Um 22.30 Uhr schloss ich endlich meine ZimmertĂŒr hinter mir. Das Hotelzimmer war fĂŒr den warmen Tag angenehm kĂŒhl. Ich stellte meinen Rucksack ab und nahm meine nassen Badesachen heraus, um sie zum Trocknen aufzuhĂ€ngen. Ich zog meine Jeans aus und legte sie ĂŒber den Stuhl, der an dem Schreibtisch in der Ecke stand, und öffnete anschlieĂend die TerrassentĂŒr. Im Licht der DĂ€mmerung war die Hitze des Tages fast vergessen.
Von rechts hörte ich die leisen Stimmen der Jungs, die noch in der Raucherecke saĂen. Das Zimmer war hell, sodass ich kein Licht brauchte, als ich zurĂŒck zu dem kleinen Bad ging. Ich musste mir den See noch von der Haut waschen bevor ich schlafen gehen konnte.
Das Licht im Bad war ungewohnt hell und ich brauchte einen Augenblick mich daran zu gewöhnen. Ich zog meine Unterhose aus und stand, nur noch in meinem langen T-Shirt, vor dem Spiegel. Meine Haare fielen in leichten noch nassen Wellen ĂŒber meine Schultern und rahmten mein Gesicht. Ich fĂŒhlte mich wohl und warf mir ein selbstsicheres LĂ€cheln zu.
Dann sah ich im Spiegel, dass er im Zimmer hinter mir an meinem Schrank lehnte und mich beobachtete. Er war, wie die Tage zuvor auch, durch die TerrassentĂŒr hereingekommen. Mein LĂ€cheln verschwand und ich lieĂ meine Schultern etwas sinken. âDas steht dir gut,â sagte er und sah mir durch den Spiegel in die Augen.
âDie wenige Kleidung?â fragte ich beinahe mit den Augen rollend. Er trat ins Licht, lehnte im TĂŒrrahmen, blickte an mir herab und schmunzelte, âDie auch. Aber ich meinte eigentlich das Selbstbewusstsein. Das steht dir wirklich gut, solltest du öfter tragen.â
âAch ja? Ist das so?â fragte ich, drehte mich zu ihm um und lehnte am Waschbecken. Ich musterte ihn, wie er da in der BadezimmertĂŒr stand. Die Arme trotzig vor der Brust verschrĂ€nkt. Sein dunkler Blick wich nicht von mir. Und dann noch dieses sĂŒffisante LĂ€cheln.
âSelbstbewusstsein, huh?â fragte ich ihn herausfordernd und ging auf ihn zu. Das Bad war höchstens vier Quadratmeter groĂ und somit schnell durchquert. Ich stand vor ihm und legte eine Hand an seine Wange, sein leichter Bart kratzte etwas, und kĂŒsste ihn.
Er war ĂŒberrascht und brauchte eine Sekunde bevor mich zurĂŒck kĂŒsste. Er legte seine HĂ€nde an meine Taille und zog mich an sich. Ich stöhnte leise auf, als er das tat und gab mich dem Kuss nun voll und ganz hin. Langsam glitt seine rechte Hand hinunter. Ăber meine HĂŒfte. An den Saum meines Shirts. Und schlieĂlich berĂŒhrte er meine Haut darunter.
Er stöhnte als er merkte, dass ich darunter nichts mehr an hatte. Ich löste mich aus dem Kuss und lĂ€chelte ihn vielsagend an. âIst dir das selbstbewusst genug?â
âHm, ja. Das ist schon mal ein guter Anfang,â sagte er und wollte mich wieder an sich ziehen. Doch ich löste mich von ihm, âIch muss noch duschen.â âIch auch. Ich bin dafĂŒr dass wir Zeit sparen,â sagte er, trat nun richtig ins Bad und schloss die TĂŒr hinter sich.
Ich ignorierte seinen letzten Kommentar und fragte stattdessen, âHast du die TerrassentĂŒr zu gemacht?â Ich betrachtete mich noch einmal im Spiegel und wartete auf seine Antwort. âNa Logo,â sagte er und begann sich auszuziehen. Ich zögerte einen Moment, bevor ich mein T-Shirt auszog. Wir hatten in den letzten paar Tagen zwar bereits ein paar Mal miteinander geschlafen, so richtig nackt gesehen hatten wir uns in dem DĂ€mmerlicht der zugezogenen VorhĂ€nge allerdings noch nicht.
