Am 16.12. hat die Mannheimer SPD im Gewerkschaftshaus ihre Liste fĂŒr die Kommunalwahl am 09. Juni aufgestellt - neben Spitzenkandidat Reinhold Götz ist auch der Stadtteil Lindenhof auf der SPD-Liste gut vertreten:
Bezirksbeiratssprecherin Annalena Wirth kandidiert auf Platz 4 der Liste und ist damit die JĂŒngste auf den vorderen PlĂ€tzen der Liste. Auch die seit 2014 amtierende StadtrĂ€tin fĂŒr den Lindenhof, Prof. Dr. Heidrun Deborah KĂ€mper, steht erneut zur Wahl (Platz 8). Damit sind zwei Lindenhöfer Frauen unter den aussichtsreichen Top 10 der SPD-Liste platziert.
Zum ersten Mal kandidiert dieses Jahr Ulrich Holl (Platz 21) als Vorsitzender der BĂŒrgerinteressengemeinschaft Lindenhof im Stadtteil bekannt, fĂŒr die SPD, so wie auch Marketing-Managerin Christiane Holloschi (Platz 42).
âDer Lindenhof ist ein alter und gleichzeitig auch ein junger Stadtteil. Ich freue mich deshalb, dass wir 4 ganz unterschiedliche Kandidierende aus dem Lindenhof auf der Kommunalwahlliste haben, die in verschiedenen Positionen schon seit Jahren im Lindenhof aktiv sind.â lautet das Fazit der Ortsvereinsvorsitzenden, Annalena Wirth. âAls Spitzenkandidatin möchte ich die nĂ€chsten Monate mit den Lindenhöferinnen und Lindenhöfern ins GesprĂ€ch kommen: Was braucht der Stadtteil?" Wie können wir ihn besser machen?â
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Wechsel im Bezirksbeirat: seit Anfang des Jahres ist Timo Hodel (39) fĂŒr Marcus Butz als Mitglied des Bezirksbeirats nachgerĂŒckt.
Marcus Butz, der seit 2011 fĂŒr die SPD, unter anderem als Sprecher, im Bezirksbeirat aktiv war, hat sein Amt aufgrund beruflicher VerĂ€nderungen niedergelegt.
Das neue Team der SPD im Lindenhöfer Bezirksbeirat besteht somit aus Annalena Wirth (21), die auch den Ortsverein fĂŒhrt, und Timo Hodel, hauptberuflich ProjektsekretĂ€r bei der IG Metall.
âWir freuen uns sehr, mit einem jungen Team im Bezirksbeirat vertreten zu sein und konnten direkt einige Anliegen einbringen. Marcus Butz danken wir fĂŒr seine langjĂ€hrige Arbeit fĂŒr die
SPD und den Stadtteil, in der er viele Themen fĂŒr die BĂŒrger*Innen erfolgreich umsetzen konnte.â, so Annalena Wirth.
âIch bedanke mich bei unserem SPD-Ortsverein Lindenhof fĂŒr das Vertrauen und die Wahl in den Bezirksbeirat. Ich freue mich sehr auf die zukĂŒnftige Aufgabe und die Zusammenarbeit
und werde mich dafĂŒr einsetzen, dass der Lindenhof noch lebenswerter wird. Sie können mir Ihre Anliegen gerne zukommen lassen â, ergĂ€nzt Timo Hodel.
Die Jahreshauptversammlung der SPD-Lindenhof am 14. MĂ€rz 2024 umfasste unter anderem Vorstands- und Delegiertenwahlen. Vor der Wahl wurden die Mitglieder durch einen mĂŒndlichen Zweijahresbericht von Ortsvereinsvorsitzender Annalena Wirth informiert. Die Schwerpunkte der letzten beiden Jahre waren der Prozess der Rheindammsanierung und die daraus resultierenden MaĂnahmen und Veranstaltungen. Weitere besprochene Themen waren der Wahlkampf zur OberbĂŒrgermeisterwahl sowie Angelegenheiten bezĂŒglich der Neubauten zweier KindergĂ€rten. Die SPD Lindenhof engagiert sich aktiv im Stadtteil und fördert das gesellschaftliche sowie kulturelle Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Bericht lobte sie den Ortsverein fĂŒr sein Engagement und betonte die tolle und motivierte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die PrĂ€senz sowohl wĂ€hrend WahlkĂ€mpfen als auch im Alltag war deutlich spĂŒrbar.
