Ich habe gekΓ€mpft, Sport getrieben, Beckenbodentraining gemacht, meine ErnΓ€hrung angepasst und ein striktes Toilettentraining durchgezogen.
Ich gebe auf! Es macht das Leben nicht lebenswert, wenn es nurnoch daraus besteht zu wissen, wo die nΓ€chste MΓΆglichkeit besteht pieseln zu kΓΆnnen. In diesen strikten 5 Wochen ohne Schutz, kam ich in manch knappe Situation, die hΓ€tte unschΓΆn enden kΓΆnnen. Angefangen von ewigen ToilettengΓ€ngen vor Abfahrt ΓΌber lange Fahrten auf BundesstraΓen ohne Klos weit und breit. Staus auf den Autobahnen, krampfhaftes einhalten unter Schmerzenβ¦, ich wurde hysterisch, fing beinahe an zu heulen.
Vor Jahren hΓ€tte ich mich nie auf verdreckte, stinkende SilberschΓΌsseln am Rasthof ohne Klopapier, Seife und co. gesetzt. Bewaffnet mit Desinfektionsmittel und Tempos stΓΌrmte ich sie in den letzten Wochen regelrecht.
Wozu das ganze? - Um irgendeiner Norm zu entsprechen? - Weil ich mit 35 zu jung bin? - Weil in den KΓΆpfen der Gesellschaft Jede/r, die/der ΓΌber 3 Jahre ist, gefΓ€lligst trocken zu sein hat? - Oder nur alte, kranke, demente Personen Inkontinent sein dΓΌrfen? Ich π© auf diese Art Gesellschaft, denn nicht Ich mit meinem Leiden bin das Problem, sondern diese empathielosen Kreaturen, die sich partout ΓΌber Minderheiten echauffieren.
Das musste jetzt einfach mal rausβ¦! π₯
















