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Das Cologne des dritten Jahrtausends: Geza Schöns GS03 für biehl.parfumkunstwerke
Biehl.parfumkunstwerke ist ein bisschen so etwas wie die deutsche Variante von Editions de Parfums Frederic Malle. Das Konzept der beiden Kreativ-Werkstätten jedenfalls ist ähnlich: Man nehme einige herausragende Köpfe der Parfümeurs-Zunft, gebe diesen alle Zeit, Mittel und kreative Freiheiten, die sie brauchen, lasse sie ohne einengende Vorgaben hemmungslos und ungezügelt werkeln, schnuppern, experimentieren – und warte gespannt ab, was dabei herauskommt. Meistens, so zeigt die Erfahrung, ist das dann etwas ganz Besonderes, Erlesenes und Außergewöhnliches…
Im jüngsten Fall war es etwas, das zunächst einmal nach einem alten Hut klingt: Eau de Cologne. Top-Parfümeur Geza Schön nahm sich den Duft-Klassiker schlechthin für biehl.parfumkunstwerke vor, um ihn – sozusagen – in die Jetztzeit zu beamen und auf den Stand des dritten Jahrtausends zu bringen. Ein großes Sujet, ein ambitioniertes Ziel. Genau die passende Kragenweite also für einen parfümistischen Draufgänger und Gipfelstürmer wie Geza Schön!
Was kam dabei heraus? GS03, wie das Parfum kryptisch-minimalistisch heißt; „GS“ steht dabei für den Parfumschöpfer Geza Schön, „03“ für dessen mittlerweile drittes Werk für biehl.parfumkunstwerke. Inoffiziell trägt der Duft außerdem den (deutlich aussagekräftigeren) Beinamen „Cologne Reloaded 3.0“. GS03 eröffnet mit einem ebenso weichen wie frischen Auftakt: Neroli, Orangenblüten-Absolue, Mandarine, Wacholder und Schinus Molle (peruanischer Pfefferbaum). Im Herzen des Duftes geben sich Iris Absolue, Rosenöl und Hedione die betont elegant duftende Klinke in die Hand. Und im Finale zeigen Vetiver, Castoreum, Moschus, Siam-Benzoe, Moos, Tonkabohne und Zedernholz, wie viel faszinierende Sinnlichkeit in ihnen steckt…
Geza Schöns GS03 für biehl.parfumkunstwerke ist eine zeitgemäße Interpretation des klassischen Colognes, in der sich zu der legendären Frische des Originals ein gerüttelt‘ Maß Wärme, Tiefgründigkeit und prickelnde Laszivität gesellen.
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Lalique aus der Tube
Amethyst … Perles de Lalique… Le Parfum … Encre Noire pour Elle: Falls Ihnen bei einem der eben genannten Parfumnamen das Herz höher schlagen sollte, haben wir gute Neuigkeiten für Sie! Alle vier Lalique-Damendüfte gibt es nämlich nun auch als Duschgels – und obendrein noch als zart parfümierte Körperlotionen.
In der praktischen 150 ml Tube bieten sie ein wunderbar duftendes Pflege- und Duschvergnügen – nach Art des Hauses Lalique…

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Philosoph der Düfte: Interview mit Lorenzo Villoresi
Was haben die Queen, Madonna, Jacqueline Kennedy, Tony Blair, Sting und Billy Joel gemeinsam? Sie alle hatten bereits das Vergnügen, ihre Nasen von einem Mann verwöhnen zu lassen, der auf den klangvollen Namen Lorenzo Villoresi hört. Der Parfümeur aus der italienischen Parfum-Hauptstadt Florenz wird nicht nur unter den A-Prominenten dieser Welt als Geheimtipp gehandelt – auch bei Essenza Nobile erfreuen sich seine feinen Duftkompositionen großer Beliebtheit.
Was ist das Geheimnis der ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte dieses Mannes, der zuerst Philosophie studierte und dann als Meisterparfümeur die Rolle seines Lebens fand? Im Interview mit Edle Essenzen gewährt Lorenzo Villoresi ebenso seltene wie interessante Einblicke hinter die Kulissen seines legendären florentinischen Parfum-Ateliers…
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Edle Essenzen: Signore Villoresi, Sie sind sehr bekannt für Ihre maßgefertigten Parfums. Können Sie uns sagen, wie Sie verfahren, wenn Sie so einen Signatur-Duft kreieren? Welche Informationen sind für Sie wichtig, um die passenden Ingredienzien auszuwählen, um das perfekte Parfum für eine Person herzustellen?
Lorenzo Villoresi: Es gibt da keine festgelegte Prozedur. Ich versuche, auf die Wünsche und Bedürfnisse zu hören, die von dem Kunden geäußert werden, und diese in Duft-Kompositionen zu „übersetzen“. Wir sprechen dabei häufig über Kindheitserinnerungen, da die meisten unserer Duft-Vorlieben stark mit Düften und Gerüchen verbunden sind, die zu den ersten Jahren unseres Lebens gehören.
Die „Anproben“ werden dann während der Sitzungen gemacht. Es ist ein sehr interaktiver Prozess. Wann immer ich eine Zutat in die Mischung hinzugebe, frage ich den Kunden/die Kundin, ob er/sie die Ingredienz für sich alleine mag und die Art, wie sie mit der Melange zusammenspielt. Und natürlich können sie die Mischung zu jedem Zeitpunkt auf ihrer Haut ausprobieren.
Am Ende der Sitzung bereite ich dann das erste Fläschchen mit dem neuen Duft zu und der Kunde/die Kundin nimmt es mit zu sich nach Hause.
Edle Essenzen: Wie würde wohl so ein maßgeschneiderter Duft riechen, der… zum Beispiel für Lorenzo Villoresi gemacht wurde? Tragen Sie eigentlich Ihr eigenes, selbst-komponiertes Signatur-Parfum?
Lorenzo Villoresi: Ich trage normalerweise meinen Duft „Uomo“ in Parfum-Konzentration. Das ist ein klassischer Herrenduft mit Bergamotten- und Zitrus-Kopfnoten, Frisch-würzigen Herz- und herb-holzigen Basisnoten. Aber da ich jeden Tag mit Essenzen arbeite, endet dies oft letztlich damit, dass ich unfreiwillig eine Mixtur aus vielen verschiedenen Düften „trage“.
Willkommen im Düfte-Himmel: Lorenzo Villoresis Atelier
Edle Essenzen: Ursprünglich haben Sie ja Antike Philosophie studiert. Wie gerät eigentlich ein Philosoph in die Parfumbranche? Was war die „Initialzündung“ für Ihre Entscheidung, Parfümeur zu werden?
Lorenzo Villoresi: Schon als kleiner Junge war ich fasziniert vom Duft bestimmter Pflanzen, wie etwa Lorbeerblättern oder mit der Hand zerriebenen Mohnblüten. Als ich erwachsen war, war ich während der Achtziger Jahre oft in Nordafrika, speziell in Ägypten, wohin ich 1981 zum ersten Mal gereist bin. Aber auch in Marokko und Sudan. Dort entdeckte ich die Welt der Parfums, Gewürze und Essenzen und begann, sie der Familie und Freunden nach Hause mitzubringen. Dann fing ich an, zu experimentieren, Mixturen aus Essenzen, aus Kräutern und Gewürzen herzustellen, und auch aus ihnen allen zusammen; so sammelte ich immer mehr Essenzen und Aromaten, Räucherwerk und Pflanzen von überall her. Das ging so über neun oder zehn Jahre hinweg immer weiter, ich lernte dabei zusehends mehr, machte Versuche und Experimente, und versuchte, verschiedene Nachfragen von Leuten zu erfüllen. Schließlich wurde ich Ende 1989 von den Fendi-Schwestern kontaktiert, über den Freund von einem Freund. Sie beauftragten mich, für sich ein Potpourri zu kreieren, einige Raumdüfte und Duftkerzen. So fing es an… das Hobby wurde zur Passion – und später dann zu einer Profession…
Edle Essenzen: Sind Ihre Kenntnisse in Philosophie nützlich für die Kreation Ihrer Parfums? Gibt es Parallelen oder Schnittstellen zwischen diesen beiden scheinbar unterschiedlichen Welten?
Lorenzo Villoresi: Philosophen und Parfümeure haben gemeinsam, dass sie nach der „Essenz“ der Dinge suchen: Sie haben keine Furcht davor, sich tief in Gefühle, Konzepte und Ideen hineinzubegeben, um ihr wahres Wesen zu ergründen. Abgesehen davon ist mein Studium alter Kulturen und Religionen aber auch eine wichtige Inspirationsquelle sowohl für die Komposition als auch für die Namen der Düfte. So war beispielsweise „Dilmun“ das Paradies der alten Mesopotamier, der Ort, an dem die Sonne aufgeht und wo sich die sumerische Schöpfungsgeschichte ereignete. Oder „Alamut“, was eine mythische orientalische Festung ist, in der sich schöne Gärten mit Blumen und Gewürzen befinden. Oder aber „Iperborea“, der von den legendären Hyperboräern inspiriert wurde, ein mythisches Volk, das auf einer schönen Insel jenseits der Nordwinde lebte und dort niemals endende Jugend und Glück genoss.
Edle Essenzen: Bislang waren Sie ja ein strikter „Independent”-Parfümeur und kreierten Parfums nur unter Ihrem eigenen Namen. Im Januar 2013 wurde nun aber Ihr erster Duft von Gucci lanciert. Soviel ich weiß, ist Guccis „Forever Now“ das erste Parfum, das von Ihnen für eines der großen Dufthäuser kreiert wurde. Stellt dies einen grundsätzlichen Richtungswechsel dar – oder war das eher ein außerordentliches Experiment, so etwas wie ein Abstecher in neue Gefilde?
Lorenzo Villoresi: Es war mehr so etwas wie ein Abstecher in neue Gefilde, um den von Ihnen gewählten Ausdruck zu gebrauchen. Frau Frida Giannini, Kreativdirektorin von Gucci, wollte einen Duft verwirklichen, der von der Gucci-Identität erzählt. Diese besteht aus Tradition und Modernität, Handwerkskunst und Kreativität – und sie ist stark verbunden mit der Stadt Florenz. Die Idee, mich damit zu beauftragen, ihren neuen Duft zu kreieren, hatte Bezug zu all diesen Affinitäten. Es war ein herausforderndes und aufregendes Projekt – und ich bin äußerst zufrieden mit dem Ergebnis.
