New Zealand - Part II
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New Zealand - Part I
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Neuseeland - ein absoluter Traum
So Stefan, nun schreib mal was ĂŒber Neuseeland. Aber wo fang ich, wo hör ich auf? Es ist gerade so unfassbar schwierig fĂŒr mich, all das Erlebte kurz & knapp auf den Punkt zu bringen, und euch dabei trotzdem die ganze Vielfalt dieses einzigartigen Landes zu vermitteln.
 Ich mag mein Job, die Leute mit denen ich zusammen arbeite und natĂŒrlich auch das Geld ;) Als es heiĂt, dass die Saison vorbei ist, bin ich jedoch nicht nur traurig. Ich kann's kaum abwarten, mich aufs Fahrrad zu schwingen und meine Entdeckungsreise auf der SĂŒdinsel Neuseelands anzutreten. Von einer Arbeitskollegin hab ich hierfĂŒr ein Mountainbike bekommen, mich mit GepĂ€cktrĂ€ger und Seitentaschen ausgestattet, allerhand Equipment gekauft â Zelt, Isomatte, Gaskocher & Co. â und den Rucksack wie schon in Asien einfach quer ĂŒber die Taschen gespannt. Ist alles andere als optimal, gerade was die Balance betrifft, aber es wird sich schon machenâŠ
 Und gleich die erste Etappe hat es in sich. 80km mit Regen, Wind, Sonne, Bergen und einem katastrophalen HungerastâŠdie ganze Palette also. Aber ich beiĂ mich durch â hab derweil das rot-gepunktete Trikot ĂŒbergezogen ;) â und die Kulisse des ersten Nachtlagers entschĂ€digt fĂŒr alles. Umgeben von Bergen, jeder Menge frischer Luft und keiner Menschenseele schlag ich das Zelt an einem traumhaften See auf und kredenz mir das erste Abendmahl. Als DĂ€mmerung einsetzt, mach ich die Lampe im Zelt an, genieĂ meinen Kaffee nach der recht frischen AbkĂŒhlung im See und dann ist es daâŠdieses wunderbare GefĂŒhl vom angenehmen Alleinsein, Stille und totaler Zufriedenheit.
 Die nĂ€chsten Tage geht's fĂŒr etwa 200km im Wesentlichen bergauf ĂŒber Arthur's Pass weiter Richtung Greymouth an der WestkĂŒste, die das erste groĂe Etappenziel darstellt. Von dort sollte es dann an sich runter Richtung SĂŒden gehen, aber gewisse UmstĂ€nde tragen dazu bei, dass es nun fĂŒr mich oder besser gesagt uns hoch in den Norden geht. Auf der "Coast Road" â eine der schönsten StraĂen Neuseeland â geht's mit Stopps bei den "Pancake Rocks", wunderschönen Bergseen, kleineren Orten bis hoch zum ersten "Great Walk". Die ganze Umgebung rundum "Abel Tasman" ist einfach nur ein Traum. Natur pur und super Wetter machen unseren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
 Wieder alleine unterwegs gehtâs nun zurĂŒck an die tropische und mit Sandfliegen ĂŒbersĂ€te WestkĂŒste, wo mich fĂŒr mehrere Tage der Regen begleitet. Deshalb wird sie wohl auch gern "Wet Coast" genannt ;) Ist an sich nicht so schlimm â es ist tagsĂŒber warm und wenn du erstmal komplett durchnĂ€sst bist, kann's auch nicht mehr werden. Und die AusrĂŒstung kann dabei noch so gut sein, irgendwann ist halt einfach alles durch â du selbst, aber auch der Rucksack inkl. Zelt & Schlafsack, was bei frischen Nachttemperaturen eher suboptimal ist. Andererseits ist der Regen aber auch wunderschön, da er die Natur aufblĂŒhen lĂ€sst und alles in ein anderes Licht rĂŒckt.
 Unter anderem mit einem Stopp am "Franz Josef Glacier" geht's ĂŒber den "Haast Pass" weiter nach Wanaka und von dort aus in die "Fjordlands", wieder in Gesellschaft. Und das Wetter ist auf unserer Seite. Bis auf ein bisschen Regen verbringen wir die Tage im Trockenen und bei milden Temperaturen in dieser einzigartigen Umgebung, die mir immer wieder die Sprache verschlĂ€gt. Auf fantastischen und sehr kurvenreichen StraĂen geht's ĂŒber "Lake Te Anau" mitten rein in die in Wolkenschleiern stehenden Berge und auf weitere Wanderungen auf dem "Kepler, Routeburn und Hollyford Track".
