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„House of Cards“: Der Weg an die Macht geht weiter
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Niemand möchte nur Zweiter sein, schon gar nicht Francis Underwood. Nachdem er sich in Staffel eins das Amt des Vize-Präsidenten erschlichen hat, plant er in der zweiten Staffel den ultimativen Coup.
Wer dachte, Frank Underwood alias Kevin Spacey würde sich mit dem Amt als Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika zufrieden geben, der hat sich gewaltig geirrt. Die zweite Staffel von „House of Cards“ beginnt folglich mit einem Paukenschlag: Um seinen Mord am Repräsentanten Peter Russo zu vertuschen, macht sich Underwood ein weiteres Mal die Finger schmutzig. Denn Zoe Barnes, die junge Reporterin und seine Geliebte aus der ersten Staffel, ist seinem Geheimnis auf die Schliche gekommen – und muss dafür ihr Leben lassen. In einem unbeobachteten Moment schubst er Barnes, immerhin eine der zentralen Figuren der ersten 13 Episoden, vor eine einfahrende U-Bahn. Der zweite Mord des designierten Vize-Präsidenten der USA.
Doch für jeden beseitigten Widersacher kommt ein gefährlicherer hinzu. Auf der einen Seite muss sich Underwoods treuer Gefährte Doug Stamper um die Prostituierte Rachel Posner kümmern, eine wichtige Zeugin im Fall des von Underwood ermordeten Russos. Sie alleine könnte den Vize-Präsidenten mit ihrer Aussage stürzen. Aber anders als sein mächtiger Vorgesetzter hat Stamper mehr Skrupel, ein Menschenleben zu beenden. Er sorgt stattdessen dafür, dass Rachel mit neuem Namen untertaucht.
Neue Widersacher auf allen Ebenen
Ein weitaus größerer Gegenspieler bedarf zudem Underwoods volle Aufmerksamkeit: Raymond Tusk, ein einflussreicher Multi-Milliardär, übt insgeheim starken Einfluss auf Präsidenten Walker aus. Ohne dessen Einverständnis trifft das US-Oberhaupt quasi keine Entscheidungen. Underwood ist sich sicher: Damit er seine Ziele erreicht, muss er Walker und Tusk gegeneinander ausspielen. Um Tusk wütend zu machen, forciert er zunächst ein Handelstreffen mit China. Dann rät er Präsident Walker dazu, auf keinen Kompromiss mit der chinesischen Regierung einzugehen, was zu einer diplomatischen Eiszeit führt. Die Missgunst wächst.
Während sich Underwood mehr und mehr das Vertrauen von Präsident Walker erschleicht, kocht Tusk vor Wut. Um seinem Gegenspieler eins auszuwischen, finanziert Tusk Werbekampagnen der Republikaner, die Underwood aufs Übelste attackieren. Über ein Indianer-Kasino schleust Tusk zudem große Summen an die Konkurrenz-Partei, um deren Präsidentschafts-Kampagne zu unterstützen. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wird durch ihn eine Affäre von Underwoods Frau Claire mit einem Künstler publik.
Underwood pokert hoch und gewinnt
Gleichzeitig eskaliert die internationale Krise mit China. Präsident Walker ahnt, dass Underwood ihn absichtlich schlecht beraten hat und entlässt ihn aus dem Oval Office und bricht jeden Kontakt zu ihm ab. Doch all das spielt Underwood in die Karten: Seine Kollegen kann er nach und nach davon überzeugen, für eine Absetzung des offensichtlich überforderten Präsidenten zu stimmen. Durch geschickte Manöver gelingt es ihm zudem, auch Tusk gegen den Präsidenten aufzuwiegeln. Bei einer Anhörung zur illegalen Parteienfinanzierung sagt Tusk vor Gericht aus, dass Walker ebenfalls sein Finger im Spiel hatte – die Umfragewerte des amtierenden Präsidenten brechen daraufhin ein; und Underwood kann sich ihm als reuiger Freund und einziger Helfer präsentieren.