Ich zog das Shirt ĂŒber meinen Kopf und legte es auf der Toilette ab. Dann schaute ich wieder in den Spiegel. Er stand hinter mir, nur noch in Boxershorts, und bemerkte mein Zögern. Sein Blick war allein auf meine Augen gerichtet, also atmete ich einmal tief ein, drehte mich zu ihm um und ging an ihm vorbei in die Dusche.
âAlso das war jetzt fies,â sagte er amĂŒsiert. âNaja ich will wirklich duschen. Ich rieche total nach Seewasser,â erwiderte ich und stellte das Wasser an. âDie anderen haben dich wohl kaum gezwungen,â lĂ€chelte er und trat nun zu mir unter die Dusche.
Er versuchte mich zu kĂŒssen oder mich gelegentlich festzuhalten um vielleicht meine Schulter zu kĂŒssen, doch ich wand mich, bis er einsah, dass ich tatsĂ€chlich erst richtig duschen wollte.
In mein Handtuch gehĂŒllt, zog ich die VorhĂ€nge zu, um uns vor ungewollten blicken zu bewahren und das letzte Tageslicht auszusperren. Er lag bereits auf dem Bett, machte irgendetwas an seinem Handy. Ich ging zurĂŒck ins Bad um mein Handtuch weg zu bringen, und machte auf dem RĂŒckweg das Licht aus. In der plötzlichen Dunkelheit war ich so gut wie blind. Lediglich sein vom Handy erleuchtetes Gesicht war zu sehen, doch auch das verschwand als er sich aufsetzte und es auf den Nachttisch legte. Vorsichtig tastete ich mich zum Bett wĂ€hrend meine Augen sich an das Dunkel gewöhnten.
âKomm her,â hörte ich seine Stimme und spĂŒrte seine Hand meinen Arm streifen. Das wenige Licht, das an den RĂ€ndern der VorhĂ€nge vorbei kommt, reicht nur um seine Silhouette auszumachen, aber nicht seinen Gesichtsausdruck zu erkennen. Er zog mich zu sich aufs Bett.
Er saĂ ans Kopfende gelehnt und ich kniete neben ihm. Plötzlich wieder schĂŒchtern, legte ich vorsichtig eine Hand auf seine Brust um mich vor zu lehnen und ihn zu kĂŒssen. Seine rechte Hand ruhte auf meiner nackten HĂŒfte, seine Linke griff in mein nasses Haar und er vertiefte den Kuss. Vorsichtig knabberte ich an seiner Unterlippe und lieĂ meine Hand seinen Oberkörper hinab gleiten.
Die Hand auf meiner HĂŒfte drĂ€ngte mich nĂ€her zu kommen, mich auf seinen SchoĂ zu setzen. âNoch nicht,â flĂŒsterte ich im Dunkeln. Er verstand und begann unsere Position zu verĂ€ndern. WĂ€hrend ich mich auf meinen RĂŒcken legte, kniete er sich hin, beugte sich ĂŒber mich und begann meinen Körper mit seinen Lippen zu erobern. Ich zog seinen Kopf zu mir um ihn erneut zu kĂŒssen, vergrub eine Hand in seinen dunklen Haaren, sie waren noch feucht. Mit der anderen fuhr ich ĂŒber die Muskeln in seinem RĂŒcken und spĂŒrte jede Bewegung.
Er begann meinen Kiefer entlang zu kĂŒssen zu der Stelle hinter meinem Ohr. Das leichte Kratzen seines Bartes an meinem Hals entlockte mir ein leises Seufzen. Ich schlang meine Beine um seine Taille und presste sein Becken gegen meines. Das lieĂ ihn stöhnen und sein Griff an meiner Taille wurde kurz fester. Er wanderte meinen Körper weiter hinab, leckte ĂŒber meinen rechten Nippel und pustete ihn dann leicht an, was mich kurz scharf einatmen lieĂ. Er schaute kurz zu mir hoch und ich glaubte ihn lĂ€cheln zu sehen.
