Wenn ich dächte, ich fühlte, ich wüsste. Wenn ich wäre, ich bin und ich sei.
Tausend Fragen prasseln auf mich ein. Viele Seiten, ich frage weiter. Keine Antwort stecke fest. Kommunikationsstränge verlaufen sich, verstricken sich, verenden. Verenden im Leeren - keiner weiß warum.
Will loslassen, will gehen lassen - von Druck, von Zwang. Will, dass du da bist. Mir zuhören, mich verstehen willst. Will mich verstanden gefühlt wissen. Was ist passiert? Warum ist es anders? Was hat sich gedreht?
Meine Worte in deinen Gedanken. Oder denkst du nicht? Warum bist du nicht hier - gedanklich bei mir? Warum lasse ich zu, an dich zu denken, über dich zu träumen. Warum lasse ich dich in meine Gedankenwelt und gebe dir Macht über meine Empfindungen? Über mein Wohlbefinden, mein Sein? Warum nur?
Suche Klarheit, suche Sinn. Suche Erdung, sodass ich bin.
Suche Fließen und möchte sein. Suche Freiheit und will gedeih'n.
Suche in mir, nach mir - suche mich. Nicht dich.
Lass' dich gehen, lasse los. Will verstehen, warum ich noch denke an dich immerzu. Will verstehen, was mich reizt, was mich festhält, was mich bringt dazu, gedanklich an dir zu hängen, dich nicht gehen zu lassen. Eine Idealvorstellung von dir? Eine Verbindung, die nicht da? Eine Verbindung, die doch war?
Wo bin ich und wo sind wir? Wo stehe ich und warum bist du hier? Warum bleibe ich und gehe nicht? Warum bin ich hier und du bei dir?
Lasse gehen, lasse los. Gebe Freiraum, lege bloß, was sich in mir verbirgt. Emotional, ganz offen, verletzlich - bleibe ich. Bei mir.
Mit offenen Fragen im Gesicht - bleibe ich. Bei mir.
Ich verabscheue den Gedanken niemals eine Antwort zu bekommen.
Ich verabscheue den Gedanken niemals eine Antwort zu bekommen.
Ich verabscheue den Gedanken niemals eine Antwort zu bekommen.
Ich verabscheue es. Bleibe hier, bleibe stehen - bei mir. Ohne Antwort - bei mir. Geruht, geerdet, gesetzt - in mir.