Wir liefen eine Zeit lang am Ufer entlang und setzen uns schlieĂlich in den Sand. Das Wasser war so klar, dass man weit hindurchsehen konnte, es wirkte friedlich und hell, âwie in einer groĂen Badewanneâ, sagtest Du. (Man vergisst manchmal, wie schnell etwas scheinbar Unbedrohliches sich aufbĂ€umen und zu etwas AngsteinflöĂendem werden kann). Du erzĂ€hltest mir von den Beziehungen, die Du bisher gefĂŒhrt hattest, ich erzĂ€hlte Dir von den LĂ€ndern, in denen ich schon gewesen war. Ab und zu liefen Leute an uns vorbei, schauten uns an, vielleicht hatten sie Schwierigkeiten damit, uns einzuordnen, wir hĂ€tten alles sein können und nichts.
Ich fragte mich, wer die Leute waren, wohin sie gehörten und wohin sie wohl gingen. Dann fragte ich mich dasselbe ĂŒber uns beide. Wie ein Blitz durchfuhr mich die Erkenntnis, dass ich die Fragen in Bezug auf Dich besser beantworten konnte als in Bezug auf mich selbst. Ich hatte so wenig Ahnung davon, wer ich eigentlich war und wohin ich gehen sollte, erst recht nicht davon, wohin ich gehörte.