diesen Monat, dann ist schon wieder ein Moant rum ⊠Hammer wie die Zeit vergeht. Ich nutze den morgendlichen Lauf um mal wieder ĂŒber den Tosmar zu toben. Vorher durchstreife ich aber das Maiental in Richtung Breinumer Kreuz. Hier sind die fleiĂigen Forstleute am aufrĂ€umen, aber das durchkommen erwies sich noch als sehr schwierig. Klettern und balancieren war angesagt. Ich laufe hoch zum Griesberg, lasse ihn aber rechts liegen und laufe auf der anderen Seite gleich wieder runter um nach wenigen Minuten zu erkennen das der eingeschlagene Weg nicht die beste Wahl war. SturmschĂ€den, wieder klettern ? Och nö, ich schlage neue Wege ein und folge einer alten RĂŒckegasse, ein Fehler wie ich bald merke, wieder stehe ich vor umgestĂŒrzten Fichten. Ich schlage mich durch einen Buchenschonung bis zum Hauptweg. Ab jetzt keine experimente mehr. Man will ja auch voran kommen.
Ich laufe bis Diekholzen hinunter, ein Ă€lterer unbekannter LĂ€ufer aus Sibbesse und Claudia H. kommen mir entgegen, immer wieder die selben verdĂ€chtigen hier in meinen Revier. Von Diekholzen aus steige ich in den Tosmar ein, gelaufen wird er bis zum bitteren Ende, incl. Steinberg Wesseln. Unterwegs treffe ich erneut Claudia đ Ganz schön was los hier heute đ Von Wesseln aus fĂŒhren mich die letzten Kilometer ĂŒber die Sauberge zurĂŒck nach Wehrstedt. 30 KM mit ĂŒber 800 hm, so flach ist es hier gar nicht đ
WochenrĂŒckblickâKW 08 Die LĂ€uferwoche wurde am Montag mit einen zĂŒnftigen Lauf zum Himmelbergturm gestartet. Der Turm, der mit seinen 119 Stufen den Himmelberg (307 m.
Der Montag begann mit einen 37 km Lauf ĂŒber Harbarnsen hoch zum Rennstieg. Hier oben herrscht noch tiefster Winter und bei Sonne und Schnee lief es sich einfach ganz wunderbar. War der Lauf am Vortag eher zĂ€h und auch eine Qual, so lief es nun richtig gut. Seit langen mal wieder das GefĂŒhl gehabt das es noch Stunden so weiter gehen könnte. Ich folgte den Rennstieg ĂŒber Wernershöhe hinaus bis oberhalb von Sibbesse und lief dann noch ĂŒber Westfeld/Sellenstedt zurĂŒck.
Nach einen Ruhetag war ich am Mittwoch bereit fĂŒr weitere Schandtaten. Das Wetter war fantastisch und bei Sonne und frostigen Temperaturen lief ich zum Wohldenberg um ein paar schöne Bilder vom Sonnenuntergang ĂŒber dem Ambergau zu machen. PĂŒnktlich zum Sonnenuntergang erreichte ich den Turm und genoss ein paar Minuten die schöne Aussicht bevor es mit einen Schlenker ĂŒber Hackenstedt wieder zurĂŒck nach Wehrstedt ging. Die letzten Kilometer waren schon recht hart, aber wieder waren es knapp ĂŒber 35 km auf der Uhr.
Donnerstag, ein Ruhetag von so vielen , nutze ich um bei einer Stunde Indoor Cycling richtig ins schwitzen zu kommen. Dies mach ich nun schon regelmĂ€Ăig seit Mitte Dezember einmal die Woche und ist eine ganz schöne ErgĂ€nzung um Fit zu bleiben.
Absolutes Highlight war dann am Freitag wo ich 17,50 km zur âHohen Tafelâ lief und natĂŒrlich auch wieder zurĂŒck Auch diesmal wurde ich mit einen tollen Sonnenuntergang belohnt, noch schöner als Montag, auch wegen der Aussicht. Auch hier, im westlichen Teil der Sieben Berge ist es noch sehr winterlich. Man mag es fast glauben wenn man zunĂ€chst durch die Felder bis Sibbesse lĂ€uft, kein Schnee, fast FrĂŒhlingshaft und dann steht man im Wald der WĂ€lder und um einen herum ist alles weiĂ, grandios.
