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Show & Tell

seen from Malaysia

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@feminismsnobudget
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İstanbul Konvention Rettet Leben!
This is an informational note and a reverence to transnational feminist solidarity!
This project emerged as a rebellion against Turkey's decree to withdraw from the İstanbul Convention. İstanbul Convention is a human rights convention of the Council of Europe to prevent and combat violence against women and domestic violence. The convention covers all women from any background, regardless of age, race, religion, social origin, migrant status or sexual orientation. It has been signed by 39 states so far, with Turkey being the first signatory.
In March 2021, Turkish President Erdoğan withdrew from the Convention with a presidential decree without consulting parliament, claiming that the Convention was damaging the traditional Turkish family structure. This decree says so much, not only about the government's approach to combating domestic violence, but also about the political atmosphere and the current state of democracy.
During this intervention, artists, activists and Turkey-based immigrants placed 2.5 cm x 2.5 cm "Die Istanbul Konvention Rettet Leben!" stickers on products in supermarkets, drugstores and public spaces. The main goal of the project was to create an unexpected encounter with people and to transform a daily product into a campaign tool and leak the houses of families.
The campaign was realized in June and July 2021. More than 25 people received the stickers and tried to document their actions with their mobile phones during the sticking process. Supermarkets, flea markets, newspaper vendors, drugstores are some of the places that shine during the action.
Besides the sticker phase, the artist and initiator of the project, İpek Çınar, read the İstanbul Convention in Stieglitz Stadtpark in Turkish, English and German, and contacted migration-based associations such as Puduhepa (Woman Initiative for Solidarity ) and DaMigra (Dachverband der Migrantinnenorganisationen).
The design of the stickers is an open source.
Here you can download İstanbul Convention leaflet in various languages: https://www.coe.int/en/web/istanbul-convention/leaflets1
#Istanbulconventionisours
Foto von Ipek Cinar zur Intervention “Erbsen statt Avocado” von Nina Berfelde
Erbsen statt Avocado
Ein Text von Charlotte Seebeck: In der Erbse erreichen wir die Kernfusion unserer Endlichkeit; sie ist der Beginn, die Mitte und das Ende in Einem. Pflücken wir die ledrigen Hülsenfrüchte und ziehen den dünnen Faserstrang an einer Seite ab, stehen wir vor etwa sieben Verantwortungen: Konsumieren, Bewahren, Verteilen, Einpflanzen, Verarbeiten, Sammeln, Aussortieren. Die europäische Kulturgeschichte hat der Erbse seltsame Konnotationen verliehen: Ein Soldat verliert den Verstand über seinem Erbsenbrei, eine Prinzessin kann nicht schlafen aufgrund einer Erbse. Dabei ist die Erbse die Letzte, die uns derzeit Alpträume bereitet. Wenn Greenpeace dazu auffordert, Erbsen satt Fleisch zu konsumieren, ist nicht das Soylent Green Szenario 2022 gemeint, das Harry Harrison bereits 1966 beschrieb. Denn durch mehr Hülsenfrucht- und weniger Gulaschkonsum können wir genau solch eine Zukunft vermeiden, in der eine überbevölkerte Welt durch Algentabletten ernährt wird, die in Wahrheit aus menschlichen Kadavern hergestellt werden. Und was haben Erbsen mit Feminismus zu tun? Vieles, und vor allem die Verschmelzung einiger Kausalitätsketten: Klimagerechtigkeit geht nicht ohne soziale Gerechtigkeit geht nicht ohne Feminismus. Erbsen pflanzen statt Minen legen. Früchte pflücken statt Femizid. Guerrilla Gardening statt Genozid. Eine friedliche Revolution ist auch eine grüne Revolution. Zur Intervention 'Erbsen statt Avocado' von @nina_berfelde im Rahmen von @feminismenvorort Foto: @pekcinar
MOVE YOUR MINDS _ performance
->->->->->->->Treffpunkt ist die Hasenheide in Neukölln: Am Minigolfplatz.
->->->->->->->->->->->->->->->->->->->Dort begrüßen wir uns und verteilen uns
->->->->->->->->->->->Einige schnappen sich die die 10m lange Wäscheleine.
Andere suchen sich die Klamotten mit den Empowerment-Gedanken (EG) aus und ziehen diese an.
->->->->->->->->->->Wir drehen die Musik auf und die Party kann beginnen!
->Gemeinsam tanzen wir uns zur “großen Wiese” (siehe Plan im Anhang)
Dabei ziehen wir die Klamotten mit den EG aus und hängen diese an die Wäscheleine.
->->->->Wenn wir an der großen Wiese angekommen sind, breiten wir die Klamotten aus
->->->->->->->->->->->->->->->->->->und werfen einen Blick auf all unsere EG.
->->->->->->->->->->->->->->->->Lasst uns die Party gemeinsam weiter feiern!