Alle Auswege für Walker sind verbaut. Einem Häufchen Elend gleich gibt er Underwood Bescheid, dass er freiwillig von seinem Amt zurücktreten werde. Noch am selben Tag übernimmt dieser daraufhin seine Nachfolge – Ziel erreicht.
Selbst Interims-Präsident ist ihm nicht genug
Gleich zu Beginn schließt Staffel zwei mit dem Tod von Zoe Barnes an die überragenden ersten Episoden an. Danach nimmt sich „House of Cards“ etwas zurück und eröffnet einige eher unnötigen Rand-Geschichten. Aber gerade am Ende, wenn sich all die gesponnen Fäden aus Intrige und Verrat zu einem großen Ganzen fügen, überzeugt auch die zweite Staffel von „House of Cards“ wieder. Und auch wenn Underwoods erklärtes Ziel erreicht scheint, will er sich nicht damit abgeben, ein Aushilfs-Präsident zu bleiben. Er will in die Geschichte eingehen. Vorhang Staffel zwei und Auftakt Staffel drei.
Frank Underwood (Kevin Spacey) treibt seine Machtspiele auch weiterhin zuerst exklusiv auf Sky: Die heiß ersehnte dritte Staffel der hochgelobten Dramaserie „House of Cards“ feiert in Deutschland und Österreich ihre Premiere exklusiv bei Sky. Alle 13 neuen Episoden stehen parallel zum US-Start ab 27. Februar in der Originalfassung über Sky Go im Web, auf dem iPad, iPhone, iPod touch und der Xbox 360 und auch auf Sky Anytime über den Sky+ HD-Festplattenreceiver als Boxset auf Abruf bereit. Die lineare Ausstrahlung auf Sky Atlantic HD erfolgt ab 13. März wöchentlich immer freitags um 21.00 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronisation und im Originalton.
Ein ungleiches Cop-Duo auf einer spannenden Mörderjagd: "100 Code", die von Sky Deutschland koproduzierte internationale Thrillerserie, schickt "Lost"-Star Dominic Monaghan von New York nach Stockholm, wo er zusammen mit Michael Nyqvist eine grausame Ritualmord-Serie aufdecken soll.
Die von Bobby Moresco entwickelte und inszenierte zwölfteilige Thrillerserie ist ab 19. März immer donnerstags um 21.00 Uhr auf Sky Atlantic HD zu sehen und parallel dazu über Sky Go, Sky Online und Sky Anytime abrufbar.
Frank Underwood (Kevin Spacey) treibt seine Machtspiele auch weiterhin zuerst exklusiv auf Sky: Die heiß ersehnte dritte Staffel der hochgelobten Dramaserie „House of Cards“ feiert in Deutschland und Österreich ihre Premiere exklusiv bei Sky. Alle 13 neuen Episoden stehen parallel zum US-Start ab 27. Februar in der Originalfassung über Sky Go im Web, auf dem iPad, iPhone, iPod touch und der Xbox 360 und auch auf Sky Anytime über den Sky+ HD-Festplattenreceiver als Boxset auf Abruf bereit. Die lineare Ausstrahlung auf Sky Atlantic HD erfolgt ab 13. März wöchentlich immer freitags um 21.00 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronisation und im Originalton.
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Frank Underwood (Kevin Spacey) treibt seine Machtspiele auch weiterhin zuerst exklusiv auf Sky: Die heiß ersehnte dritte Staffel der hochgelobten Dramaserie „House of Cards“ feiert in Deutschland und Österreich ihre Premiere exklusiv bei Sky. Alle 13 neuen Episoden stehen parallel zum US-Start ab 27. Februar in der Originalfassung über Sky Go im Web, auf dem iPad, iPhone, iPod touch und der Xbox 360 und auch auf Sky Anytime über den Sky+ HD-Festplattenreceiver als Boxset auf Abruf bereit. Die lineare Ausstrahlung auf Sky Atlantic HD erfolgt ab 13. März wöchentlich immer freitags um 21.00 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronisation und im Originalton.