Paradies für Parfümeure: Italiens malerische Parfum-Hauptstadt Florenz
Edle Essenzen: Ihr Laboratorium ist in einem altehrwürdigen Palazzo in der Via de‘ Bardi beheimatet, einer der nobelsten Straßen von Florenz. Können Sie beschreiben, wie Ihr Atelier riecht? Welche Arten von Düften sind es, die da in der Luft liegen und die Besucher begrüßen, wenn sie hereinkommen?
Lorenzo Villoresi: Es ist ein eigenartiges Phänomen: Wir verwenden alle Sorten von Aromastoffen, von den zartesten Blumen über die süßesten Früchte bis hin zu den kräftigsten holzigen oder animalischen Noten. Der Geruch in dem Studio sollte somit eigentlich in einer unangenehmen Kakophonie disharmonischer Düfte bestehen. Ganz im Gegenteil ist es aber recht angenehm und harmonisch… und obwohl unser Studio nicht ganz einfach zu finden ist, finden uns die Leute, indem sie einfach der Duft-Spur folgen…!
Edle Essenzen: Florenz hat eine lange Tradition in der Parfumherstellung, verbunden mit der Famiglia de’ Medici und alten Apotheken wie etwa der Farmacia di Santa Maria Novella oder der Farmacia SS. Annunziata. Heutzutage findet sogar eine der bedeutendsten Messen der Parfumindustrie, die „Pitti Fragranze“, alljährlich in Florenz statt. Florenz scheint in Italien ja der ideale Ort für ein Dasein als Parfümeur zu sein…?
Lorenzo Villoresi: Der Name Florenz ist verbunden mit Schönheit, Künsten, Tradition, Renaissance, Kultur, Vornehmheit, schöner Landschaft, gutem Essen und exzellentem Wein. Kurz gesagt, mit allem, was angenehm ist und es wert ist, ausprobiert zu werden – einschließlich Düften. Des Weiteren gibt es die Tradition der „Speziali“ (Apotheker – Alchemisten – Parfümeure), die bis auf das Mittelalter zurückgeht; somit ist es keine Überraschung, dass Florenz zu einer Art Hauptstadt des Parfümeriewesens geworden ist.
Aus meiner persönlichen Sicht hat es noch einen weiteren Vorteil, in Florenz zu sein: Ich mag es, für meine Kollektionen optionale Spezial-Verpackungen mit Sterling-Silber, Kristall, Alabaster und Leder zu kreieren; in Florenz haben wir noch Handwerker, die es verstehen, mit diesen edlen Materialien zu arbeiten – und die dabei wahre Meisterwerke erschaffen.
Edle Essenzen: Würden Sie sagen, dass Florenz ein besonders inspirierender Ort ist, um Düfte zu kreieren?
Lorenzo Villoresi: Jeden Tag von solcher Schönheit umgeben zu sein und von den Fenstern meines Studios aus die Harmonie und die perfekten Proportionen der Renaissance-Architektur zu betrachten hat mich sicherlich darin geschult, in all meinen Kreationen nach Schönheit und Harmonie zu streben, auch wenn meine Düfte, ihre Themen und Inspirationen nicht speziell mit Florenz verbunden sind. Auf jeden Fall war das Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts ein sehr „internationaler“ und kosmopolitischer Ort…
Edle Essenzen: Ebenfalls in Florenz haben Sie eine “Akademie der Parfum-Kunst“ gegründet. Für wen ist die gedacht und was hat es damit auf sich?
Lorenzo Villoresi: Es wird nicht einfach bloß eine Schule sein. Es soll ein Zentrum werden, das der Parfümerie-Kunst gewidmet ist, mit vielen verschiedenen Aktivitäten, Kursen, Seminaren, Workshops, speziellen Aktionen für Kinder, einem aromatischen Garten, einem Laden und einem „Museum der Düfte“. Ein Ort, an dem alle Menschen, die sich für die Welt der Düfte interessieren, sei es geschäftlich oder aus Muße, etwas Interessantes zu lernen oder zu entdecken finden werden.
„Jeden Tag von solcher Schönheit umgeben…“: Florenz am Abend
Edle Essenzen: Man erzählt sich, dass der frühere Premierminister Großbritanniens, Tony Blair, einmal mit seiner Frau Cherie in Ihrem Atelier ein Geschenk für die britische Königin ausgesucht habe. Darf man fragen, was für ein Geschenk sie ausgewählt haben – und wissen Sie, ob es der Queen gefallen hat? Erhielten Sie ein Feedback aus Downing Street Nr. 10 – oder gar aus dem Buckingham Palast? Oder ist das ein Staatsgeheimnis? (lacht)
Lorenzo Villoresi: Sie kauften ein Geschenk für Ihre Majestät, namentlich eine große Travertin-Marmor-Schale, gefüllt mit unserem „Piper Nigrum“-Potpourri. Leider wissen wir nicht, ob es der Queen gefiel… die MI5 und Scotland Yard würden nicht zulassen, dass es die Welt erfährt!
Edle Essenzen: Auf jeden Fall scheint Ihr Atelier ja ein regelrechter Magnet für Prominente zu sein: Politiker, arabische Prinzessinnen, Schauspieler, Rockstars, Filmregisseure und Schriftsteller haben es bislang schon besucht. Wir kennen sogar einige Namen, wie etwa Jacqueline Kennedy, Sting oder Linda Evangelista. Haben Sie vielleicht gerade eine denkwürdige Anekdote über sie auf Lager?
Lorenzo Villoresi: Leider hat Frau Kennedy unser Atelier nicht persönlich besucht, aber es stimmt, dass sie regelmäßig unsere Düfte bei Fortnum & Mason in London gekauft hat. Sting und seine Frau Trudy Styler kamen hierher, um ein Geburtstagsgeschenk für Madonna zu kaufen. Ebenso schauten auch Ridley Scott und Thomas Harris bei uns vorbei.
Es gibt eine kleine Anekdote, die ich gerne mit Ihren Leserinnen und Lesern teilen möchte: Vor wenigen Jahren saß ich in meinem Studio zusammen mit einem japanischen Kunden. Die Türglocke klingelte. Mein Assistent öffnete die Tür einem netten Paar mit ihrer Tochter. Er begleitete sie zu unserer Lounge, um auf mich zu warten. Der japanische Gentleman, der bei mir war, wurde mit einem Mal sehr aufgeregt und sagte, er habe gerade Billy Joel gesehen, sein Idol. Ich konnte es nicht glauben und dachte, er bilde sich nur ein, den Sänger gesehen zu haben; doch in dem Moment hörten wir, dass der Mann in dem anderen Raum damit begonnen hatte, Klavier zu spielen. Und es war tatsächlich Billy Joel! (Am Rande bemerkt muss ich zugeben, dass das Klavier ziemlich verstimmt war, und das war ein wenig peinlich).
Edle Essenzen: „Mare Nostrum” ist der Name Ihrer jüngsten Parfumlinie, die sich speziell mediterranen Themen widmet. Der erste Duft der Linie heißt „Aura Maris“. Können Sie uns zum Schluss noch ein bisschen mehr darüber verraten, welchen Geniestreich man als nächstes von Lorenzo Villoresi erwarten darf… oder über das aktuelle Projekt, an dem Sie gerade arbeiten?
Lorenzo Villoresi: Wir arbeiten derzeit an zwei verschiedenen Projekten: Eines davon ist ein holzig-orientalischer Duft für den Herbst; das andere ist der zweite Duft der „Mare Nostrum“-Linie. Wir können noch nicht mehr darüber sagen, da sich beide Düfte noch im Prozess der Vollendung befinden und die Namen noch bestimmt werden müssen…
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Philosopher of fragrances: Interview with Lorenzo Villoresi
What do the Queen, Madonna, Jacqueline Kennedy, Tony Blair, Sting and Billy Joel have in common? They all already had the pleasure of getting their noses pampered by a man named Lorenzo Villoresi. The perfumer from Italy’s perfume capital Florence is not only highly esteemed among A-list celebrities, but his perfume compositions are also very popular at Essenza Nobile.
What is the secret behind the extraordinary success of this man who first studied philosophy and later found the role of his life as a master perfumer? In his interview with Edle Essenzen, Lorenzo Villoresi provides interesting insight into his legendary Florentine perfume atelier…
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Edle Essenzen: Signore Villoresi, you are very well-known for your tailor-made fragrances. Can you tell us how you proceed when creating a signature perfume? What information is important for you to choose the appropriate ingredients in order to create the perfect perfume for a person?
Lorenzo Villoresi: There is not a fixed procedure. I try to listen to the wishes and desires expressed by the customer and to “translate” them into fragrance compositions. We often talk about childhood memories because most of our preferences in fragrances are strictly related to odours or scents that belong to the first years of our lives.
The “fittings” are done during the session. It is a very interactive process. Whenever I add one ingredient to the blend I ask the customer if he/she likes the ingredient alone and the way it interacts with the blend. And of course they can try the blend on their skin in any moment.
At the end of the session I prepare the first bottle of the new fragrance and the customer brings it home with him/her.
Edle Essenzen: How would a fragrance smell that is tailor-made for… Lorenzo Villoresi, for example? Do you actually wear your own, self-composed signature perfume?
Lorenzo Villoresi: I normally wear my fragrance “Uomo” in perfume concentration. It is a classical men’s fragrance with bergamot and citrus top notes, fresh spicy middle notes and bitter-woody base notes. But as I work with essences all day, I often end up “wearing” an involuntary mix of many different scents.
Welcome to the fragrance paradise: Lorenzo Villoresi’s Atelier
Edle Essenzen: Originally you studied Ancient Philosophy. How does a philosopher actually get into the perfume business? What was the “initial spark” for your decision to become a perfumer?
