Fantastic March 1958 (Vol. 7 #3) Lee Saber / Let's Repeal Love (Art: Leo Summers)
seen from United States

seen from Malaysia

seen from United Kingdom

seen from Brazil

seen from United Kingdom
seen from Brazil
seen from Malaysia
seen from Malaysia
seen from Brazil

seen from Italy

seen from United States

seen from United States
seen from Malaysia

seen from United States

seen from United States
seen from United Kingdom

seen from Malaysia
seen from United States
seen from Kyrgyzstan

seen from Australia
Fantastic March 1958 (Vol. 7 #3) Lee Saber / Let's Repeal Love (Art: Leo Summers)

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
Ich brauch keinen Psychiater Ich brauch 'ne Delfintherapie.
Tetris - Swiss & Die Anderen
"Muss zum Psychiater, um meine Seele zu reparieren"
Ich bin ĂŒbermorgen schon eine Woche in der Tagesklinik. Ich hatte wirklich starke Selbstmord Gedanken, fĂŒr mich war es auch sehr schwierig nicht rĂŒckfĂ€llig zu werden. Ich hoffe das ich irgendwann wieder glĂŒcklich/zufrieden sein kann.
Ich bin momentan in einem groĂen GefĂŒhls Chaos, wo mir so viele GefĂŒhle erdrĂŒcken aber ich gleichzeitig nichts spĂŒre.

