Erfurt: Tausende gegen AfD-Parteitag - Liveticker

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Erfurt: Tausende gegen AfD-Parteitag - Liveticker

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Beim VIII. Parteitag der SED im Juni 1971 wurde die "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" beschlossen. Mit dem Beschluss wurde das „Neue Ökonomische System der Planung und Leitung“ abgelöst. Durch die Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik sollte der Lebensstandard erhöht werden und darauf aufbauend die Produktivität steigen. . Mit seinem Amtsantritt als Generalsekretär der SED leitete Erich Honecker 1971 eine Neuorientierung der Wirtschaftspolitik ein. Die Strategie der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik basiert auf einem stabilen Wachstum der Wirtschaft, durch welches steigende Löhne und Prämien und damit ein kontinuierlich wachsender Lebensstandard garantiert werden sollte. . Das Hauptaugenmerk der DDR-Wirtschaftspolitik galt deshalb nicht mehr der Konkurrenzfähigkeit mit der Wirtschaft Westdeutschlands oder dem Aufbau bestimmter Industriezweige, wie beim Chemieprogramm. Als Hauptaufgabe der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik wurde nunmehr die „Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus“ definiert, die sich in einer Steigerung des Lebensstandards ausdrücken sollte. . Besonders wurde dazu in den 70er Jahren das Wohnungsbauprogramm forciert, denn in der DDR herrschte auch Jahre nach dem Ende des 2. WK noch ein eklatanter Wohnungsmangel. Ab 1973 wuchs die Zahl der neu gebauten oder renovierten Wohnungen stark an. Bei den Neubauten wurde nahezu vollständig auf die stark arbeitsteilige und rationalisierte Plattenbauweise zurückgegriffen, die den Aufbau einer besonders großen Zahl standardisierter Wohnungen in kürzester Zeit versprach. Bis 1980 wurden 700.000 bis 800.000 Wohnungen errichtet oder modernisiert und bis 1990 nach offiziellen Angaben insgesamt 3 Millionen Wohnungen in Plattenbauweise hergestellt. Später stellte sich jedoch heraus, dass die DDR-Regierung diese Zahlen stark geschönt hatte und tatsächlich nur 1,92 Millionen Plattenbau-Wohneinheiten errichtet worden waren. Der damit verbundene Verfall und Abriss von Altbauten, deren Sanierung für die DDR zu teuer war, führte zu einer Verödung der Innenstädte. (via #Wikipedia) . #Parteitag #VIII #Partei #Regierung #SED #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/Bza8_BmCeTv/?utm_medium=tumblr
Der VI. Parteitag der SED ging vom 15. – 21. Januar 1963. Auf ihm wurde das Neue Ökonomische System zur Planung und Leitung (NÖSPL) der Volkswirtschaft beschlossen. Dies war ein staatliches Programm zur Reform der Planwirtschaft in der DDR. Es sah Elemente wie Leistungsboni für Arbeiter sowie eine stärkere Eigenständigkeit von Betrieben vor. . Die Parteitage der SED waren von der Parteiführung in hohem Maße vorbereitet und inszeniert. Die Delegierten des Parteitages wurden vom Zentralkomitee der SED ausgewählt und eingeladen. Man achtete darauf, dass von den Massenorganisationen eine angemessene Zahl an Mitgliedern teilnahm und ein Anteil von Frauen und Jugendlichen sowie von "vorbildlichen Arbeitern" ausgewählt wurde. Die vom Zentralkomitee bestimmten Kandidaten wurden dann in Delegiertenkonferenzen vom lokalen Parteiapparat vorgeblich gewählt. Für die Delegierten gab es als Parteitagsgeschenk meist eine vergoldete Uhr, die ihren Träger als wichtige Persönlichkeit in der DDR auswies. . Alle Diskussionsbeiträge auf dem Parteitag mussten vorher dem Zentralkomitee zur Bestätigung vorgelegt werden. Grußadressen von anderen Massenorganisationen, insbesondere von den Thälmann-Pionieren und vom Jugendverband FDJ, der offiziellen „Kampfreserve der Partei“, waren Teil der Parteitagsregie. Diese jüngeren Redner durften mit harmlosen scherzhaften Bemerkungen in ihren Redebeiträgen