„House of Cards“: Was Sie in Staffel eins verpasst haben
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Vom mächtigsten Mann der Welt an der Nase herumgeführt: Politiker Francis Underwood hat lange genug für andere die Kohlen aus dem Feuer geholt. Gemeinsam mit seiner Frau Claire beschließt er, sich zu rächen – und geht dafür sprichwörtlich über Leichen.
Der US-Politiker Francis „Frank“ Underwood ist es endgültig leid. Als „Einpeitscher“ im Parlament macht er die Drecksarbeit im Hintergrund, damit andere in der Öffentlichkeit glänzen können. Er ist dafür zuständig, dass die Mitglieder seiner demokratischen Partei spuren und im Sinne der Parteiführung abstimmen. Doch genug ist genug: Der Mann, den er buchstäblich ins Amt des Präsidenten der USA gepeitscht hat, besetzt die ihm versprochene Stelle als Außenminister mit einem anderen. Underwood ist außer sich und schmiedet mit seiner Frau Claire ein Komplott, Präsident Walker zu vernichten – koste es, was es wolle.
Schmutzige Deals ebnen den Weg
Wie eine Spinne legt Underwood sein Netz aus und wartet auf den richtigen Moment, um zuzuschlagen. Er sichert sich die Dienste des rechtschaffenen Repräsentanten Peter Russo, der allerdings mit starken Drogenproblemen zu kämpfen hat. Auch mit der jungen Reporterin Zoe Barnes schließt er einen Deal: Er lässt Informationen aus Washington an sie durchsickern, sie hilft ihm, seien Konkurrenten in Misskredit zu bringen – und wird seine Geliebte.
Gemeinsam graben sie in der Vergangenheit von Michael Kern, dem Mann, der statt Underwoods zum Außenminister ernannt wurde. Und tatsächlich: Einen kontroversen Artikel in einer College-Zeitung bauschen sie zu einer medialen Kampagne gegen Kern auf, der daraufhin sein Amt verliert. Doch um die Stelle als Außenminister geht es Underwood schon lange nicht mehr, er fühlt sich zu Höherem berufen. Zwei Menschen stehen noch in seinem Weg: der Vizepräsident – und der Präsident.
Durch ein clever durchgebrachtes Bildungs-Gesetz erschleicht er sich mehr und mehr das Vertrauen von Präsident Walker und damit auch Macht und Einfluss. Außerdem treibt er einen Keil zwischen dem mächtigsten Mann der Welt und seinem Stellvertreter, Vize-Präsident Jim Matthews.
Auch Mord ist eine Option
Doch nicht alles läuft nach Plan: Ausgerechnet seine beiden Marionetten Zoe Barnes und Peter Russo beginnen, sich gegen ihn aufzulehnen. Ohne mit der Wimper zu zucken, beschließt er daher, Russos Karriere zu zerstören. Er heuert seinen treuen Mitarbeiter Doug Stamper an, die Trunksucht von Russo auszunutzen – sternhagelvoll setzt dieser daraufhin ein wichtiges Interview in den Sand, und damit seine Chancen auf den angestrebten Posten als Gouverneur. Doch damit nicht genug. Für Underwood ist Russo ein Sicherheitsrisiko, das schnellstmöglich aus dem Weg geräumt werden muss. Als er die Gelegenheit wahrnimmt, tötet er Russo in dessen Garage und lässt es wie einen Selbstmord aussehen – für sein Streben nach Macht ist Underwood inzwischen bereit, über Leichen zu gehen.
Mit Russo aus dem Rennen hat Underwood leichtes Spiel: Er überzeugt Vize-Präsident Matthews, anstelle von Russo Gouverneur in Pennsylvania zu werden und bringt sich selbst in Position, dessen Amt zu übernehmen –erfolgreich. Schon zum Ende von Staffel eins trennt Underwood damit nur noch ein Schritt zu seinem endgültigen Ziel: der mächtigste Mann der Welt zu werden.