Lorenzo Villoresi: Since I was a boy I was fascinated by the scent of certain plants, like laurel leaves and poppies crushed with the hands. When I grew up, during the eigthies, I was often in North Africa, in Egypt in particular, where I went for the first time in 1981. But also in Marocco and in Sudan. There I discovered the world of perfumes, spices and essences and started to bring them back home for family and friends. Then I began to make experiments, preparing mixtures of essences, of herbs and spices, and also all of them together, collecting more and more essences and aromatics, incenses and plants from everywhere. This went on for nine or ten years,, learning more and more, making tries and experiments and trying to satisfy different requests of people. Finally at the end of 1989, I was contacted by the Fendi sisters, through a friend of a friend. They asked me to create a pot pourri, some room essences and scented candles for them . That is the way I started…… the hobby became a passion and later on a profession.
Edle Essenzen: Is your knowledge in philosophy useful for the creation of your perfumes? Are there parallels or links between these two seemingly different worlds?
Lorenzo Villoresi: Philosophers and perfumers have in common their quest for the “essence” of things: they have no fear of going deep into feelings, concepts and ideas in order to catch their true identity. Besides this, my other field of study on ancient cultures and religions is an important source of inspiration both for the composition and for the names of the fragrances. For example, “Dilmun” is the paradise of the ancient Mesopotamians, the place where the sun rises and where the Sumerian creation myth takes place. Or “Alamut” where Alamut is a mythical oriental fortress that encloses beautiful gardens of flowers and spices. Or the most recent “Iperborea” inspired by the legendary Hyperboreans, a mythical population that lived in a beautiful island beyond the north-winds enjoying a never ending youth and happiness.
Edle Essenzen: Thus far, you have been a “strictly independent” perfumer and created perfumes only under your own name. But in January 2013, your first fragrance was launched by Gucci. As far as I know, Gucci´s “Forever Now” is the first perfume created by you for one of the big fragrance houses. Is this a general change of direction – or was it rather an exceptional experiment, something like an excursion into new realms?
Lorenzo Villoresi: It was more of an excursion into new realms, to use your expression. Mrs. Frida Giannini, creative director of Gucci, wanted to realize a fragrance that spoke about the Gucci identity. This is made of tradition and modernity, craftsmanship and creativity and it is strongly linked to the city of Florence. The idea of asking me to create their new fragrance was related to all these affinities. It has been a challenging and exciting project and I am extremely happy with the result.
The place to be: Italy’s picturesque capital of perfumery, Florence
Edle Essenzen: Your laboratory is located in a venerable palazzo at Via de’ Bardi, one of the most noble streets of Florence. Can you describe how your atelier smells? What kinds of scents in the air welcome your visitors when they come in?
Lorenzo Villoresi: It is a strange phenomenon: we use all sorts of aromatics from the daintiest flowers to the sweetest fruits to the sturdiest woody or animalic notes. The smell in the studio should be an unpleasant cacophony of dissonant scents. On the contrary it is quite pleasant and harmonious….. and although our studio is somewhat hard to find, people find us just following the fragrant track….!
Edle Essenzen: Florence has a long tradition in perfumery, linked with the Famiglia de’ Medici and ancient pharmacies such as Farmacia di Santa Maria Novella or Farmacia SS. Annunziata. Nowadays, even one of the most important trade shows of the perfume industry, the “Pitti Fragranze”, takes place in Florence every year. Florence seems to be the perfect “place to be” for a perfumer in Italy, isn´t it?
Lorenzo Villoresi: The name of Florence is associated with beauty, arts, tradition, renaissance, culture, refinement, beautiful countryside, good food and excellent wine. In a word, to all that is pleasant and worth experimenting, including fragrances. Furthermore the tradition of the “Speziali” (pharmacists-alchemists-perfumers) dates back to the middle ages so it is no surprise that Florence has become a sort of capital city of Perfumery.
From my own point of view being in Florence has another advantage: in my collections I like to create special packaging options using sterling silver, crystal, alabaster and leather: in Florence we still have artisans that can work with these precious materials and produce real masterpieces.
Edle Essenzen: Do you think that Florence is an especially inspiring place for creating fragrances?
Lorenzo Villoresi: Being exposed to such beauty every day and contemplating the harmony and the perfect proportion of Renaissance architecture from the windows of my studio has certainly trained me to seek beauty and harmony in all my creations, although my fragrances, their themes and inspirations, are not particularly linked to Florence. In any case, Florence of the 15th and 16th centuries was a very “international” and cosmopolitan place.
Edle Essenzen: Also in Florence, you founded an “academy of the art of perfume”. For whom is it intended and what’s it all about?
Lorenzo Villoresi: It will not be just a school. It is going to be a Centre devoted to the art of perfumery with many different activities, courses, seminars, workshops, special activities for children, an aromatic garden, a store, and a “museum of scents”. A place where all people interested in the world of fragrances, be it for business or leisure, may find something interesting to learn or to discover.
“Being exposed to such beauty every day…”: Florence at evening time
Edle Essenzen: It is said that the former Prime Minister of Great Britain, Tony Blair, and his wife Cherie once picked out a gift for the British Queen at your atelier. May I ask what kind of gift they chose – and do you know if the Queen liked it? Did you receive any feedback from 10 Downing Street – or even from the Buckingham Palace? Or is that a state secret? (laughs)
Lorenzo Villoresi: They did buy a present for Her Majesty, namely a large travertine marble dish filled with our “Piper Nigrum” pot-pourri. Unfortunately we don’t know if the Queen liked it…. The MI5 and Scotland Yard would not allow the world to know!
Edle Essenzen: Anyway, your atelier seems to be a real magnet for celebrities: Politicians, Arab princesses, actors, rock stars, film directors and authors have visited it yet. We even know some names, such as Jacqueline Kennedy, Sting or Linda Evangelista. Do you remember a remarkable anecdote about them (perhaps a little story never told before, exclusively for our readers)?
Lorenzo Villoresi: Unfortunately Mrs. Kennedy did not visit our atelier, but it is true that she regularly bought our fragrances at Fortnum & Mason in London. Sting and his wife Trudy Styler came to buy a birthday present for Madonna. Also Ridley Scott and Thomas Harris came to see us.
There is a little anecdote I would like to share with your readers: a few years ago I was sitting in my studio with a Japanese customer. The door bell rang. My assistant opened to a nice couple with their daughter and accompanied them to our lounge to wait for me. The Japanese gentleman that was with me became very excited and said he had jus seen Billy Joel, his idol. I could not believe it and thought he had imagined to see the singer, but in that moment we heard that the man in the other room had started to play our piano, and he was Billy Joel indeed! (On a side note I must admit that the piano was quite off-tune and it was a bit embarrassing).
Edle Essenzen: “Mare nostrum” is the name of your latest perfume line focusing on Mediterranean themes. The first fragrance of the line is called “Aura Maris”. May you finally tell us a bit more about the next masterstroke we can expect from Lorenzo Villoresi… or the current project you´re working on?
Lorenzo Villoresi: We are working at two different projects: one is a woody-oriental fragrance for the fall; the other one is the second fragrance of Mare Nostrum line. We cannot say much more about these because both fragrances are still in the process of being finalized and the names are still to be approved.
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PMP – „Dreckig bleiben“: Grosse Portion Leichtigkeit des Seins mit 'ner frischen Prise Schmuddel...
Parfums tragen ja normalerweise betont gefällige Namen: Sinnlich. Romantisch. Blumig. Verträumt. Schwelgerisch. Distinguiert. Pathetisch. Poetisch. Schon der Parfumname soll regelmäßig gar nicht erst einen Zweifel daran aufkommen lassen, dass sich im Inneren des Flakons irgendetwas anderes als purer Wohlgeruch befindet.
Da muss man natürlich schon zwei Mal hinschauen, wenn einem ein Parfum auf den Tisch kommt, das den Namen „Dreckig bleiben“ trägt. Man reibt sich verwundert die Augen, schaut ein zweites Mal hin – doch der Name ist noch immer derselbe: Dreckig bleiben!
Erste, spontane Erklärung: ein Produktionsfehler. Da ist wohl bei der Etikettierung was schief gelaufen. Die Labels müssen versehentlich vertauscht worden sein! Ursprünglich sollte das Etikett eigentlich auf eine… ja, klar – was denn auch sonst: Porno-DVD, die jetzt aber stattdessen mit dem Titel „Veilchenzauber“, „Un poème parfumé“ oder „Essenz Nr. 148“ in die Videotheken und in den Erotik-Fachhandel kommt… während das Edel-Parfum nun einen schmuddeligen Titel aus dem Bereich der Erwachsenenunterhaltung trägt.
Doch dann stellte sich überraschend heraus: Das Etikett ist korrekt und das Ding auf meinem Tisch heißt tatsächlich so. Dreckig bleiben! Ein Parfumname mit gewiss erhöhtem Erklärungsbedarf. Und erklären lässt er sich ungefähr so:
„Dreckig bleiben!“ ist ein alter Slogan aus der Hamburger Punk- und Bauwagenplatz-Szene. „Dreckig bleiben“ heißt so viel wie: Dran bleiben am Puls des Lebens in seiner authentischsten Art. Sich nicht korrumpieren lassen, sich nicht verstellen und verbiegen. Das „Dreckige“ steht dabei für das Bodenständige, das Wahrhaftige, das Erdig-Echte, das Unangepasste… aber auch: die ungefilterte, unverfälschte, manchmal eben auch raue und ungehobelte Realität. In jedem Fall: Ein großer, üppiger Kelch, randvoll gefüllt mit purem, echtem und ganz und gar ungeschminktem Leben!
