Die Zeit der Ungeduldigen
Ein Zentimeter Jackenabstand.
Und pulsierender Atem an roten Ohren
Atemräuberinnen auf Suche nach zu kapernden Schiffen die in Lippenriffen zu anker liegen.
Meine Tiefse(e)h-Augen verlieren sich in Grübchenschluchten, in denen Lächeln widerhallt wie das Echo all deiner Worte in meinem Kopf.
Wir lieben die Zeit.
Aber warten funktioniert nur ungeduldig.
Deine Finger gehen auf U-Boot-expidition in Kniekehlengräben.
Gedanken fliegen wie Möwen an Traumstränden mit rot ins Wasser fallenden Sonnen vorüber.
Auch dein Atem stockt - und allein das,
lässt die Meereswogen donnernd über meinem Herz zusammen schlagen.
Die Zeit der Ungeduldigen.
Und ich weiß schon jetzt, dass ein Brückentag in Zukunft
immer die Zeit für Ungeduld ist.






