Ich liebe dich.
Alisa U Zemlji Chuda

Andulka
trying on a metaphor
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Janaina Medeiros
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH
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Ich liebe dich.

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Ich liebe dich.
Früher war da einmal mehr zwischen uns, doch Mittlerweile liegt ein Meer zwischen uns.
Metrickz (via ueberallnurfotzen)
Hört auf zu denken, dass Narben und Wunden schön sind. Hört auf damit, zu denken, dass ihr mehr beachtet werdet oder Aufmerksamkeit bekommt, wenn ihr euch verletzt. Hört auf, zu denken, dass ihr alles unter Kontrolle habt. Und hört vor allem auf, euch einzureden, dass Selbstverletzungen euch weiter helfen, wenn ihr eine schlechte Zeit habt. So fängt es nämlich an. Ihr habt Streit mit den Eltern oder Freunden. Fühlt euch ungeliebt. Habt Liebeskummer oder kommt in der Schule nicht klar. Um diese Gedanken loszuwerden, kratzt ihr euch. Mit den Fingernägeln, einer Haarklammer oder etwas anderem spitzen. Ihr kommt auf andere Gedanken, fühlt den Schmerz und nehmt ihn als positiv war. Vielleicht findet ihr die Kratzer schön, an eurem Arm und lauft in kurzen Sachen herum. Als unfreiwilliger Hilfeschrei. Aber niemand beachtet diese Kratzer. Und wenn doch, lügt ihr. Es kommt ganz automatisch. Eure Gedanken fangen sich an, umzustellen. Ihr habt Spaß daran, zuzusehen, wie eure Haut rot wird und brennt. Am nächsten Tag sieht man nichts mehr, deswegen wollt ihr mehr haben und macht weiter. Immer noch tragt ihr kurze Sachen. Eure Mitschüler reden über euch, aber nicht mit euch. Vielleicht kriegt ihr mit, aber sie kommen nicht auf euch zu. Nach einiger Zeit seht ihr ein, dass es nicht hilfreich ist und lasst es sein. Vielleicht für ein paar Monate. Doch dann kommt eine Zeit, in der ihr wieder fallt. Und euch kommt die Idee mit den Kratzern. Das negative dabei blendet ihr aus. Für eine Weile denkt ihr, es hilft euch. Ihr fangt an, Lieder zu hören oder euch Bilder anzuschauen, die Selbstverletzungen veranschaulichen. Ihr findet das Blut schön, wollt es auch sehen. Doch nur mit den Fingernägeln geht das nicht. Ihr nehmt euch heimlich einen Rasierer und schürft damit über eure Haut. Nur ganz kurz. Ganz leicht. Aber es blutet. Winzige Perlen lächeln euch an. Es brennt höllisch, aber ihr seid stolz, dass ihr euch zum ersten Mal ganz wirklich echt geschnitten habt. Ihr gebt euch das Gefühl, wenigstens etwas erreicht zu haben. Nach ein paar Monaten sieht man diese winzigen Schnitte auch nicht mehr. Ihr habt alles unter Kontrolle, nicht wahr? Ihr wollt endlich Narben haben und mehr Blut sehen. Ihr fangt an, aus den Rasierern die Klingen heraus zu bauen oder aus Anspitzern. Erst geht ihr wieder leicht über eure Haut. Es juckt nur. Aber ihr wollt mehr. Ist ja nichts schlimmes, ihr habt es ja unter Kontrolle. Mittlerweile tragt ihr nur noch lange Oberteile. Die Schnitte sind nicht mehr nur auf dem Arm, ihr wollt testen, ob es an anderen Stellen genauso weh tut. Ihr findet weitere Bilder, geht auf Foren und vergleicht euch. Ihr wollt die richtigen, echten Klingen, aber traut euch nicht, sie zu holen. Deswegen “kauft ihr sie nur für euren Bruder, weil er neue braucht”. Es geht weiter. Immer nur leicht. Alles unter Kontrolle. Aber irgendwann. Irgendwann kommt ein Moment, in dem ihr wütend seid und euch keine andere Wahl in euren Augen bleibt. Deswegen rammt