die oft stundenlangen Redebeiträge auflockern. . Neben dem offiziellen Teil gab es lange Diskussionsbeiträge, veröffentlicht im Neuen Deutschland, sowie gemäßigt kritische Diskussionen in den Arbeitskreisen während des Parteitages. Anlässlich des Parteitages gab es von den Genossen „freiwillige“ Beiträge zur Planübererfüllung bzw. besonders wichtige Parteitagsprojekte. . Im April 1946 wurde am Gründungsparteitag der SED ein jährlicher Turnus der Parteitage festgelegt. Der II. Parteitag fand tatsächlich 1947 statt, der dritte jedoch erst 1950. Danach wurden die Parteitage alle vier Jahre (außer zwischen dem V. und VI. Parteitag) und ab 1971 alle 5 Jahre abgehalten.(via #Wikipedia) . #Parteitag #Zentralkomitee #Partei #Regierung #SED #DDR #GDR #Plakat #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/B24Xz_7Cuul/?igshid=1t4cqj9r6qj2g
Beim VIII. Parteitag der SED im Juni 1971 wurde die "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" beschlossen. Mit dem Beschluss wurde das „Neue Ökonomische System der Planung und Leitung“ abgelöst. Durch die Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik sollte der Lebensstandard erhöht werden und darauf aufbauend die Produktivität steigen. . Mit seinem Amtsantritt als Generalsekretär der SED leitete Erich Honecker 1971 eine Neuorientierung der Wirtschaftspolitik ein. Die Strategie der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik basiert auf einem stabilen Wachstum der Wirtschaft, durch welches steigende Löhne und Prämien und damit ein kontinuierlich wachsender Lebensstandard garantiert werden sollte. . Das Hauptaugenmerk der DDR-Wirtschaftspolitik galt deshalb nicht mehr der Konkurrenzfähigkeit mit der Wirtschaft Westdeutschlands oder dem Aufbau bestimmter Industriezweige, wie beim Chemieprogramm. Als Hauptaufgabe der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik wurde nunmehr die „Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus“ definiert, die sich in einer Steigerung des Lebensstandards ausdrücken sollte. . Besonders wurde dazu in den 70er Jahren das Wohnungsbauprogramm forciert, denn in der DDR herrschte auch Jahre nach dem Ende des 2. WK noch ein eklatanter Wohnungsmangel. Ab 1973 wuchs die Zahl der neu gebauten oder renovierten Wohnungen stark an. Bei den Neubauten wurde nahezu vollständig auf die stark arbeitsteilige und rationalisierte Plattenbauweise zurückgegriffen, die den Aufbau einer besonders großen Zahl standardisierter Wohnungen in kürzester Zeit versprach. Bis 1980 wurden 700.000 bis 800.000 Wohnungen errichtet oder modernisiert und bis 1990 nach offiziellen Angaben insgesamt 3 Millionen Wohnungen in Plattenbauweise hergestellt. Später stellte sich jedoch heraus, dass die DDR-Regierung diese Zahlen stark geschönt hatte und tatsächlich nur 1,92 Millionen Plattenbau-Wohneinheiten errichtet worden waren. Der damit verbundene Verfall und Abriss von Altbauten, deren Sanierung für die DDR zu teuer war, führte zu einer Verödung der Innenstädte. (via #Wikipedia) . #Parteitag #VIII #Partei #Regierung #SED #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/Bza8_BmCeTv/?igshid=k471q7h64n1u
Centrum war eine Warenhauskette und Tochtergesellschaft der Handelsorganisation HO der DDR. Die Warenhäuser befanden sich in Ober- und Mittelzentren der DDR und waren zumeist größer als die Konsument-Kaufhäuser der Konsum-Genossenschaft. Viele während des Bestehens der DDR errichtete Gebäude besaßen als gemeinsames Merkmal rasterartig ornamentierte Metallfassaden. . Die ersten Centrum Warenhäuser entstanden in bereits bestehenden Kaufhausbauten, so in Chemnitz in den ehemaligen Kaufhäusern Schocken und Tietz und in Görlitz im HO-Warenhaus. In Dresden wurde der zum Altmarkt mit einem Eckbau ergänzte 1950er Bau an der Ernst-Thälmann-Straße zum Centrum-Warenhaus umfirmiert. . Im August 1965 erfolgte der erste Spatenstich zur Errichtung des ersten