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Neither inferior nor superior, equal to them. That’s all we wanted.
Mujeres Libres Kollektiv, Spanien 1936
We are not interest in breaking the glass ceilings while leaving the vast majority to clean up the shards.
Feminism for the 99% a Manifesto
Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya and Nancy Fraser
Warst Du schon einmal bei einem Familientreffen und jemand macht einen sexistischen oder rassistischen Witz und Du bist die/der Einzige, die/der nicht lacht? Wurde Dir sogar schon vorgeworfen, ein*e Spielverderber*in zu sein, weil Du deine Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht hast? Das nennt man KILL JOY und das passiert nicht nur Dir.
Housework still remains invisible.
Silvia Federici

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MOVE YOUR MINDS
Das Persönliche ist politisch: Unter diesem Leitgedanken versteht sich das Projekt als eine feministisch-performative Intervention im öffentlichen Raum. Im Hinblick auf die Fragestellung, wie es möglich werden kann, feministische Theorie in die Praxis umzusetzen, um diese transparent in das außerhalb der feministischen Bubble exponieren zu können, werden wir mit unseren Körpern sichtbar. Denn es ist egal wie viel feministische Theorie du liest, wenn du diese nicht in deine Alltagspraxis adaptierst. Der weibliche Körper ist immer schon Abbild einer prä-Markierung: Projektionsfläche, Kapital, Lust- und Sehnsuchtsort.
Das reicht uns!
FACE THE FACTS
MOOVE YOUR MINDS_ performance
FACE THE FACTS
“Dicke, haarige, queere, alternde Körper, People of Colour, Menschen mit Behinderung: Wer in unserer Gesellschaft nicht der Norm entspricht, wer sich und seinen Körper nicht dem kommerzialisierten Zwang zur Selbstoptimierung unterwirft, wird marginalisiert, gemobbt und ausgegrenzt. Doch wer definiert Schönheit und wem nützt das? Klar ist jedenfalls: Schönheit ist nicht nur ein Geschäft, sie ist vor allem eines: politisch.
Wenn eine Frau wegen unrasierten Beinen Morddrohungen bekommt, wenn Jobbewerbungen nach dem Körpergewicht beurteilt werden, wenn ein dunklerer Teint „in“ ist, aber Schwarze Menschen weiterhin strukturell diskriminiert werden – dann ist ein Umdenken der Mehrheit und ein Aufstand gerade für jene Menschen notwendig, die besonders unter dem Schönheitsdruck in den Medien und an unserem Umgang miteinander leiden. Elisabeth Lechner trifft AktivistInnen, zerlegt gekonnt gängige Vorurteile und legt einen ermutigenden 5-Punkte-Plan vor, wie echte Solidarität aussehen kann und wie wir alle unseren Begriff von Schönheit hinterfragen können.”
Lechner, E. (2021): Riot, don't diet!: Aufstand der widerspenstigen Körper (https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/riot-dont-diet-2/)
================================================ ELISABETH LECHNER ist Kulturwissenschaftlerin und hat zu ‚ekligen‘ weiblichen Körpern und Body Positivity an der Universität Wien promoviert. Sie forscht an der Schnittstelle von Popkultur-Studien, feministischer Medienwissenschaft, Affect & Body Studies, publiziert wissenschaftlich und essayistisch und gibt Workshops zu Medienkompetenz, Feminismus, Body Positivity, Body Shaming und Lookismus. Sie arbeitet als Referentin im Büro für digitale Agenden der Arbeiterkammer Wien.
-YyL
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FACE THE FACTS
STICK IT! MACHE MIT!
Du bist eingeladen, gar aufgefordert, bei der Aufkleber-Aktion „Stick it!“ mitzumachen! Die feministischen Aufkleber kannst Du hier hochladen und den urbanen Raum mit den Slogans plakatieren: Mache mit!
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-DD//YuH//YyL