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Ich als Karikatur
Hat es ganz gut getroffen.
Kontosperrungen für Linke
Banken beugen sich US Sanktionen
Man sollte es nicht glauben, aber die Sparkasse und die GLS Bank haben Konten gekündigt, nur weil die Vereine oder Parteien unter US Sanktionen fallen könnten. Bestätigt haben die Banken das nicht, sondern nennen "regulatorische Gründe". Bekannt sind bisher folgende Betroffene:
Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
die Gefangenenhilfsorganisationen der Rote Hilfe
Anarchist Black Cross Dresden
Die DKP glaubt die Kündigung liege an ihrer Unterstützung von Projekten auf Kuba, die gegen US Sanktionen gerichtet sind. Die Rote Hilfe sieht als Grund die Einstufung der Antifa Ost als terroristische Vereinigung durch die USA.
Die sozial-ökologische GLS Bank hat inzwischen einen offenen Brief von mehreren tausend KundInnen und Bürgern erhalten, die die Rücknahme des "Debanking" fordern. Menschen oder Vereine vom Besitz eines Kontos auszuschließen macht diese im realen Leben handlungsunfähig. Die Rote Hilfe hat in einem Eilverfahren gegen die Sparkasse Göttingen erreicht, dass die Kontokündigung erst einmal ungültig bleibt.
Mehr dazu bei https://taz.de/Kontokuendigung-linker-Organisationen/!6143651&s=gls/und https://taz.de/Etappensieg-vor-Gericht/!6146219&s=gls/
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3MC Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9416-20260123-kontosperrungen-fuer-linke.html Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/9416-20260123-kontosperrungen-fuer-linke.html
0209-161-0
Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen: Polizei lädt über 3.000 geschädigte Schließfach-Besitzer zur Vernehmung ein
Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen: Polizei lädt über 3.000 geschädigte Schließfach-Besitzer zur Vernehmung ein
Gelsenkirchen. Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen am 27. Dezember 2025 treibt die Polizei Gelsenkirchen die Ermittlungen weiter voran. Ab Montag, 19. Januar 2026, werden alle betroffenen Schließfach-Besitzerinnen und -Besitzer systematisch vernommen.
Bei dem Einbruch hatten unbekannte Täter mehr als 3.000 Schließfächer in einem Tresorraum gewaltsam geöffnet und durchsucht. Zahlreiche Kundinnen und Kunden erlitten dabei erhebliche finanzielle und ideelle Schäden. Aufgrund der hohen Zahl an Geschädigten war eine aufwendige logistische Planung notwendig, die nun umgesetzt wird.
Eigene Hotline für Geschädigte eingerichtet
Für alle Betroffenen hat die Polizei ab sofort eine zentrale Telefonnummer geschaltet:
📞 0209 365 1661
Unter dieser Nummer können ausschließlich Termine für eine persönliche Vernehmung vereinbart werden. Beim telefonischen Erstkontakt erfolgt keine inhaltliche Befragung, sondern lediglich die Terminvergabe unter Angabe der jeweiligen Schließfachnummer. Zudem können – falls erforderlich – Hinweise zum polizeilichen Opferschutz vermittelt werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Polizei nimmt keinen telefonischen Kontakt zu Geschädigten auf. Betroffene müssen sich selbst aktiv unter der genannten Rufnummer melden.
Vernehmungen in externen Büroräumen
Die Vernehmungen finden in eigens angemieteten Büroräumen in Gelsenkirchen statt. Dafür werden zahlreiche Polizistinnen und Polizisten eingesetzt. Jede geschädigte Person hat die Möglichkeit, Angaben zum Inhalt ihres Schließfachs zu machen. Diese Informationen fließen direkt in die laufenden Ermittlungen ein und können neue Ermittlungsansätze liefern.
Darüber hinaus steht vor Ort ein Angebot im Bereich Opferschutz zur Verfügung.
Polizei appelliert an Betroffene
Die Polizei bittet alle Kundinnen und Kunden der betroffenen Sparkassenfiliale um Verständnis und die Beachtung folgender Punkte:
- Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich – bitte nicht unangekündigt erscheinen - Die Zahl der Geschädigten ist sehr hoch - Bitte möglichst allein zur Vernehmung erscheinen - Schließfach-Vertrag unbedingt mitbringen - Vorhandene Unterlagen, Dokumente oder Belege zu den Schließfach-Inhalten bitte ebenfalls mitbringen - Die Befragungen werden sich aufgrund von rund 3.000 Betroffenen über mehrere Wochen erstrecken Hinweise von Nicht-Geschädigten
Personen, die nicht geschädigt wurden, aber Hinweise zum Einbruch geben können, werden gebeten, sich weiterhin ausschließlich unter der bekannten Hinweisnummer zu melden:
📞 0209 365 8112
Foto:Polizei Gelsenkirchen

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Petitesse - Randnotiz - 2026-01-04
Fikusbaum und Olsenbande Als ich die Nachricht vom Sparkassenaub in Gelsenkirchen hörte und dann die nachgeschobenen Informationen, wie das ganze Ding stattgefunden haben soll, wusste ich nicht, ob ich laut lachen und doch lieber entsetzt sein sollte. Das alles ist so dermaßen absurd. Die Räuber sollen 3200 Schließfächer geknackt und sich schlappe dreißig Millionen Euro eingesackt haben. In…
Gelsenkirchener Finanzinstitut: Fast 3.000 Schließfächer leergeräumt
Donnerstag, 01. Januar 2026 https://www.sparkasse-gelsenkirchen.de/de/home/aktionen/informationen-einbruch-buer.html Sparsamer kann man auf seiner Homepage nicht informieren. Ein Wort des Bedauerns wäre auch ganz gut gewesen. Man kann nicht sehen, wann der Beitrag veröffentlicht wurde. Zum Service würde es gehören, den Beitrag – je nach Informationslage – upzudaten. Die Sparbuchfachanlage sei…
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Seit 1981
Wo wir unsere Girokonten haben und warum (Teil 6): Einmal Sparkasse und zurück
(Hier zu den Teilen 1, 2, 3, 4, 5)
Mein erstes Girokonto eröffne ich circa 1981 mit 17 Jahren, als erstmals ein (Ferien-)Arbeitgeber eine Kontonummer von mir verlangt (alle Schülerjobs davor wurden bar abgewickelt). Die Entscheidung für die Kreissparkasse Friedrichshafen fällt sich quasi selbst, denn dort ist die ganze Familie Kunde, und die Wahl ist einfach – entweder dort, und mein Vater hilft, oder anderswo und alleine.
