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Obama nennt Trump "untauglich"
Donald Trump sei als US-PrĂ€sident âuntauglichâ: Mit dieser ĂuĂerung hat sich Amtsinhaber Obama erneut in den Wahlkampf eingemischt. Trump hatte die Eltern eines gefallenen muslimischen US-Soldaten scharf angegriffen. Auch Investorenlegende Buffett kritisierte Trump.
US-PrĂ€sident Barack Obama hat an FĂŒhrungspolitiker der Republikaner appelliert, ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr den PrĂ€sidentschaftskandidaten Donald Trump aufzugeben. Trump sei âjĂ€mmerlich unvorbereitetâ und âungeeignetâ fĂŒr das höchste Staatsamt.
FĂŒhrungsfiguren seiner eigenen Partei distanzierten sich âtĂ€glich und wöchentlichâ von Trumps einzelnen ĂuĂerungen. Es mĂŒsse doch bei ihnen einmal ein Punkt erreicht sein, an dem sie sagten: âDies ist niemand, den ich als PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten unterstĂŒtzen kann, selbst wenn er vorgibt, ein Mitglied meiner Partei zu seinâ, sagte Obama.
Kritik an Trump aus eigenen Reihen
Der rechtspopulistische Immobilienmogul hatte zuletzt mit seiner Kritik an den muslimischen Eltern eines 2004 im Irak getöteten US-Soldaten fĂŒr Empörung gesorgt. Khizr Khan, der Vater des Soldaten, hatte Trump in einer Rede beim Parteitag der Demokraten vorgehalten, im Gegensatz zu ihm ânichts und niemanden geopfertâ zu haben. Trump sagte dazu, er habe sehr wohl âeine Menge Opferâ erbracht. Er arbeite âsehr, sehr hartâ und habe zehntausende Jobs geschaffen.
Mehrere fĂŒhrende Vertreter seiner eigenen Partei distanzierten sich daraufhin von seinen ĂuĂerungen, darunter der Sprecher des ReprĂ€sentantenhauses, Paul Ryan, und der Senator John McCain. Von ihrer grundsĂ€tzlichen UnterstĂŒtzung fĂŒr Trump rĂŒckten sie aber nicht ab.
Republikanisches Kongressmitglied gegen Trump
Allerdings hat als erstes republikanisches Mitglied des US-Kongresses Richard Hanna angekĂŒndigt, bei der PrĂ€sidentschaftswahl nicht fĂŒr Trump, sondern fĂŒr die demokratische Kandidatin Hillary Clinton zu stimmen. Den Ausschlag habe Trumps Kritik an den Eltern des getöteten US-Soldaten gegeben.
Auch von weiterer prominenter Stelle gab es Kritik an Trump. Die Investorenlegende Warren Buffett Ă€uĂerte sich bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt mit der Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton: âWie kann man sich nur mit einem Elternpaar anlegen, das einen Sohn verloren hat, und von seinen eigenen Opfern sprechen, weil du ein paar GebĂ€ude gebaut hast?â, sagte Buffett.
US-MilliardĂ€r Warren Buffett will BĂŒrger zum Wahllokal fahren
AuĂerdem machte sich Buffett ĂŒber Trumps Firmenpleiten lustig: âIch habe wirklich nie einen anderen GeschĂ€ftsmann kennengelernt, der mit seinen Pleiten angibtâ, sagte der 85-JĂ€hrige. Buffett kĂŒndigte an, am Wahltag mindestens zehn BĂŒrger zum Wahllokal zu fahren, die ansonsten keine Möglichkeit hĂ€tten, dorthin zu kommen.
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270. untauglich sein