11. Mai 2020
Absperrelementediebstahlversuchsverdacht
Die Baustelle ist mit Absperrgittern aus Plastik gesichert. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr konventionell, was soll es bei Absperrelementen schon fĂŒr Innovationen geben? Der Laie (ich) tĂ€uscht sich: »RFID gesichert« verkĂŒnden die Gitterelemente stolz.
Ich mache mich gleich auf die Suche nach dem RFID-Chip: Mein Smartphone kann NFC und damit auch RFID lesen. Ich erwarte zwar keine besonders spektakulĂ€ren Ergebnisse (was soll man schon groĂ auf dem Chip kodieren auĂer einer Nummer fĂŒrs Warenwirtschaftssystem und eventuell eine*n Besitzer*in fĂŒr den Diebstahlschutz), aber vielleicht werde ich ja ĂŒberrascht.
Ich streiche groĂflĂ€chig mit meiner NFC-Lese-App ĂŒber die Absperrung und suche den Chip â ohne Erfolg. Bevor man mich noch des Absperrelementediebstahlversuchs bezichtigt, gehe ich dann doch lieber.
Daheim suche ich nach einer Dokumentation des Systems: Immerhin eine ProduktprĂ€sentation ist online, aus der ich erfahre, daĂ der Chip durchaus ausgefuchste Verstecke haben kann, etwa in einer Schraube an einem BakenfuĂ. Ich nehme mir vor, das nĂ€chste Mal auch die BakenfĂŒĂe zu scannen.
(Felix Neumann)