Wieder in Wanaka angelangt, fĂŒhrt mich der Weg ĂŒber "Lindis Pass" weiter zum "Lake Pukaki", wo ich einen meiner schönsten ZeltplĂ€tze finde und einen phĂ€nomenalen Blick auf "Mount Cook", den höchsten Berg Neuseelands, genieĂe. Und dann geht's am Ende des Trips tatsĂ€chlich doch noch so richtig rein ins GelĂ€nde. Auf dem "Alps 2 Ocean Cycle Trail" geht's ĂŒber Stock & Stein zurĂŒck Richtung OstkĂŒste und mit Aufenthalten bei zwei Arbeitskollegen schlussendlich wieder nach Ashburton.
Ich könnte womöglich stundenlang von diesem Trip erzĂ€hlen. Von all den wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte, all die unvergesslichen Erlebnisse und Erfahrungen, und natĂŒrlich die fantastische Natur. Vom Meer bis zu schneebedeckten Bergen, von der WĂŒste bis zum Dschungel, von Sonne & WĂ€rme bis zu Regen & KĂ€lte, von relaxten Tagen am Strand bis zu allerlei Outdoor-AktivitĂ€ten â Neuseeland hat einfach alles zu bieten! Es sind nicht nur die Zeit und das Volumen, die das Ganze hier einschrĂ€nken, sondern im Wesentlichen die Worte, die ich einfach nicht finden kann. Es war so unfassbar schön & einzigartig, und ich bin soooo froh, dass ich wieder zurĂŒckkehren kann!! Ich hoffe, dass ich euch in Kombination mit den Bildern wenigstens im Ansatz einen kleinen Eindruck dessen vermitteln konnte, was ich erleben durfte und vielleicht auch ein wenig Reiselust bei euch geweckt hab ;) Es lohnt sich auf jeden Fall!!
Jetzt ist's tatsÀchlich soweit...
âŠdie Radtour auf der SĂŒdinsel Neuseelands kann beginnen. Wo gehtâs eigentlich hin? Ganz grob geschildert, fĂŒhrt mich der Weg erstmal ĂŒber die Berge rĂŒber an die WestkĂŒste, diese dann ein ganzes StĂŒck hinunter, zurĂŒck zur OstkĂŒste und dann wieder nach Ashburton. Wird sicher âne abgefahrene Nummer, gespickt mit zahlreichen Highlights! Wie lange ich unterwegs bin? Keine Ahnung. Ich fahr einfach mal los und bin dann irgendwann wieder da. BloĂ keine Hektik! Mehr Details zur Route gibtâs auf jeden Fall wenn ich wieder da bin.
Lasst es euch gut gehen und bis in ein paar Wochen :)
So, kann losgehen...

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Hallo Reisewelt!
Nach einem knappen halben Jahr hatte ich gestern meinen vorerst letzten Arbeitstag. Völlig unerwartet werde ich zum Ende des Tages noch mal ins BĂŒro gerufen, wo sich die Department-Leitung persönlich bei mir fĂŒr meinen Einsatz bedankt und mit einem krĂ€ftigen HĂ€ndedruck & einem netten "Wir wĂŒrden uns sehr freuen, dich in der nĂ€chsten Saison wiederzusehen." geht's fĂŒr mich Richtung âFreiheitâ. Auf eine gewisse Art und Weise werde ich meinem Job, vor allem jedoch die Leute, vermissen und freu mich jetzt schon auf ein baldiges Wiedersehen.
Ich kann's kaum fassen, dass wieder ein halbes Jahr vergangen ist und sich die beruflichen UmstĂ€nde so groĂartig entwickelt haben. Zu Beginn meines Neuseelandaufenthaltes war da schon eine gewisse Skepsis, aber es lief wieder einmal alles reibungslos. Und das ist keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Aus dem Grund bin ich ĂŒberaus dankbar dafĂŒr, dass man mich sowohl in der Arbeitsagentur als auch im Betrieb so nett behandelt und aufgenommen hat!
Und nun heiĂt es, Taschen packen, ab aufs Rad und Neuseeland entdecken!
Das muss ich nicht noch mal erleben!
Letzten Sonntag warâs soweit. Dass, wovon mir einige Leute in Ashburton bereits berichtet hatten, wurde RealitĂ€t. Die Erde bebte.