Mit seiner linken Hand drĂŒckte er meine HĂŒfte in die Matratze um mich zu fixieren. Seine rechte gleitete meinen Oberschenkel entlang wĂ€hrend er langsam meinen Bauch hinab kĂŒsste. Die Innenseite meiner Oberschenkel war so empfindlich, dass sie vor seinem Bart weg zucken wollten. Ich hörte sein leises Lachen, spĂŒrte das LĂ€cheln, das sich auf seinem Gesicht breitmachte. Ăbertrieben langsam nĂ€herte er sich meiner Vulva. Verzweifelt vor Erregung versuchte ich ihm mit meinem Becken entgegen zu kommen, doch er drĂŒckte mich nur fester in Matratze. âNa, na, na,â sagte er, âsind wir schon so verzweifelt, hm?â
âDu könntest mir ja auch einfach geben was ich will,â erwiderte ich weniger amĂŒsiert als er. âAch ja? Und was wĂ€re das?â âDu weiĂt doch was ich will. Leck mich einfach und wir kom..â sagte ich leicht gereizt, doch brach ab als seine Zunge plötzlich gegen meine Vulva presste. âSag das doch gleich,â meinte er nur und fuhr fort meine bereits feuchte Vulva weiter zu lecken. Ich stöhnte auf als seine Lippen sich um meine Klitoris schlossen und er an ihr saugte.
Er nahm eine Hand zur Hilfe und steckte zwei Finger in meine Vagina, was mich erneut stöhnen lieĂ. Mit der anderen drĂŒckte er einen meiner Oberschenkel in die Matratze, da ich sie vor Erregung zusammendrĂŒcken wollte. Ich presste mir eine Hand auf den Mund, um weiteres Stöhnen zu unterdrĂŒcken, die andere vergrub ich wieder in seinen Haaren und presste ihn unwillkĂŒrlich stĂ€rker gegen mich. Ich spĂŒrte wie er grinste, seine Finger trafen meinen G-Punkt und sein Mund saugte weiter an meiner Klitoris.
Ich spĂŒrte ein Kribbeln in meinem Bauch. Das GefĂŒhl wurde stĂ€rker und ich zwang mich nicht von ihm zu weichen. âKomm schon, Babe, lass los,â sagte er ohne sich von mir zu lösen, und die Vibration seiner Stimme war alles was ich noch brauchte. Ich wimmerte und atmete schnell als ich kam. Er leckte mich noch einige Momente weiter, bevor er lĂ€chelnd wieder meinen Körper hinauf kam.
Als er mich nun kĂŒsste, schmeckte ich mich selbst auf seiner Zunge und summte zufrieden. âDas war gut,â sagte ich als er den Kuss unterbrach. Er legte sich neben mir auf die Seite und fuhr gedankenverloren mit seiner Hand ĂŒber meinen Bauch und meine BrĂŒste. âWoran denkst du?â fragte ich leise und drehte mich ihm zu. Er blickte mir in die Augen und flĂŒsterte, âDiese Woche war schön, aber wir können das nicht weiter machen.â
âWer sagt denn, dass ich das will? Also mir war klar, dass das hier eher ein one time only thing ist. Das es jetzt drei NĂ€chte waren macht es nur besser,â antwortete ich ihm ebenfalls flĂŒsternd. Daraufhin grinste er kurz bevor er sich wieder zu mir beugte um die nĂ€chste Runde einzulĂ€uten. âDu bist unglaublich,â hauchte er mir ins Ohr. Sein Lob pushte mich und ich rollte mich ĂŒber ihn, sodass ich nun auf seinem SchoĂ saĂ, sein steifer Penis vor mir.
Er hatte das nicht kommen sehen und blickte nun verdutzt zu mir auf. âWie gesagt: Selbstbewusstsein steht dir gut,â sagte er nur und entspannte sich. Ich beugte mich zu ihm vor, stĂŒtzte mich mit meinem linken Arm neben seinem Kopf ab und kĂŒsste ihn erneut. Sein Bart war immer noch etwas feucht und klebte, er schmeckte noch nach mir. Mit meiner rechten Hand fuhr ich ĂŒber seine Brust, spĂŒrte seinen Herzschlag schneller werden, als mein Unterleib seinen Penis streifte.
Eine Hand in seinen Haaren, knabberte ich zunĂ€chst an seinem OhrlĂ€ppchen und kĂŒsste mich dann seinen Hals entlang zu seinem linken SchlĂŒsselbein. Er wand sich etwas unter mir und ich unterbrach meine Erkundungstour. âAlles in Ordnung?â fragte ich. âJa, hinterlass bloĂ keine Knutschflecken,â erwiderte er ernst. âNein, den Stress will ich dir nicht antun.â
Seine HĂ€nde erkundeten meinen Körper. Meine Taille, meine HĂŒften und meinen Po. Er drĂŒckte mein Fleisch. Es fĂŒhlte sich gut an. Ich kĂŒsste gerade einen seiner Nippel, als er mir plötzlich einen kleinen Klapps auf den Po gab. Ich erschrak und biss beinahe in die sensible Haut. Sein lusterfĂŒllter Blick fing meinen auf, ich erwiderte ihn, weshalb er mir einen weiteren Klapps gab. Ich stöhnte auf. Er lĂ€chelte selbstsicher.
