Von Anfang an: Seit einiger Zeit möchte ich mir einen Raspberry Pi anschaffen. Nun habe ich es endlich getan.
Ich weiß noch, wie ich das erste Mal auf den Raspberry Pi gestoßen bin und mir dachte, dass das Konzept eine wirklich tolle Sache ist, aber ich den Pi niemals benötigen werde. Wozu auch? Darauf läuft schließlich Linux, das ist total nerdig. Außerdem kann ich nicht programmieren und überhaupt, was soll ich damit?
Den »Linux ist total nerdig«-Gedanken habe ich mittlerweile über Bord geworfen, da ich seit 1 1/2 Jahren Linux nutze und nun auf all meinen Rechnern verschiedene Linux-Distributionen laufen habe. Nach den ersten Aha!-Linux!-Erlebnissen stellt sich automatisch die Frage, wieso man sich so lange Windows angetan hat. Nunja, das würde jetzt zu weit führen.
Zurück zu meinen Beweggründen, einen Pi anzuschaffen. Zum einen ist dieses Gerät sehr günstig. Zum anderen ist es schier unglaublich, wie viele Projekte schon mit dem Pi realisiert wurden.
Ich möchte bspw. Filme auf den Fernseher streamen. Diese Funktion könnte auch problemlos ein Chromecast von Google übernehmen. Die Anschaffungskosten wären auch minimal günstiger (der Raspberry Pi will schließlich mit W-LAN, SD-Karte und Strom versorgt werden), jedoch kann ich mit einem Chromecast nur streamen. Wenn ich die SD-Karte im Pi wechsle, kann ich mit meinem Pi Retro-Games spielen. (eat this, Chromecast!). Außerdem ist ein Pi im Gegensatz zu einem Google-Produkt datenschutzfreundlich.
Endlich Programmieren lernen
Diesen Spiegel anfertigen
Experimente mit der Pi-Kamera, bzw. den Pi mit meiner DSLR verbinden
Meinen Minecraft-Account reaktivieren
Eine Wetterstation könnte ganz nützlich sein
OwnCloud/ArkOS/Sparkleshare
Einen Ballon mit dem Pi steigen lassen und Fotos von der Welt machen
Mein Raspberry Pi sortiert meinen Maileingang und antwortet automatisch
Wozu denn jetzt dieses Blog?
Ich habe auf verschiedenen Laptops ganz viele Lesezeichen zum Rapsberry Pi gespeichert und irgendwann den Überblick verloren. Hier möchte ich meine Gedanken, Erfolge, Misserfolge, Schwierigkeiten, Links und Ideen festhalten. Es gibt vielleicht noch mehr Menschen, die den Überblick verlieren bei den zahlreichen Youtube-Channels, Foren, spezialisierten Rasperry Pi Seiten mit eigenem Shop, größeren Verlagen mit eigenem Raspberry Pi Themenspecial und so weiter. Damit ich nicht den Überblick verliere, versuche ich es mit diesem zentralen »Lernbuch«. Ich freue mich!