Heute Morgen verlieĂen wir âunsereâ Ferienwohnung in Swakopmund. Wie immer fiel uns der Abschied schwer und wir fragen uns auch dieses Mal ob wir die 2 noch einmal wiedersehen werden.
Um 10 Uhr waren wir auf der Piste in Richtung Etosha National Park. Wir fuhren ganz direkt, ohne ĂŒber Los zu gehen, die schnellste Verbindung, denn das ist schon ein Ritt.
Das meiste hatten wir bereits gestern gepackt und so brauchte Micha nur noch das Auto beladen. Nach dem FrĂŒhstĂŒck kochten wir noch die letzten Eier und schmierten die letzten Brötchen.
Das Ganze zusammen mit den GetrĂ€nken und ein paar Keksen in die elektrische Coolbox gepackt und so waren wir gerĂŒstet. Wir fuhren die B 2 von Swakopmund in Richtung Osten.
Hatte es in Swakopmund wieder feucht genieselt, wie ĂŒblich, wurde der Himmel zunehmen blauer, je weiter wir voran kamen.Â
Wir passierten Usakos und die dortige Lokomotive der Firma Henschel.Â
Es war viel Volk auf den StraĂen. Man musste schon sehr aufpassen, dass man nicht versehentlich jemanden anfuhr.
In Karibib war es wie immer an der Tankstelle rappelvoll. Es erstaunt mih immer wieder, wie viele Menschen so in einen handelsĂŒblichen PKW passen.Â
Das nenne ich ökonomisch - nicht wie bei uns, wo jeder fĂŒr sich fĂ€hrt....
Nachdem die Scheiben geputzt waren (natĂŒrlich alles ohne Maske), ging es weiter in Richtung Omaruru.
Der Polizeiposten war dieses Mal komplett geschlossen. Vor zwei Jahren kamen wir hier genau zu Silvester vorbei, da waren die diensthabenden Sheriffs schon hackevoll und riefen jedem Autofahren ein fröhliches âHappy New Yearâ zu.
Auf der C 33 suchten wir uns ein nettes PlĂ€tzchen und verbrachten dort unsere Mittagspause. FĂŒĂe vertreten, einmal ums Auto rum und weiter ging es.
Was war Omaruru frĂŒher einmal ein hĂŒbsches StĂ€dtchen. Furchtbar, wie herunter gekommen das Ărtchen inzwischen ist. Schlimm!Â
Vor dem Spar, in dem wir sonst eigentlich immer gerne einkaufen, lungerte so viel zwielichtes Volk herum, dass wir dieses Mal darauf verzichteten und weiter fuhren.
Das Wronsky Haus hat geschlossen und vor dem Eingang steht ein Schild âFor Saleâ. Wer soll den bitteschön in dieser Gegend jetzt noch was kaufen und ein GeschĂ€ft eröffnen?
Die Strecke nach Outjo zog sich elendig hin. Vor dem OK Markt das ĂŒbliche Treiben.
NatĂŒrlich kehrten wir im Farmhouse, bei Ansga, ein.
Eine Tasse starken Kaffee und ein leckeres StĂŒck KĂ€sekuchen....
dazu noch ein KaltgetrĂ€nk und einen Vanille Shake. Die Bakery schrĂ€g gegenĂŒber machte einen geschlossenen Eindruck.
Im SouvenirgeschÀft suchten wir vergeblich nach der schönen, handgemachten Seife von der Farm Robin. Die VerkÀuferin erklÀrte uns, man habe keine Ware weiter bestellt, da man 8 Monate geschlossen hatte.
Unsere Unterkunft fĂŒr die nĂ€chsten 3 NĂ€chte ist die Toshari Lodge, kurz vor dem Anderson Gate des Etosha National Parks. Hier dĂŒrfen wir uns wieder, wie eigentlich ĂŒberall, ĂŒber die fehlenden HygienemaĂnahmen wundern.
Preisfrage: 79 GÀste plus Personal, davon haben 2 eine Maske auf, wer könnte das wohl sein?
Da ist man immer sprachlos! Die schieĂen sich sowas von ins eigene Knie. So viele Betriebe stehen jetzt schon zum Verkauf, weil denen die Corona-Kriese das Genick gebrochen hat.Â
Angie, Micha und der HasenbÀr