ihr euch mit Wut die Klinge in euren Arm. Ihr seht, wie sich die Haut spaltet und bekommt Angst. Vielleicht habt ihr zu tief geschnitten und verblutet. Euch wird schwarz vor Augen, vor Schreck. Aber erzählen tut ihr es niemanden. Nachdem sich alles beruhigt hat, wisst ihr, dass alles okay ist. Ihr habt ja auch schließlich alles unter Kontrolle oder? Ihr blickt euch im Spiegel an und seht neben den kleinen Schnitten diesen einen tieferen. Ihr wollt mehr davon, es war ja nicht so schlimm. Ihr fangt an, euch zu schneiden, auch wenn es euch gut geht. Ihr wollt das Blut sehen. Schmerz spürt ihr nicht mehr. Ihr hört euch keine Lieder mehr an, die klingen aufmerksamkeitssuchend. Manchmal wird euch schwindelig, oder ihr fangt an zu zittern, aber keine Angst, ist ja alles unter Kontrolle. Blut reicht euch nicht mehr, ihr wollt Fettgewebe sehen. Ihr wollt das Fett aus euch heraus schneiden. Ihr wollt eure Seele aus eurem Körper schneiden. Ein paar Schnitte mehr oder weniger machen jetzt auch nichts mehr aus. Ihr schaut euch nicht mehr im Spiegel an. Ihr gebt auf, was euch Spaß macht. Geht nicht mehr schwimmen, tragt keine kurzen Sachen mehr und vermeidet Kontakt zu anderen Menschen, aus Angst, euch könnte jemand zu nah kommen oder etwas herausfinden. Ihr gebt eure Hobbies auf. Ihr gebt euch auf. Eines Tages wollt ihr ein enges Oberteil anziehen und merkt, dass das nicht mehr geht, weil euer Arm verkrüppelt ist, sodass man alles durch dieses enge Oberteil seht. Ihr schaut ihn euch an. Fasst ihn an. Aber merkt nichts mehr. Durch die Narben ist er oberflächlich taub. Es juckt unter der Haut, aber ihr könnt euch nicht kratzen, weil es dadurch nur schlimmer wird. Euer Arm sieht aus wie eine Landschaft. Findet ihr es schön? Habt ihr alles unter Kontrolle? Manchmal, wenn ihr einen Wutanfall habt, verletzt ihr euch, wo man es sieht. Vielleicht am Kopf. Ihr müsst immer gute Ausreden parat haben. Immer. Ihr werdet zu den besten Lügnern eurer Umgebung. Einen Nachmittag kommt ihr aus der Schule. Ihr seid alleine und habt Langeweile. Wie automatisch geht ihr zu eurem Geheimversteck und holt euch eine Klinge. Sie ist ein bisschen angerostet, aber das ist nichts schlimmes. Ihr schneidet. Und schneidet. Und schneidet. Auf einmal hört ihr ein komisches Geräusch. Als würde etwas reißen. Und der Schmerz fühlt sich anders an. Stumpf. Eine Arterie kann es nicht sein, das ist euch schon öfter passiert. Außerdem spritzt das Blut nicht, also muss es etwas anderes sein. Ihr denkt nicht weiter, verarztet alles und setzt euch an eure Hausaufgaben. Am nächsten Morgen werdet ihr wach. Ihr könnt eure Finger nicht bewegen, wisst aber nicht, warum. Ihr schaut euch den Schnitt an. Er sieht leicht entzündet aus, aber sowas hattet ihr schon häufiger. Im Laufe des Tages merkt ihr, dass ihr eure Finger immer noch nicht bewegen könnt. Außerdem fällt euch auf, dass euer Arm lila wird. Ihr macht euch langsam Sorgen. Wie jeden Abend geht ihr ins Bad um zu duschen. Doch dieses Mal vergesst ihr, die Tür abzuschließen. Kaum seid ihr ausgezogen, kommt eure kleine Schwester herein, weil sie mal dringend muss. Sie starrt dich an. Du starrst sie an. Dann schreit sie ganz laut. Sie rennt zu Mama und Papa. Ihr bekommt Panik. Ihr hört Schritte auf den Treppen. Eure Eltern betreten das Bad, du hast dich in ein Handtuch gewickelt. Deine Schwester rennt zu dir und zerrt an deinem Arm. Du bekommst vor Schmerz Tränen in den