Mit einen Lauf ĂŒber den Tosmar und zurĂŒck durchs Gehlenbachtal nach Detfurth beendet ich die Woche am heutigen Sonntag mit weiteren 30 km auf der Uhr (in der Summe dann also 137 und ein Keks) . Leider sind noch viele Wege und ZugĂ€nge die ich sonst so gerne benutze versperrt und oftmals zwingt es einen dann zurĂŒck auf Waldautobahnen oder Radwege. Man muss momentan schon genau wissen was geht und was nicht.
WochenrĂŒckblickâWoche 11 Der Montag begann mit einen 37 km Lauf ĂŒber Harbarnsen hoch zum Rennstieg. Hier oben herrscht noch tiefster Winter und bei Sonne und Schnee lief es sich einfach ganz wunderbar.
Frederike ist doof
Eigentlich wollte ich den ersten Schnee dieses Jahr fĂŒr einen Lauf ĂŒber den Turmberg nutzen, eigentlich. Ich hab es ja schon geahnt das das schwierig werden könnte, aber so ! Am 18.01. zog das Sturmtief Frederike auch ĂŒber unsere Region und verursachte zum Teil groĂe SchĂ€den. Besonders in den WĂ€ldern, und dort die FichtenbestĂ€nde hat es stark getroffen. Viele Wege sind unpassierbar geworden undâŠ
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Die folgenden Zeilen stammen aus der Feder von Matze MĂŒller, vielen Dank fĂŒr den tollen Bericht.
I bims, der Madse bzw. wir sint es, Miael unt i â das Suedkreis Ultrateam.
OkâŠSpaĂ bei Seite. Wir machen gerne alles mit. Aber nicht jeden Trend. Denn genau das ist es, woran ihr alle teilgenommen habt.
Am 2. SuMeMa â der Suedkreis Meilen Marathon
Hier ist alles anders â nur nicht normal.
Was bisher geschah: SpÀtsommer 2016
Michael fragt mich ob ich Interesse an einem Marathon hĂ€tte, aber in Meilen âklar â ich bin dabeiâ
Nach einigem hin und her einigen wir uns auf den 07.01.2017. Zeitgleich macht Michael einen kleinen Aushang bei Facebook und lĂ€dt einige bekannte LĂ€ufer ein. Nix dolles â keine Vollverpflegung â wenig VPs â selbst Navigation â aber ein paar PrĂ€sente gibt es dann doch noch am Ende fĂŒr alle (dank Sponsoren).
Nach dem Lauf, beim gemeinsamen Burger verschlingen auf der RaststĂ€tte hauten die Einen oder Anderen ein paar Euros auf den Tisch um sich bei uns fĂŒr die Orga zu bedanken. NatĂŒrlich konnten wir das so nicht annehmen. Wir taten das einfach aus SpaĂ an der Sache und fĂŒr die Gemeinschaft. Also musste eine Ăberlegung her wo hin mit den Dollars. Dank Jörg seinem Tipp stand die Wahl ganz schnell fest. Das Geld spenden wir an die Heimstatt Röderhof â speziell an die Laufgruppe. Nach dem gelungenem Lauf, dem SuMeMa , stand eins fest â das war definitiv nicht der Letzte.
Der zweite SuMeMa stand nun auf dem Plan. Diesmal ausgeschrieben wieder als Einladungslauf â aber mit der Bitte um eine Spende zugunsten der Heimstatt Röderhof. Sponsoren mussten also her. In kurzer Zeit erklĂ€rte sich plötzlich eine Handvoll Sponsoren, diesen Lauf unterstĂŒtzen zu wollen. Monate vergingen und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren.
Nun war er da â der 2. SuMeMa.
Samstag 06.01.2018
06:45 Uhr
Michael und ich treffen am Sportplatz des SV Wendhausen ein. Der Morgen zeigte sich von seiner schönsten Seite. Klar, bei milden 7°C. Michael hatte schon den Tresen zur Abholung der Startunterlagen vorbereitet wĂ€hrend ich noch den Kaffee bereitstellte (nĂ€chstes Jahr gibtâs noch Tee dazu). Nach und nach trafen immer mehr bekannte und neue Gesichter ein. Die Terrasse und auch der wĂ€rmende Gastraum der VereinsgaststĂ€tte fĂŒllten sich schnell mit Gleichgesinnten.
Leichte Hektik machte sich breit. Wo gehtâs zur Umkleide? Toilette? Habt ihr schon die HaftungsverzichtserklĂ€rung unterschrieben? Wo liegen die Dropbags? uswâŠ.