Warenhausneubaus der VVB Centrum in Montagebauweise der DDR in der Neustadt von Hoyerswerda (am heutigen Lausitzer Platz). Weitere Neubauten wie beispielsweise das „alte“ Centrum am Altmarkt in Dresden entstanden im vorherrschenden Stil des Sozialistischen Klassizismus. Teile der Kelleranlagen bei den Neubauten wurden als Zivilschutzraum für die Mitarbeiter angelegt, so im Centrum Warenhaus Suhl und Berlin (Anton-Saefkow-Platz). . Ab 1970 wurde eine Reihe von Neubauten im Stil der Klassischen Moderne geplant, die z. B. in Berlin am Alexanderplatz, in Dresden an der Prager Straße und in Magdeburg, Breiter Weg mit einer neuartigen Fassade aus Aluminiumelementen errichtet wurden. Dabei wurden auch Konstruktionen aus Stahlbeton verwendet, wie z. B. an statische Lastverläufe angepasste Decken (Dresden). Die Aluminiumfassade des Suhler Centrum wurde von Fritz Kühn entworfen. Das größte und modernste Centrum Warenhaus wurde schließlich 1979 am Berliner Ostbahnhof eröffnet.(via #Wikipedia) . _____________________ . #Kaufhalle #Kaufhaus #Centrum #Magnet #Konsument #Konsum #Einkauf #Shopping #Lebensmittel #Drogerie #Supermarkt #Parteitag #Fortschritt #Kleidung #Selbstbedienung #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany #Reklame https://www.instagram.com/p/B73xTtwitq0/?igshid=ire7o495u56q

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Centrum war eine Warenhauskette und Tochtergesellschaft der Handelsorganisation HO der DDR. Die Warenhäuser befanden sich in Ober- und Mittelzentren der DDR und waren zumeist größer als die Konsument-Kaufhäuser der Konsum-Genossenschaft. Viele während des Bestehens der DDR errichtete Gebäude besaßen als gemeinsames Merkmal rasterartig ornamentierte Metallfassaden. . Die ersten Centrum Warenhäuser entstanden in bereits bestehenden Kaufhausbauten, so in Chemnitz in den ehemaligen Kaufhäusern Schocken und Tietz und in Görlitz im HO-Warenhaus. In Dresden wurde der zum Altmarkt mit einem Eckbau ergänzte 1950er Bau an der Ernst-Thälmann-Straße zum Centrum-Warenhaus umfirmiert. . Im August 1965 erfolgte der erste Spatenstich zur Errichtung des ersten Warenhausneubaus der VVB Centrum in Montagebauweise der DDR in der Neustadt von Hoyerswerda (am heutigen Lausitzer Platz). Weitere Neubauten wie beispielsweise das „alte“ Centrum am Altmarkt in Dresden entstanden im vorherrschenden Stil des Sozialistischen Klassizismus. Teile der Kelleranlagen bei den Neubauten wurden als Zivilschutzraum für die Mitarbeiter angelegt, so im Centrum Warenhaus Suhl und Berlin (Anton-Saefkow-Platz). . Ab 1970 wurde eine Reihe von Neubauten im Stil der Klassischen Moderne geplant, die z. B. in Berlin am Alexanderplatz, in Dresden an der Prager Straße und in Magdeburg, Breiter Weg mit einer neuartigen Fassade aus Aluminiumelementen errichtet wurden. Dabei wurden auch Konstruktionen aus Stahlbeton verwendet, wie z. B. an statische Lastverläufe angepasste Decken (Dresden). Die Aluminiumfassade des Suhler Centrum wurde von Fritz Kühn entworfen. Das größte und modernste Centrum Warenhaus wurde schließlich 1979 am Berliner Ostbahnhof eröffnet.(via #Wikipedia) . _____________________ #Kaufhalle #Kaufhaus #Centrum #Magnet #Konsument #Konsum #Einkauf #Shopping #Lebensmittel #Drogerie #Supermarkt #Parteitag #Fortschritt #Kleidung #Selbstbedienung #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/B73xTtwitq0/?igshid=1pbyia1j3g3on