Ich sitz mittags am KĂŒchentisch, schreib ein wenig am Laptop und plötzlich verspĂŒr ich ein Wackeln des Tisches. Ich geh davon aus, dass ich mit den Beinen den Tisch berĂŒhrt hab und schreib einfach weiter. Und dann wieder, jedoch wesentlich heftiger. Sch****, diesmal war ichâs definitiv nicht. Nein, die Erde bebt.
Ich schau zu meiner neuseelĂ€ndischen Mitbewohnerin rĂŒber, die kreidebleich auf der Couch sitzt, blitzartig aufsteht und sich in den TĂŒrrahmen stellt. Was tun? Unter den Tisch? Keine Ahnung! Ich weiĂ mir nicht anders zu helfen und renn reflexartig aus dem Haus, Richtung Freiheit. TĂŒrrahmen und unter dem Tisch sollen jedoch besser geeignet sein.
Boa, was fĂŒr ein unangenehmes GefĂŒhl. Wenn die Natur mit all ihrer Gewalt macht, was sie will, und du ihr hilflos ausgeliefert bist. Meine Beine schlackern und das Herz rast â insbesondere bei dem Gedanken an die verheerenden Folgen des Erdbebens vor ein paar Jahren in Christchurch. Es ist zum GlĂŒck nichts passiert, aber ich kann gut und gerne auf eine weitere Erdbebenerfahrung verzichten und brauch nun erstmal âne Zigarette und 'nen Beruhigungsschnaps.
PS: Wer Details zum Erdbeben haben möchte, klickt einfach hier.
ein paar Bilder aus der Natur...
Meine Unterkunft in Ashburton. Nettes Guest House in perfekter Lage mit zwei Einzelzimmern, einem Doppel- und einem Dreibettzimmer.
Die Zeit neigt sich dem EndeâŠ
Ich sprech natĂŒrlich nicht ĂŒber meine Reisezeit ;) Nein, die Zeit des Arbeitslebens ist vermutlich bald vorbei. So wieâs aussieht, neigt sich die Saison dem Ende und in ein paar Wochen ist dann Schluss. Davor gibtâs noch den sogenannten âsuper shiftâ, was bedeutet, dass Leute aus der Tages- und Nachtschicht ausgewĂ€hlt werden und dann vorĂŒbergehend tagsĂŒber zusammenarbeiten, die Nachtschicht fĂ€llt somit weg. Das Hauptkriterium fĂŒr die Auswahl ist die Betriebszugehörigkeit und da werd ich wohl allem Anschein nach mit meinen jetzt zweieinhalb Monaten nicht dabei sein. Wenn doch, freu ich mich, denn der Job macht mir wirklich SpaĂ. Wenn nicht, istâs auch nicht schlimm, denn ich weiĂ was mit der Zeit anzufangen.
Bevor ich Neuseeland dann in Richtung Deutschland verlasse, möchte ich fĂŒr ein paar Wochen mit dem Rad durchâs Land fahren und dabei die groĂe Vielfalt der Natur entdecken. Aber auch das wird wieder anders, als Alles was ich zuvor gemacht hab. Es soll dabei mit Zelt, Schlafsack, Gaskocher & Co. relativ autark und so oft es geht abseits der Touripfade durchâs Land gehen, inklusive ein paar Trekkingtouren. Alles was ich dafĂŒr benötige, gabâs vor paar Wochen im Kathmandu Store. Wer mich kennt, weiĂ, dass ich total auf jeglichen Outdoor-Kram steh und Stunden bei Globetrotter verbringen kann. So auch hier in Ashburton. Super Laden â vielfĂ€ltiges Angebot mit guter QualitĂ€t und super Preisen. Ist natĂŒrlich eine ganz schlechte Kombination fĂŒr mich und meine Leidenschaft ;)
Das A & O auf meiner Shoppingtour war das Gewicht â je leichter desto besser. Weniger Gewicht kostet zwar in der Regel auch etwas mehr, aber wer möchte nicht mit einem leichteren Rucksack unterwegs sein. Im Warenkorb landeten nach geraumer Zeit und ausgezeichneter Beratung  ein 2-Personen Kuppelzelt (1,7kg, WassersĂ€ule 2.000/10.000mm), eine selbstaufblasende Matratze (38mm, 0,7kg), Gaskocher & Topf (0,3kg) und bisschen Kleinkram (Gas, Lampe, Thermoskanne & Co.). Das Ganze gabâs fĂŒr weniger als 400 Euro und  ist somit denke ich ziemlich gĂŒnstig. NĂ€chste Woche bekomm ich dann hoffentlich noch von einer Arbeitskollegin ein Mountainbike â mit Rennrad ĂŒber Stock & Stein ist eher suboptimal â und dann kannâs auch schon losgehen. Ich bin schon gespannt, wieâs wird und was ich alles so wĂ€hrend der Zeit lernâŠdenn es ist die Generalprobe fĂŒr das dann bald anstehende Abenteuer mit dem Zelt. Aber dazu spĂ€ter mehrâŠ