âHast du ein Kondom?â fragte ich. âJa, klar. Warte kurz.â Er befreite sich von mir, stand auf und ging zu seinen Klamotten. Ich hörte das Rascheln von Verpackung als zurĂŒck kam. âIch hab vorsichtshalber ein paar mehr mitgebracht,â sagte er, das Lachen in seiner Stimme war nicht zu ĂŒberhören. âGut,â sagte ich mit vielsagendem Blick.
Er legte die Kondome auf den Nachttisch, eines packte er aus und zog es ĂŒber seinen harten Penis. Ich kniete mittlerweile auf dem Bett, griff nun nach ihm um ihn zurĂŒck ins Bett zu ziehen. Er tat es mir gleich und zog mich ebenfalls zu sich, kĂŒsste mich innig, bevor ich ihn wieder auf die Matratze drĂŒckte.
Ich setzte mich rittlings auf seinen SchoĂ, sein steifer Penis zwischen uns. Immer noch vorsichtig, griff ich danach. Er zischte leise, als ich ihn endlich berĂŒhrte, und lies seinen Kopf in die Kissen sinken. Ich lĂ€chelte und begann mit meiner Hand seinen Schaft auf und ab zu streichen. Er legte einen Arm ĂŒber sein Gesicht und stöhnte leise.
Seine andere Hand wanderte von meinem Oberschenkel hinauf zu meiner HĂŒfte, drĂ€ngte mich nach vorne. âIch will dich, Baby. Bitte, ich will spĂŒren wie ich in dir stecke,â flehte er leise. Ich fasste mir mit meiner rechten Hand zwischen die Beine. Ich war immer noch verdammt feucht. Die BerĂŒhrung lies mich kurz zusammenzucken. Mit meinen feuchten Fingern glitt ich noch einmal seinen Penis auf und ab.
Ich nahm ihn fest in die Hand, drĂŒckte seine Spitze gegen meine Vulva. Langsam drang er in mich ein. Wir beide stöhnten leise, blickten einander fest in die Augen und lĂ€chelten. Ich setzte mich langsam auf ihn nieder, als er komplett in mir steckte, hielt ich inne. Meine HĂ€nde lagen auf seiner Brust, seine auf meinen HĂŒften. Mit seinen Daumen malte er kleine Kreise auf meiner Haut. Als ich mich an das GefĂŒhl der FĂŒlle gewöhnt hatte, fing ich an mit meinen HĂŒften zu kreisen.
Er lies seinen Kopf nach hinten fallen, schloss seine Augen. Ich begann mein Becken zu heben und zu senken, wurde dabei immer schneller. Seine rechte Hand glitt zwischen meine Beine und fand meinen Kitzler. Mit schnellen Kreisen und wechselndem Druck begann er ihn zu massieren. Ich lehnte mich nach vorne, konnte mich nicht mehr aufrecht halten. Mit MĂŒhe gelang es mir mein Stöhnen zu unterdrĂŒcken.
Er bemerkte, dass ich nicht mehr lange durchhalten konnte und setzte sich auf. Fast schon verzweifelt hielt ich mich an seinen Schultern fest, wĂ€hrend er mich an sich presste. Wir beide atmeten nun schwer. Er begann mit seinem eigenen Becken in mich zu stoĂen. Mit einer Hand verwöhnte ich nun meinen Kitzler, mit der anderen fuhr ich in seine Haare.
Seine Bewegungen wurden schneller und er traf immer hĂ€ufiger meinen G-Punkt. Um nicht zu laut zu stöhnen vergrub ich mein Gesicht an seinem Hals. âIch.. ich komme glei..,â versuchte ich zu sagen. âIch auch, SĂŒĂe, ich auch,â sagte er schwer atmend und drĂŒckte mich fester an sich.
Nach ein paar weiteren StöĂen löste sich die Anspannung in meinem Bauch schlagartig. Meine Muskeln zogen sich um ihn zusammen, was ihm ein weiteres tiefes Stöhnen entlockte und ihn ebenfalls kommen lies. Seine Bewegungen wurden langsamer und sein Griff um meinen Oberkörper löste sich etwas.