In der darauffolgende Vorstandswahl wurden die beiden Vorsitzenden Annalena Wirth und Timo Hodel als Doppelspitze gewĂ€hlt. Die Vorsitzende blickt motiviert auf die anstehenden Aufgaben im Ortsverein: Es wartet auf dem Lindenhof noch in vielen Themen.  Die strahlenden Schwerpunkte sind die Rheindammsanierung, Sauberkeit im Stadtteil aber auch die zukĂŒnftige Ausrichtung des OPNV. âWir wollen als SPD somit beitragen fĂŒr die Bewohnerinnen und Bewohner eine richtungsweisende Zukunft auf dem Lindenhof zu geben: als BezirksbeirĂ€te haben wir immer ein offenes Ohr â, so der neugewĂ€hlte Vorsitzende Timo Hodel. GewĂ€hlt wurden zur stellvertretenden Vorsitzenden die StadtrĂ€tin Prof. Dr. Heidrun KĂ€mper, als Kassierer Rui Mayer. Die Beisitzenden sind Björn Meiners, Frank Heuser, Ulrich Holl, Christiane Holloschi sowie Peter Faller. Das Team SPD Lindenhof freut sich auf die kommenden Aufgaben, die auch in den nĂ€chsten beiden Jahren von WahlkĂ€mpfen und Vor-Ort-Veranstaltungen geprĂ€gt sein werden.
Nach pandemiebedingter Pause findet am 15. Februar um 19 Uhr wieder der beliebte Neujahrsempfang der Lindenhöfer SPD im Foyer des Mafinex statt.
Neben Verpflegung und GetrĂ€nken erwartet die Lindenhöfer auĂerdem musikalische Untermalung - sowie der Hauptgast des Abends, Thorsten Riehle, der im Sommer fĂŒr die SPD als OberbĂŒrgermeister der Stadt Mannheim kandidiert.
Die SPD lĂ€dt herzlich alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ein - keine Anmeldung erforderlich - und freut sich auf einen schönen Abend.
Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Lindenhof am vergangenen Mittwoch wurde ein neuer Vorstand gewĂ€hlt. Die Ortsvereinsvorsitzende Annalena Wirth wurde einstimmig fĂŒr eine weitere Amtszeit gewĂ€hlt. An ihrer Seite steht weiterhin die StadtrĂ€tin Prof. Dr. Heidrun KĂ€mper, so wie ab sofort auch IG Metall-Projektleiter Timo Hodel als Stellvertreter.
Den Vorstand komplettieren Rui Mayer als neugewĂ€hlter Kassierer, Hans Christian Ramdohr als Mitgliederbeauftragter so wie Dr. Peter Faller weiterhin als SchriftfĂŒhrer. Als Beisitzer wurden neben dem Bezirksbeirat Marcus Butz auĂerdem Christiane Holloschi, Ulrich Holl, Frank Heuser und Marcel Alter gewĂ€hlt.
Die 20 jĂ€hrige Vorsitzende Annalena Wirth freut sich ĂŒber ihre Wiederwahl und blickt optimistisch in die Zukunft. âNach 2 Corona-Jahren können wir jetzt endlich wieder anfangen, Veranstaltungen zu machen und mit den Lindenhöfern ins persönliche GesprĂ€ch zu kommen. Mit dem neuen Vorstand sind wir gut gewappnet, eine vielfĂ€ltige Mischung aus bekannten Gesichtern, aber auch jĂŒngeren Neumitgliedern.â
Die SPD Lindenhof hat sich vor allem die Themen Rheindamm-Sanierung, Wohnungspolitik und die Kita-Situation im Lindenhof auf die Fahne geschrieben. âOft stellen Umweltschutz und Bauen scheinbar einen Konflikt dar. Wir wollen dabei BrĂŒcken bauen und die Interessen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger im Lindenhof berĂŒcksichtigen.â
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Die SPD Lindenhof lĂ€dt wieder zu Ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Im Foyer des Mafinex wollen wir mit Ihnen am 13. Januar 2020, ab 19 Uhr, das neue Jahr begrĂŒĂen. Wir werden dabei Christian Sommer hören, den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Mannheimer GrĂŒndungszentren. Er gibt eine Vorstellung von Mannheim als Start-up Standort. Musikalisch werden uns âLes Quatresâ begleiten - diese Meisterinnen des Saxophons! Brezeln und Sekt gibt es natĂŒrlich auch!
