Reinigung von Speedpaste
Speedpaste ist die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Art von klandestin hergestelltem und auf dem Schwarzmarkt angebotenem Amphetaminsulfat.
Entgegen der (leider) gängigen Überzeugung, es handele sich dabei bspw. Um die Base auf einer Trägersubstanz oder ein besonders reines Bzw. frisches Produkt, ist Speedpaste meist eine Mischung aus Amphetaminsulfat, Streckmitteln, Synthesenebenprodukten (bspw. P2P, 4-Methyl-5-phenylpyrimidin und Bis-Amphetamin) und Lösungsmitteln (vermutlich gängigerweise Isopropylalkohol, Ethylalkohol oder Methylalkohol).
Der durchschnittliche Amphetamin Gehalt Betrug 2016 in den vom Drugchecking in der Schweiz getesteten Proben ~40%.
Aufgrund dieser Tatsachen empfiehlt es sich das Produkt zu reinigen. Eine einfache und von jedem durchführbare Methode ist die Reinigung mittels Aceton (Ph. Eur.), diese wird wie folgt durch geführt:
Die Speedpaste wird auf eine glatte Oberfläche aufgeschmiert und mind. 24 std. Bei guter Durchlüftung getrocknet.
Das nun vorhandene Pulver wird dann in ein (Becher-)glas gegeben und es wird Aceton hinzugeheben bis das Pulver ca. 1 cm bedeckt ist.
Das Gemisch aus Pulver und Aceton wird stark gerührt bis sich kein Pulver mehr löst. Dann wird gewartet bis sich das Amphetamin gesetzt hat.
Das Gemisch wird nun durch einen mit Aceton angefeuchteten Kaffeefilter oder vorzugsweise ein Filterpapier in ein weiteres (Becher-)Glas gegossen, mit dem was im Filter bleibt wird der Vorgang wiederholt.
Diesen Vorgang mind. 3 mal wiederholen. Dann das was im Filter bleibt ausgebig Trocknen lassen.
Übrig bleiben sollte ein rein weißes amorphes Pulver mit einem höchstens sehr schwach blumigen Geruch, welches bei Internaselem Konsum kaum brennt. Vorsicht: Die Dosis hat sich nun um ein Vielfaches verringert. Es empfiehlt sich mit 20mg zu starten.
Anmerkung: Mit dieser Methode lassen sich nicht alle Synthesebeiprodukte oder Streckmittel lösen, sie ist allerdings die für Menschen ohne Laborerfahrung sicherste.
Sicherheitshinweis: Während des gesamten Prozesses sollten unbedingt t Nitril- und Latexhandschuhe sowie eine Schutzbrille getragen werden.



















