Manchmal muss man sich erst verlieren, um zu sich selbst zu finden. Christos war hineingeboren in eine Welt voller Grausamkeiten, herangezogen zu einem Jungen, für den der Tod zur AlltƤglichkeit gehƶrte und dessen Zukunft so düster schien wie die Gedanken in seinem Kopf. Sein Weg war ihm von Anfang an vorherbestimmt worden, seine Zukunft in Stein gemeiĆelt. So schien es zumindest und er hƤtte sich auch nicht darüber beschwert. Wieso auch? Es war alles was er kannte, was hƤtte er also mehr vom Leben erwarten sollen? Wieso hƤtte er sich etwas anderes wünschen wollen, wenn ihm scheinbar die Welt zu FüĆen lag, ihn Ruhm und Anerkennung schon von der Kinderwiege an begleiteten? Er war ein Narr gewesen und doch würde der junge Christos ihn selbst vermutlich als Narr bezeichnen, all das aufzugeben. Für ein einfaches Leben. Doch sein früheres Ich wusste auch nicht, was ihm entging. Was er verpasste, wann immer er sich wie besessen in die Arbeit stürzte, wie sehr er nicht nur seine Opfer quƤlte, sondern auch die eigene Seele entzweiriss, und das alles nur, um die Anerkennung seines Vaters zu erlangen. Ein Bestreben, was sich nie erfüllen sollte. Jegliche Gefühle seines Vaters waren gemeinsam mit seiner Mutter gestorben und zurück blieb nur die Wut und der Ehrgeiz, die auch Christos mit ins Verderben gerissen hƤtten, wenn er sich nicht irgendwann verloren hƤtte und im letzten Moment von ihr gerettet worden wƤre. Heute war er selbst Vater und die Unterschiede zu Gregorij kƶnnten kaum grƶĆer sein. WƤhrend Gregorij seinen Sohn nur als Nutzen oder Last betrachtete, je nachdem, was ihm gerade besser passte, hatte Christos gelernt, was es bedeutet, bedingungslos zu lieben. Nicht nur seine Frau, sondern auch die Kinder, die das Leben ihm geschenkt hatte. Er war bei weitem nicht perfekt und seine dunkle Vergangenheit würde er nie ganz hinter sich lassen kƶnnen. Seine Seele hatte zu groĆen Schaden genommen und Gregorij wartete noch immer darauf, dass er eines Tages seinen Platz einnehmen würde, doch für Christos gab es inzwischen wichtigere Dinge. Er versuchte, besser zu werden. Für sie, für seine Familie.
Christos Pavao Gorodezki
Nicknames: Papa, Dezki, Papadezki, Schwiegerpapa(-dezki) Age: forever 29, donāt let anyone tell you differently Birth: 12/09/1989 in Moskau Parents: Gregorij Gorodezki (*14/01/1963), Marija Gorodezki, nĆ©e Juric (*29/07/1969 ā 15/09/1994) Siblings: -
Relationship: married to the amayzing @donner-wetter since 08/11/2016 Children: judith (@throneheiress, *13/01/19992010), livia rae (*13/02/2017), mila lucija (05/06/2019), henry lew (05/06/2019) Pets: - (may & judy make sure i never need one of my own)
Profession: Mafioso on the run, part-time zombie hunter, father & maykenner Location: currently in Toronto, Canada
Appearance: athletic, 196 cm, 94 kg, light blond hair, blue eye(s), more scars than one can count, arms crossed
Likes: protecting others, to be in control, punishing others (not only if they hurt his family/friends), being a father (figure to almost anyone/- in law), independency, being active, running (with ro before work), honesty, dad jokes, may's cooking skills, pancake breakfasts, grounding judy & dari people, giving nicknames, thunder, woods, the sea, the colour blue Dislikes: people who try to hurt his family/friends, trash bags, cooking (is a total catastrohpe in the kitchen), changing diapers, nosy neighbours, rules, paper work, alcohol and drugs in general, italy (sorry, bad experiences), know-it-alls (unless its livy), being in the wrong, trusting new people, asking for help, his insecurities, hospitals, sitting around with nothing to do, sleeping alone


