Wir freuen uns auf Sie und euch!
âTurley und die biegsamen Worteâ? Oder: Wie man mit Framing Wirklichkeit schafft
Heidrun Deborah KĂ€mper, Leibniz-Institut fĂŒr Deutsche Sprache, Mannheim
Um es vorweg zu sagen: Biegsame Worte gibt es nicht. Die vermeintliche Biegsamkeit von Worten entsteht durch den Wort- und Sprachgebrauch generell, mit dem auf bestimmte Weise Wahrnehmung gelenkt wird. Das ist eine der Hauptaussagen des Inhalts des in Rede stehenden Artikels des MM vom 7. MÀrz, das ist aber auch die sprachliche Lenkungsstrategie des Artikels selbst. Er hat unverkennbar die Absicht, seine LeserInnen in eine bestimmte Wahrnehmungsrichtung zu lenken mit dem Effekt und Ziel, Empörungspotenzial zu erzeugen. Auf diese Weise versucht der Artikel, sich einen Platz im Investigativjournalismus zu erobern.
Der Fachausdruck dieser Strategie heiĂt Framing. Framing ist eine Möglichkeit der Wahrnehmungssteuerung mittels Sprache, die aus einer generellen Eigenschaft von Sprache resultiert, nĂ€mlich die, Wirklichkeit zu schaffen. Wirklichkeit existiert nicht auĂerhalb von Sprache und sobald wir ĂŒber âWirklichkeitâ kommunizieren, tun wir dies im Horizont unserer jeweils individuellen Sicht auf diese Wirklichkeit, mit unseren Kenntnissen und unseren Werthaltungen. Dieses kommunikative Prinzip erklĂ€rt insbesondere Kennzeichen, Möglichkeiten und Strategien politischer Kommunikation. Zu politischer Kommunikation zĂ€hlt auch Kommunikation ĂŒber politische Sachverhalte, die z.B. in Medien gefĂŒhrt wird.
In dem fraglichen Artikel wird der âunlautere Machenschaftenâ-Frame realisiert, der Skandalisierungspotenzial schafft mit dem Ziel Empörungsbereitschaft zu erzeugen. Das Framing-Konzept wird in diesem Artikel sprachlich insbesondere realisiert durch
·      Fragen
·      Verwendung von Bewertungen enthaltende Namen und Bezeichnungen
·      UnterinformativitÀt
 Fragen:
Es werden Fragen gestellt, die nur formal Fragen sind, tatsÀchlich aber (unfundierte) Behauptungen und Unterstellungen:
Wie gut oder schlecht oder gar nicht informiert wurden die sechs AufsichtsrĂ€te und 48 GemeinderĂ€te ĂŒber den Verkauf der Baufelder 4 und 5 auf Turley?
Diese Frage ist so gestellt, dass sie mit ihrer Reihung zu Beginn gut, schlecht, gar nicht ein Skandalisierungspotenzial nicht nur schafft, sondern steigert.
Wie offen, durchsichtig und kommunikativ lĂ€uft es in Mannheims Kommunalpolitik unter der FĂŒhrung des sozialdemokratischen OberbĂŒrgermeisters Peter Kurz, der seit 2007 an der Stadtspitze steht?
