Versagensängste. Perfektionismus. Workaholic.
Wer findet sich selbst in diesen Wörtern? Denn das tue ich. Das ist die Beschreibung meiner Persönlichkeit, meines Lebens. Meine Tage sind so strukturiert, so durchgeplant, dass das Wort „Spontan“ in meinem Leben gar nicht mehr existiert. Aber ich finde mich damit ab. Ich bin glücklich damit. Ich liebe meinen Kalendar, ich liebe meine To-Do-Listen, ich liebe alles war mit Planung und Organisation zu tun hat. Nur manchmal, aber nur manchmal verliere ich mich darin. Denn mein Körper braucht Pausen. Dennoch während ich Pausen mache, denkt mein Kopf direkt an die bevorstehende Aufgaben von Morgen. Von nächster Woche. Von nächstem Monat. Ist das normal? Ist das normal, dass ich über meine Pläne so excited bin. Dass mich die Struktur so erfüllt?
Ich denke schon. Dennoch bin ich jetzt krank. Ich bin krank und es ist schwer für mich, mich damit abzufinden, so wie jedes Mal wenn ich krank bin. Ich möchte meinem Plan verfolgen, das geht aber nicht. Und ich fühle mich useless. Ich fühle mich unproduktiv. Und das ist nicht normal. Das ist der kranke Perfektionismus in meinem Kopf, den ich einerseits genieße und der mich anderseits kaputt macht.














