❤️ „Was von uns übrig blieb“ – Kapitel 10: „Schutzlos und sicher“ ❤️
Eine kanonbasierte Snupin-FF über zwei Männer, die eigentlich sehr gute Gründe haben, einander nicht zu vertrauen.
Remus Lupin kehrt im dritten Schuljahr als Lehrer nach Hogwarts zurück. Sirius Black ist aus Askaban geflohen, Dementoren patrouillieren das Gelände – und Dumbledore verpflichtet ausgerechnet Severus Snape dazu, Remus’ Wolfsbanntrank zu überwachen und sich nach jedem Vollmond um ihn zu kümmern.
Aus erzwungener Zusammenarbeit wird eine Waffenruhe. Aus der Waffenruhe werden gemeinsame Abende in den Kerkern. Und irgendwann wird die Frage komplizierter, was von ihrer alten Feindschaft eigentlich noch übrig ist.
In Kapitel 10 sind Severus und Remus längst an einem Punkt angekommen, an dem selbst die Sommerferien plötzlich zum Gesprächsthema werden.
„Wie wäre es mit etwas weiter weg?“, schlug Remus vor, der Tonfall nun scherzhaft fordernd. „New York? Oder Sibirien? Der Permafrostboden dürfte deiner natürlichen Körpertemperatur sehr entgegenkommen.“
Ein winziges, unfreiwilliges Schmunzeln zupfte an Severus’ Mundwinkel.
„Die Amerikaner haben kollektiv den Verstand verloren.“, konterte Severus. Er drückte Remus’ Hand schwach, ein unwillkürlicher Reflex. „Die magische Gesetzgebung dort ist ein bürokratischer Albtraum, und sie reden ununterbrochen. Und Sibirien? Du willst einen Werwolf in eine Eiswüste verfrachten? Ich werde die Sommerferien ganz sicher nicht damit verbringen, dir Erfrierungen dritten Grades von den Pfoten zu hexen. Die Kälte ist unerträglich.“
„Was von uns übrig blieb“ auf AO3:
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