07:50 Uhr
Michael hĂ€lt eine kurze Anpsrache und bedankt sich vorweg fĂŒr das groĂe Interesse am SuMeMa und noch mehr fĂŒr das zahlreiche eintreffen der Teilnehmer. 42 stehen nun am Start. 38 davon kommen am Ende nach 42,195 Meilen bzw. 67,9 km im Ziel an.
Punkt 08:00 Uhr
ââŠes ist acht UhrâŠich glaube wir können losâ
Gleich zu Beginn sollte sich zeigen wie dieser heutige Lauf sich fortsetzen wird.
Laufen ohne Matsch ist Quatsch und bekanntlich kommt das Beste auch zum Schluss đ
Unser Weg fĂŒhrte uns zunĂ€chst auf den nördlichen Höhenzug der Hildesheimer Börde bis zur Klosterkapelle in Ottbergen. Von hier aus weiter ĂŒber den Heidelbeerenberg (226m) und das Vorholz mit dem Barenberg (227m). Unterwegs mussten leider einige langsamere LĂ€ufer feststellen das sie sich plötzlich mitten in einer Treibjagd befanden, was zu einer leichten StreckenverĂ€nderung fĂŒhren musste. In Grasdorf angekommen erwartete uns auch schon Christoph mit immer wieder aufmunternden Worten đ Runter zur Innerste, flussaufwĂ€rts bis zum Wehr wo auch der Wendepunkt ist, laufen wir nun wieder linksseitig flussabwĂ€rts bis auf Höhe des Schloss Derneburg wo sich der erste VP von Martin befand.
Man kann sagen das der SuMeMa eigentlich erst ab hier richtig interessant wird.
Der erste Abschnitt verlĂ€uft auf dem sogenannten Laves-Kulturpfad. Vorbei am Teetempel und dem Mausoleum (Pyramide), weiter durch den Wald bis zum Feld bei Hackenstedt. Hier herrschten ĂŒbrigens 2017 beim 1. SuMeMa -14°C im Wind was einigen damals zu schaffen machte. Ab nun wird es trailig und zwar so richtig. Willkommen im Revier vom Suedkreis-Ultrateam đ
Ein schmaler verwurzelter Trail auf dem Kamm vom âGalgenâ lenkt uns bis zum Steinbruch am Turmberg. Immer begleitet mit kurzen Fernblicken auf die andere Talseite von wo wir gestartet sind. Am Turmberg (291m) angekommen schweift ein kurzer lohnender Abstecher âzur schönen Aussichtâ mit Blick auf die folgenden Berge des SuMeMa. Hier oben wird einem nun auch bewusst wie man den in dieser Gegend auf 1700 Höhenmeter kommt. Es geht ab hier nun stĂ€ndig bergauf bergab. Hinab in das Tal der BĂŒnte â rauf in die Sauberge und ĂŒber den Sauberg Höhenweg in Richtung Wehrstedt zum groĂen VP2 wo uns Kerstin und Heidi schon erwartet.
Kleiderwechsel und eine warme Suppe gefolgt von Cola und Leckereien.
Im Anschluss an den VP lĂ€sst es sich wieder gut laufen bis zum höchsten Punkt des SuMeMa. Dem GrieĂberg (359m). Oben angekommen erblickt man den Fernmeldeturm, den sogenannten Petzi. Kurz danach ĂŒberschreiten wir auch die Marathon Marke von 42,195km. âWir machen nun weiter wo andere aufhörenâ
Die kommenden Trails ĂŒber Bosenberg, hinab in den Ehrlengrund und ĂŒber den Tosmarkamm sind zum Teil so matschig das die FĂŒĂe Knöcheltief im Morast versinken. Nach ca. 54km erblicken wir am Waldrand von Söhre Jutta und Stephan die sich sofort bereit erklĂ€rt haben diesen VP zu ĂŒbernehmen. Im Anschluss mussten wir leider erfahren das gerade dieser VP zu wenig Cola vorrĂ€tig hatte, was ab dieser Distanz fĂŒr einige schon Kriegsendscheiden werden kann đ
Als wir den VP verlassen waren wir dankbar fĂŒr das gute Wetter. Wir mochten uns gar nicht vorstellen jetzt auf freiem Feld umgeben von Wind und Regen zu seien.
Reges Treiben am frĂŒhen Morgen
Die drei von der Tankstelle
Schisser đ
Gipfelbuch Griesberg
Genau Zwei Anstiege gibt es auf diesem elendig langem freien Abschnitt. Der erste ein gut 100 m steiler schmaler aufragender Pfad zur schwarzen Heide bei Barienrode. Umzingelt von Stacheldraht und Elektrozaun (welchen Matze zum festhalten nutzen wollte, Anm. von Michael). Das aber nicht genugâŠdie Spuren waren matschig und rutschig.