Etwa das ist die große, lebensdurstige Sehnsucht, die die beiden kreativen Köpfe hinter „Dreckig bleiben“, Stefanie Mayr und Daniel Plettenberg („PMP – Perfumes Mayr Plettenberg“), mit diesem neuen Duft zum Ausdruck bringen möchten. O-Ton Mayr/Plettenberg:
„Dreckig bleiben ist – neben dem vermutlich antagonistischsten Namen für einen Duft überhaupt, der Gegenentwurf zu immer gleichen und nur selten gehaltenen Versprechungen. Dreckig bleiben bedeutet, mit den besten Freunden, in der uralten aber gemütlichen Jogginghose, am Fluss um das Lagerfeuer zu sitzen. Mit den Füßen im Sand und einem Glas Wein in der Hand. Kein Kostümchen, keine High Heels, kein weißes Hemd. Nicht tun als ob, sondern einfach selbst sein. Keine Etikette, keine Tricks. Ich bin ich. Und am nächsten Morgen krabbele ich aus dem Bett, bin glücklich und zufrieden und trage immer noch den Duft der Nacht und des Lagerfeuers an mir. Besser kann es nicht sein.“
Um diese Laisser-faire-Vision eines Lebens frei von oberflächlichen gesellschaftlichen Zwängen, Förmlichkeiten und Konventionen, gewürzt mit einer erfrischenden Prise Schmuddel in die Tropfen eines Parfums zu gießen, haben Stefanie Mayr und Daniel Plettenberg einen ausgewiesenen Meister seines Fachs ins Boot geholt: Top-Parfümeur Mark Buxton. Dessen Metier ist normalerweise gar nicht der Schmuddel, sondern vielmehr erlesene Parfumkompositionen für prestigereiche Marken wie Comme des Garcons, Givenchy, Cartier oder Van Cleef & Arpels. Oder auch für seine ganz persönlichen Duftlinien Mark Buxton Perfumes und „mb“ (Biehl Parfumkunstwerke). Doch ein Profi wie Mark Buxton hat es natürlich auch locker drauf, einen Sponti-Spruch vom Bauwagenplatz, von der Bahnhofstoilette oder der Graffiti-Mauer von nebenan in ein Parfum zu übersetzen.
Der Parfümeur: Mark Buxton
Wer nun Schlimmstes befürchtet oder sich gar ernsthaft um die Unversehrtheit seines Riechorgans sorgt, wird angenehm enttäuscht. So richtig „dreckige“ Ingredienzien sucht man in diesem Parfum vergebens – „und das ist auch gut so“ (…wie ein bekannter Regierender Bürgermeister einmal sagte). Keine subtile Schweißnote also, kein ranziges Fett oder sonstiger olfaktorischer Schweinekram. Stattdessen, fast schon romantisch: der Rauch von Lagerfeuer, das dazugehörige Brennholz – und eine großzügige Portion Leichtigkeit des Seins…
„Dreckig bleiben startet mit einem Akkord aus kalabrischer Bergamotte, tunesischem Neroliöl, sizilianischer Mandarine und chinesischem Ingwer. Sein Herz trägt die rauchigen Öle der Zistrose, die Öle der Gurjum-Pflanze und Elemi, und das Öl des Balsambaumes. Die Basis besteht aus erdiger Zeder, dem Öl aus Guaiac-Holz, Sandelholz und Vanille.“
Herzhaftes auf- und einatmen ist also angesagt!
Rauchige Komponenten stehen übrigens nicht von ungefähr im Mittelpunkt dieser „fein abgestimmten Absage an die Oberflächlichkeit“. Die Geschichte des betont unprätentiösen Duftes geht auf das Jahr 2002 zurück, als der damalige Hamburger Innensenator Ronald Schill den umkämpften Bauwagenplatz „Bambule“, ein alternatives Wohnprojekt im Hamburger Szene-Kiez St. Pauli, mit einem Großaufgebot an Polizei räumen ließ. Die Designerin und heutige Parfum-Schöpferin Stefanie Mayr selbst war damals Bewohnerin der „Bambule“, deren widerständisches Motto „Dreckig bleiben!“ lautete, das man dem Rest der Welt, einem ausgestreckten Mittelfinger gleich, rotzig-trotzig entgegenschleuderte. Man wollte nicht angepasst leben, sich nicht den Regeln der bürgerlichen Welt unterwerfen; man wollte frei sein und eigene Vorstellungen von Wohnen und Zusammenleben praktizieren – jenseits des „Mainstreams“, des großen Stroms…
Die Designerin und der Marken-Macher: Stefanie Mayr und Daniel Plettenberg
Da das Gelände des Bauwagenplatzes seinerzeit von gemütlich vor sich hin flackernden Feuerstellen geprägt war, steht für Stefanie Mayr bis heute der Geruch von Rauch und niederbrennendem Feuerholz symbolisch für jenes „Dreckig bleiben“, das sie als Lebensmotto bis in die heutige Zeit hinübergerettet hat – und weiter aktiv promotet: In ihrem Hamburger Ladengeschäft „Elternhaus“ ist der Slogan (neben anderen querköpfigen Sinnsprüchen wie „Das stärkste Betäubungsmittel der Welt ist das Verlangen, dazuzugehören“ oder „Wenn ihr uns nicht träumen lasst, lassen wir euch nicht schlafen“) u.a. als Aufdruck auf T-Shirts und Jutetaschen erhältlich.
Überhaupt: Feuerholz. Holz ist auch eine zentrale Komponente des Parfumflakons von Dreckig bleiben, der die individualistische und unkonventionelle Philosophie hinter dem Duft ebenfalls transportiert und (im wahrsten Sinne) in sich trägt. Oder, genauer gesagt: Im hölzernen Parfumdeckel! Der nämlich ist handgearbeitet aus jahrhundertealtem Holz, das zuvor in früheren Fachwerkhäusern verbaut war. Der Verschluss atmet somit mit jedem kleinen Holzspalt Geschichte, Alltags- und Lebensgeschichte, und keiner ist wie der andere: „Dreckig bleiben belebt dieses alte Holz neu. Und jeder Deckel ist anders, denn jedes Holz ist anders, denn wir alle sind anders“, wie es in der Produktinformation von „Perfumes Mayr Plettenberg“ bedeutungsschwanger heißt.
Irgendwie ja eine grandiose, fantastische Vorstellung: Man kann also tatsächlich mit Fug und Recht sagen, dass in dem Holz der Flakonkappe von Dreckig bleiben in früheren Jahrhunderten – festhalten, jetzt kommt’s: Menschen gelebt haben! (Welcher Parfumverschluss konnte das bislang von sich behaupten?) … Ob die dabei nun immer „dreckig geblieben“ sind, ist zwar nicht überliefert, aber klar ist: Dieses Holz könnte uns gewiss unzählige Geschichten erzählen von Freude und Leid, Liebe und Hass, Erfolg und Scheitern, Leben und Tod – wie schade eigentlich, dass es nicht sprechen kann…
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Feierliche Verleihung der Parfumpreise „FIFI AWARDS UK“ und „DUFTSTARS“ in London und Berlin
Das waren zwei furiose Abende! Die vergangene Woche war für die Parfümeriebranche ein regelrechter Gala- und Preisverleihungs-Marathon: Zuerst, am Donnerstagabend, wurden in London Düfte mit dem Parfumpreis FIFI AWARDS UK ausgezeichnet – und am nächsten Abend ging die große Parfum-Party gleich noch weiter mit der DUFTSTARS-Verleihung in Berlin.
„And the winner is…” hieß es dabei in London für gleich vier Düfte aus dem Sortiment von Essenza Nobile: Bei der Verleihung des Parfumpreises FIFI AWARDS UK räumten u.a. Lalique, Comme des Garçons, Tom Ford und Maison Francis Kurkdjian die Auszeichnung des Branchenverbandes Fragrance Foundation ab. Die glamouröse Gala mit Champagnerempfang, üppigem Dinner und musikalischer Umrahmung durch die britische Soulpop-Band Stooshe fand in „The Brewery“ statt, einer der angesagtesten Event-Locations Londons.
Im Beisein illustrer britischer Prominenz wie Ola Jordan, Camilla Dallerup, Nancy Dell’olio, Caryn Franklin und der Moderatorin der Gala, Natasha Kaplinsky, wurden das Design von Laliques „Hommage à l’Homme“ sowie die Düfte „Tom Ford Noir“ (Kategorie: „Perfume Extraordinaire“), „Amazingreen“ von Comme des Garçons (Kategorie: „Best New Male Fragrance in Limited Distribution“) und Maison Francis Kurkdjians „Oud“ (Kategorie: „Best New Independent Fragrance“) jeweils mit einem der begehrten Parfumpreise bedacht. Weitere Preisträger waren u.a. „Amber Aoud Bougie Parfumée“ von Roja Parfums, Kim Kardashians „True Reflection“, Liz Earles „Botanical Essence No.15“ und „Dot“ von Marc Jacobs.
Der Superstar des Abends jedoch war zweifelsohne „Spicebomb“; das Parfum im praktischen Handgranaten-Flakon von Viktor & Rolf wurde in London in sage und schreibe gleich drei (!) verschiedenen Kategorien mit dem FIFI AWARD ausgezeichnet. Ein Trend, der sich übrigens bereits bei der Verleihung der französischen FIFI AWARDS im April andeutete: Neben u.a. „Volutes“ von Diptyque und dem Parfumkonzept von Olfactive Studio stand auch in Paris „Spicebomb“ auf dem Siegerpodest ganz oben, und das gleich zwei Mal – einmal des Duftes selbst wegen („Bestes Herrenparfum“) und zum anderen für die wahrlich äußerst spektakuläre Verpackung mit maximalen Hingucker-Qualitäten („Bestes Flakondesign“), die für das Laienauge von einer handelsüblichen Handgranate kaum zu unterscheiden ist. (Was übrigens – je nachdem, bei welcher Gelegenheit man das plötzliche Bedürfnis verspürt, den „Spicebomb“-Flakon zu zücken und beherzt aus der Tasche zu ziehen – durchaus dazu geeignet sein könnte, den einen oder anderen falschen Terror-Alarm auszulösen. Aber das nur am Rande bemerkt…).
Der renommierte internationale Parfumpreis, der in Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern den Namen FIFI AWARDS trägt, heißt in Deutschland seit einigen Jahren (wir berichteten) DUFTSTARS. Die DUFTSTARS-Verleihung fand am vergangenen Freitagabend im Berliner Tempodrom statt. Auch hier versüßten allerhand Prominente die Gala mit ihrer Anwesenheit; zu den bekanntesten Gesichtern des Abends gehörten u.a. Verona Pooth, Wolfgang und Jette Joop, Thomas Rath, Christine Neubauer, Max Tidof, Christiane Paul, Nina Petri, Ann-Kathrin Kramer und Natascha Ochsenknecht. Auch Promifriseur Udo Walz und die Models Franziska Knuppe, Eva Padberg und Sara Nuru ließen es sich nicht nehmen, der von Barbara Schöneberger moderierten DUFTSTARS-Verleihung beizuwohnen. Für einen angemessenen musikalischen Rahmen der Award-Show sorgten das britische Popquartett Blue sowie Lynda Laurence und Scherrie Payne, Sängerinnen der früheren US-Kultband The Supremes.