Auch diese Frage beginnt mit einer Reihung, die den âunlautere Machenschaftenâ-Frame umsetzt. Skandalisierungspotenzial wird hier aber hergestellt zum einen durch die Pauschalisierung. Aus einem (vermeintlichen) Einzelfall wird hier in der Form einer Frage eine generelle Aussage ĂŒber Mannheims Kommunalpolitik getroffen. Das Unterstellungspotenzial dieser formalen Frage wird ergĂ€nzt durch eine wahrnehmungssteuernde ĂberinformativitĂ€t, die mit der sonstigen UnterinformativitĂ€t des Artikels (s.u.)  in Widerspruch steht: dass der OB sozialdemokratisch und seit 2007 im Amt ist hat nur dann Relevanz, weil damit eine komplexe Generalaussage getroffen wird, die die Parteizugehörigkeit des OB und die Dauer seiner Amtszeit in die Argumentation einbezieht. Diese komplexe, als Kritik gemeinte Generalaussage lautet: âDer Turley-Fall ist exemplarisch fĂŒr die Art und Weise, wie der OB in Mannheim seit vielen Jahren Kommunalpolitik macht und diese Politik ist SPD-Politikâ. Damit wird ein Kontext hergestellt, der die Unzufriedenen, die mit Pauschalurteilen âdie Politikâ denunzieren, adressiert.
Nachdem der Stadtsprecher zitiert wird (Ăber ihre Mitglieder im Aufsichtsrat konnten die Fraktionen im Gemeinderat informiert werden), folgt eine Sequenz von Fragen:
Konnten sie? Sollten sie? Oder wurden sie doch?
Hier lenkt der Artikel die Wahrnehmung auf den Stadtsprecher und ĂŒbertrĂ€gt mit dieser Fragesequenz die kommunikative Verantwortung fĂŒr den Informationsfluss, der zwischen Aufsichtsrat und Fraktionen besteht, verbal ihm, die dieser tatsĂ€chlich nicht hat. Skandalisierungspotenzial hat diese Reihe allemals, wenn diese Umlenkungstaktik nicht nachvollzogen wird.
Es folgt eine weitere Fragenreihe: Â
Wussten Aufsichtsrat und Gemeinderat nun alle, um was es geht?
Dass das Konversions-Vorzeigeprojekt Turley aus der Hand des einst gefeierten Mannes Tom Bock geht, den viele bei seinem ambitionierten Antritt 2012 in Mannheim umgarnt haben?
Wussten die Volksvertreter, die gewÀhlten Mitglieder des Gemeinderates, nun wirklich Bescheid?
Hier wird ein Potenzial von Zweifel und Misstrauen geschaffen: zunĂ€chst mit der generalisierenden Frage, die diesen Block einleitet, dann mit der Konkretisierung der einleitenden Frage; diese ist mit solchen sprachlichen, gewisse HĂ€me ausdrĂŒckenden Elementen ausgestattet (Vorzeige-Projekt, einst gefeiert, umgarnt), die die gegenwĂ€rtigen Verantwortlichen hinsichtlich ihres damaligen Urteilsvermögens in Frage stellen mit der Aussageabsicht, den âunredliche Machenschaftenâ-Frame zu unterfĂŒttern mit der Unterstellung: âwer mit einem Projekt unbedingten Erfolg haben muss, schaut bei der Partnerwahl nicht so genau hinâ. Die letzte Frage dieses Investigativ-Szenarios ist eine partielle Reformulierung der ersten Frage, die jedoch den Fokus mit den AusdrĂŒcken Volksvertreter und gewĂ€hlte Mitglieder des Gemeinderats in populistischer Weise auf demokratische Institutionen lenkt und auf die Möglichkeit, dass hier gegen demokratische Prinzipien verstoĂen wurde. Â
Fazit: Wer Fragen stellt, muss keine Belege beibringen und erzielt denselben Effekt, den eine entsprechende Aussage zu einem Sachverhalt hat, die allerdings die BegrĂŒndung erfordert. Formale Fragen sind deshalb besonders gut geeignet, die mit der Wahrnehmungslenkung auf den âunlautere Machenschaftenâ-Frame beabsichtigte Wirkungsabsicht zu erzielen
 Namen und Bezeichnungen:
Es werden Namen bzw. Bezeichnungen platziert, die ein ganzes Kino von Bildern und ganze Ketten von Assoziationen hervorrufen.