Augen. Aber du reißt dich zusammen. Sie sollen nichts merken. Plötzlich fragt deine Mutter, warum deine Hand so blau ist. Ohne sich was zu denken, packt sie sie. Das Handtuch rutscht vom Körper. Schweigen. Dann bricht sie zusammen. Dein Vater fängt an, dich anzubrüllen. Er rennt herunter und sucht das Telefon. Wählt 112. Das nächste woran du dich erinnerst, ist, dass du im Krankenhaus lagst und genäht wurdest. Zur Überwachung wurdest du in eine Klinik geschickt. Sie hatten Angst, dass du suizidal bist. Nach ein paar Monaten wurdest du entlassen. Es hat sich ein bisschen gebessert. Laut Arzt habt ihr euch in den Muskel geschnitten und Nerven getroffen, weswegen ihr euren Arm nur noch bedingt bewegen könnt. Das Schuljahr habt ihr nicht geschafft. Ihr haltet es auf der Schule aber nicht mehr aus, deswegen bewerbt ihr euch um Ausbildungsplätze. Da ihr aber von der Bewegung so eingeschränkt seid, werdet ihr nirgendwo genommen. Ihr seht den Sinn nicht mehr in eurem Leben. Ihr greift in euer Geheimversteck, um den letzten Schnitt zu machen. Ihr wollt ein neues Leben anfangen. Ihr wollt mit diesem Leben abschließen. Und ihr schneidet. Senkrecht. In eure Pulsadern. Nun ist es vorbei. Ihr habt es geschafft. Euer neues Leben kann beginnen. Doch nach einigen Minuten merkt ihr, dass euch wieder schwindelig wird. Alles flimmert. Ihr blickt auf euren Arm und seht, was ihr getan habt. Ihr wolltet nicht sterben? Ihr wolltet nur ein neues Leben. Mit letzter Kraft rennt ihr zum Telefon. Doch bevor ihr die Nummer gewählt habt, kippt ihr um. Das einzige, was ihr noch hört, ist der Schlüssel in der Tür. Eure Mutter kommt von der Arbeit. Selbstverletzung kann tödlich enden. Macht die Augen auf und seht das schlechte! Das, was mich wirklich traurig macht, ist, dass die meisten sich denken, nachdem sie es gelesen haben, dass ihnen so etwas nicht passieren wird. Stimmt. Ihr habt ja alles unter Kontrolle.
(via samedinselimovic)

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Bevor du dich zum ersten Mal schneidest, bedenke: Du wirst es genießen. Du wirst den Schmerz und das Blut erlösend finden. Obwohl du denkst, du kannst nur ein paar flache Schnitte machen, die leicht heilen … sie werden tiefer werden. Sie werden zu Narben. Sie werden einige Monate brauchen, um zu heilen. Und die Narben einige Jahre, um zu verblassen. Wenn du denkst, du könntest das Cutten auf ein Körperteil beschränken, dann denk darüber nach, was passiert, wenn dort kein Platz mehr ist. Bereite dich darauf vor, dich von Anderen zurückzuziehen und dich in einem konstanten Stadium der Scham zu befinden. Selbst, wenn du die ehrlichste Person bist … du wirst die, die du liebst, belügen. Du wirst vor deinen Freunden zusammenzucken, sobald sie dich berühren, als wären ihre Hände in Gift getränkt. Du wirst furchtbare Angst haben, dass sie durch die Kleidung etwas fühlen könnten oder es wird schrecklich weh tun, angefasst zu werden. Sei darauf vorbereitet, so sehr die Kontrolle zu verlieren, dass du den nächsten Schnitt fürchtest, da du nicht weißt, wie schlimm er sein wird. Warte nur, bis aus 10 Schnitten 100 Schnitte werden … dein Leben wird sich nur ums Cutten drehen, und darum, das Cutten zu verbergen. Und warte nur, bis du zum ersten Mal zu tief schneidest. und du wirst durchdrehen weil das Blut nicht aufhören wird zu fließen … und du siehst deine Haut aufklaffen … und du fühlst, wie du am ganzen Körper zitterst. Du bekommst