Wir sind jetzt Kinder GOTTES!
1. Johannes 3,1-3:
â[1] Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daĂ wir Kinder Gottes heiĂen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. [2] Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daĂ wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. [3] Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.â
Wir sind jetzt Kinder GOTTES! Was fĂŒr eine gewaltige Aussage! Und sie wird noch viel schöner, wenn wir uns anschauen, was wir vorher waren:
Epheser 2,11-13:
â[11] Darum gedenkt daran, daĂ ihr, die ihr einst Heiden im Fleisch wart und Unbeschnittene genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, die am Fleisch mit der Hand geschieht [12] â daĂ ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der BĂŒrgerschaft Israels und fremd den BĂŒndnissen der VerheiĂung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. [13] Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gebracht worden durch das Blut des Christus.â
Wir waren nicht nur fern von GOTT, sondern auch noch hoffnungslos. Wir hĂ€tten nicht einmal im Traum daran denken können auch nur die geringste Chance zu haben irgendwie GOTT nĂ€her zu kommen. Wir waren so tief im Sumpf der SĂŒnde versunken, dass wir alleine nie im Leben rausgekommen wĂ€ren.
GOTT weiĂ das! ER weiĂ, wie es um den Menschen steht! ER weiĂ, wie verdorben wir sind! Und das nicht nur pauschal auf die Menschheit bezogen, nein, ER kennt jede Sekunde des Lebens eines jeden von uns! ER weiĂ um jede Tat, jedes Unterlassen, jedes Wort und jeden Gedanken!
Und was macht GOTT? ER, der Reine und Heilige, in dessen Gegenwart keine SĂŒnde existieren kann, hĂ€tte wohl Grund genug gehabt uns einfach unserem Schicksal zu ĂŒberlassen, das uns direkt in die Hölle fĂŒhrt. Macht ER aber nicht! ER rettet uns! GOTT lĂ€sst Seinen Sohn fĂŒr uns in den Tod gehen, damit wir eben nicht in die Verdammnis kommen, sondern das ewige Leben haben!
(vgl. Johannes 3,16)
Wenn man menschlich denkt ist das total unverstÀndlich. Paulus beschreibt das im Römerbrief so:
Römer 5,6-10:
â[6] Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit fĂŒr Gottlose gestorben. [7] Nun stirbt kaum jemand fĂŒr einen Gerechten; fĂŒr einen WohltĂ€ter entschlieĂt sich vielleicht jemand zu sterben. [8] Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daĂ Christus fĂŒr uns gestorben ist, als wir noch SĂŒnder waren. [9] Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! [10] Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!â
Selten genug stirbt jemand fĂŒr einen Gerechten oder vielleicht einen persönlichen Freund. Aber fĂŒr einen Feind zu sterben um ihn zu retten? Das kommt schonmal garnicht vor!
Aber genau da, wo der menschliche Verstand an seine Grenzen stöĂt, da geht GOTTES Liebe noch unendlich viel weiter!
Wo wir schon alle Hoffnung aufgeben, da erweist GOTT uns Seine Liebe und bietet uns Rettung an! Dabei will ER uns nicht allein nur begnadigen, sondern gibt uns sogar noch das Anrecht Seine Kinder zu werden!
Das einzige, was wir tun mĂŒssen, ist glauben!
Jeder, der sich bewusst fĂŒr die Taufe entschieden hat, hat seinen Glauben bezeugt. Der hat bezeugt: âIch glaube an CHRISTUS. Mein altes Leben ist mit Ihm begraben und ich bin ein neuer Mensch in Ihm! (vgl. Römer 6,4) Ich bin ein Kind GOTTES!â
Johannes stellt in seinem Brief (s. Anfang) auch ganz direkt klar, dass noch nicht offenbar geworden ist, was wir sein werden. Noch sind wir auf dieser Erde. Aber wir haben eine lebendige Hoffnung auf die ewige Herrlichkeit, wo wir JESUS sehen werden.
Die Taufe ist also nicht das Ziel, sondern markiert lediglich den Beginn unserer Reise als Christ, zur ErfĂŒllung unserer Hoffnung.
Aus dieser Hoffnung folgt aber noch etwas, was viele Christen leider gerne unter den Tisch fallen lassen: Jeder, der diese Hoffnung hat, reinigt sich nĂ€mlich, gleich wie JESUS rein ist! Man beachte, dass es sich nicht um ein âwird sich reinigenâ (irgendwann in der Zukunft) oder âhat sich gereinigtâ (in der Vergangenheit) handelt! Es ist ein fortlaufender Prozess, der sich ĂŒber das ganze Leben eines Christen erstreckt.
Fragt sich jetzt nur, wie das mit dem reinigen eigentlich funktioniert...
Aber gut, dass uns Johannes direkt auch ein Vorbild vor Augen stellt und zwar nicht ein geringes! Es ist JESUS CHRISTUS, der Sohn GOTTES selbst!
Aber wie rein ist JESUS denn? Erstaunlicherweise haben wir mit dieser Frage bereits den ersten Schritt der Reinigung getan! Wieso? Lies selbst:
HebrÀer 12,1-3:
â[1] Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so laĂt uns jede Last ablegen und die SĂŒnde, die uns so leicht umstrickt, und laĂt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, [2] indem wir hinschauen auf Jesus, den AnfĂ€nger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande fĂŒr nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. [3] Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den SĂŒndern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht mĂŒde werdet und den Mut verliert!â
Auf JESUS zu schauen ist der SchlĂŒssel! Wenn wir uns mit Seinem Wort beschĂ€ftigen und Ihm nacheifern, dann werden wir wirklich in unserem Glaubensleben vorwĂ€rts kommen!
Lasst uns also den Zuruf aus 1. Johannes 3,2 immer wieder verinnerlichen!
Geliebte, wir sind jetzt Kinder GOTTES!
Unser Ziel ist der Himmel, unser Vorbild ist JESUS und Ihm Àhnlicher zu werden, das ist unser Streben!
Möge GOTT uns darin segnen!
Gebet:
Mein GOTT und Vater, ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich nicht einfach in meiner SĂŒnde hast verloren gehen lassen. Danke, dass Du Deinen Sohn fĂŒr mich geopfert hast, damit ich nicht in die ewige Verdammnis gehen muss, sondern in Ewigkeit bei die sein darf! Du hast mich zu Deinem Kind gemacht!
Aber du siehst, HERR, wie oft ich noch unwĂŒrdig dieser hohen Berufung lebe. So bitte ich Dich, dass Du mir hilfst mich zu reinigen von allem, was Dir missfĂ€llt, damit ich etwas sein kann zum Ruhm und Preis Deiner herrlichen Gnade!
Dir, mein Herr, sei Lob, Ehre und Anbetung gebracht bist in alle Ewigkeit!