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September 2020
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust
Ich soll eine Brustuntersuchung machen: Ultraschall und, wie sich dann herausstellt, auch Mammographie und Biopsie. Ich fürchte mich vor Mammographien, weil ich die als sehr schmerzhaft erlebt habe. Die erste und bisher einzige liegt aber schon 4 Jahre zurück und die Bildqualität ist nicht gut. Die Radiologie-Assistentin versichert mir, dass die Geräte mittlerweile besser sind, weniger Strahlenbelastung verursachen und bessere Bilder machen. Es wäre wirklich gut, eine neue zu machen, auf der man alles besser erkennen kann.
Meine Schwester hat vor kurzem ihre erste Mammographie gemacht und sollte sich davor nicht eincremen und kein Deo verwenden. Ich bin zwar nicht eingecremt, aber deodoriert. Außerdem hab ich erst am Vortag ein Glitzeraufklebetattoo aus meinem Ausschnitt entfernt, weil ich dachte, dass das vielleicht stören könnte. Ich frage die Radiologieassistentin, ob die Glitzerreste und Deo ein Problem sein werden.
Sie erklärt dass es bei Eincremen, Deo und Glitzer um das Metall geht, das in manchen der Produkte drin ist, und sie das auf den Aufnahmen sehen würde. Mein Deo ist aluminiumfrei und scheint nicht weiter zu stören, aber ein bisschen Glitzer ist anscheinend erkennbar und wird, bevor es mit der Quetschung ernst wird, mit Desinfektionsmittel und Wattebausch entfernt.
Ich lasse mich also mammographieren und lege mich dann wieder auf die Liege in der Radiologie. Auf den zwei Bildschirmen sieht man etwas, was für mich wie stark vergrößerte Hoden im Längsschnitt aussehen. Sind wohl Bilder vom vorigen Patienten, denke ich mir. Es dauert lange, bis ich verstehe, dass das meine Brüste sind, rechts und links, im 45 Grad Winkel auf eine Platte zusammengequetscht, bis ich protestiere.
Ich habe viel bereitwilliger der Biopsie eingewilligt als der Mammographie, wahrscheinlich weil ich noch nie eine Biopsie hatte. Ich habe von Science Fiction geprägte Vorstellungen von weißen Räumen mit Stahltischen, surrenden Roboterarmen und langen dünnen Nadeln, die ausfahren und einstechen.
In Wirklichkeit ist es weniger futuristisch. Nach einer lokalen Betäubung sticht der Radiologe mit einer Hand mit einer sehr dicken langen Nadel in meine Brust und mit der anderen hält er das Ultraschallgerät, um zu sehen, ob er an der richtigen Stelle ist. Ich schaue zuerst nicht hin, bin dann aber doch zu neugierig. Der Arzt erklärt mir auch genau, was er tut, und macht mich darauf aufmerksam, dass man auf dem Ultraschallbild die Nadelspitze erkennen kann. Dort sieht sie noch größer aus als in Wirklichkeit.
Er warnt mich noch “Nicht schrecken”. Es wird zwar nicht weh tun, aber laut sein. Prompt schreckt mich das laute “Klonk” das die Biopsienadel macht, als die Probe entnommen wird. Aber es tut tatsächlich nicht weh. Es werden zwei Proben entnommen, von zwei verschiedenen Stellen. Als ich denke, dass es vorbei ist, wird mir noch mit einer viel kleineren Nadel ein winziges Stück Metall an die Stelle gesetzt, wo die Proben entnommen wurden. Es markiert die Stelle, damit man sie auch zweifellos wiederfindet, falls es zu einer Behandlung kommt. Ich frage sofort, was für ein Metall es ist: Titan. Nächster Gedanke: “Piepse ich jetzt bei der Kontrolle am Flughafen?” Nein, das ist zu wenig Material, um einen Metalldetektor auszulösen. Ich nehme mir vor, zu recherchieren, ob Titan magnetisch ist, weil ich mal Horrorgeschichten von Metall und MRT-Geräten gelesen habe.
Beim Befundgespräch eine Woche später erfahre ich, dass ich nichts Bösartiges habe, aber zur Sicherheit eine Operation empfohlen wird. Ich werde über die Operation und alle Risiken aufgeklärt. Es ist ein kleiner Eingriff, aber er wird unter Vollnarkose stattfinden, also werde ich auch zwei Nächte im Krankenhaus verbringen. Nachdem ich angemessene Fragen zu der Operation und den Risiken gestellt habe, frage ich auch, ob es im Krankenhaus WLAN gibt. Ich vergesse zu fragen, ob das Stückchen Titan mit entfernt wird, gehe aber davon aus.
(verenka)
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Apropos Ukraine
Nachdem wir nach einen “Unfall” im AKW Tschernobyl vor Ukrainischen Pilzen und Produkten gewarnt wurden, wegen Strahlenbelastung – wissen schon. Selbst die Bayern haben ihre verfaulten Kartoffeln gen Süden geschickt -wegen der Strahlung – wissen schon. Stellen wir mal fest, Europa frisst seit dem AKW – Unfall – mit Strahlung – wissen schon, angeblich kein Ukrainisches Getreide. Warum also der…
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Halbwertszeit: Alyx ist zum ersten Mal 40 Prozent günstiger https://teknoleft.de/halbwertszeit-alyx-ist-zum-ersten-mal-40-prozent-gunstiger/
#strahlung #february #2020 #nottingham #covid19 #lockdown #exercisewalks #olympus #pen #epl3 #holga25mmf8 (at Nottingham, United Kingdom) https://www.instagram.com/p/CML0YbwB1n9/?igshid=1imgf4yl8q9ka
Auch nach der Transmutation strahlt der radioaktive Atommüll noch, aber deutlich weniger: Denn die Halbwertszeit des nuklearen Abfalls lässt sich durch das Verfahren auf 500 bis 1000 Jahre reduzieren – und damit auch die Zeit, die der Abfall in einem sicheren Endlager verbringen müsste. Zur Erinnerung: Für den unbehandelten Atommüll wird nach Endlagern gesucht, die den Abfall eine Million Jahre beherbergen.