Vor allem Spacey ĂĽberzeugt die Kritiker
Die versammelte Fachpresse war sich beim Serienstart vor rund zwei Jahren einig: „House of Cards“ ist eine bahnbrechende Serie, die nicht nur durch ihre damals einzigartige Produktionsweise besticht, sondern durch überragende Leistungen des gesamten Casts, allen voran die von Spacey. Die Show zeigt die Machenschaften im US-amerikanischen Kongress, lässt sie realistisch, und damit umso tragischer erscheinen. Wenn Politik wirklich so funktioniert, wer will sich über die anhaltende Politik-Verdrossenheit der Bevölkerung noch beschweren?
Fünf Gründe, warum „House of Cards“ so erfolgreich ist
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Mit „House of Cards“ ist Netflix ein großes Wagnis eingegangen. Als erster Streaming-Anbieter wurde für viel Geld eine eigene Serie aus dem Boden gestampft. Doch der Mut wurde belohnt. Inzwischen befindet sich die Show mit Kevin Spacey in der Hauptrolle bereits in der dritten Staffel, selbst US-Präsident Barack Obama hat sich als großer Fan geoutet. Doch warum kommt die Serie über einen intriganten und machthungrigen Politiker so gut an?
Innovative Erzählstruktur
Die Art, wie „House of Cards“ erzählt wird, leiht sich diverse Kunstgriffe aus Shakespeare-Stücken. Dadurch entsteht eine so noch nie dagewesene Beziehung zwischen Serien-Zuschauer und -Hauptfigur. Immer wieder durchbricht Francis Underwood die vierte Wand und wendet sich direkt an sein Publikum, entkommt in diesen Momenten quasi der Erzählung und zieht einen in seinen Bann. Die Serie erhält dadurch ein ganz besonderes Flair, verwandelt den Zuschauer in Underwoods Komplizen und Mitschuldigen. Wie in Hamlet oder Richard III entpuppt sich das als perfekte Methode, die Intrigen und den Verrat spannend und innovativ darzustellen.
Erstklassiger Cast
Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Dass „House of Cards“ derart erfolgreich sein kann, ist dem exzellenten Cast zu verdanken. Im Fall von Kevin Spacey könnte man glatt vergessen, dass er ein Schauspieler ist, so gekonnt mimt er den machthungrigen Politiker. Aber auch wenn außer der ebenfalls stark besetzten Robin Wright der Rest des Ensembles eher unbekannte Gesichter sind, macht jeder einen wirklich tollen Job – ob Michael Kelly als cleverer aber instabiler Doug Stamper oder Kate Mara als furchtlose Reporterin.
TiefgrĂĽndige Charaktere
Überhaupt merkt man der Serie an, dass viel Mühe in die Ausarbeitung der Charaktere geflossen ist. Weder Claire noch Francis Underwood sind komplett böse Menschen. Kaum verteufelt man sie, hat man im nächsten Moment wieder Mitleid und bildet sich gar ein, zu verstehen, wie in einem Milieu, in dem das Gesetz des Stärkeren herrscht, aus ihnen ein derart skrupelloses Ehepaar werden konnte. Und damit nicht genug: In mehr als einer Szene legt die Serie dem Zuschauer nahe, dass Underwood homo- oder bisexuell ist. Claire hingegen wirkt zwar wie eine kühle Amazone, doch innerhalb der harten Schale steckt eine Frau, die für die Karriere ihres Mannes alles aufgegeben hat, ihren Wunsch nach Kindern beispielsweise. Auch Doug ist weit mehr als das Schoßhündchen seines Vorgesetzten. Der trockene Alkoholiker hat eine ganz eigene Form der Moralvorstellung, pendelt von liebens- zu hassenswert.
