Produktpräsentation: Adam A3X
Dass das Berliner Unternehmen „Adam“ gute bis sehr gute Studio Monitore herstellt, sollte bisher Jedem Audio Engineer klar sein. Die Monitore überzeugen durch ein sehr ausgewogenes und warmes Klangbild, als auch durch ihr Design. Mit dem A3X von Adam haben sie nun den bisher kleinsten Monitor aller Zeiten mit dem bekannten X-ART Hochtöner hergestellt. Die Klangabbildung dieser Hochtöner hat sich in vielen großen Tonstudios auf der ganzen Welt bewehrt und eine große Fangruppe angesammelt. Zudem gelten sie mit als Maßstab für präzise und super definierte Klangwiedergaben. Die A3X Monitore verfügen des Weiteren über einen 4,5“ Treiber, welcher Adam typisch aus Carbon Fiber besteht. Dieses Material hat eine extrem hohe Festigkeit und ist dennoch sehr leicht, was wahrscheinlich ein Grund ist, dass Carbon auch im Rennsport eingesetzt wird. Durch die Leichtigkeit des Carbons soll, laut Adam selbst, eine möglichst verfärbungsarme Musikwiedergabe gewährleistet werden.
Die Monitore verfügen über die exklusive Besonderheit der „Stereolink“ Funktion, welche sonst nur noch in den Adam A5X (das nächst größere Modell) verbaut ist. Diese Funktion ermöglicht es dem Benutzer die Lautstärke beider Lautsprecher an nur einem Monitor zu ändern, was zeitsparend und sehr effizient ist. Stereolink, anders als beim Master Slave Verfahren, ist an jedem Monitor eingebaut, sodass sich die Lautstärke am beliebigen Monitor ändern lässt.
Die Regelmöglichkeiten der Adams sind für einen solch kleinen Monitor gut, es befindet sich auf der Rückseite ein Regler für den Hochtonpegel (± 4dB). Als Anschlussmöglichkeiten stehen einem ein symmetrischer XLR Eingang und unsymmetrische RCA Anschlüsse zur Verfügung.
Ich muss sagen, klanglich haben diese kleinen Monitore so einiges drauf, meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Ich habe schon diverse Kompaktmonitore besessen und getestet, aber was der A3X kann, hat mich komplett umgehauen. Vor Allem die Höhen- und Mittenabbildung war super präzise und einfach nur schön anzuhören. Die Bassabbildung ist für die Größe auch mehr als in Ordnung, man sollte dennoch über einen zusätzlichen und dimensionsgleichen Subwoofer nachdenken, wenn man die richtigen drückenden Bässe hören möchte.
Abschließen möchte ich diesen Bericht mit einem Zitat aus der „Professional Audio“ aus dem Mai 2010, in dieser Ausgabe schrieben sie, dass der A3X „zu den besten Kompaktmonitoren,“ gehört„die wir bisher getestet haben und ist jeden Cent seines schon beinahe unverschämt günstigen Preises wert."
- Thomas Höing -