Der nĂ€chste und vorletzte Anstieg wird als das I-TĂŒpfelchen des SuMeMa in die Geschichte eingehen.
DIE PFERDEKOPPEL
Wie schon erwĂ€hnt kommt das Beste ja zum Schluss. Wer sich auf den vorigen Kilometern vor dem Schlamm und Matsch bewahrt hat, wird nun hier in die Knie gezwungen. Vergesst noch laufen zu wollen, verabschiedet euch von euren sauberen Schuhe, ihr dĂŒrft froh sein wenn ihr noch das Gleichgewicht halten konntet. Dicht gefolgt vom 15 cm tiefem Schlamm kommt natĂŒrlich 10 cm tiefes Wasser auf dem Weg am SĂŒdfriedhof vorbei.
Der letzte und nach oben immer steiler werdende Anstieg zerrt mittlerweile doch schon an den KrÀften. Der 600m lange Karrenweg hoch zum Brockenblick. Von hier verlÀuft der Weg zunÀchst befestigt, im Anschluss daran aber wieder in cm tiefen Furchen von Harvestern bis zur RaststÀtte der Hildesheimer Börde.
Mittlerweile hat sich die Dunkelheit breit gemacht und auf dem letzten Kilometer ist es Stock Dunkel. Schnell noch die Lampen raus bevor noch etwas Unvorhersehbares passiert.
Kurz vor dem Zieleinlauf brĂŒllen uns plötzlich stimmen in der Dunkelheit anâŠ.âLichter ausâŠZielfoto!â âKLICKâ
09:23 Stunden zeigte unsere Uhr an.
Die letzten kamen Freude strahlend nach 11:38 Stunden im Ziel an. Auch einen Streckenrekord haben wir zu verbuchen. Wieder einen Doppelten. Mit 06:47 Stunden liefen Henning Kuczewski und Andre Rother gemeinsam im Ziel ein.
Im Ziel roch es schon nach Lagerfeuerromantik und frischen Burgern, richtigâŠBurger auf offener Flamme gegrillt. Hand gemacht von Michael und Susanne Neumann (Veranstalter des KiLL 50 und div. anderer LĂ€ufe). Im Gastraum des Vereinsheim tobte das Leben, strahlende, freudige und lachende Gesichter die sich ĂŒber das geschehene ausgiebig Austauschten.
Michael hielt noch eine kurze Danksage und ĂŒberreichte alle Finishern ihre Urkunden.
Im Anschluss daran kam es zur Verlosung unter allen Teilnehmern. Es gab zwei Freistarts fĂŒr den Hannover Marathon und drei MĂŒtzen von ThoniMara.
Um kurz nach 21:00 Uhr war nun auch das letzte Bier getrunken, alles wieder aufgerÀumt und der 2. SuMeMa Geschichte.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei alle Helfern fĂŒr ihren Einsatz bedanken.
Dem SV Wendhausen fĂŒr die Gastfreundlichkeit und die Bewirtung was dem SuMeMa schlussendlich die Krone aufgesetzt hat.
Gerno vom Bilstein-Marathon fĂŒr denn spontanen und schnellen Nachschub mit Riegel und Gels.
Und nicht zu vergessen unseren Sponsoren und UnterstĂŒtzern, als da wĂ€ren:
CyclePoint by Simon
Artiva
StickerYeti.com
W+T Textilpromotion
ThoniMara
Sziols Sports Glasses
Dog-Tag.de
Print-Tattoo.com
fix Points
best preis printer
eichels event
Das eigentlich wichtige an diesem Lauf ist,
wie hoch war der Erlös?
Michael und mir stockte im ersten Augenblick der Atem.
Ihr habt sage und schreibe Insgesamt
⏠1120,-
gespendet.
Vielen herzlichen Dank dafĂŒr đ
Michael und Matthias
vom Suedkreis Ultrateam
Noch viel mehr Bilder findet Ihr HIER
2. SuMeMa 2018, der matschige Die folgenden Zeilen stammen aus der Feder von Matze MĂŒller, vielen Dank fĂŒr den tollen Bericht.
Endlich, nach jahrelangen rumgelaufe habe ich es geschafft in Salzgitter am Silvesterlauf teilzunehmen. Ok, war jetzt nicht soooo auf der Originalstrecke um den ollen See herum, sondern eher etwas Matsch/Trail lastig durch den Salzgitterscher Höhenzug ab der Burg Lichtenberg, aber einen See hatten wir auch dabei. NatĂŒrlich hab ich das nicht alleine gemacht. Ich hab mich kurzerhand Andreas und Jörg angeschlossen die hier Ihren Jahresabschlusslauf machen wollten. So muĂte ich nicht alleine durchÂŽs GebĂŒsch torkeln sondern konnte dies in netter Gesellschaft tun.