Auch bei dieser Parfumpreis-Verleihung war es wiederum ein Duft aus dem erlesenen Sortiment von Essenza Nobile, der die Jury überzeugen konnte: Wie auch schon am Abend zuvor in London vereinigte wiederum das sinnlich-orientalische Herrenparfum „Tom Ford Noir“ die meisten Stimmen der Juroren auf sich – in der Kategorie „Herrendüfte – Exklusiv“. Weitere Preisträger waren u.a. „La petite Robe noire“ (Guerlain), „Florabotanica“ (Balenciaga Paris), „Prada Luna Rossa“ (Prada) sowie die beiden Chanel-Duftklassiker „Coco Mademoiselle“ und „Allure Homme Sport“, die zugleich in die DUFTSTARS-„Hall of Fame“ aufgenommen wurden.
Doch nicht nur die Fachjury, auch das Publikum hatte bei den DUFTSTARS ein gehöriges Wörtchen mitzureden; so erhielten den Publikumspreis in der Kategorie „Prestige“ die Parfums „La vie est belle“ (Lancôme) und „Homme Wild“ (Joop!). Bei den „Lifestyle“-Düften konnte „Red Sin“ (Christina Aguilera) die Publikumsgunst für sich gewinnen. Und neben den Preisen für das beste Flakon-Design („Dot“ von Marc Jacobs), den besten TV-Spot („La petite Robe noire“ von Guerlain) und die beste Printanzeige („Manifesto“ von Yves Saint Laurent) wurde außerdem auch noch ein Persönlichkeitspreis verliehen; dieser ging in diesem Jahr an Bernd Beetz, den ehemaligen CEO des weltgrößten Parfumherstellers Coty Inc..
„Die DUFTSTARS 2013 haben gezeigt: Parfum ist ein Thema, das Menschen bewegt“, so Martin Ruppmann, Geschäftsführer der Fragrance Foundation Deutschland und Gastgeber des Abends, in seinem Resümee der diesjährigen DUFTSTARS-Gala. „Den Parfümeuren ist es auch in diesem Jahr wieder geradezu virtuos gelungen, nicht nur dem Zeitgeist, sondern auch den olfaktorischen Bedürfnissen der Menschen auf höchstem Niveau gerecht zu werden“. Die „durchgängig beachtliche Qualität der nominierten Düfte“ habe die Entscheidungsfindung für die Jury allerdings nicht eben einfach gemacht: „Die Folge waren denkbar knappe Entscheidungen. Am Ende eines großartigen Abends mit allesamt hervorragenden Kandidaten und Preisträgern, tollen Gästen und Musik von Blue und den Supremes kann man nur sagen: Das diesjährige Gipfeltreffen der Parfumbranche hat die Faszination, die kreative Kraft und die wirtschaftliche Bedeutung der Welt der Düfte einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“
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Das 7. Kapitel – Amouages „Bibliothek der Düfte“ wächst weiter: LIBRARY COLLECTION – OPUS VII
Fast drei Jahre ist es her, dass wir hier auf Edle Essenzen erstmals von der Amouage-Parfumkollektion „The Library Collection“ berichteten. Damals wurde die „Bibliothek der Düfte“ mit drei erlesenen Eaux de Parfum (OPUS I, II und III) aus der Taufe gehoben; drei weitere (OPUS IV, V und VI) kamen zwischenzeitlich hinzu. Im kommenden Juni nun erscheint das siebente Kapitel der „Library Collection“: OPUS VII.
Und wieder ist es Amouage gelungen, eine ganze Reihe außergewöhnlicher Duftnoten in einem Parfum zu versammeln, die in dieser Kombination wohl noch nie zuvor eine menschliche Nase erschnuppern durfte. Schon die Zutatenliste des Duftes, der holzige, grüne und ledrige Facetten in sich vereint, lässt gar Wunderbares erahnen:
Kopfnote: Galbanum-Harz, Rosa Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Bockshornklee
Herznote: Oud-Rauch, Patchouli, Ambroxan, Leder, Ambergris
Basisnote: Costus-Wurzel, Muscone, Sandelholz, Weihrauch, Cypriol
Fachkundig zusammengebraut wurden all diese edlen Ingredienzien in olfaktorischer Koproduktion von zwei ausgewiesenen Meistern ihres Metiers: Pierre Negrin, der als Nase schon mehrfach für Amouage in den Ring gestiegen ist (Interlude Man, OPUS VI) – und Alberto Morillas. Der aus dem spanischen Sevilla stammende Parfümeur hat in der Edelduft-Branche einen Ruf wie Donnerhall; zumindest gefühlt steckt er hinter jedem zweiten Parfum auf dem Markt: Acqua di Parma, Yves Saint Laurent, Versace, Van Cleef & Arpels, Nina Ricci, Narciso Rodriguez, Marc Jacobs, Lanvin, Lancome, Kenzo, Issey Miyake, Givenchy, Giorgio Armani, Estée Lauder, Cartier, Carolina Herrera, Carita, Calvin Klein, Bvlgari… – es fällt schwer, eine Marke mit klangvollem Namen zu finden, für die der Vollblut-Parfümeur noch keinen Duft kreiert hat. Und das war jetzt – man kann es kaum glauben – nur eine kleine Auswahl der bekanntesten Firmen, die für ihre Parfums schon auf die Duft-Expertise des Star-Parfümeurs zurückgegriffen haben…
Nun also Amouage, nun also OPUS VII. Neben den Namen der beiden dafür verantwortlich zeichnenden Parfümeure verheißen schon die delikaten Duftnoten überaus Gutes. Ein Eindruck, der sich verfestigt, wenn man die ganz wenigen Rezensionen des Parfums liest, wie man sie vereinzelt bereits im englischsprachigen Internet findet und die von jenen paar glücklichen Parfum-Bloggern verfasst wurden, die schon das Vergnügen hatten, OPUS VII unter ihre Nase halten zu dürfen. Und die dann etwa so klingen:
„Verdeckte Ermittlungen führten mich zu einer Probe des Duftes, den ich mit großem Vergnügen einige Wochen lang testete, mit ein paar Unterbrechungen für andere Duft-Rezensionen. Ehrlich gesagt, ich trug den Duft die ganze Zeit über. Etwa so wie es ist, wenn man endlich eine gute Lederjacke gefunden hat und nicht einmal daran denken würde, sie abzulegen. Genauso ist es mit OPUS VII – abgesehen von der Tatsache, dass ich den Duft tatsächlich auch beim Schlafen trug. Ich trug ihn auch beim Fußballschauen, beim Training im Fitness-Studio, beim Zubereiten von Frühstück für meinen Sohn, beim Ausgehen und beim Empfang von Gästen“ …
(Serguey Borisov, Fragrantica)
Ganz ähnlich ging es auch diesem Parfum-Blogger, dessen Rezension stellenweise ein bisschen wie der Erfahrungsbericht von einem Drogen-Trip wirkt; aber nein – hier ist nicht von LSD oder Experimenten mit Pilzen die Rede, sondern von Amouages OPUS VII:
„Seit meine Duftprobe angekommen ist, habe ich nicht wenig Zeit mit ihren Wundern verbracht. Ich habe meine Haut damit besprüht, habe an dem Fläschchen geschnuppert, ich habe durch Besprühen nicht nur mich selbst in den Duft getaucht, sondern auch meine Kissen und meine tibetische Gebetsfahne. Ich war mehr als nur ein wenig besessen von dem Duft, in einer Weise, die ich normalerweise so nicht gewohnt bin. Über nicht wenige Tage hinweg und auch in den Nächten, die diesen Tagen folgten. Ich habe versucht, die Dschinn (Fabelwesen aus der arabischen Mythologie, Anm. d. Red.) einzufangen, wie sie da flogen und hörte den Geschichten zu, die sie erzählten, und fragte mich, wo diese Geschichte begann und wie sie endete“.
(Tarleisio, The Alembicated Genie)
Etwas geerdeter, dabei aber nicht weniger begeistert liest sich die Besprechung von Dariush Alavi, auch bekannt als Autor der Parfum-Fibel „Le Snob: Perfume“:
„Ich war sprachlos von der schieren Komplexität dessen, was sich da unter meiner Nase entfaltete. Das erste Wort, das mir durch den Kopf schoss, war „Galbanharz“. OPUS VII von Pierre Negrins und Alberto Morilla präsentiert schlicht die grünste Eröffnung aller Amouage-Düfte, die bislang erschienen sind. Aber es ist nicht das Grün von geschnittenem Gras oder gehackten Kräutern. Dies ist das ganz spezielle und sehr besondere Grün, das Erbsen und Schoten verströmen: ein eigentümlicher Duft, der sowohl glasartig als auch ganz natürlich riecht. Seine grünen Facetten machen Raum für eine sanfte Maiglöckchen-Note – eine weitere Überraschung – die dann in einen Wok voll von Gewürzen übergleitet, mit Kardamom, Muskatnuss und viel Pfeffer. Schließlich wird all dies in eine holzige, ledrige, ambrige Basis eingewoben, die mit einer fast schon essbar erscheinenden Schmackhaftigkeit knistert“.
(Dariush Alavi, Persolaise)
Bei so vielen Vorschuss-Lorbeeren aus der Parfum-Blogosphäre darf man mal herzlich gespannt sein, was da im Juni auf uns zukommt – und über unsere neugierigen Nasen hereinbricht…

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Willkommen am Central Park! BOND NO. 9 – CENTRAL PARK SOUTH
Es ist nicht zu übersehen – und schon gleich gar nicht zu „überriechen”: Die Parks von New York haben es BOND NO. 9 ganz besonders angetan. Nach Bryant Park, Union Square, Washington Square, High Line, dem Madison Square Park und bisher sogar gleich zwei Düften, die dem legendären Central Park gewidmet sind (Central Park, Central Park West) erscheint im kommenden Juni das nun bereits dritte Parfum von BOND NO.9, das New Yorks kultige, grüne Groß-Oase zelebriert – und zwar diesmal zur Abwechslung aus südlicher Richtung: CENTRAL PARK SOUTH!