eine Panikattacke und furchtbare Angst, aber du kannst es niemandem sagen. Also sitzt du da und betest, dass es ok ist und du schwörst, dass du nie wieder so weit gehst … aber das wirst du tun. Und noch weiter. Mach dir keine Sorgen. Du wirst dich um deine Schnitte kümmern, so dass du tiefer und tiefer gehen kannst, ohne ins Krankenhaus zu müssen. Und je besser du die Schnitte versorgst umso tiefer werden sie werden. Du wirst dich selbst belügen und dich vor dir selbst rechtfertigen, wenn du dich dabei erwischst, 20, 30 oder 50 euro für Medikamente und Verbände auszugeben. du wirst deinen Herzschlag jedes Mal spüren, wenn du an der Reihe bist, zu sagen, was du brauchst … Klammerpflaster … 3 oder 4 verschiedene Verbände … Wundheilsalbe … Entzündungshemmende Creme … Pflaster … Salben zum Reduzieren der Narbenbildung … du wirst deine Einkäufe schnell einpacken und hoffen, die Schlange löse sich in Luft auf und niemand starre dich an und wundere sich, wofür du das alles brauchst. Und gleichzeitig hoffst du, dass es jemand bemerkt … jemand, der in der Schlange steht und ebenfalls diese Dinge braucht. Jemand, der dich versteht. Aber natürlich wird dies niemals geschehen. Medizinische Dinge werden nicht die einzigen sein, für die du dein Geld ausgibst. Sei darauf vorbereitet, neue Kleidung zu kaufen. Langärmelige Shirts in Sommerfarben, Armbänder, Schweißbänder, Stiefel, Stulpen, die Liste wird immer länger. Du wirst anfangen, alle anders anzusehen. Ihre Körper nach irgendeinem Anzeichen der Selbstverletzung absuchen, hoffen, jemanden zu finden, der so ist wie du … um dich nicht so schrecklich allein zu fühlen. Du wirst sogar daran denken, während deine Augen ihre Handgelenke absuchen … hoffen, einfach hoffen, dass sie sind wie du … aber das sind sie nicht. Du siehst ihre sauberen Arme und wirst dich schämen und allein fühlen. Du wirst anfangen, eine Menge Dinge allein zu tun. Du wirst deine Wäsche zu Hause waschen müssen, damit niemand die Blutflecken auf deiner Kleidung und in deinen Handtüchern sieht. Und du wirst immer das Blut beseitigen. Den Badezimmerboden schrubben, das Blut von deiner Tastatur abtrocknen. Du wirst nicht fähig sein, einen einzigen Tag ohne das Schneiden durchzustehen … das nächste, was du tust, ist, dass du in einer öffentlichen Toilette den Schorf mit einer Nadel aus deinem Notfallpaket aufkratzt. Wenn es wirklich extrem wird, wird alles ein Werkzeug zur Selbstverletzung sein.. Scheren, ein Autoschlüssel, eine Nadel, eine Büroklammer, sogar ein Stift. Es ist egal, was es ist … wenn du dich dringend verletzen musst, wirst du etwas finden. Sag auf Wiedersehen zu den Dingen, die du für selbstverständlich gehalten hast, wie kurze Hosen tragen oder Sandalen. Fußpflegeprodukte oder ärmellose Oberteile. Ein normaler Sommertag am strand oder im Schwimmbad wird für dich eine längst vergessene Erinnerung sein. Und dann wird deine Haut anfangen zu jucken. So sehr jucken und jucken. So sehr, dass du aussehen wirst, als hättest du Flöhe oder eine Hautkrankheit. Du wirst ein Experte deines Körpers werden und du wirst ihn vorsichtig zerstören. Du wirst vom Schneiden träumen … du wirst davon träumen, bloßgestellt zu werden. Es wird dich Tag und Nacht verfolgen und dein Leben steuern. Du wirst dir wünschen, den ersten Schnitt nie gemacht zu haben weil du mittlerweile das Schneiden absolut HASST. Zur gleichen Zeit kannst du ohne es nicht leben. Du wurdest gewarnt.