FĂŒr die Streckenplanung war diesmal Andreas zustĂ€ndig, wurde aber von uns spontan unterwegs ein wenig modifiziert, sprich: verkĂŒrzt. Die aufgeweichten âWegeâ und Trails waren schon sehr fordernd und von oben kippt irgendein Honk stĂ€ndig Wasser nach, so das es oft einer kleinen Schlammschlacht glich. Jeder von uns macht sich auch einmal aufs Mett, aber wie wir feststellten, immer mit Anmut, mit Grazie.
Nach gut 3,5 Stunden âTempodauerlaufâ war dann unser kleiner Familienausflug auch wieder vorbei. Nass aber glĂŒcklich gab es dann noch ein letztes Bier am Auto bevor jeder seine Heimreise antrat.
Ganz nebenbei hab ich dann nun auch mit diesen letzten Lauf in 2017 mein âZielâ erreicht. Klar, nur eine Zahl, aber irgendeinen Ansporn brauch man ja In diesen Sinne wĂŒnsch ich allen die diese Zeilen lesen ein gesundes neues Jahr 2018, bleibt Gesund und ZahlungsfĂ€hig, man trifft sich hoffentlich bei den ein oder anderen Lauf.
Horrido âŠ..
Silvesterlauf 2017 Endlich, nach jahrelangen rumgelaufe habe ich es geschafft in Salzgitter am Silvesterlauf teilzunehmen. Ok, war jetzt nicht soooo auf der Originalstrecke um den ollen See herum, sondern eher etwas Matsch/Trail lastig durch denâŠ
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Heute fand der Pre-Silvesterlauf bereits zum 5. mal statt. Immer kurz vor Silvester, als Alternative zu den ânormalenâ SilvesterlĂ€ufe, an wechselnden Orten, in unterschiedlicher Besetzung. Herrlich.
Gestartet sind wir um kurz nach halb 9 auf der RaststÀtte Hildesheimer Börde zu zehnt (plus einen Hund), verloren aber leider im laufe der ersten 10 km den Frank der ein anderes Tempo lief. Das ist blöd und tut mir echt leid, sollte es doch ein Gemeinschaftslauf sein. Da Frank aber ein erfahrener LÀufer ist und sich auch gut orientieren kann machten wir uns nicht weiter Gedanken. Ich hoffe er ist gut angekommen.
Die Strecke fĂŒhrte uns zunĂ€chst einmal bis Hildesheim um den Galgenberg herum und zurĂŒck in Richtung Börde. Auf Höhe der Deponie hatte ich eine Kiste mit ein wenig Verpflegung versteckt, so das wir nach gut 13 km eine kleine Pause einlegen konnten.
Weiter ging es nun östlich der Börde in Richtung âLanger Bergâ und âHeidelbeerenbergâ zur Kapelle nach Ottbergen. Ab hier war es nur noch ein Klacks bis zum Ausgangspunkt wo wir nach 3,5 Stunden und mit 30 km in den Beinen um kurz nach 12 Uhr wieder angekommen sind. AbschlieĂend setzten sich noch einige von uns auf einen Kaffee zusammen.
Schön das es wieder einmal geklappt hat so eine recht groĂe Gemeinschaft zusammen zu bekommen. In 10 Tagen sehen wir uns ja schon wieder, also keine Panik đ
5. Pre-Silvesterlauf 2017 Heute fand der Pre-Silvesterlauf bereits zum 5. mal statt. Immer kurz vor Silvester, als Alternative zu den "normalen" SilvesterlÀufe, an wechselnden Orten, in unterschiedlicher Besetzung.
Wer mich kennt, kennt mein gespaltenes VerhÀltnis zum Schnee. Beruflich brauch ich das Zeug gar nicht, da es komplett einschrÀnkt. Die Arbeiten gehen nicht voran, an den Wochenenden kann man sich nichts vornehmen wegen des Winterdienstes etc.
Aber Schnee und Laufen ist was feines. Es ist anstrengend, jeder Schritt kostet mehr Kraft als sonst, aber man wird entschĂ€digt durch eine schöne gepuderte Landschaft. Jetzt, da die BlĂ€tter fast alle von den BĂ€umen gefallen sind und auch sonst die Witterung nicht groĂ Anlass zum jubeln gibt, verwandelt der Schnee alles um einen herum in ein Winterwunderland. Wahrscheinlich erst einmal nur von kurzer Dauer, soll mir recht sein, aber fĂŒr den Anfang nicht schlecht âŠ.