Wann ich zur Volksbank Freiburg umziehe, weiß ich leider nicht mehr. Irgendwann zwischen 1986 und 1991 muss es sein, und es gibt drei Gründe: Erstens wohne ich nicht mehr in Friedrichshafen, was die Kontoführung dortselbst etwas unpraktisch macht - es gibt ja noch kein Internetbanking, und man muss noch für relativ viele Administrationssachen hingehen. Zweitens spüre ich milden Spott, wenn Bekannte an der Uni zufällig mitbekommen, dass ich bei der Kreissparkasse bin, es gilt als uncool (ob die Volksbank so viel mehr Duft der großen weiten Welt atmet, lasse ich einmal dahingestellt). Drittens ist es ein Akt der Emanzipation von der Kontoaufsicht meines Vaters, der dies zufrieden zur Kenntnis nimmt (ich werde es später bei meinen Töchtern ebenso machen, ich manage das für sie so lange, bis sie es mir aus der Hand nehmen).
Im Jahr 1997 verlasse ich Freiburg in Richtung Schweizer Grenze, da ich von nun an in der Schweiz arbeite. Nun benötige ich zwei Girokonten, eines in Deutschland und eines in der Schweiz. Da Girokonto umziehen mühsam ist, bleibt das deutsche Konto noch für einige Zeit in Freiburg (die Geschichte meiner Schweizer Girokonten findet sich hier), aber als ich mich einmal schlecht beraten fühle und einmal mit einem Bankangestellten aneinandergerate, ist die Austrittsenergie erreicht. Wir schreiben das Jahr 1999. Tja, wohin?
Wenn man reich ist, ist Banking ganz bestimmt eine mords spannende Sache, aber als Arbeitnehmer, der halt sein Gehalt bekommt und wieder ausgibt, und in Fragen der Geldanlage längst alle Illusionen über die Uneigennützigkeit von Bankberatern verloren hat, ist mir die Bankfrage verzweifelt egal, und ich wähle die Nächstbeste. Ich befürchte, ich befürchte, bei meiner Entscheidung spielt es eine Rolle, dass der Trikotsponsor des SC Freiburg zu jener Zeit die Bank für Gemeinwirtschaft ist. Ohne mein Zutun werde ich mitsamt meinem Konto in den folgenden Jahren zwei Mal verkauft, erst an die SEB, dann an die Santander Consumer Bank.
Im Jahr 2011 ruft attac zur „Krötenwanderung“ auf, man soll sein Geld umschichten von großen internationalen Bankkonzernen zu neuen, ethisch und ökologisch orientierten Banken. Ich folge diesem Ruf. Wer sich nicht entschließen kann, zu einer Bank mit völlig fremdem Namen und fehlender Filialinfrastruktur zu wechseln, sagt attac, könnte ja die örtlichen Sparkassen und Genossenschaftsbanken prüfen.
Sparkasse!!! Perfekt. Nein, ich glaube nicht, dass ich ein langweiliger Mensch bin. Aber mein Verhältnis zu Geld ist so grundlangweilig – mein finanzielles Herz ist in der Welt herumgekommen und hat seinen Hafen wiedergefunden. Es hat eingesehen, dass die Bande zwischen mir und der Sparkasse im Himmel geknüpft wurden. Die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden ist seither meine Heimat. Jawohl, sie hat Internetbanking, und das kann alles, was ich brauche. Fast immer, jedenfalls. Wenn alle paar Jahre mal eine Frage auftaucht, dann schwinge ich meinen Hintern in die Filiale, und lasse mir helfen.
Inzwischen wohne ich wieder in Freiburg, da ist das Konto in Lörrach ein kleines bisschen unpraktisch. Aber solange ich noch ein Gehalt in der Schweiz beziehe, ist es bestimmt einfacher, wenn es so bleibt.
Wenn ich einst in den Ruhestand gehe, werde ich mir voraussichtlich zum letzten Mal die Girokontofrage stellen.
(Tilman Otter)