Glaubhafte Handlung
Die Handlung von „House of Cards“ ist oftmals sehr verworren, so dass zuweilen nur ein Polit-Experte genau verstehen kann, was gerade vonstattengeht. Doch genau dadurch wird die Geschichte auch glaubwürdig. Natürlich, einige Szenen und Taten von Antiheld Underwood sind zugunsten der Dramaturgie überspitzt. Aber im Großen und Ganzen ist die Art, wie „House of Cards“ den Politiker-Alltag darstellt, für den Laien so durchaus vorstellbar. Beinahe wünscht man sich, die Geschehnisse in „House of Cards“ würden nicht so nahe an der Realität liegen. Aber wenn uns Dinge wie der Watergate-Skandal eines gelehrt haben, dann dass in der Politik alles erlaubt ist, solange es niemand herausfindet.
Hohe Einschaltquoten, niedrige Wahlbeteiligung
Genau diese Grundstimmung spielt den Politik-Verdrossenen selbstredend in die Karten. Und es darf nicht vergessen werden: Francis Underwood ist ein Demokrat, also Teil der US-Partei, die im Rest der Welt noch als die fortschrittlichere und aufrichtigere wahrgenommen wird. Beinahe entsetzt muss man sich fragen, wie es dann erst bei den Republikanern zugehen muss. Funktioniert Politik auch nur zu einem Bruchteil so, wie es in „House of Cards“ dargestellt wird, wer will es den Menschen verdenken, wenn sie partout nicht mehr wissen, wo sie ihr Kreuz am Wahltag setzen sollen? Am Ende ist es wie Winston Churchill einst so treffend sagte: „Demokratie ist die schlechteste Form von Regierung, mit Ausnahme all der anderen, die ausprobiert wurden.“
Frank Underwood (Kevin Spacey) treibt seine Machtspiele auch weiterhin zuerst exklusiv auf Sky: Die heiß ersehnte dritte Staffel der hochgelobten Dramaserie „House of Cards“ feiert in Deutschland und Österreich ihre Premiere exklusiv bei Sky. Alle 13 neuen Episoden stehen parallel zum US-Start ab 27. Februar in der Originalfassung über Sky Go im Web, auf dem iPad, iPhone, iPod touch und der Xbox 360 und auch auf Sky Anytime über den Sky+ HD-Festplattenreceiver als Boxset auf Abruf bereit. Die lineare Ausstrahlung auf Sky Atlantic HD erfolgt ab 13. März wöchentlich immer freitags um 21.00 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronisation und im Originalton.
„House of Cards“: Das kultige Original aus Großbritannien
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Die Geschichte über intrigante Politiker ist uralt, und doch so aktuell wie nie. Shakespeare widmete sich ihr in seinen Stücken, heutzutage wird sie in einer TV-Serie thematisiert. Doch so bahnbrechend „House of Cards“ mit Kevin Spacey auch ist, in den 90er Jahren gab es die Show bereits in England.
Auch wenn die Geschichte des machthungrigen Francis Underwood perfekt für die USA gemacht zu sein scheint, das Original der Serie kommt wie so oft aus Großbritannien. Bereits 1990 wurde dort nämlich die Roman-Trilogie „House of Cards“ (auf Deutsch: „Ein Kartenhaus“) von Michael Dobbs in eine Mini-Serie adaptiert. In je vier Episoden werden dort die politischen Intrigen direkt nach der Thatcher-Ära thematisiert.
Die Grundhandlung ist identisch…
Die Grundhandlung des britischen Originals ist weitestgehend in der US-Version übernommen worden. Puppenspieler ist hier „Chief Whip“ Francis Urquhart, dem wie seinem amerikanischen Pendant eine prestigeträchtige Position in der englischen Regierung vor der Nase weggeschnappt wird. Daraufhin beschließt Urquhart mit der vollen Unterstützung seiner Frau Elizabeth, die Karriere des neuen Chefs seiner Conservative Party systematisch zu zerstörten.