Als CENTRAL PARK SOUTH wird jener Abschnitt von New Yorks 59. Straße bezeichnet, der unmittelbar an den Central Park grenzt. Hier, zwischen Midtown und Uptown Manhattan, zwischen Columbus Circle und Grand Army Plaza, treffen zwei faszinierende Welten der amerikanischen Mega-Metropole direkt aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die üppig blühende Vegetation des Central Park auf der einen – und die schillerndsten Großstadt-Vergnügungen auf der anderen Straßenseite. CENTRAL PARK SOUTH ist eine Schnittstelle aufregender Kontraste; so nah wie hier kommen sich urban-moderne Baukolosse aus Stahlbeton und filigrane, urtümlich-wild wuchernde Natur nur selten. Und so sehen die Häuser und Wolkenkratzer Manhattans von einigen Stellen des Central Parks aus betrachtet fast so aus wie ein gewaltiges Gebirge, das inmitten eines grünen Waldes zum Himmel emporragt…
Naturparadies trifft Großstadt-Dschungel! Zugleich ist CENTRAL PARK SOUTH aber auch Inbegriff der kosmopolitischen Eleganz einer Weltmetropole. Rund um CENTRAL PARK SOUTH haben sich die großen Namen Manhattans gleichsam wie zu einem einträchtigen Familientreffen versammelt: etwa das Plaza Hotel, das Ritz-Carlton, das Time Warner Center, das General Motors Building – und auch Bloomingdale‘s, Saks Fifth Avenue oder der weltberühmte Broadway liegen hier gerade „um die Ecke“…
Das neue Bond-Parfum CENTRAL PARK SOUTH fängt die vibrierende Atmosphäre jener kontrastreichen Prachtstraße am südlichen Ende des Central Park ein. Der Duft eröffnet mit spritzigen Muntermachern: Grapefruit-Blüte, vermengt mit Knospen der schwarzen Johannisbeere und grünen Efeublättern, die auch so manche Bäume rund um den Central Park umranken. Im Herzen des Duftes regieren verführerische Jasmin-, Jonquille- und Ylang-Ylang-Blüten zusammen mit honigsüßen Maiglöckchen, die im Frühling häufig im Central Park blühen. Das delikate Aroma von Zedernrinde bildet in der Basis des Eau de Parfums gemeinsam mit feinem Sandelholz und animalischen Moschus-Akzenten einen krönenden Abschluss.
Das Flakondesign ist ein Spiel aus grafischer Illusion und ganz handfester Realität „zum Anfassen“: Die vielblättrigen, fuchsiafarbenen Blüten, die auf dem Duftfläschchen zweidimensional auf weißem Hintergrund abgebildet sind, finden ihre „greifbare“ Entsprechung in einer am Flakonhals angebrachten, in knallig-sattem Magenta gehaltenen 3D-Blume. Das gute Stück ist da keineswegs festgeschweißt sondern abnehmbar und kann, je nach Lust und Laune, z.B. als Armband, Brosche oder auch als stylisches Deko-Accessoire verwendet werden.
Ganz neu ist diese Design-Idee übrigens nicht – BOND NO. 9 hat sie sozusagen bei sich selbst geklaut: Bereits die Bond-Düfte Madison Square Park und Central Park West waren mit ähnlichen, betont auffälligen Blüten-Applikationen versehen…
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ANNICK GOUTALS „LES COLOGNES”: Explosion der Frische
Frühling haben wir ja – offiziell zumindest – schon seit mehreren Wochen, doch jetzt liefert ANNICK GOUTAL auch den passenden „olfaktorischen Soundtrack“ dazu: LES COLOGNES! So heißt die aktuelle, gerade erschienene Kollektion von ANNICK GOUTAL, die ganz im Zeichen von Frische und Eleganz steht; sie beschert uns ein fröhliches Wiedersehen (oder, besser gesagt: Wiederriechen…) mit drei Goutal-Klassikern, die von Hausparfümeurin Isabelle Doyen zusammen mit Camille Goutal in Gestalt luftig-leichter Eaux de Cologne neu und auf besonders „frische“ Weise interpretiert wurden.
ZITRISCH FRISCH: LES COLOGNES – EAU D’HADRIEN
Da wäre zum einen – natürlich! – Eau de Hadrien, das „Flaggschiff“ von ANNICK GOUTAL schlechthin. Man mische ein paar köstliche Duftnoten wie Zitrone, Grapefruit, Mandarine, Zypresse und Ylang-Ylang im richtigen Verhältnis – und fertig ist ein Parfum-Hit par excellence! Der Superstar unter den Goutal-Düften erblickte bereits 1981 das Licht der Welt, und steht nicht zuletzt bei zahlreichen A-Prominenten auf der Liste der persönlichen Lieblingsdüfte ganz weit oben. Glaubt man dem „Celebrity Fragrance Guide“, so könnte man wohl allein mit den prominenten Liebhaberinnen und Liebhabern des Ausnahme-Parfums gut und gerne einen halben Linienbus füllen. Demnach zählen etwa Madonna, Sharon Stone, Catherine Deneuve, Liv Tyler, Nicole Kidman, Celine Dion, Prinz Charles, Steven Spielberg, Tom Cruise, Tina Turner und Leonardo di Caprio zu den erklärten Fans von Eau d’Hadrien – und das sind nur die bekanntesten Namen…
Eau d’Hadrien ist mittlerweile zweifelsohne ein Mythos unter den Parfums, spielt in der Weltliga der Düfte ganz weit oben mit und wurde auch nicht von ungefähr im Jahr 2008 in die „Hall of Fame“ der internationalen Fragrance Foundation aufgenommen. Dort steht Eau d’Hadrien seither in einer Reihe mit Duft-Titanen wie Poison von Christian Dior, Nina Riccis L’air Du Temps oder dem Allzeit-Klassiker Chanel No 5. Noch höhere Weihen sind für ein Parfum eigentlich kaum denkbar.
Wie duftet nun aber die Cologne-Version von Eau d’Hadrien? Natürlich handelt es sich dabei nicht einfach nur um eine niedriger dosierte Variante des ursprünglichen Eau de Parfums, sondern vielmehr um eine – vom Original inspirierte – Neuinterpretation. Keine Frage: Ein neuer Duft – jedoch mit deutlichen Anklängen an Altbekanntes und -bewährtes… Neben den bereits von der Ur-Version bekannten Komponenten Zitrone, Mandarine, Grapefruit und Zypresse treten im Cologne nun noch weitere, ganz neue Akteure auf den Plan wie Bergamotte, Petitgrain von der Bitterorange, ägyptische Basilikum- und tunesische Rosmarin-Noten. Der Duft entwickelt sich dabei von einer anfänglichen wahren „Frische-Explosion“ hin zu mehr würzigen und pudrigen Tönen, die außerdem von warmem Moschus in der Basis sinnlich abgerundet werden…
ZART & FRISCH: LES COLOGNES – NÉROLI
Weitaus weniger Jahre auf dem „Buckel“ als Eau d’Hadrien hat der Duft Néroli – Jahrgang: 2003. Camille Goutal wurde dazu einst von ihrem Onkel inspiriert, der ihr von einer Reise aus Tunesien einen ganzen Strauß Orangenblüten mitgebracht hatte. Mit Néroli erschuf sie eine Interpretation jener mediterranen Blume und ihrer betörenden, überaus belebenden Noten, denen man eine stimmungsaufhellende, ja, sogar aphrodisierende Wirkung nachsagt. Der Titel des Parfums verweist auf die Essenz aus der Orangenblüte, deren Name wiederum auf eine italienische Prinzessin aus dem 17. Jahrhundert namens Nerola zurückgeht; diese soll der Legende nach so verrückt nach den zarten Blüten gewesen sein, dass sie sich einfach überall mit ihr umgab, ob an der Kleidung, ihren Handschuhen oder im Badewasser. Ein echter Fan, würde man heute wohl sagen…
Und so verströmt auch das Eau de Cologne Néroli schon vom ersten Augenblick an den Duft eines herrlichen Frühlingstages am Mittelmeer, vielleicht irgendwo in einer ländlichen Gegend Griechenlands. Die süße, fast samtige Frische der Neroli-Essenz und des Orangenblüten-Absolue vermengt sich mit der überschäumenden Leidenschaft von Zitronen-Petitgrain, untermalt von vibrierend „grünen“ Akzenten. Das Duft-Finale in der Basis machen schließlich pudrige Heliotrop-Noten und sanfter weißer Moschus unter sich aus.
HOLZIG FRISCH: LES COLOGNES – VÉTIVER
Der Dritte im Bunde der LES-COLOGNES-Kollektion schließlich hört auf einen ebenfalls bereits aus dem ANNICK-GOUTAL-Universum bekannten Namen, nämlich Vétiver. Dessen Geschichte reicht zeitlich wieder deutlich weiter zurück. Man schreibt das Jahr 1985, wir erinnern uns zurück: Garri Kasparow wird Schachweltmeister, Boris Becker gewinnt mit 17 Jahren als erster Deutscher das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon – und ANNICK GOUTAL bringt erstmals ein Parfum mit holzigen, würzigen und marinen Noten namens Vétiver heraus, mit dem sie ihre persönlichen Kindheitserinnerungen an Sommertage auf der an der französischen Westküste gelegenen Ile de Ré in ein Duftfläschchen abfüllt. Im Mittelpunkt des Ganzen stand – am Namen unschwer zu erkennen – das tropische Süßgras Vetiver. Java Vetiver, um genau zu sein, plus seltene Hölzer, plus Gewürze aus Myanmar (Burma)… dann noch eine Prise Jod – etwa so sah ANNICK GOUTALS Rezept des Ur-Parfums Vétiver aus.