Was vielleicht noch ganz interessant fĂŒr euch sein könnte, ist die Tatsache, dass ich wieder nach Neuseeland fliegen werde. Wieso? Ich fĂŒhl mich wohl in Ashburton, auch wenn das mit dem sozialen GefĂŒge bisher noch nicht optimal ist. Aber aus meiner eigenen Hamburg-Erfahrung kann ich sagen, dass das nun mal nicht von heute auf morgen passiert, sondern eher ein schleichender Prozess ist. Die Leute und Kontakte sind vorhanden und nun gehtâs darum, das Ganze zu intensivieren. Hinzukommt, dass ich wie schon erwĂ€hnt meinen Job echt mag. Mein Arbeitgeber wĂŒrde sich freuen, mich in der nĂ€chsten Saison wiederzusehen und hilft mir dabei, das Arbeitsvisum zu erhalten. Die Leute sind nett und witzig, vor allem die Maori, und das Geld darf man natĂŒrlich auch nicht vergessen. Ist nicht das Wichtigste, aber doch schon ein wichtiger Bestandteil des Ganzen, der mir unter anderem dabei hilft, fĂŒr das nĂ€chste, ganz groĂe Abenteuer zu sparen! Auch hierzu gibtâs zu gegebener Zeit mal ein paar InformationenâŠ
So weit, so gutâŠdas wĂ€râs wohl erst mal von mir hier aus Ashburton.  Ach ja, vielleicht habt ihr euch ja mal gefragt, wo und wie ich hier eigentlich lebe â ich habâs tatsĂ€chlich nach etwa fĂŒnf Monaten mal geschafft, ein paar Bilder der Unterkunft zu machen. Und nach meinen Trip kann ich euch dann hoffentlich auch mit einigen Fotos von Neuseelands fantastischen Szenerien versorgen!

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so...das warâs fĂŒr 2015
Zum Abschluss noch mal ein paar Bilder des Jahres...
Das Jahr 2015
So, das warâs nun alsoâŠdas Jahr 2015 neigt sich dem Ende. Was bleibt zum Abschluss noch zu sagen?
Es war mit Sicherheit das aufregendste Jahr meines Lebens, gespickt mit zahlreichen und unvergesslichen Momenten & vielen faszinierenden und inspirierenden Bekanntschaften.
Da war zum Beispiel John, mit dem ich dieses irre Schwimmabenteuer von Insel zu Insel quer durch den Indischen Ozean erlebt habe oder auch Savanna, die mich auf einer atemberaubenden Dschungeltour auf Sumatra begleitet hat, eine sehr intensive Begegnung mit AnhÀngern der Minangkabau in Indonesien, das Besteigen des höchsten Bergpasses der Welt und eine spektakulÀre Neujahrsparty in Kathmandu, das Trampen quer durch die Kardamomberge auf dem Dach eines GelÀndewagens oder eine sensationelle und zugleich anstrengende 16-Stunden-Zugfahrt durch den Dschungel Myanmars.
Und natĂŒrlich war das Ganze versehen mit jeder Menge Erfahrungen. Nicht alle von ihnen waren positiv â das wĂ€re auch zu einfach und langweilig â aber sie alle waren auf jeden Fall einesâŠsehr lehrreich. Ich hab so Einiges ausprobiert, bin diverse Male hingefallen und hab zahlreiche Fehler begangen, aber das Wichtigste ist â ich hab nichts bereut!
Mir bot sich in diesem Jahr nicht nur die Gelegenheit, wunderbare Orte zu sehen und fantastische Menschen kennenzulernen, sondern auch so viel Neues ĂŒber mich selbst zu erfahren. Es war die groĂartige Chance, weit ĂŒber den Tellerrand zu blicken â manchmal etwas zu weit ;) â und mich dadurch ein ganzes StĂŒck weiterzuentwickeln. FĂŒr Neues und Unbekanntes war ich dabei immer gern zu habenâŠwie sonst soll ich auch wissen, was ich mag oder nicht mag, was ich kann oder nicht kann?!