Der XI. Parteitag 1986 war der letzte reguläre der DDR. Der Parteitag der SED war offiziell das höchste Parteiorgan der SED. Auf ihm wurde das Zentralkomitee der SED bestimmt. . Die Parteitage der SED waren von der Parteiführung in hohem Maße vorbereitet und inszeniert. Die Delegierten des Parteitages wurden vom Zentralkomitee der SED ausgewählt und eingeladen. Man achtete darauf, dass von den Massenorganisationen eine angemessene Zahl an Mitgliedern teilnahm und ein Anteil von Frauen und Jugendlichen sowie von "vorbildlichen Arbeitern" ausgewählt wurde. Die vom Zentralkomitee bestimmten Kandidaten wurden dann in Delegiertenkonferenzen vom lokalen Parteiapparat vorgeblich gewählt. Für die Delegierten gab es als Parteitagsgeschenk meist eine vergoldete Uhr, die ihren Träger als wichtige Persönlichkeit in der DDR auswies. . Alle Diskussionsbeiträge auf dem Parteitag mussten vorher dem Zentralkomitee zur Bestätigung vorgelegt werden. Grußadressen von anderen Massenorganisationen, insbesondere von den Thälmann-Pionieren und vom Jugendverband FDJ, der offiziellen „Kampfreserve der Partei“, waren Teil der Parteitagsregie. Diese jüngeren Redner durften mit harmlosen scherzhaften Bemerkungen in ihren Redebeiträgen die oft stundenlangen Redebeiträge auflockern. . Neben dem offiziellen Teil gab es lange Diskussionsbeiträge, veröffentlicht im Neuen Deutschland, sowie gemäßigt kritische Diskussionen in den Arbeitskreisen während des Parteitages. Anlässlich des Parteitages gab es von den Genossen „freiwillige“ Beiträge zur Planübererfüllung bzw. besonders wichtige Parteitagsprojekte. . Im April 1946 wurde am Gründungsparteitag der SED ein jährlicher Turnus der Parteitage festgelegt. Der II. Parteitag fand tatsächlich 1947 statt, der dritte jedoch erst 1950. Danach wurden die Parteitage alle vier Jahre (außer zwischen dem V. und VI. Parteitag) und ab 1971 alle 5 Jahre abgehalten.(via #Wikipedia) ___________________________ #Parteitag #XIParteitag #Zentralkomitee #Partei #Regierung #SED #DDR #GDR #Plakat #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/Bz8isQGiBVY/?igshid=17j3a6qfqag78
Der IX. Parteitag fand vom 18. – 22.05.1976 statt. Auf ihm wurde Erich Honecker zum Generalsekretär der SED ernannt und Direktive zum Fünfjahrplan 1976 – 1980 beschlossen. . Der Parteitag der SED war offiziell das höchste Parteiorgan der SED. Auf ihm wurde das Zentralkomitee der SED bestimmt. . Die Parteitage der SED waren von der Parteiführung in hohem Maße vorbereitet und inszeniert. Die Delegierten des Parteitages wurden vom Zentralkomitee der SED ausgewählt und eingeladen. Man achtete darauf, dass von den Massenorganisationen eine angemessene Zahl an Mitgliedern teilnahm und ein Anteil von Frauen und Jugendlichen sowie von "vorbildlichen Arbeitern" ausgewählt wurde. Die vom Zentralkomitee bestimmten Kandidaten wurden dann in Delegiertenkonferenzen vom lokalen Parteiapparat vorgeblich gewählt. Für die Delegierten gab es als Parteitagsgeschenk meist eine vergoldete Uhr, die ihren Träger als wichtige Persönlichkeit in der DDR auswies. . Alle Diskussionsbeiträge auf dem Parteitag mussten vorher dem Zentralkomitee zur Bestätigung vorgelegt werden. Grußadressen von anderen Massenorganisationen, insbesondere von den Thälmann-Pionieren und vom Jugendverband FDJ, der offiziellen „Kampfreserve der Partei“, waren Teil der Parteitagsregie. Diese jüngeren Redner durften mit harmlosen scherzhaften Bemerkungen in ihren Redebeiträgen die oft stundenlangen Redebeiträge auflockern. . Neben dem offiziellen Teil gab es lange Diskussionsbeiträge, veröffentlicht im Neuen Deutschland, sowie gemäßigt kritische Diskussionen in den Arbeitskreisen während des Parteitages. Anlässlich des Parteitages gab es von den Genossen „freiwillige“ Beiträge zur Planübererfüllung bzw. besonders wichtige Parteitagsprojekte. . Im April 1946 wurde am Gründungsparteitag der SED ein jährlicher Turnus der Parteitage festgelegt. Der II. Parteitag fand tatsächlich 1947 statt, der dritte jedoch erst 1950. Danach wurden die Parteitage alle vier Jahre (außer zwischen dem V. und VI. Parteitag) und ab 1971 alle 5 Jahre abgehalten.(#Wikipedia) ___________________________ #AKA #Electric #VVB #Elektrische #Konsumgüter #Parteitag #Zentralkomitee #Partei #Regierung #SED #DDR #GDR #Plakat #Propaganda #Ostalgie #East https://www.instagram.com/p/B-hwi2qi-RA/?igshid=19p3dkac2blnb