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
Ich frage mich oft, wieso sie mich nicht lieben konnten. Wieso sie aus mir dieses perfekte, immerzu funktionierende Kind machen wollten, das ich niemals war. Oft frage ich mich auch, wie alles gelaufen wÀre, wenn sie aufgehört hÀtten, mich zurecht zu biegen und mich stattdessen in den Arm genommen hÀtten.
Einer der Psychiater, zu denen sie mich schickten, hat mir am Ende einer Sitzung einmal zwei Euro in die Hand gedrĂŒckt und mir gesagt, ich solle mir eine Tafel Schokolade davon kaufen. An diesem Tag habe ich sehr geweint und mir wurde erst Jahre spĂ€ter klar, wieso. Ich erinnere mich daran, dass ich mir tatsĂ€chlich eine Tafel Schokolade kaufte, weiĂe Schokolade mit ErdbeerstĂŒckchen. Ich erinnere mich daran, als sei es gestern gewesen. Ich dachte immer, es hĂ€tte mich so mitgenommen, weil er mir erlaubte, etwas SĂŒĂes zu essen und sich nicht daran störte, wĂ€hrend ich zu Hause immer nur zu hören bekam, ich sei zu dick. Heute glaube ich, dass es um etwas anderes ging. Es ging darum, dass mir jemand etwas gab, ohne dass ich dafĂŒr eine Leistung erbracht hĂ€tte oder dies von mir erwartet wurde. Das war etwas, was ich nicht kannte. Nicht nur materielle Dinge, auch andere Sachen wie Zuneigung, NĂ€he, Freundlichkeit, ja auch Liebe bekam ich von meinen Eltern nur, wenn ich etwas erreicht hatte. Die Klassenbeste in einer Klausur, oder ein gutes Zeugnis. Als wĂ€re ich ohne die Leistung nichts wert. Als mĂŒsste ein Kind sich die Zuneigung seiner Eltern verdienen.Â
Eigenlijk is het heel simpel in het leven: je hebt liefde en de rest.
  Patrick Laureij (gesprek met psychiater uit cabaretshow âHoopâ)
An meinen Psychiater
Sie sind die erste Person, die mir das GefĂŒhl gab, verstanden zu werden. Nein, nicht nur das GefĂŒhl. Sie haben mich verstanden. Mehr als ich selbst sogar.Â
Als ich zu Ihnen kam, war ich gebrochen. Ich konnte nichts mehr machen, auĂer zu weinen, mich selbst zu hassen und mein ganzes Leben schien an mir vorbeizufliegen. Ich konnte einfach nicht mehr so weitermachen. Deswegen habe ich auch zwei Wochen zuvor bei der Notrufhotline angerufen. Wieder angerufen. Beim ersten Mal habe ich all meine GefĂŒhle nicht ernst genug genommen, um mir tatsĂ€chlich Hilfe zu suchen. Diesmal sollte es anders werden. Ich konnte nicht mehr. Es machte nichts mehr Sinn. Ich war dieses kluge, hoch-intelligente Kind, diejenige, die als Klassenbeste - sogar Jahresbeste ihren Abschluss machte. Einser nach Einser einbrachte. Doch niemand wusste, wie schwer all das war. Wie viele schlaflose NĂ€chte ich damit verbrachte zu weinen, mich selbst zu hassen und Unmengen an Kaffee, Coca Cola und Wasser zu trinken, um mich zu konzentrieren. Niemand wusste, dass ich mein Gehirn nicht dazu bringen konnte zu denken. Zu funktionieren. Dass ich nie zuhörte. Keine Ahnung hatte, worĂŒber unsere Professoren gerade redeten. Ich redete zur selben Zeit ĂŒber alles und nichts. War in meinen Gedanken versunken. Lenkte andere ab. War eine Versagerin. In meinen Augen. In den Augen anderer tat ich nur so. Ich spielte vor, dumm zu sein, nicht aufzupassen, Angst zu haben, eine PrĂŒfung nicht zu bestehen. Nein, sogar sie eifersĂŒchtig machen zu wollen. Ich wollte das nie. Ich hatte Angst. Angst zu versagen, mehr als alle von ihnen zusammen. Ich weinte Tag und Nacht. Konnte nachts kein Auge zudrĂŒcken. Habe unnötig viel Zeit damit verschwendet, Videos, Serien und Filme zu schauen, die ich nicht einmal mochte. Alles war langweilig. Ich spulte so lange vor bis ich am Ende nur 2 Minuten eines 10 minĂŒtigen Videos gesehen hatte. Ich war immer nur mĂŒde. MĂŒde von meinem Leben, von all den unerledigten Aufgaben, all der âAblenkungâ, mir selber...
Ich wollte einfach nicht mehr. Als mein Freund mich verlassen hatte, um alleine mit seinen Freunden wegzufahren, riss der letzte Strang. Ich war verloren. Konnte nicht mehr. FĂŒr niemanden war ich gut genug. Immer musste ich nur vorspielen, dass alles okay war. Damals, in der Schule, vor meinen Freunden und meiner Familie und jetzt bei der Arbeit, an der Uni, vor meinen Freunden, meiner Familie und meinem Freund. Letzteres ging irgendwann nicht mehr. Ich war zu gebrochen. Er zu nah. Alles kam heraus und er sah es. Es wurde ihm zu viel. Was er tat wurde mir zu viel. Es war toxisch. Viel zu toxisch. Wir machten trotzdem weiter. Ich ĂŒbernahm alle Aufgaben, bis ich noch mehr brach. Bis ich zusammenbrach. Nun war ich auch noch alleine.Â
Ich war verloren.Â
Es tat einfach nur weh. So wie immer. Dann tat es nicht mehr weh. So wie immer. Ich war es gewohnt, mich so zu fĂŒhlen.Â