Was passiert nun im neuen Jahr? Ehrlich gesagt, weiĂ ich es nicht. Es gibt da so einige Ideen, aber eben noch nichts Konkretes. Oh halt, eines weiĂ ich schon â ich komm nach Deutschland und darauf freu ich mich bereits heute schon wahnsinnig! Wann genau wird sich in den ersten Monaten des neuen Jahres ergeben.
An dieser Stelle nun auch schon mal ein freudiges HAPPY NEW YEAR!!! Ich wĂŒnsch euch allen einen guten, feucht-fröhlichen und vor allem gesunden Rutsch ins neue Jahr!!! GenieĂt die Zeit, lasst die GlĂ€ser nicht leer werden und das Jahr in Ruhe ausklingen & beginnen.
Zum Abschluss bleibt mir nun noch eines zu sagenâŠvielen Dank euch allen fĂŒr die tolle UnterstĂŒtzung in diesem unvergesslich schönen Jahr â ihr seid groĂartig!!
Beste GrĂŒĂe aus Neuseeland!!!
Fröhliche Weihnachten und sonnige GrĂŒĂe vom Meer!!!
Das hab ich nicht erwartetâŠ
Unter der Woche hab ich einen Anruf von der Agentur erhalten, ĂŒber die ich meinen ersten Job bekommen hab, und ich wurde gefragt, ob ich Freitag Abend Zeit hĂ€tte â bisschen Autofahren und Geld gibtâs cash. Ich ging davon aus, dass ich ein paar Arbeiter in die nĂ€chste Stadt fahr und wieder zurĂŒckbring, aber stattdessen warâs das gesamte Management aus Ashburton. Zudem kamen auch noch alle Mitarbeiter aus Christchurch.
Und âschlimmerâ hĂ€tte die Tour nicht anfangen können. Neues Auto, das erste Mal die Schaltung hinterm Blinker und nicht bei der Handbremse, ich etwas nervös und dann dasâŠich fahr vom Parkplatz und was mach ich? Klar, ich fahr schön auf die rechte Spur! âNein, nein StefanâŠdu musst hier links fahren"âŠna super, fĂ€ngt ja schon mal gut an ;) Den restlichen Abend fand ich mich dann aber zum GlĂŒck auf der immer noch etwas ungewohnten linken Seite wieder und alles verlief reibungslos.
Es stellte sich dann irgendwann heraus, dass es deren Weihnachtsfeier warâŠund ich war mitten drin. In Methen, etwa âne halbe Stunde entfernt und unmittelbar vor den Bergen gelegen, wurde im urigen, irischen Pub erst mal richtig gut gegessen â der Weihnachtspudding war mein Highlight ;) â und anschlieĂend in bester Stimmung ausgelassen gefeiert. Zu guter Livemusik wurde wild getanzt, dabei mit den Stiefeln dermaĂen auf den Holzboden getreten, dass ich dachte, der Pub ĂŒbersteht den heutigen Abend nicht, und natĂŒrlich floss der Alkohol in Strömen. Wirklich ein gelungener Abend!!
NĂ€chste Woche gibtâs dann ein Barbecue bei der Agentur hier in Ashburton und ich bin, obwohl ich nicht mehr fĂŒr sie arbeite, mit von der Partie. Das Gute ist, dann gibtâs kein Auto und somit auch kein Grund, nicht zu trinken ;) AlsoâŠhoch die Tassen!

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Happy Crate Day!!
Ist nun schon 'ne Weile her, dass ich was geschrieben habâŠalso, was gibt's Neues?
Fang wir mal mit dem Guest House an. Ich bin nach wie vor noch in derselben Unterkunft, bekomm nun jedoch nĂ€chste Woche mein Einzelzimmer im anderen Haus (es gibt zwei). Die ersten sechs Wochen durfte ich mir das Doppelzimmer mit einem ganz besonderen NeuseelĂ€nder teilen. Jede Nacht kam er spĂ€t nach Hause, öffnete und schloss lautstark die TĂŒr â wozu gibtâs eigentlich TĂŒrdrĂŒcker? â was eher suboptimal ist, wenn man halb sechs aufsteht, um zu arbeiten. Aber das allein wĂ€re noch ertrĂ€glich gewesen. Ich mein, es ist ein Guest House und da kann/muss man mit so was rechnen. Aber die Spritzen, die die Polizei in seiner Jacke fanden, als sie ihn wegen eines unfassbar lauten Streits mit seiner Freundin abgefĂŒhrt haben, gaben mir dann doch etwas mehr zu denken und haben sein Verhalten in ein etwas anderes Licht gerĂŒckt. Man, man, manâŠwas fĂŒr'n Typ! Nun ist die Lage wesentlich entspannter. Der Mix der Leute & die Stimmung sind gut und ich hab ânen sympathischen Mitbewohner aus Uruguay.