Na klar, es ist Wahlkampf.
Mit dieser Einordnung wird der Wahrheitswert der gemachten Aussagen generell in Frage gestellt, indem die Botschaft lautet: âAlles, was in Wahlkampfzeiten geĂ€uĂert wird, dient dem Zweck, (wieder)gewĂ€hlt zu werden.â
Malta, Panama Papers, Sportwettenbetreiber.
Zwar entspricht es der Wahrheit, dass der neue Investor von Turley Teile seines Unternehmens auf Malta betreibt und dass er Sportwettenbetreiber ist. Indes: Mit einer Wahrnehmungslenkung z.B. auf einen dreifachen Vater, der Jura studiert hat, wĂ€re keine Sensation zu machen. Die Konzeption des Investors als steuerhinterziehender Halbweltakteur erfĂŒllt diese Funktion.
Die VorgĂ€nge werden als unĂŒbersichtliches GetĂŒmmel bezeichnet, und damit wird eine Grundlage zu Selbstlegitimation der journalistischen Skandalisierung geschaffen. Wo UnĂŒbersichtlichkeit herrscht (die behauptet wird und selbst produziert ist, in der begrĂŒndeten Gewissheit, dass das in der Gesellschaft vorhandene generelle Misstrauen gegen jegliches politische oder Verwaltungshandeln sich in Empörung ausdrĂŒckt) muss Ăbersichtlichkeit hergestellt werden. Die Lösung dieser selbstgestellten Aufgabe formuliert der Satz: Â
Dabei geht es im Kern darum, wie viel Alleingang, Mauschelei und GeheimniskrĂ€merei sich OberbĂŒrgermeister und MWSP-Aufsichtsratschef Peter Kurz und MWSP-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Achim Judt geleistet haben â oder nicht.
Die Sachverhaltsdarstellung âein Investor verkauft ein GrundstĂŒck nach drei Jahren zum Sechsfachen des Kaufpreisesâ hat zwar den Wert einer Sachinformation, nicht aber das Potenzial eines Skandals. Die VorgĂ€nge aber mit den Anti-Miranda Alleingang, Mauschelei und GeheimniskrĂ€merei dem âunlautere Machenschaftenâ-Frame entsprechend zu bewerten, schafft dieses Potenzial und die abschlieĂende Formel oder nicht, die NeutralitĂ€t suggeriert, ist deshalb wirkungslos, weil LeserInnen zu diesem Zeitpunkt lĂ€ngst auf den Frame gelenkt sind.   Â
Genauso funktioniert der Absatz, in dem ĂŒber den KĂ€ufer und den Ertrag des Verkaufs fĂŒr den VerkĂ€ufer informiert wird. Hier behauptet der Artikel die Existenz von KlĂ€rungsbedarf, den er in der Frage sieht, ob die Stadt nicht hĂ€tte besser aufpassen mĂŒssen. Â
 UnterinformativitÀt:
Der Artikel informiert dort nicht ĂŒber den gesamten Sachverhalt, wo die Wirkmacht des âunlautere Machenschaftenâ-Frames geschwĂ€cht werden könnte. So gehört zu dem Framing die einfache Gleichung 36 ist das Sechsfache von 6. Dieser Rahmen bezieht nicht mit ein, dass der Kaufpreis 6 Mio ĂŒber dem Bodenrichtwert liegt, ebenso wenig, dass zum Zeitpunkt des ersten Kaufs die VerkĂ€ufer berechtigte Sorge haben mussten, ob das GrundstĂŒck ĂŒberhaupt einen Interessenten finden wĂŒrde, ebenso wenig, dass man zum Zeitpunkt des Kaufs gute Erfahrungen mit dem KĂ€ufer gemacht hatte. Dieser Rahmen bezieht auch nicht ein, dass der neue Investor nicht die gesamten 36 Mio nur fĂŒr das GrundstĂŒck bezahlt hat, und dass er ein Mehrfaches an z.T. niedrigpreisigen Wohnungen plant, als der erste Investor.