Auch die Cologne-Version von Vétiver spielt mit aufregenden Kontrasten, nur halt… anders. „Erfrischend anders“, könnte man hier auch sagen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn betont frisch geht es auch bei diesem dritten Cologne zur Sache. Vetiver ist eine der wohl schönsten holzigen Duftnoten überhaupt, und eben die wird in diesem Duft in ihren frischesten und feinsten Facetten interpretiert und inszeniert. Der Duft eröffnet zunächst mit der herrlichen Frische sizilianischer Zitrone, die dann – frei nach dem Motto: „zwei Vetiver-Herzen schlagen in meiner Brust“ – in eine Herznote mündet, in der holzig-würziges Java Vetiver von dem eher sinnlich-milden haitianischen Vetiver kontrastiert wird. Rosmarin und Salbei sorgen für einen würdigen Ausklang, dem Florentiner Schwertlilie als letzten Kick einen fast schon majestätischen Touch verleiht.
LES COLOGNES – splashen oder sprühen? Beides ist möglich…
Je nachdem, wie Sie ihr ANNICK GOUTAL Eau de Cologne auftragen wollen, können Sie bei den drei Düften zwischen zwei Methoden auswählen: Jedes Cologne kommt in einem Schüttflakon („splash bottle“), der mit einem kurzen Handgriff und beiliegendem Equipment zu einem Parfumspray umfunktioniert werden kann. Damit ist sowohl eine großzügig-üppige als auch eine hauchzart dosierte Applikation der Colognes möglich.
Übrigens: Die drei neuen Colognes gibt es auch als limitiertes LES-COLOGNES-Set (3x 50 ml) – sei es als zauberhaftes Geschenk für einen lieben, duftbegeisterten Menschen Ihrer Wahl, oder, um die drei Düfte selbst ausgiebig durchzuschnuppern…
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Für Körper, Bad und Reisen: neue Schätze von Amouage
Neuheiten von Amouage: Da hat man doch jedes Mal das Gefühl, als habe jemand eine Schatzkammer aus 1001 Nacht geöffnet – und versehentlich die Tür offenstehen lassen…
Nach der diesmaligen Öffnung der Amouage-Schatzkammer darf sich die Damenwelt auf eine mit den Düften von CIEL und HONOUR parfümierte Body-Linie freuen:
Bade- und Duschgels bieten ein luxuriöses Pflegevergnügen für die tägliche Reinigung der Haut; mit Shea Butter, Aloe Vera und Mandelöl angereicherte Bodylotions machen die Haut weich und geschmeidig und schenken ihr einen zarten, seidigen Glanz,…
… während diese beiden muschelförmigen Juwele randvoll mit reichhaltigen, herrlich duftenden Körpercremes gefüllt sind, die mit aktiven Inhaltsstoffen wie Algen, Aloe Vera, Kakao- und Shea-Butter die Haut intensiv pflegen. Nach jeder Behandlung mit diesen luxuriösen Bodycreams fühlt sich die Haut wunderbar geschmeidig, zart und samtig an!
Auch für die Herren – und zwar speziell die reisefreudigen unter ihnen – hält die frisch geöffnete Amouage-Schatzkammer ganz besondere Kleinodien bereit: die drei Herrenparfums REFLECTION, EPIC und MEMOIR in handlicher Reisegröße. Die in vornehmem Schwarz und glänzendem Gold gehaltenen Travel-Sets bestehen aus je einem Taschenzerstäuber und drei Refills à 10 ml. Stilvoll, edel, elegant – das perfekte Accessoire für den Gentleman auf Reisen!
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Unsere Top5 Sonnenschutzprodukte für diesen Sommer
Begrüßen Sie mit uns die sehnsüchtig erwartete Sonne…. …aber lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass es ein Genuss ohne Reue bleibt. Eine große Auswahl luxuriöser Sonnenschutzprodukte wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden – heute möchten wir Ihnen unsere fünf Favoriten vorstellen.
5. La Prairie – Ultra Protection Stick – SPF40 – For Eyes, Lips & Nose
Auch bei 38°C zum Küssen: Die empfindlichsten Hautpartien benötigen besonderen Schutz. Der Sonnenschutz-Stift von La Prairie schützt die Haut mit Lichtschutzfaktor 40 und Anti-Oxidantien, bewahrt sie vor dem Austrocknen und hält sie geschmeidig. Der Stick ist unkompliziert in der Anwendung und passt in jede Handtasche.
(Produkt im Shop)
4. Carita – Sérum Éclat Préparateur de Bronzage
Die perfekte Vorbereitung: Die Sonne ist lebenswichtig und tut uns rundum gut – im Übermaß genossen, lässt sie uns aber vorzeitig altern und kann der Haut schaden. Gerade reifere Haut wird mit dem Sérum Éclat Préparateur de Bronzage optimal auf die Sonne vorbereitet, denn es reduziert Hautreaktionen und schützt vor den negativen Wirkungen von UVA- und UVB-Strahlen. Morgens und abends vor der Tagespflege oder dem Sonnenschutz verwenden, idealerweise einige Tage bevor Sie sich der Sonne aussetzen.
(Produkt im Shop)
3. Kanebo | Sensai – Sun Protective Cream For Face
Seidiger Luxus aus dem Land der aufgehenden Sonne: Der erste Schritt zu einer schönen und lang anhaltenden Bräune ist die optimale Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit – diesem Grundsatz folgen alle Sonnenschutzprodukte aus dem Hause Sensai. Die Gesichtscreme ist zusätzlich zu den bewährten Anti-Ageing-Wirkstoffen der Marke wahlweise mit Lichtschutzfaktor 10, 20, 30 oder 50 ausgestattet, ist wasserfest und kann vor, während und nach dem Sonnenbad verwendet werden.
(Produkt im Shop)
2. Ligne St Barth – Aloe Vera Gel mit Minze
Unentbehrlicher Feuerlöscher: Dieses legendäre Gel der Firma St Barth ist ein echter Alleskönner rund um die sonnenstrapazierte Haut: Es kühlt und beruhigt die Haut, erfrischt mit Minze und spendet die nach dem Sonnenbaden dringend benötigte Feuchtigkeit. Auch nach der Rasur versorgt das Gel die Haut mit allem, was sie jetzt braucht – bei Damen und Herren. Nicht umsonst ist das Aloe Vera Gel mit Minze eines unserer meistverkauften Kosmetikprodukte überhaupt.
(Produkt im Shop)
1. Ligne St Barth – Roucou Sonnenmilch
Eine für Alle: Schon die Ureinwohner der Karibik verwendeten die Samen des Roucouyer Strauches zum Schutz der Haut vor Sonne und Salzwasser. Das enthaltene Pro-Vitamin A regt die Melaninproduktion der Haut an und sorgt so für eine gleichmäßige, attraktive Bräune. Die Sonnencremes der Ligne St Barth gibt es mit geringem, mittlerem und hohen Sonnenschutz – für sonnenempfindliche ebenso wie für bereits vorgebräunte Haut.
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Magazin der Kurfürsten Parfümerie Frühjahr 2013
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„Und der Duftstar geht an…“: Verleihung des Deutschen Parfumpreises am 17. Mai in Berlin
Nachdem mit der Oscar- und Grammy-Verleihung in diesem Jahr ja schon einige bedeutende Preisverleihungen glanz- und geräuschvoll über die Bühne gegangen sind, blickt speziell die Parfümeriewelt nun gespannt auf ein weiteres glamourumwittertes Ereignis, bei dem weder mit Auszeichnungen, Laudatoren und Lobreden noch mit rotem Teppich, Promis, Blitzlichtgewitter oder festlicher Abendgarderobe unnötig gegeizt wird: die Rede ist vom deutschen Parfumpreis „Duftstars“, der in diesem Jahr schon zum 21. Mal verliehen wird. Heute in genau einem Monat ist es so weit…
Ausgerichtet wird das Ereignis vom Branchenverband „Fragrance Foundation Deutschland“, dem sowohl Hersteller und Lieferanten der Parfumbranche als auch Händler und Medien angehören. Deren gemeinsames Ziel ist es nach eigenen Angaben, „das Parfum als kostbares Kulturgut zu pflegen, als luxuriöses Accessoire darzustellen und seine Faszination einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“. Die ursprüngliche Idee, Parfums im Rahmen der „Duftstars“ mit einer hochkarätigen Auszeichnung zu ehren, geht dabei auf die amerikanische „Fragrance Foundation“ und die von ihr alljährlich verliehenen „FiFi Awards“ zurück. Die erste Preisverleihung dieser Art fand in Deutschland im Jahr 1993 statt; seither haben sich die „Duftstars“ als feste Größe sowohl im Bewusstsein als auch im Terminkalender der Parfümeriebranche etabliert.
„Duftstars“-Gala 2012 im Tempodrom Berlin. Foto: Bildschoen GmbH. Quelle: Fragrance Foundation Deutschland.
Im Mittelpunkt der Gala steht die Huldigung beliebter und erlesener Düfte; umrahmt von einem Showprogramm und im Beisein allerlei illustrer Prominenter (im vergangenen Jahr etwa beehrten Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier, Starköchin Sarah Wiener, Ex-Spice Girl Melanie C und Burlesque-Ikone Dita von Teese die von Barbara Schöneberger moderierte Gala) werden Parfums in den Kategorien „Lifestyle“, „Prestige“, „Exklusiv“ und „Klassiker“ ausgezeichnet. Obendrein werden aber auch Preise für das „beste Flakon-Design“, den „besten TV-Spot“ und die „beste Printanzeige“ vergeben – oder auch der „Persönlichkeitspreis“, der im vergangenen Jahr an Jean-Paul Gaultier ging.