Myself (via taminoqt)
Skorpion: Skorpione klären alles mit sich selber. Erst wenn sie zu überfordert sind und nicht mehr weiter wissen öffnen sie sich jemandem, dann aber auch nur um sich eine zweite Meinung zu holen. Am Ende tun sie wieder das was ihnen ihr eigenes Gefühl sagt.
Wie viel Zeit verbringst du damit, über Sachen nachzudenken, die du nicht mehr ändern kannst?
(via abweisende)

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WhatsApp Gruppe
Eine Freundin und ich haben mega Bock auf eine WhatsApp Gruppe.
Wenn ihr also auch Bock habt dann meldet euch bei mir. 🤗
Im Alter von 16 - 99. 😂
Cool sein ist ein muss.
Und bitte keine verklemmten Leute. 😶😂
Und eines Tages, in deinem Leben, ist da plötzlich jemand, der Dir zuhört, ohne Dich zu unterbrechen. Er hört sich deine Vergangenheit an, er gibt, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, hilft Dir, ohne das man fragen muss, alte Wunden heilt, ohne es zu wissen, lacht und scherzt mit Dir, gibt Dir wieder Mut, Hoffnung und zeigt Dir, dass alles auch ganz anders sein kann. Er gibt Dir einfach nur das Gefühl, das Du was ganz Besonderes bist
(via vollkommen-allein)
Männer werden 8. Danach wachsen sie nur noch.
lustige Sprüche (via statusspruch)
Ich habe diesen einen Freund. Ich kenne ihn seit der ersten Klasse. Er war der coolste Junge der ganzen Grundschule, weil er jede Pause mit mir verstecken gespielt und mich manchmal von der Schule bis nach Hause gebracht hat, wenn ich Angst hatte allein zu gehen. Später mochte ich ihn nicht mehr so gern. Irgendwann hatte er aufgehört mich nach Hause zu bringen und angefangen mit den anderen Jungen in den Pausen Fußball zu spielen. Wenn er mich gesehen hat, hat er sich weggedreht und mit seinen Freunden geredet. Als ich elf Jahre alt war, ließen meine Eltern sich scheiden. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie es einer meiner Freundinnen erzählen. Meine Mutter konnte nicht mit ansehen wie traurig ich war und rief bei ihm an. Er kam vorbei und blieb das ganze Wochenende. Wir lagen auf meinem Bett, schauten fern und er weinte fast genau so viel wie ich. Für jede Werbepause, die ich ohne weinen überstand, erlaubte er mir eine Kugel Schokoladeneis zu essen. Von da an ging er wieder jeden Tag mit mir nach Hause. Die Jahre vergingen. Er kam mit Mädchen zusammen und trennte sich von ihnen, aber ich war immer das Mädchen, das er abends nach Hause brachte. In der elften Klasse saß ich im Deutschunterricht neben ihm. Ich starrte ihn an. Ich sah direkt in seine grünen Augen und verstand auf einmal, was meine Mutter meinte als sie zu mir sagte, dass die Augen das Tor zur Seele seien. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Im nächsten Jahr trat er bei einer Schulaufführung auf. Ich saß in der ersten Reihe und lächelte ihn an während er im Rampenlicht stand. Er sah unglaublich schön und glücklich aus und er lächelte zurück. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Ein paar Wochen später kam er mit einer Freundin von mir zusammen. Alle erzählten, wie gut die beiden zusammen passen würden. Sie war genau so schön und beliebt wie er. Aber ich war es, die er jeden Tag von der Schule nach Hause fuhr. Einen Abend saßen wir lange zusammen in seinem Auto. Er erzählte mir, dass er gerade die schönste Zeit seines Lebens habe. Ich sah in seine wunderschönen grünen Augen und wusste, dass er die Wahrheit sagte. In dem Moment wünschte ich mir, dass er die schönste Zeit seines Lebens meinetwegen hätte. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Am nächsten Tag in der Schule mussten wir Aufsätze über das Thema Erste Liebe schreiben. Ich wusste ganz genau, worüber ich schreiben wollte, aber ich konnte es nicht. Als ich meinen besten Freund anschaute, sah ich, wie er meine Freundin angrinste. In dem Moment wünschte ich mir, dass er diesen Aufsatz über mich schreiben würde. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Ein paar Wochen später rief meine Freundin mich an und sagte mir, dass er mit ihr Schluss gemacht habe. Als er mich am nächsten Tag nach Hause fuhr, saßen wir Stunden lang in seinem Auto. Wir redeten über unsere Freunde, über die Schule, über Musik. Er erzählte mir, dass er meine Freundin nie geliebt habe. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mir sagen würde, dass er mich liebe. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Die Zeit verging. Nach dem Abitur wollte er ein Jahr nach Kanada gehen. Auf seiner Abschiedsparty saß er neben mir und sagte, dass ich seine beste Freundin sei. Ich sah in seine wunderschönen grünen Augen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mir sagen würde, dass er mich liebe. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Die Zeit verging. Als er wiederkam, erzählte er mir, dass er ein Mädchen kennen gelernt habe, das er heiraten wolle. Er stellte sie mir vor. Als er mich fragte, wie ich sie finden würde, sagte ich, dass sie wunderschön sei. Er erwiderte, dass er die Liebe seines Lebens gefunden habe. Dann drehte er sich um und ging. In dem Moment wünschte ich mir, dass ich die Liebe seines Lebens sei. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. An diesem Tag fuhr er mich zum letzten mal nach Hause. Auf seiner Hochzeit saß ich in der ersten Reihe der Kirche. Er stand vorn im Rampenlicht. Wie bei der Schulaufführung sah er unglaublich schön und glücklich aus. Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. Ich sah in seine wunderschönen grünen Augen und wusste, dass sein Lächeln aufrichtig war. In dem Moment wünschte ich mir, dass ich neben ihm am Altar stehen würde. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Mein bester Freund zog mit seiner Frau nach Kanada. Ich blieb zu Hause. Die Jahre vergingen. Heute sitze ich wieder in der Kirche. Es ist seine Beerdigung. Ich erfahre, dass er sich schon nach einigen Jahren von seiner Frau getrennt hat. Unsere Lehrerin aus der zwölften Klasse hält eine Trauerrede. Sie sagt, dass er schon immer wunderbar schreiben konnte. Dann beginnt sie einen Auszug aus seinem Aufsatz in der zwölften Klasse vorzulesen. Meine Erste Liebe: Ich habe dieses Mädchen noch nie angesehen ohne ihr sagen zu wollen, dass ich sie liebe. Ich sehe in ihre wunderschönen grünen Augen und wünsche mir, dass sie mehr als meine beste Freundin ist, aber ich weiß, dass sie das nicht will.
(via egal-schillerwardichter)
alter ich weine gerade.
(via lustaufdich)
Ich auch. Dieser Text ist unglaublich.
(via 400eurojob)
das ist liebe. irgendwie.
(via jes-i-am-dead-inside)
Das ist wohl das schönste und traurigste, was ich je gelesen habe.
(via mufasas-sohn)
ich kann es 10000 mal rebloggen, es ergreift mich jedes mal!
(via lustaufdich)
ohhhhhh<3
(via iamimpatient-cry)
Gänsehaut, überall. Ich weine gerade so. (via fliegen-um-zu-fallen)
Wieso habe ich jetzt tränen in den Augen ?
(via thesegiirlzz)
omg..
(via xcheckdeinfehlverhaltenx)
Ich kenne das schon, aber musste es einfach nochmal lesen. Es rührt einen total.
