Top "Die Γrzte AuflΓΆsungsmomente"
Platz 6 - Bela vs Sahnie Schon in der jungen Zeit der Γrzte kommt es zum ersten Mal zu grΓΆΓeren Problemen. Bela und Sahnie kommen vermehrt nicht klar und der Bassist beginnt, laut Aussagen der restlichen Γrzte, Bela aus der Band zu ekeln. Es gipfelt darin, dass Bela ihrem damaligen Manager ankΓΌndigt, die Band verlassen zu wollen. Der setzt sich fΓΌr den Dialog ein und die Jungs raufen sich zusammen. Nicht zu denken, was sonst aus ihnen geworden wΓ€re...
Platz 5 - Claudia hat keine Band Niedriger Platz, weil es nie ein konkreter Gedanke war, aber nach der Indizierung ihrer dritten und ersten Platte 1987 kommt es zu finanziellen Problemen und ExistenzΓ€ngsten. Laut Hagen war klar, dass sie vielleicht einfach nicht weiter machen wΓΌrden. Es war weniger ein triumphales Ende als mehr ein Ersticken an ihrer Situation. Sie entschieden dann doch noch mal weiter zu machen und zu schauen, was passiert.
Platz 4 - Silvester statt Γrzte Eine lange Tradition der Γrzte - Ausbrennen. Nach dem Doppelalbum 'GerΓ€usch' im Jahr 2003 folgt eine lΓ€ngere Tour. Bela litt in der Zeit an einem Burnout und die Tour machte der Band den Gar aus. Nach ihrem Ende war ganze zwei Jahre nichts von ihnen zu hΓΆren. Nur begann Bela nach Farin auch solo aktiv zu sein und beschΓΌhrte damit TrennungsgerΓΌchte. TatsΓ€chlich beschloss die Band 2006 sich einen Traum zu erfΓΌllen - an Silvester Open Air zu spielen. Und dann basierend darauf zu entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen wΓΌrde. So geschah es und in den ersten Minuten von 2007 beschenkten sie ihre Fans mit einer AnkΓΌndigung: Ein neues Album sollte schon im Herbst erscheinen. Nochmal die Kurve gekriegt.
Platz 3 - UnglΓΌckszahl 13 Zum Album 13 im Jahr 1998 grΓΌndeten die Γrzte eine eigenen Plattenfirma, um endlich alle StrΓ€nge in der Hand zu halten. Nur waren sie etwas ΓΌbereifrig und hΓ€uften sich mit dem Ziel alles richtig zu machen eine zu groΓe Menge Pressetermine und eine zu lange Tour auf. Gegen Ende gingen sie sich gehΓΆrig auf den Senkel. Laut eigenen Aussagen soll es auch hinter der BΓΌhne mal gekracht haben. Deshalb, der altbekannte Satz im MTV-Interview: "Wir waren wirklich kurz davor uns aufzulΓΆsen." Tja. Vielleicht nΓ€chstes Mal.
Platz 2 - Auch nicht JΓΌngere Bandgeschichte! Wer Interviews zu 'Hell' angehΓΆrt hat, wird dieser ErzΓ€hlung nicht entkommen sein. Schon wΓ€hrend den Aufnahmen zu 'auch' 2012 kam es zu Unstimmigkeiten, die bis in die folgende Tour reichten. Laut Farin haben sich er und Bela "richtig zerstritten" und redeten ΓΌber Jahre kaum miteinander. Selbst ihr Biograph vermutete, dass es das Ende der Band sei, sie es nur nicht ΓΆffentlich verkΓΌnden wΓΌrden. Bela lieΓ nicht locker und versuchte die Band zur Aussprache zu bringen. Farin hatte derweil mit der Musik abgeschlossen und seine Gitarren verscherbelt. Erst 2017, als Bela die anderen ΓΌberreden konnte, auf einem Anti-Nazi-Festival in Jamel zu spielen, kam der Gedanke zurΓΌck, es nochmal zu versuchen. Als der Konten dann geplatzt war folgten Touren, Festivalauftritte und gleich zwei Alben. Und eine spΓΌrbare Freude, die die Band zurΓΌckbekommen hat.
Platz 1 - Nach uns die Sintflut NatΓΌrlich verdient auf dem ersten Platz - der Moment, in dem sie endlich die ReiΓleine zogen. 1988 verkΓΌnden die Γrzte ein letztes Album, eine letzte Tour und ihr dann folgendes Ende. Ein legendΓ€rer Moment. Laut Farin dachten sie schlicht, sie hΓ€tten alles erreicht, sie wΓ€ren jung genug um neu anzufangen und es wΓ€re schlicht das Γberraschendste, was eine gerade wirklich erfolgreiche Band tun kΓΆnnte. In ihrem Triumphzug durch Deutschland kippten reihenweise Teenager aus den Latschen bei dem Gedanken, dass alles vorbei sein sollte. Es gab eine Abschiedsendung im Fernsehen, ein legendΓ€res Abschiedskonzert auf Sylt, bei dem sich auch ein gewisser Rodrigo Gonzalez herumtrieb und einen neuen Legendenstatus. Die Γrzte waren als Helden gestorben und Bela B schwor sogar noch Jahre spΓ€ter, erfolglos mit seiner Band und bereits mit dem Plan wohl bald beim Radio arbeiten zu mΓΌssen, dass es auch so bleiben sollte. Sie hatten sich selbst verewigt. Ach ja... und dann kam da dieser Brief.

