In diesen Sinne, allen noch einen schönen ersten Advent, ich geh jetzt Schnee schippen
Man/Frau trifft sich ja öfters đ
1. Advent â 1. Schnee Wer mich kennt, kennt mein gespaltenes VerhĂ€ltnis zum Schnee. Beruflich brauch ich das Zeug gar nicht, da es komplett einschrĂ€nkt.
Wieder ist ein KiLL Wochenende vorĂŒber. Kein KiLL gleich dem anderen. 10 KiLL gab es bisher,8 mal bin ich gestartet, 7 mal gefinisht. Der KiLL war 2010 mein erster Kontakt mit der 80 km Marke, also 50 Meilen. Beim ersten Versuch bin ich noch gescheitert, aber seit 2011 war mir das GlĂŒck holt. So auch dieses Jahr.
Auch dieses Jahr begann es wie immer mit dem begrĂŒĂen all der vielen verdĂ€chtigen Kandidaten die wie ich hier jedes Jahr (oder sogar schon öfters) stehen und sich der schlechten Laune des Racedirektors Michael N. aus W. unterwerfen Nein im Ernst, Michael und Susanne und natĂŒrlich auch Harry und die anderen Helfer geben sich alle MĂŒhe uns das Event so angenehm wie möglich zu gestalten (wahrscheinlich hört Micha das jetzt aber nicht gerne) und das gelingt Ihnen auch immer tadellos.
Der offizielle Teil beginnt um 16 Uhr mit dem Briefing der Teilnehmer. Es wird auf möglich Gefahren oder auch Streckenbesonderheiten hingewiesen und eh wir uns versehen stehen wir alle um kurz vor 17 Uhr vor der Kulturherberge auf Wernershöhe und warten darauf das es los geht. Als es soweit ist kommt nur ein trockenes :âWollt Ihr gar nicht losâ und dann setzen wir uns auch schon in Bewegung.
Es ist recht warm, so um die 15 °C und NOCH hell. Die ersten Meter sind ein wenig eng, es geht bergab auf einen matschigen Trail, bis uns das WÀldchen in Wrisbergholzen wieder ausspuckt.
Ich laufe von Anfang an mit Sebastian, unsere Geschwindigkeit harmoniert sehr gut und so schrauben wir uns auf Feldwegen bis nach Petze wo wir dann auch unsere Lampen einschalten mĂŒssen. Man wird ĂŒberholt, man ĂŒberholt. Wir treffen auf Mario mit dem wir eine ganze Zeit zusammen laufen und uns auch kurz verlaufen Irgendwie, bei KM 11, wir sind in Gedanken, ignorieren sogar den Hinweis von Sebastian das wir wohl nicht auf der Strecke sind, ich glaube sein GPS Signal spinnt, passiert hier schon mal. Aber dann mĂŒssen wir uns doch eingestehen das was faul ist im Staate und wir mĂŒssen korrigieren. Wir finden eine Harvester Spur die uns downhill zurĂŒck auf den Track bringt. Peinlich, peinlich. Ausgerechnet uns: Mario als Streckenwart und ich als Local, peinlich, peinlich.
Es folgt der Aufstieg zum Tosmar und dann natĂŒrlich der Tosmartrail. Unser gelĂ€uf wird immer wieder von Schlammeinlagen begleitet, aber im groĂen und ganzen blieben die FĂŒĂe trocken, aber das laufen selbst war oft, eigentlich auf den Trails immer, eine echte Herausforderung. Wir glitschten ĂŒber den Tosmar bis Diekholzen, immer bedacht sich nicht aufs Mett zu machen.
In Diekholzen stand Harry mit Family und schenkt uns Cola und Wasser ein. Das tat gut und so konnten wir die nĂ€chsten 12 km bis Heinum in Angriff nehmen wo der Racedirektor Himself mit Su uns bewirtete. Bis hierhin waren wir noch zusammen mit Mario unterwegs, der aber jetzt ein wenig die Geschwindigkeit raus nehmen wollte. Das bedeutet jetzt nicht das Sebastian und ich raketenmĂ€Ăig lospreschten, weit gefehlt. Es folgte nĂ€mlich der etwa 6 km lange Anstieg zum Tafelbergturm. Diese 6 km wurden von uns in weiten Teilen gehend bewĂ€ltigt, laufen macht da, zumindest in meiner Leistungsklasse, keinen Sinn.