Schwer atmend schauten wir uns an, die Augen an das wenige Licht schon lĂ€ngst gewöhnt. Ich lĂ€chelte ihn breit an, legte meine rechte Hand an seine Wange und kĂŒsste ihn liebevoll. Als ich mich wieder von ihm löste, lĂ€chelte er mich auch an. Seine dunklen Augen erweckten den Eindruck als wĂŒrden sie leuchten. â Das war..,â er fand die Worte nicht. Ich summte nur zustimmend, kĂŒsste ihn noch einmal und kletterte dann von ihm herunter. Er seufzte noch einmal als er aus mir glitt.
âIch geh eben pinkeln,â flĂŒsterte er, stand auf und ging in das kleine dunkle Bad. Ich lag auf meinem RĂŒcken und beruhigte meinen Atem. Mir war klar, dass das hier sich nach dem morgigen Tag nicht wiederholen können wĂŒrde. Zuhause wartete seine Freundin auf ihn und unsere Wege wĂŒrden sich wieder voneinander entfernen. Ich schob diese Gedanken beiseite als er zurĂŒck ins Zimmer kam.
Als ich selbst wieder aus dem Bad kam, lag er mit dem Gesicht zu mir unter der Decke. Seine Augen waren geschlossen, aber seiner Atmung nach war er noch wach. Ich legte mich zu ihm unter die Decke. âHey,â hauchte er leise und schlang seinen Arm um mich. âHey,â sagte ich, mein LĂ€cheln war zu hören, und drehte mich zu ihm. Ich musste etwas zu seinem Gesicht hinauf schauen.
Seine Augen waren nur leicht geöffnet als mich ansah, seine Hand an meinem RĂŒcken malte kleine Kreise. Ich gab ihm einen letzten Kuss, bevor ich mich an ihn schmiegte, meinen rechten Arm um ihn schlang und ĂŒber die Muskeln in seinem RĂŒcken fuhr und schlieĂlich einschlief.
Am nĂ€chsten Morgen wachte ich wieder zu frĂŒh auf. Trotz der geschlossenen VorhĂ€nge war das Zimmer bereits hell erleuchtet. Ich lag zur Wand gedreht, griff nach meinem Handy, um zu schauen wie spĂ€t es war. 5.42 Uhr. Ich seufzte leise. Ich muss frĂŒhestens in einer halben Stunde aufstehen.
Die Matratze bewegte sich plötzlich und mir viel wieder ein, dass ich nicht alleine war. Er drehte sich hinter mir und legte seine Hand zunĂ€chst auf meine HĂŒfte, glitt dann ĂŒber meine Taille und dann zu meiner Brust. Sich streckend, drĂŒckte er mich an sich. Ich spĂŒrte seinen halb harten Penis gegen meinen Hintern pressen. UnwillkĂŒrlich drĂŒcke ich mein Becken gegen ihn.
Er stöhnte leise auf, vergrub sein Gesicht lĂ€chelnd an meiner Schulter und flĂŒsterte verschlafen, âGuten Morgen.â âMorgen,â erwiderte ich gĂ€hnend und drehte meinen Oberkörper etwas zu ihm, griff mit meiner linken Hand in seine Haare. âWie spĂ€t ist es?â âViertel vor sechs,â sagte ich.
Er machte ein GerĂ€usch, das klar aussagte, dass es ihm viel zu frĂŒh war. âWo wir aber schon wach sind, könnten wir die Zeit auch sinnvoll nutzen,â sagte ich mit einem vielsagendem LĂ€cheln und lies meine Hand ĂŒber seine HĂŒfte gleiten. Er presste sein Becken gegen meines, âHm, da hast du auch wieder Recht.â Ein LĂ€cheln machte sich auf seinem Gesicht breit als er meine Schulter entlang kĂŒsste, sich aufstĂŒtzte und mich dann zu sich drehen wollte.
âUh-uh,â machte ich. Er sah mich verwirrt an, âAber ich dachteâŠâ âIch will, dass du mich von hinten nimmst,â sagte ich und drehte mich ganz auf meinen Bauch. Er zögerte kurz, begann dann aber begeistert meinen RĂŒcken hinab zu kĂŒssen. Auf seinem Weg nach unten setzte er sich zwischen meine Beine. Er kniete nun hinter mir und betrachtete meinen Hintern. Ich blickte ĂŒber meine Schulter zu ihm und sah die Faszination und Lust in seinen Augen. Eifrig griff er nach meinem Hintern.
