Es gibt diesen einen Ort. Eine Welt, die wir uns selbst gebaut haben, ganz heimlich. Wenn wir dort sind, ist alles zwischen uns einfach perfekt. Es fühlt sich so leicht an, so verdammt schwerelos, als könnte uns die Gravitation der Erde nichts anhaben. In diesen Momenten atme ich durch und wünsche mir so sehr, dass die Zeit einfach anhält. Dass es nie aufhört.
Und dann kommt die Realität. Sie bricht ein wie kaltes, grelles Licht.
Plötzlich merke ich, dass in meinem echten Leben überhaupt kein Platz für dich ist. Nicht, weil ich es nicht will, sondern weil wir in völlig unterschiedlichen Realitäten leben. Zwei Welten, die sich zwar kurz berühren können, aber die einfach nicht zusammenpassen. Sie stoßen sich ab.
Und in genau dem Moment, in dem der Traum verblasst, verändert sich alles. Das, was sich eben noch so unendlich richtig angefühlt hat, fühlt sich plötzlich gar nicht mehr so richtig an. Es hinterlässt nur noch eine dumpfe, schwere Frage: Wie kann etwas so Perfektes gleichzeitig so unmöglich sein?