Genau wie sein Intrigen-Bruder im Geiste, US-Politiker Francis Underwood (Kevin Spacey), sichert er sich die Dienste eines drogenabhängigen Politikers, der durch sein Zutun stirbt. Auch die Affäre mit einer jungen Reporterin kommt im britischen Original vor. Anders als Zoe Barnes im US-Remake, die von Underwood vor eine U-Bahn geschubst wird, wirft Urquhart seine Geliebte vom Dach des Parlamentsgebäudes. Kurz nach seinem zweiten Mord wird Urquhart dann von der britischen Königin in den Buckingham Palast eingeladen, um eine Regierung zu formen.
… die Motivation eine andere
Ein gewaltiger Unterschied zwischen den beiden Serien ist die grundsätzliche Motivation, die Urquhart beziehungsweise Underwood antreibt. Dem US-Intriganten geht es darum, die ultimative Macht zu ergreifen, ganz oben zu stehen. Sein britisches Pendant wird zu Beginn zwar ebenfalls eines Amtes beraubt und sinnt auf Rache, für ihn ist das Ganze aber in erster Linie ein perfides Spiel, bei dem der Weg das Ziel ist und seine Widersacher bloße Schachfiguren sind.
Und es gibt noch einen gewaltigen Unterschied zwischen den beiden Shows. Das Original folgt den Machenschaften einer typisch konservativen Hassfigur. Hier ist die politische Gegenseite zwar unterlegen, aber immerhin positiv dargestellt. Das US-Remake gönnt seinen Zuschauern noch nicht einmal das: Underwood ist Demokrat, also Teil der Partei in den USA, die eigentlich als die progressivere und „gute“ Seite im Rest der Welt wahrgenommen wird. Wenn dieser intrigante und skrupellose Mann ein Demokrat ist, wie muss es dann erst bei den Republikanern von statten gehen, fragt sich der geneigte Zuschauer.
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Frank Underwood (Kevin Spacey) treibt seine Machtspiele auch weiterhin zuerst exklusiv auf Sky: Die heiß ersehnte dritte Staffel der hochgelobten Dramaserie „House of Cards“ feiert in Deutschland und Österreich ihre Premiere exklusiv bei Sky. Alle 13 neuen Episoden stehen parallel zum US-Start ab 27. Februar in der Originalfassung über Sky Go im Web, auf dem iPad, iPhone, iPod touch und der Xbox 360 und auch auf Sky Anytime über den Sky+ HD-Festplattenreceiver als Boxset auf Abruf bereit. Die lineare Ausstrahlung auf Sky Atlantic HD erfolgt ab 13. März wöchentlich immer freitags um 21.00 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronisation und im Originalton.
Die Erfolgsserie „House of Cards“ setzt zwar auf größtenteils unbekannte Darsteller, doch jeder von ihnen trägt dazu bei, dass die Show ein so großer Hit werden konnte. Wer sind diese Schauspieler – und woher kennen wir sie?
Jede Serie ist immer nur so gut wie ihre Darsteller. Während Hauptfigur Frank Underwood alias Kevin Spacey ohne Zweifel das Herzstück von „House of Cards“ ist, dürfen in der Polit-Serie auch die Nebendarsteller glänzen. Mit Ausnahme von Robin Wright, die Underwoods nicht minder verschlagene Frau Claire spielt, sind die meisten Darsteller relativ unbekannt. Höchste Zeit also, sie vorzustellen.
 Kate Mara: Von der Journalistin zur Superheldin
Kate Mara (32) spielt in „House of Cards“ die junge aber gewiefte Zoe Barnes, eine Reporterin des Washington Herald und später der News-Website Slugline. Um ihrer Karriere nachzuhelfen, geht sie eine Affäre mit Francis Underwood ein und erschleicht sich so Insider-Informationen. Doch natürlich ist auch sie nur Spielball des gerissenen Politikers und zahlt dafür den ultimativen Preis. Die erste Blockbuster-Rolle schnappte sich Mara 2005 im Drama „Brokeback Mountain“. In der Folge war sie zumeist in kleineren Rollen zu sehen, so etwa in „127 Hours“ oder „Ironclad“. Nicht zuletzt dank ihrer guten Performance in der Netflix-Serie darf sie sich aber bald schon in einer Hauptrolle beweisen: Beim Reboot der Comic-Verfilmung „Fantastic Four“ verkörpert sie die Wissenschaftlerin und Superheldin Susan Storm.