Vom Turmberg an geht es erst einmal eine Zeitlang bergab, was nicht unbedingt einfacher ist. Am Ende des langen GefĂ€lles spĂŒrte ich sehr wohl mein linkes Bein was mich dann auch noch ein paar Kilometer begleitet, aber dann irgendwann zugunsten anderer Wehwehchen verschwand
Nach gut 43 km erreichten wir die berĂŒhmte Wettenser Schlei. Ich sage es hier ganz offen: Ich hasse sie. Sie ist nur gut einen bummeligen Kilometer lang aber sie ist steil, vor allen die letzten Meter. Dieses Jahr hat sie auch noch durch die starken RegenfĂ€lle eine besondere SchĂ€rfe bekommen. Ein tiefe, etwa 30 cm breite Spur hat das feuchte Element hinterlassen und das herumliegende Geröll machte den Aufstieg nicht wirklich einfacher. Oben angekommen suchten wir uns eine Sitzmöglichkeit und lauschten einen Moment in die Stille der Nacht âŠ.. herrlich diese Momente.
Nach 6 1/2 Stunden, also um 23:30 Uhr fanden wir uns dann endlichen am Vp bei Km 50 in der Kulturherberge ein. Die 6 km ab der Schlei bis zum VP waren geprÀgt von Matsch, vor allen auf den letzten 2 km hatten die Wildschweine ganze Arbeit geleistet.
In der Kulturherberge zogen wir uns um und verweilten einen Moment auf dem Sofa bei lecker Nudeln bevor wir um kurz vor Mitternacht wieder drauĂen standen. ZunĂ€chst war mir kalt, durch die lĂ€ngere Pause im warmen. Aber bereits nach wenigen hundert Metern konnte ich mir die ersten Bekleidungsschichten wieder vom Leib reiĂen.
Die letzten 30 km lassen sich eigentlich ganz gut so beschreiben: gerade und runter laufen, hoch gehen. FĂŒr diese 30 km brauchten wir so fast 4 Stunden, ich denke das ist OK, klar, schneller geht das schon, aber nicht mit bereits 50 km in den Beinen
Um kurz vor 4 Uhr in der FrĂŒhe erreichten wir dann dreckig und glĂŒcklich nach 10 Stunden und 47 Minuten das Ziel.
Nach einen Absacker verzog ich mich in mein Automobil um noch einen Moment zu schlafen bevor es dann um 07 Uhr zum FrĂŒhstĂŒck mit anschlieĂender Siegerehrung um 8 Uhr ging.
Gewinner war, wie so oft, Georg mit 08:12 Stunden, dicht gefolgt von Matthias mit 6 Minuten Abstand. Das ist wie immer eine Wahnsinns Leistung und man (also ich) frag mich wie die das nur machen. Respekt !!!
Nun haben wir ein Jahr Zeit die Strapazen zu vergessen um dann in 2018 hoffentlich wieder gesund und munter am Start des KiLL50 zu stehen.
Ein Dankeschön an Micha und Su fĂŒr diesen erneut tollen Lauf, an Harry und die anderen Helfer fĂŒr Euren unermĂŒdlichen Einsatz und an Sebastian fĂŒr diese Nacht đ
KiLL50, die 8te Wieder ist ein KiLL Wochenende vorĂŒber. Kein KiLL gleich dem anderen. 10 KiLL gab es bisher,8 mal bin ich gestartet, 7 mal gefinisht.

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In kleiner aber feiner Besetzung fand gestern am Freitag der 4. Letzte Freitag im Oktober Lauf statt (LFIOL). Martin aus Hildesheim, Sebastian aus Springe und Gerno aus Kleinalmerode standen sich pĂŒnktlich um 17 Uhr bereit um den herbstlichen Oktober mit einen gemeinsamen Lauf zu verabschieden. Kurz nach dem Start fragte ich Martin ob er keine Stirnlampe dabei habe. Nö, irgendwie vergessen oder so, aber es gibt ja noch 3 anderen Lampen, wird schon gehen. Naja, im dunkeln den Griesbergtrail herunter laufen ohne Lampe und mit AsphaltsockenâŠ. das kann heiter werden.