Die einzelnen Preisträger werden dabei auf ganz unterschiedlichen Wegen ermittelt: Die Gewinner der Kategorien „Lifestyle“, „Prestige“, „Exklusiv“ und „Klassiker“ von einer großen, 41-köpfigen Fachjury, in der sich Branchen-Spezialisten aus Parfümeriehandel und –herstellung ebenso tummeln wie Duft-Experten der großen, tonangebenden Mode- und Lifestyle-Magazine wie VOGUE, INSTYLE, ELLE oder GLAMOUR; das „beste Flakon-Design“ oder der „beste TV-Spot“ hingegen wird von den anwesenden Gästen der Preisverleihungsgala selbst per sogenanntem „Swarm Polling“ gekürt. Ja, auch das gibt es heutzutage, im Zeitalter von „Schwarmintelligenz“ und „Schwarmfinanzierung“: Abstimmen im Schwarm…
Roter Teppich mit hoher Promi-Dichte: Die beiden Gastgeber der „Duftstars“-Gala 2012, Martin Ruppmann und Susanne Rumbler, mit Jean-Paul Gaultier und Dita von Teese. Foto: Bildschoen GmbH. Quelle: Fragrance Foundation Deutschland.
Und selbst wer an jenem Abend bei der Duftstars-Verleihung nicht persönlich zugegen sein kann und auch nicht zur Jury gehört, hat ein entscheidendes Wörtchen mitzureden: Denn alljährlich wird in den Kategorien „Prestige“ und „Lifestyle“ auch eigens ein Publikumspreis verliehen – und welcher Duft den jeweils erhält, entscheidet niemand Geringerer als… Sie!
Und ich, natürlich…
In diesem Jahr können wir dabei wählen zwischen ELIE SAAB – LE PARFUM, KENZO – MADLYKENZO, LANCôME – LA VIE EST BELLE, ROBERTO CAVALLI – ROBERTO CAVALLI, HUGO BOSS – BOSS NUIT POUR FEMME und BVLGARI – OMNIA CORAL (in der Kategorie „Prestige Damen“), JOOP! – HOMME WILD, AIGNER – AIGNER Nº1, JEAN PAUL GAULTIER – KOKORICO und PRADA – PRADA LUNA ROSSA (in der Kategorie “Prestige Herren”) sowie zwischen JUSTIN BIEBER – GIRLFRIEND, CHRISTINA AGUILERA – RED SIN und den drei ESSENCE-Düften LIKE A DAY IN A CANDY SHOP, LIKE A TRIP TO NEW YORK und LIKE A FIRST DAY IN SPRING (in der Kategorie “Lifestyle Damen”).
„Swarm Polling“ – Abstimmen im Schwarm… Foto: Bildschoen GmbH. Quelle: Fragrance Foundation Deutschland.
Entsprechend der Anzahl der Publikumspreis-Kategorien hat jeder Teilnehmer drei Stimmen. Wer von seinem demokratischen „Duft-Wahlrecht“ Gebrauch machen möchte, kann dies hier tun:
Duftstars – Abstimmung Publikumspreis
Die Abstimmung läuft noch bis zum 30. April. Und mit etwas Glück kann man dabei sogar noch ein Auto (Mini Cooper Paceman), ein exklusives VIP-Wochenende für zwei Personen in Berlin mit 1.000 Euro Taschengeld und einer Einladung zur Duftstars-Gala in Berlin oder einen von insgesamt 100 Düften gewinnen (…warum gibt´s so schicke Preise eigentlich nicht auch bei Landtags- oder Bundestagswahlen? Politikverdrossenheit wäre damit bestimmt kein Thema mehr…).
Moderatoren unter sich: Barbara Schöneberger, Kim Fisher und Yared Dibaba bei der „Duftstars“-Gala 2012. Kim Fisher moderiert die diesjährige Preisverleihung in Berlin. Foto: Bildschoen GmbH. Quelle: Fragrance Foundation Deutschland.
Für uns von Essenza Nobile ist unter den von der Jury gewählten Parfums natürlich seit jeher vor allem eine Kategorie von besonderem Interesse: „Neuheiten Exklusiv“. Denn als auf exklusive Nischendüfte spezialisierter Parfumversand ist genau das unser Metier! Ein kurzer Blick auf die Nominierungen in dieser Rubrik ist dann auch wie ein Treffen mit guten Bekannten: Neben duftenden Leckereien aus dem Essenza-Nobile-Sortiment wie GREENE STREET von ETRO, TOM FORD NOIR oder LIGHTSCAPE von ULRICH LANG NEW YORK stehen mit TRANCE und TREFFPUNKT 8 UHR in diesem Jahr gleich zwei Düfte aus dem Hause J.F. SCHWARZLOSE BERLIN auf der Nominierten-Liste, worüber wir uns ganz besonders freuen (zum Glück sitzt von uns niemand in der Jury, so dass wir uns in dieser Frage also erlauben dürfen, hemmungslos parteiisch zu sein…). Und so drücken wir „unserer“ Leib- und Magen-Marke J.F. SCHWARZLOSE BERLIN schon jetzt ganz fest die Daumen für den 17. Mai!
17. Mai – das ist der Tag, an dem in diesem Jahr die große Duftstars-Preisverleihung stattfindet; Schauplatz der glamourösen Award-Show ist das Berliner Tempodrom. Durch den Abend führt in diesem Jahr die Sängerin und Fernsehmoderatorin Kim Fisher. Wer persönlich dabei sein möchte, hat derzeit noch die Chance, einige der ganz wenigen noch verfügbaren Plätze per Online-Buchung zu ergattern. Und der Rest der duft-verrückten Menschheit wird spätestens am „Tag danach“, also am 18. Mai, u.a. hier bei Edle Essenzen erfahren, für welche Düfte es an jenem Abend in Berlin hieß: „Und der Duftstar geht an…“.
„So sehen Sieger aus…“: Gruppenbild der „Duftstars“-Preisträger 2012. Foto: Bildschoen GmbH. Quelle: Fragrance Foundation Deutschland.
Sämtliche Fotos mit freundlicher Genehmigung der Fragrance Foundation Deutschland.
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In der Welt von Rania J.
Willkommen in der märchenhaften Welt von Rania Jouaneh !
Rania J. Parfumeur
Erdacht und entwickelt wie echte Duft-Siegel, Zeitzeugen, die Düfte von Rania J. sind aktuell und raffiniert. Gleich einer Reise in den Orient tragen und die Kreationen von Rania J. in einen Traum
Ambre Loup von Rania J.
aus Düften, die in neuen, modernen und sinnlichen Formen entstehen. Rania J. ist eine Kollektion von 5 Parfums von außergewöhnlicher Qualität. Die namengebende Schöpferin der Marke Rania J. hat ein ganz besonderes Interesse für die Umwelt der Gerüche, die sie seit frühester Jugend umgibt. Die zarte Ausdünstung des großartigen Jasmin unter welchem die Schöpferin spielte, bleibt ein unvergesslicher Moment für sie.
Ihre Kindheitserinnerungen sind ebenso von den Kulturen Afrikas und des Orients geprägt: Daher hat sie die Leidenschaft für exotische, samtene Düfte. Die Gerüche der Souks und Gewürzmärkte
Jasmin Kâma von Rania J.
markieren eine wahre Duft-Prägung, die in der Folge zum ADN der Parfums Rania J. werden sollte. Parfümeur und Nase, heute teilt sie ihr Erbe über ihre Kreationen, die Modernität und Sinnlichkeit verbinden. Die Kompositionen verbinden neben ihrer Zartheit den Wert ihrer noblen und raren Essenzen vollkommen.
Jedes Parfum hebt so einen einmaligen Duft in der Herz-Note hervor, die selbst, genährt vom Geruch eine totale Osmose entwickelt. Es handelt sich nicht nur um einen Duft, sondern um ein echtes Schmuckstück. Die Natur ist nach wie vor eine große Quelle der Inspiration für Rania Jouaneh. Sie legt Wert darauf die besten natürlichen Essenzen aus Ernten, die nach ökologischer und traditioneller Kultur geerntet wurden zu verarbeiten.
Engagierte Parfums:
Die Verwendung wiederverwertbaren Materials, Auswahl der Grundstoffe oder auch die Minimalhaltung der Verpackungen sind ebenso Teil eines verantwortungsvollen Handelns, für das sich die Marke einsetzt. In der Tat, Rania ist eine Frau, die offen für nachhaltige Entwicklung steht und die für ihre Kreationen diese Kriterien einhält.
Über Rania J.
Ranja teilt mit uns Hintergründer über ihre Person, Ihre Lebensbiographie und der damit verbundene Einfluss auf Ihr Schaffenswerk:
Die große Rolle meiner Familie
Lavande 44 von Rania J.
Mein Urgroßvater war ein großer Gewürzhändler. Was meinen Vater betrifft, er war in der Schuhindustrie. Er hat mich gelehrt das Material zu lieben und seine eigene Leidenschaft zu leben. Nach einem Diplom für internationale Beziehungen habe ich 7 Jahre die Firma der Familie geführt und auch in einer Handelsbank gearbeitet. Die Familie ist für mich sehr wichtig und eine echte Quelle der Inspiration.
Meine eigene Geschichte
Seit meiner Kindheit spielen die Parfums eine ganz besondere Role für mich. Im Laufe der Zeit hat dies begonnen in mir zu wachsen bis es unumkehrbar wurde. Da habe ich beschlossen meiner
Oud Assam von Rania J.
Passion zu folgen. Ich habe mich in der Schule der Parfums, Cinquième Sens in Paris, eingeschrieben, wo ich das Glück hatte außerordentlichen Menschen zu begegnen, die mir ihre Liebe für die Materie und die Kunst des französischen Parfums übertrugen.
Warum das Parfum ?
Parfum ist wie die Liebe. Es ist als ob ein Blitz einschlägt. Man kann nicht erklären wie und warum. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Die Grundstoffe faszinieren mich und hören nicht auf mich zu erstaunen. Ich liebe es sie zu riechen und sie zu bearbeiten.
Meine Inspiration
Rose Ishtar von Rania J.
Die Natur fasziniert mich mit ihrer Vielfalt und ihrem Reichtum. Die Menschen, über den ganzen Planeten, ebenso. Sie begeistern mich in ihrem Überlebens-kampf, frei zu sein und mit ihrer kulturellen Vielfalt.
Meine Ambitionen
Weiterhin neue Parfums kreieren, die nobelsten Grundstoffe mit einer großen Zahl von Menschen zu entdecken und zu teilen.
Die Düfte von Rania J. finden Sie hier bei Essenza Nobile