 Michael Kelly: Der Mann fürs sprichwörtlich Grobe
Als Doug Stamper ist Michael Kelly (46) die rechte Hand und vielleicht der einzige Freund von Francis Underwood. Er kennt selbst die dunkelsten Geheimnisse des Politikers und ist definitiv kein Mensch, den man als Feind haben möchte. Horrorfreunden dürfte Kelly aus dem Remake des Klassikers „Dawn of the Dead“ bekannt vorkommen, in dem er den Antihelden CJ spielt und fleißig Zombies massakriert. Zuletzt war er in einem weiteren Film von Zack Snyder zu sehen, und zwar in der Comic-Verfilmung „Man of Steel“.
 Mahershalalhashbaz Ali: Unaussprechlich, aber nicht unbekannt
 Der Alptraum eines jeden Buchstabier-Wettbewerbs spielt Remy Danton, den ehemaligen Pressesekretär von Underwood, der später als Lobbyist in die freie Wirtschaft wechselte und die Interessen großer Konzerne in Washington vertritt. Mahershalalhashbaz Ali (41) konnte sich bislang größtenteils über Rollen in Fernsehserien einen Namen machen. In den hierzulande eher unbekannten Serien „4400 – Die Rückkehrer“ und „Threat Matrix – Alarmstufe Rot“ spielte er jeweils eine der Hauptfiguren, auch in „Law & Order“ und „CSI“ hatte er Gastauftritte. 2014 war er zuletzt auf der Leinwand zu sehen, im Blockbuster-Film  „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“, derzeit dreht er mit Matthew McConaughey das Bürgerkriegs-Drama "The Free States of Jones“.
 Corey Stoll: Zwischen Theaterbühne und TV
Corey Stoll (38) mimt in der ersten Staffel von „House of Cards“ den drogenabhängigen Abgeordneten Peter Russo. Als er sein Leben wieder auf die richtige Bahn bringt, hat er kurzzeitig sogar Chancen auf den Posten als Gouverneur von Pennsylvania. Doch Underwood macht den rechtschaffenen Politiker als Gefahr aus und sabotiert zunächst dessen Kandidatur, später tötet er ihn und lässt es wie einen Selbstmord aussehen. Stoll begann seine Karriere am Theater und erhielt später in verschiedenen Serien kleinere Rollen. In Woody Allens Komödie „Midnight in Paris“ schnappte er sich die Rolle des Ernest Hemingway, seit 2014 hat er die Hauptrolle in der Horror-Serie „The Strain“ inne.
Hollywood-Stars im Fernsehen: Das Comeback der TV-Serie
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Kevin Spacey, Matthey McConaughey, Steve Buscemi: Das ist nicht etwa der Cast eines kommenden Blockbusters, sondern nu rein Teil der Hollywood-Stars, die es in eine TV-Serie verschlagen hat. Welcher Kinostar sonst noch im Fernseh-Geschäft fremdgeht, lesen Sie hier.
Vorbei die Zeiten, in denen Serien-Darsteller als der Ausschuss wahrgenommen werden, beidem es für den ganz großen Wurf in der Traumfabrik nicht gereicht hat. Tatsächlich ist das genaue Gegenteil eingetroffen: Die aktuelle TV-Landschaft zeigt, dass Fernsehserien für etablierte Hollywood-Größen selten so sexy waren. Immer mehr Stars zieht es von der großen Leinwand wöchentlich in die Flimmerkiste, wie die folgenden Beispiele zeigen.