Unsere Strecke fĂŒhrte uns zunĂ€chst ins Maiental, den Walburgaweg entlang zum BOP und ĂŒber Schacht I in Richtung Erlengrund. Es ist frisch, aber nicht kalt, angenehmes Laufwetter halt. Martin der eigentlich schneller laufen kann muss sich immer wieder ein wenig bremsen. Gut das er den Weg nicht kennt, so muss er auf meine Weganweisung warten
Ăber den Waldfrieden erreichen wir dann den Steinberg, hier wird es langsam dunkel, die Lampen werden schon gezĂŒckt, kommen aber nur kurz zum Einsatz da wir den Wald auch gleich wieder verlassen und uns auf den Kammweg des Sonnenberges begeben. Hier laufen wir schön gegen den auffrischenden Wind. Ich beschlieĂe die Strecke geringfĂŒgig zu Ă€ndern damit wir aus den Wind kommen. So laufen wir wieder vom Sonnenberg herunter und laufen statt dessen an seiner sĂŒdlichen Flanke in Richtung Röderhof.
Bei KM 15, kurz hinter Röderhof stand dann Matthias mit einen kleinen VP. Zu meiner Ăberraschung war auch Hansi dabei, der sich auch fĂŒr die Fotos verantworten muss Die kurze Pause bei Cola und Bier (ja bei Ultras gibt es auch mal Bier am VP) tat sehr gut. Vielen Dank an Euch beide das Ihr da fĂŒr uns gestanden habt.
Noch ein kurzer Schnack, Shake Hands und weiter in die Nacht.
Vom Söhrer Forsthaus arbeiten wir uns hoch zum Tosmar, wir nehmen den Hauptweg, nicht den Trail damit wir auch vorwĂ€rts kommen. Es zieht sich, aber wir laufen unermĂŒdlich immer weiter, erreichen den Tosmar und âschieĂenâ dann auch gleich auf der anderen Seite wieder hinunter ins Tal zur âKalten Beusterâ, ein kleiner, 6,5 km langer Bach der sich in Diekholzen mit der âWarmen Beusterâ trifft um dann in Marienburg in die Innerste zu mĂŒnden.
Nun liegt noch eine letzte Steigung vor uns, hoch zum Griesberg. FĂŒr die knapp 2 km und gut 100 hm brauchen wir ca. 20 Minuten. Die Weg, soweit man sie noch als solche bezeichnen kann (der Harvester war zu Besuch) war in groĂen Teilen kaum laufbar und so muĂten wir ein Teil gehend zurĂŒck legen. Damit Martin, der ja ohne Lampe unterwegs war, nicht stĂŒrzt, versuchten wir immer so zu laufen das er in unseren Lichtkegel sich bewegen konnte. Das funktionierte mal gut, mal nicht. Auf Singletrails ist das schon schwierig.
Kurz vor dem Griesberggipfel rief ich Kerstin an und ĂŒbermittelte unsere Ankunftszeit damit Sie die âLFIOL Pizzaâ bestellen und abholen konnte. Der Griesbergtrail forderte noch einmal unsere ganze Aufmerksamkeit, es wurde recht rutschig und einsetzender Regen auf den letzten 3 km stimmt uns noch einmal richtig herbstlich. Als wir dann den Wald verlieĂen war ich froh das wir den âunterbelichtetenâ Martin heil durch den Wald bekommen haben.
Nach 03:40 Std erreichten wir dann das Ziel in Wehrstedt und lieĂen es uns bei Pizza und GetrĂ€nken noch ein Weilchen gut gehen. Schön das Ihr dabei wart und hoffentlich sehen wir uns bald wieder
4. LFIOL 2017 In kleiner aber feiner Besetzung fand gestern am Freitag der 4. Letzte Freitag im Oktober Lauf statt (LFIOL).
Der Herbst, alles ist bunt, und die Sonne scheint. FrĂŒhnebel, SonnenaufgĂ€nge, dies ist unsere Jahreszeit. Gemeinsam mit Christoph lief ich heute morgen von Alfeld aus ĂŒber den Duinger Berg und zurĂŒck ĂŒber den KĂŒlf. GemĂŒtlich, aber doch anstrengend und soooo schön. Die erste Meter noch mit Stirnlampe, Pullover, ja sogar Handschuhe hatten wir kurz an. Aber dann kam der groĂe gelbe Ball mit voller Kraft hervor. Ein Traum âŠ.
Duinger Berg â KĂŒlf Der Herbst, alles ist bunt, und die Sonne scheint. FrĂŒhnebel, SonnenaufgĂ€nge, dies ist unsere Jahreszeit. Gemeinsam mit Christoph lief ich heute morgen von Alfeld aus ĂŒber den Duinger Berg und zurĂŒck ĂŒber den KĂŒlf.