(via why-so-complicated-now)
Das hat mich so bewegt.
(via therapiestunde)
Liebe ist behindert
(via forever-together-remember)
ich hab jedes mal tränen in den augen…
(via thewalking-bread)
sprachlos, einfach nur sprachlos. ich heul gleich
(via happy-the-hard-way)
:O Sprachlos
(via krieg-im-verborgenen)
so unglaublich… ich könnt so heulen… 😳😳
(via unnoetig-unwichtig-unsichtbar)

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“Apfelsaft wurde zu Wodka. Fahrräder wurden zu Autos. Aus Küssen wurde Sex. Weißt du noch als die Schultern deines Vaters der höchste Ort der Welt war und man sich gefragt hat, wie man schlafend vom Sofa ins Bett gekommen ist? Als die schlimmste Droge Brausepulver war und es Krieg nur in einem Kartenspiel gab. Die größten Schmerzen empfand man, wenn man sich die Knie aufgeschürft hat und “Lebewohl” bedeutete nur bis morgen? Und wir konnten es kaum erwarten älter zu werden.”
Wichtig in einer Freundschaft ist das Zuhören. Das aufmerksame, aufrichtige Zuhören wenn es deinem Gegenüber nicht gut geht. Wichtig ist Vertrauen, dass dein Gegenüber weiß, dass du wirklich alles, was sie dir erzählt, für sich behält. Wichtig sind die guten Ratschläge, das aufeinander aufpassen und das ständige füreinander da sein, egal, wie spät es ist. Das zusammen wieder aufbauen, wenn einer von beiden gerade am Boden ist. Das Verständnis für Dinge, die für andere absurd erscheinen. Freundschaft ist sich tausend Mal die selben Storys zu erzählen und immer noch drüber lachen zu können. Freundschaft ist, sich auszuweinen, ohne, dass der andere genervt ist. Freundschaft sind verrückte Aktionen und die damit verbundenen verrückten Erinnerungen. Momente, die nie wiederkehren. Wahre Freunde sind die, die sich eine halbe Ewigkeit nicht melden, aber wenn man sich dann wieder sieht, kommt es einem so vor, als seien es nur ein paar Tage gewesen. Wahre Freundschaft zerbricht nicht an Kleinigkeiten. Es gibt Streits, Stress, oft bringt man sich gegenseitig auf die Palme aber nach ein paar Minuten scheint das alles vergessen. Wahre Freunde stehen nicht nur hinter, sondern auch vor dir, wenn dir jemand etwas Böses will. Sie verteidigen einander und stehen füreinander ein. Freundschaft ist Lachen, bis man Bauchschmerzen bekommt, die Augen verdreht und wie wild nach Luft schnappen muss. Freundschaft ist, sich gegenseitig beleidigen zu können, ohne, dass einer sauer ist, weil man weiß, dass das nur Spaß ist. Freundschaft ist auf sich aufzupassen und zu fragen, ob man heil angekommen ist. Sich verrückte und hässliche Fotos zu senden. Gedanken und Erinnerungen zu teilen, ohne, dass es einem unangenehm erscheint. Wahre Freunde weinen mit dir. Lachen mit dir. Sind immer da, auch wenn du mal schwierig bist. Wahre Freunde stehen zu dir, egal was andere von dir halten. Sie behandeln dich immer gut und sind nicht nur dann da, wenn sie etwas brauchen. Sie hören zu, versuchen dir zu helfen und leiden mit dir. Sie freuen sich für dich und sind nicht von Neid zerfressen. Sie helfen dir dabei, die beste Person zu sein und machen dich nicht unentwegt nieder. Wahre Freunde zählen auf dich, egal was ist und erwarten von dir das selbe. Wahre Freunde würden für dich Ozeane überqueren und du würdest das Gleiche für sie tun. Wahre Freunde treten einmal in dein Leben, und gehen anschließend nie wieder weg. Wahre Freunde sind nicht nur Freunde, sondern wie eine Familie.
Neues Leben Berlin (via neues-leben-berlin)