Meeresglück
Man erzählt mir einst eine Geschichte,
Über einen Mann der ging zu nichte.
Er besaß ein starkes und gütiges Herz,
Doch nicht einmal dieses überwand jenen Schmerz.
Er besaß Familie - eine Frau ein Kind,
Doch keiner der beiden überlebte den Wind.
Sie waren auf der See als das Unglück geschah,
Man mag es kaum glauben aber es ist wahr.
Der Sturm zerschmettert das Schiff,
Bevor die Mannschaft es begriff.
Menschen und Ladung waren im Meer,
Überleben konnte dies keiner mehr.
Nur jener Mann hatte das Glück,
Dass sein Körper jenen Strande schmück.
Er erwachte aus seinem trostlosen Schlaf
Eine kühle Welle ihm dabei half
Er sah voller Hoffnung über den Strand,
Doch zu seinem bedauern er keinen fand.
Jahre verbrachte er mit jener Such,
Der Gedanke an sie ließ ihm keine Ruh.
Auf seiner Suche wurd das Meer sein Heim,
Doch die Ruhe des Wassers war nur Schein.
Am Ende Mann Frau und Kind zusammen waren
Am Grunde des Sees sie beisammen lagen.
Er besaß ein starkes und gütiges Herz,
Doch nicht einmal dieses überwand jenen Schmerz.
So erzählt man mir die Geschichte,
Über einen Mann der ging zu nichte.

