Bei unserem ersten Treffen und GesprĂ€ch lieĂen Sie mich 2 Stunden lang nur reden. Ich redete ĂŒber alles und nichts. Es machte Sinn, aber dann wieder auch nicht. So wie immer. Aber Sie lieĂen mich reden. Obwohl ich sehr viel fĂŒr diesen Besuch bezahlte, bedeutete das nicht, dass alles so gut laufen wĂŒrde. Immerhin sind nicht alle Ărzte so. Sie hörten aber zu. Hörten sogar wirklich zu. Wenn etwas keinen Sinn machte, fragten Sie nach. Versuchten aber nicht, mir das GefĂŒhl zu geben, dass ich verrĂŒckt oder gar dumm bin. Es war eine ernstgemeinte Frage. Eine neutrale Frage. Ohne mich zu verurteilen. Ich fĂŒhlte mich verstanden. Egal wie unangenehm ein Thema war, ich konnte offen darĂŒber reden. Sie sagten mir, dass ich mich nicht schlecht deswegen fĂŒhlen muss, dass ich keinen Grund dazu hĂ€tte, mich zu entschuldigen und, dass es okay ist. Endlich war, was ich sagte und dachte âokayâ. Das bedeutete mir mehr als man sich vorstellen mag. Irgendwann wusste ich nicht mehr worĂŒber ich reden sollte, also hörte ich auf. Sie fragten mich einige Dinge, die Ihnen unklar waren. Ich antwortete. Wir gingen zum nĂ€chsten Teil ĂŒber. Ihre Analyse.Â
Was Sie dann sagten verstand ich anfangs, es machte immerhin Sinn, doch, sobald Sie ADHS erwĂ€hnten. Als Sie meinten, ich hĂ€tte ADHS, dachte ich zuerst, es sei ein Witz, um mich aufzumuntern. Das war es jedoch nicht. Sie meinten es ernst. An dem Tag erfuhr ich, dass ich ADHS habe und, dass mein Leben nicht nur ein riesen Durcheinander ist, das davon kommt, dass ich verrĂŒckt bin und nicht weiĂ, was ich mache. Es gab einen Grund. Zwar waren viele Dinge einfach nur meine Schuld bzw. sind passiert und haben dazu gefĂŒhrt, dass es mir irgendwann einfach so verdammt scheiĂe ging, dass ich nicht mehr konnte. Dass ich eine verdammte Versagerin wurde. Dass ich tiefer als je zuvor fiel - hart fiel.
Also nahm ich ein Medikament ein, dass mir helfen sollte. Die Depression ging langsam weg. Das ADHS blieb. Wichtig war es aber nicht. Es ging mir gut und ich genoss meinen Urlaub, meine Beziehung war besser denn je. Ich war glĂŒcklich. Dann kam ich zurĂŒck. Alles kam wieder zurĂŒck. Ich musste funktionieren - und genau das tat ich nicht. Ich arbeitete, leichter fiel es mir jedoch nicht. Der Semesterstart rĂŒckte nĂ€her und ich merkte, wie ich mit jedem Tag immer mehr Angst hatte und einfach nur weg wollte. Alles fĂŒhlte sich einfach nur unglaublich kompliziert und schwer an. So wie immer. So wie all die Jahre davor.Â
NĂ€chster Termin mit Ihnen. Sie redeten von einem neuen Medikament. Keine Ahnung, was sie sagten. Ich hörte zwar, dass Sie redeten. Nicht aber, was Sie sagten. All diese Wörter machten keinen Sinn. Ich fragte nach. Keine Ahnung. Also nickte ich. Fragte allgemeine Fragen, damit ich nicht nur dasaĂ und nichts sagte. Nach dem Termin sah ich auf das Rezept. Ritalin. Ah, das war das Medikament. Schon mal gehört. Wird schon helfen. Also nahm ich es am nĂ€chsten Tag ein, um es auszuprobieren. Nach einen halben Stunde saĂ ich vor dem Computer und lernte zum ersten Mal in meinem Leben. Wow. So konnte sich das also anfĂŒhlen. Es machte alles endlich Sinn.Â
Am nĂ€chsten Tag spĂŒrte ich dann aber keine Wirkung mehr. Toll. Dritter Tag. Wieder nichts. Ich rief Sie an. Meine Dosis wurde verdoppelt. Die ersten zwei Tage ging es. Dann fĂŒhlte ich nichts mehr. Wieder wurde die Dosis verdoppelt. Nach nur kurzer Zeit war das âlegale Kokainâ, wie mein Freund es nannte, nichts besonderes mehr. Ich dachte, dass Sie mir absichtlich ein Placebo Produkt verschrieben haben, um zu sehen, ob ich nur so tue, als wĂŒrde eine normale Dosis nicht funktionieren. Sie erhöhten meine Dosis wieder. Diesmal kam ein lĂ€nger wirkendes dazu. Das funktionierte richtig gut. Zwei Wochen lang. Dann nicht mehr. In der Zwischenzeit schrieb ich eine PrĂŒfung und bekam eine gute Note. Wenigstens etwas gutes. Die nĂ€chste PrĂŒfung schaffte ich ânatĂŒrlichâ nicht. Die dritte keine Ahnung, ich habe nicht gelernt. Die nĂ€chste habe ich abgesagt. Die danach ... ich weiĂ nicht, ob ich sie auch absagen soll. Heute ist der letzte Tag, an dem ich das noch kann.Â
Ich nehme schon mehr als die normale Dosis ein und keine Ahnung, was ich denken soll. Funktioniert es? Das hat es nicht. Mein Herz raste aber. Ich machte eine Pause. Konnte aber nicht aus dem Bett kommen, ĂŒberhörte alle meine Wecker. Sie riefen an und ich hörte mein Telefon nicht. Toll. Es war Freitag. Ich musste warten bis Sie wieder anriefen. Ich kam wieder nicht aus dem Bett. Drei Mal musste ich meinen Wecker, der auf der lautesten Stufe war snoozen, bis ich mich aus dem quĂ€lte. Ich nahm meine Morgendosis ein. Nach einer halben Stunde fĂŒhlte ich mich halbwach. Wenigstens etwas. Dann ging ich an meinen Computer, ich hatte so viel zu tun. Ich konnte es aber noch immer nicht. Nichts brachte ich zusammen.Â
Ich weinte alleine im Badezimmer. Eine Stunde lang. Mein Freund schlief immerhin. Er war da fĂŒr mich am Abend zuvor, als ich am Fester stand und einfach nur weinte. Mein Leben machte keinen Sinn. Er war da fĂŒr mich und brachte mich zum Lachen. Ich brauchte das wirklich. Ich schlief also ein und ... ja ... ich schweife ab. ZurĂŒck zu Heute. Ich sitze jetzt hier und spĂŒre die Wirkung endlich. Will ich etwas machen. Ich weiĂ es nicht. Ich werde es aber machen. Nur spĂŒrte ich jetzt die Wirkung 5 Minuten lang. Mein Kopf fĂ€ngt an wehzutun. Die Wirkung schwindet wieder. Toll. Was soll ich jetzt machen? Die ganze Dosis einnehmen und Herzprobleme bekommen, nur um am Ende zu merken, dass die Wirkung dieselbe ist? Oder nach nur einem Tag verschwindet?Â
....