Ich hob ihm mein Becken entgegen, drĂŒckte meine Brust in die Matratze. Als er mit dem Daumen ĂŒber meinen After strich, zog ich mein Becken von ihm. âDafĂŒr brĂ€uchte ich mehr Vorbereitung. Und Gleitgel,â sagte ich nachdrĂŒcklich um ihm klar zu machen, dass das gerade nicht zur Debatte stand.
Die Vorfreude wich kurz von seinem Gesicht. âDie Aussicht bleibt so ziemlich die selbe,â sagte ich lachend. âDa hast du auch wieder Recht,â sagte er, gab mir einen Klapps auf den Po und beugte sich zum Nachttisch um nach einem Kondom zu greifen. Nachdem er es ĂŒbergezogen hatte, machte er sich daran von hinten in meine Vagina einzudringen.
Ich war so feucht, dass es ihm leicht fiel komplett in mir zu versinken. Sein Griff an meinen HĂŒften wurde fester, als er nun stöhnte. Langsam begann er seinen Penis wieder herauszuziehen, nur um gleich wieder kraftvoll in mich einzudringen. Ich vergrub mein Gesicht in den Kissen und stöhnte. Daraufhin wurden seine Bewegungen schneller, kraftvoller.
Sein rechter Arm schlang sich um meine Taille, seine Hand vor meinem Brustkorb, um mich an sich zu ziehen. Der neue Winkel lies ihn tiefer in mich eindringen als zuvor. Ich legte seine Hand an meinen Hals, âaber nicht zu doll.â Er lĂ€chelte an meinem Ohr, âdu bist wirklich unglaublich.â Mit seiner linken Hand griff er mir von vorne in den Schritt, malte schnelle Kreise ĂŒber meine Klitoris.
Ich griff mit meiner rechten Hand hinter mich in seine Haare, mit der linken hielt ich seinen Arm an meiner Kehle fest umklammert. Meine FingernĂ€gel krallten sich in seine Haut. Wir beide atmeten schwer, nicht mehr weit von unseren Orgasmen. âDu fĂŒhlst dich so gut an, Baby, ich brauch nicht mehr lange,â sagte er zwischen seinen StöĂen.
Sein Rhythmus lieĂ nach und im nĂ€chsten Moment biss er in meine Schulter und kam. âNur noch ein bisschen,â sagte ich auĂer Atem. Die Kreise auf meinem Kitzler wurden noch etwas schneller, auch wenn seine StöĂe nachlieĂen. Ich lieĂ meinen Kopf nach hinten auf seine Schulter fallen, lieĂ die Anspannung in meinem Bauch los und kam.
Langsam kamen wir wieder im hier und jetzt an. Er löste sich von mir und wir vielen nebeneinander auf die Matratze. Wir sahen einander an. Nach einem kurzen Moment begannen wir beide zu lachen. âDas war,â begann ich zu sagen, âein echt guter Abschluss.â âDas kannst du wohl laut sagen;â erwiderte er mit einem breiten Grinsen.
Ich fand als erste die Kraft das Bett zu verlassen und ins Bad zu gehen. Mit meiner ZahnbĂŒrste im Mund kam ich wieder heraus und ging an meinen Schrank. âOh, shit. Schon 6.30 Uhr ich muss noch meine Sachen packen und die Jungs wollen bestimmt auch gleich schon zum FrĂŒhstĂŒck,â sagte er und verschwand eilig im Bad.
Er kam mit seinen Klamotten wieder heraus und zog sich an. âBis spĂ€ter,â sagte er und gab mir einen schnellen Kuss auf die Wange, bevor er mein Zimmer verlieĂ wie er es letzte Nacht betreten hatte, durch die TerrassentĂŒr. âOkay, bi pĂ€ter,â sagte ich immer noch meine ZahnbĂŒrste im Mund in das nun leere Zimmer.
Ich beeilte mich nun etwas mich frisch zu machen und mich anzuziehen. Ich beschloss, dass ich heute keine Arbeitskleidung mehr brauchen wĂŒrde, und zog stattdessen Jeans und ein T-Shirt an. Meine restlichen Klamotten stopfte ich in meine Reisetasche, den Kleinkram in meinen Rucksack.
Ich betrachtete noch einmal das Bett, die Erinnerungen an die vergangenen NĂ€chte durchlebend, und zog es dann ab. Grob gefaltet legte ich die BettwĂ€sche auf den Flur und machte mich auf den Weg zum FrĂŒhstĂŒck.