 Steve Buscemi: Ein Toast auf die 20er Jahre
„Auf die Prohibition!“ - Mit diesem Trinkspruch feiert zu Beginn von „Boardwalk Empire“ der korrupte Politiker Enoch Thompson das offizielle Verbot von Alkohol in den 20er Jahren. Schließlich kann sich der Ganove mit dem illegalen Verkauf der heißen Ware fortan dumm und dämlich verdienen. In der von Martin Scorsese ins Leben gerufenen Show brilliert Steve Buscemi (57) als hinterlistiger Strippenzieher. Die aufwendigen, zeitgenössischen Kostüme und Schauplätze lassen die goldenen Zeiten des organisierten Verbrechens eindrucksvoll wieder aufleben. Und wer fürchtet, der schmächtige Buscemi könnte den Gangster-Boss nicht glaubhaft verkörpern, der wird spätestens mit dem eindringlichen Finale von Staffel zwei auf schrecklichste Weise vom Gegenteil überzeugt.
 Kevin Bacon: Allein unter Verrückten
 Auch wenn die Serie „The Following“ mit starken Logik-Fehlern und wenig Kritiker-Liebe zu kämpfen hat, am Hauptdarsteller liegt es definitiv nicht. Durchaus überzeugend verkörpert Kevin Bacon (56) in der Thriller-Show den vom Schicksal gebrochenen FBI-Agenten Ryan Hardy. Nur im Tausch mit seiner geistigen Gesundheit gelang es diesem einst, den genialen Serienmörder Joe Carroll hinter Gitter zu bringen. Doch der charismatische Psychopath ist damit nicht minder gefährlich. Dem Manson-Kult gleich hat Carroll eine Gefolgschaft an Wahnsinnigen um sich geschart, die in seinem Namen weiter morden. Nur Hardy ist in der Lage, die Machenschaften seiner Nemesis zu stoppen.
 Kevin Spacey: Böse kann so charmant sein
Keinem kauft man die Rolle des machtbesessenen US-Politikers so glaubhaft ab wie Kevin Spacey (55). Als Francis „Frank“ Underwood in „House of Cards“ führt er eine persönliche Vendetta gegen den mächtigsten Mann der Welt, den Präsidenten der USA. Bei seinem Weg an die Spitze zerstört er Karrieren, vernichtet Existenzen und geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Im direkten Dialog mit dem Zuschauer macht er ihn zum Komplizen seiner illegalen Machenschaften. Nur ein überragender Schauspieler wie Spacey schafft es, das Böse so gut aussehen zu lassen – selbst Präsident Obama hat sich schon als Fan der Serie geoutet.
 Harrelson und McConaughey als ungleiches Polizisten-Paar
Warum als frischgebackener Oscar-Preisträger ins TV-Fach wechseln? Das haben sich zu Beginn von „True Detective“ viele Zuschauer gewundert. Mit Matthew McConaughey (45) stieß immerhin der „Beste Hauptdarsteller“ des Jahres zu der Krimi-Serie. Inzwischen hat ihm der Erfolg recht gegeben: Die Show über zwei ungleiche Polizisten, die an der Aufklärung eines alten Falles arbeiten, gilt schon jetzt als Klassiker und Meilenstein der TV-Geschichte. Neben McConaughey ist das dem nicht minder starken Woody Harrelson (53) zu verdanken. Für die zweite Staffel haben sich übrigens schon weitere klangvolle Namen angekündigt: Colin Farrell, Vince Vaughn und Rachel McAdams werden unter anderem mit von der Partie sein.
 Clive Owen: Doktor auf Drogen
Wie operierte man eigentlich im frühen 20. Jahrhundert? Steven Sonderbergh geht dieser Frage in der imposanten wie ungemein grafischen Serie „The Knick“ nach. Aushängeschild ist der glänzend aufgelegte Clive Owen (50), der den genialen Chirurgen Dr. John Thackery mimt. Doch um seinem Ruf gerecht zu werden und stets topfit zu sein, greift der Arzt zu einem damals als Betäubungsmittel eingesetzten Medikaments namens Kokain – schnell ist Thackery der Droge mit Haut und Haaren verfallen. Als Zuschauer bewundert man die Figur, verachtet und bangt gleichermaßen um sie. Diesen Spagat muss Owen erst einmal jemand nachmachen.
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