Gestern war nationaler âCrate Dayâ in Neuseeland. Das heiĂt, jeder kauft sich eine speziell fĂŒr diesen Tag angefertigte Bierkiste aus Holz und macht sich dann ans Werk ;) 12 Flaschen Ă 0,75 Ltr. warten auf einen. GroĂer SpaĂ! Wir haben wirklich alles gegeben, waren mit gröĂtmöglichem Sportsgeist und Durst bei der Sache, einige vielleicht auch mit etwas zu viel. Die Kiste geschafft, hat jedoch keiner. Ist glaub ich auch besser so!
Die Zeit aufm Bau ist nun auch vorbei. Sie war interessant, lehrreich und so weiĂ ich nun, dass ich keine groĂe Karriere aufm Bau machen werde/möchte. Nach knapp drei Monaten hatten wir das GroĂprojekt fertiggestellt und weitere Verwendung sah man fĂŒr mich nicht. Im ersten Augenblick war das erst mal komisch â ist das erste Mal, dass ich gehen musste â aber als ich zuhause ankam, war alles gut und ich völlig entspannt. Wird sich schon irgendwas ergeben. Und so kamâs dann auchâŠ
Einen Tag spĂ€ter hab ich mich in zwei Fabriken beworben und dann ging auch alles ganz schnell. NĂ€chsten Morgen erhielt ich einen Anruf â kurzes Telefoninterview â kurz darauf gabâs das VorstellungsgesprĂ€ch und die medizinische Untersuchung. Und besser hĂ€tte es nicht laufen können! Der Personalchef ist groĂer FuĂballfan, der Arzt kam grad von einem Europatrip mit seiner Frau aus Malaysia wieder und der Abteilungsleiter möchte nĂ€chstes Jahr nach SĂŒdostasien. Alles ganz wunderbare Themen, zu denen ich zu sagen hatte. Und das Wichtigste â ich bin bei bester Gesundheit!! Alles lief wie geschmiert. Tags darauf gabâs dann die Arbeitseinweisung und dann gingâs auch schon los.
Komplett in weiĂ gekleidet â inklusive HĂ€ubchen, Helm und Gummistiefel â arbeite ich nun Vollzeit in der Verpackungsabteilung fĂŒr âSilver Fern Farmsâ. Ich dachte immer, FlieĂband geht gar nicht, aber mir gefĂ€lltâs richtig gut. Wichtig sind hier vor allem Schnelligkeit, âZahlenverstĂ€ndnisâ, Koordination und bisschen Computerkenntnisse. Diverse abgepackte Fleischportionen laufen neben mir am FlieĂband entlang, ich wieg und ordne sie dann je nach Gewicht und Sorte diversen Kartons zu. Langweilig? Ăberhaupt nicht! Ich mag das Tempo, muss mich voll konzentrieren und die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Die ArbeitsatmosphĂ€re ist groĂartig â super Kollegen & fantastische Stimmung, die gesundheitliche Vorsorge und Versorgung sind perfekt, ich werde gefördert und erhalte diverse Zertifikate. Wozu? Keine Ahnung. Aber haben ist besser denn brauchen ;) Und na klar spielt das Geld auch eine wichtige Rolle. Aber das ist wirklich unverschĂ€mt gut! Ich mag mein Job wirklich gern und ĂŒber ihn werden sich auch hoffentlich noch mehr Kontakte in Ashburton entwickeln.
Was soll ich sonst noch sagen? Hab mir letzte Woche ein neues Fahrrad gekauft und kannâs kaum abwarten, die Umgebung mit dem Meer, den WĂ€ldern und Bergen zu erkunden. Es wird immer wĂ€rmer & bunter und das lĂ€dt geradezu zu einigen Tagestouren aufm Rad ein!
Ja, ich glaub das warâs erst mal in aller KĂŒrze von mir hier aus AshburtonâŠ
GenieĂt die Vorweihnachtszeit, den GlĂŒhwein und lasst es euch gut gehen!!