Freundschaft
Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht mehr genau wie sich wahre Freundschaft anfühlt. Seit ich damals meine beste Freundin verloren habe, konnte ich mich keinem mehr richtig öffnen. Ich habe mir darüber jahrelang keine großen Gedanken gemacht, weil ich einfach dachte es ist normal so wie es ist. Aber irgendwie fehlt mir das Gefühl. Mein eigentliches Problem an dem ganzen ist, dass ich nicht weiß wie oder was ich daran ändern soll. Ich hasse und liebe es neue Leute kennenzulernen. Auf der einen Seite ist es unheimlich anstrengend jemanden kennenzulernen, all die Dinge über die man sprechen muss, die eigentlich andere schon an einem gekannt haben. Ich weiß auch gar nicht so recht, ob ich so viel von mir Preis geben möchte. Und auf der anderen Seite ist es irgendwie aufregend, neue Ansichten und andere Interessen von anderen zu erfahren. Ich weiß nur nicht ob ich das nochmal will. So viele Dinge haben mich in meiner Vergangenheit gebrochen, an denen ich heute und auch in Zukunft arbeiten muss. Ich habe wirklich mein bestes gegeben, wieder Menschen in mein Leben zu lassen, doch das ist gar nicht mal so leicht. Vielleicht habe ich auch einfach noch niemanden gefunden, der zu mir passt und der meine Gedanken nachvollziehen und einen aufbauen kann. In den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass es keinen Sinn macht an Freundschaften festzuhalten, die einen eigentlich gar nicht glücklich machen. Sie machen unser leben irgendwie unnötig schwer. Irgendwie fällt es mir aber schwer die Dinge auszusprechen die ich denke und all das zu beenden. Ich will die andere Person ja auch nicht verletzen. Es herrscht so ein Durcheinander in meinem Kopf, ich springe von einem Punkt zum nächsten ohne das hier irgendein Kontext entsteht.