 Gesamtfazit:
In diesem Artikel wird der Frame âunlautere Machenschaftenâ konsequent bedient. Die entsprechende Wahrnehmungssteuerung durch Framing funktioniert in diesem Text durch
·      das Stellen von Fragen mit Unterstellungspotenzial, die tribunalhaft sind und daher nicht dem dialogischen Prinzip entsprechen, sondern die Antwort selbst geben (implizit und zwischen den Zeilen);
·      den gezielten Gebrauch bestimmter Wörter (und den Nichtgebrauch bestimmter anderer Wörter) mit einem hohen Wertepotenzial, das in diesem Fall (aufgrund ihres wahrnehmungslenkenden Potenzials) Empörungsbereitschaft erzeugen;
·      UnterinformativitĂ€t, indem solche Aspekte des Sachverhalts nicht thematisiert werden, die die Wirkmacht des Frames âunlautere Machenschaftenâ gefĂ€hrden. Â
Auf diese Weise schĂŒrt der Artikel auf populistische Weise gegenwĂ€rtig herrschende Ressentiments gegen Politik und Verwaltung, indem er durch diverse Framing-Strategien wie gezeigt die Wahrnehmung der LeserInnen auf den Sachverhalt so lenkt, dass daraus das Urteil âunlautere Machenschaftenâ resultiert.   Â
Bericht aus dem Mannheimer Morgen - von Konstantin GroĂ
NeujahrsempfĂ€nge sind eine schöne Tradition, aber zuweilen aber auch eine etwas steife Angelegenheit: enge Stuhlreihen, lange Reden, getragene Musik. Hier jedoch ist es ganz anders: ein mit seinen wandhohen GlasflĂ€chen offener Standort, WĂŒrfeln als Sitzgelegenheiten, kurze Reden, dafĂŒr viel angesagte Musik. So prĂ€sentiert sich diesmal die Traditionsveranstaltung des SPD Lindenhof, seit jeher zu Jahresbeginn Treffpunkt weit ĂŒber die Aktiven dieser Partei hinaus fĂŒr den Stadtteil.Â
hier finden Sie den ganzen Artikel im Mannheimer Morgen: Link
Bei der Arbeiterwohlfahrt im Mannheimer SĂŒden scheint der ganze Kirchenchor vertreten - alle sind textsicherer bei den Weihnachtsliedern als unser Vorsitzender Florian Klingđ
Florian Klings Blick unter die Motorhaube đ der neuen âintelligentenâ VideoĂŒberwachung mit KĂŒnstlicher Intelligenz in Mannheim.
Wer Lust hat zu verstehen wie es funktioniert schaut einmal rein. Alle Lindenhöfer die kĂŒnftig ĂŒber den Hauptbahnhof die Stadt betreten wird das betreffen.
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Ausgrenzung und Abgrenzung, das politische klein-klein Einzelner rĂŒttelt an dem Fundament unseres toleranten und offenen Miteinanders in Mannheim. Lasst uns Hand in Hand fĂŒr ein friedliches und respektvolles Zusammenleben eintreten â denn Zusammenhalt schafft Sicherheit und Zukunfts-Chancen!
Hand in Hand fĂŒr mehr Zusammenhalt
Mannheim â das sind viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und LebensentwĂŒrfen. Wir wollen ein Mannheim, dass vom Geist der Offenheit und der VerstĂ€ndigung geprĂ€gt ist. Wir setzen auf wechselseitigen Respekt und die Bereitschaft aller hier lebenden Menschen gemeinsam das Beste aus unserer Stadt zu machen.
Gemeinsam mit anderen spreche ich mich fĂŒr ein tolerantes, offenes, auf Respekt und Zusammenhalt gegrĂŒndetes Gemeinwesen in Mannheim aus. Hand in Hand: FĂŒr mehr Zusammenhalt in Mannheim - denn Zusammenhalt schafft Sicherheit und Zukunftschancen!
Unterzeichne hier unsere ErklÀrung: https://spd-ma.zusammenhandeln.org/erklaerung_zusammenhalt
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