Orientalismus ist ein Konzept von Edward Said, das beschreibt, wie der Westen ĂĽber den „Orient“ redet.Â
Weiterlesen: Edward Said: Orientalismus. Edward Said: Out of Place.

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Im heutigen Post gehen wir noch einmal näher auf die Verbindung von Wissen und Herrschaft im Kolonialismus ein. Dabei lernen wir die Idee von Edward Said und Stuart Hall kennen.
Weiterlesen: Castro Varela/Mecheril: Die Dämonisierung der Anderen. Einleitende Bemerkungen. In: Dies.: Die Dämonisierung der Anderen. Rassismuskritik der Gegenwart. Said: Orientalismus. Hall: Der Westen und der Rest: Diskurs und Macht.
Wir gehen hier wieder auf Aspekte ein, die Kolonien trotz ihrer Verschiedenheiten im Allgemeinen gemeinsam waren und betrachten hier vor allem die Folgen des Kolonialismus, die noch bis heute nachwirken.Â
Weiterlesen: Federici: Caliban und die Hexe Kerner: EinfĂĽhrung in postkoloniale Theorien Said: Orientalismus.
Dieses faszinierende Bild entstand, als Gérôme Anfang 1868 von einer zwölfwöchigen Expedition im Nahen Osten nach Paris zurückkehrte. Er befand sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er ein Modell in seinem Studio in Stoffe kleidete, die er in der Levante erstanden hatte. Der türkische Titel dieses Bilds, übersetzt „kopflos", lässt an die grausamen, gesetzlosen und unbezahlten Soldaten denken, die sich durch Plünderung versorgten, wobei man sich nur schwer vorstellen kann, wie dieser Mann in einer so exquisiten Seidenuniform ins Gefecht stürmt. Gérôme war berühmt für seine detaillierte Umsetzung und scheute bei dieser Glanzleistung keine Mühen. Er verlieh dem Modell eine Würde, die untypisch für seine anderen Orientfantasien war.
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Sie waren die irregulären Soldaten des osmanischen Sultans, die keiner militärischen Regelung oder Vorschrift der osmanischen Armee unterlagen und somit frei nach ihrem eigenen Ermessen bestrafen und töten durften. Sie hatten daher weder offizielle Uniformen noch sonstige spezielle Abzeichen. Diese Truppen wurden oft dazu benutzt, um Aufstände niederzuschlagen; dementsprechend waren sie verhasst unter der (aufständischen) Zivilbevölkerung, bei der sie nicht selten äußerst brutal vorgingen, indem sie diese misshandelten und beraubten. Die mangelnde Disziplin und ihr auflehnendes Temperament machte es manchmal nötig, sie durch die regulären osmanischen Truppen zu entwaffnen.
Unter den mit rund 65.000 Mann bezifferten Kriegern befanden sich unter anderem Tataren aus der Dobrudscha, Albaner, Tscherkessen aus dem Kaukasus oder auch Turkmenen und Kurden aus Ostanatolien.[2] Die Baschi-Bosuks waren Freibeuter: Vom Staat bekamen sie Waffen und Proviant, jedoch keinen Sold. Sie versorgten sich ĂĽber Raub, PlĂĽnderung und Brandschatzung, wozu sie vom Sultan legitimiert waren.
„Schwarzer Başı Bozuk“.
Jean-Léon Gérôme, 1868-69
Will mich unter Hirten mischen An Oasen mich erfrischen Wenn mit Karawanen wandle Shawl, Kaffee und Moschus handle Jeden Pfad will ich betreten von der Wüste zu den Städten. Bösen Felsweg auf und nieder trösten, Hafis, deine Lieder Wenn der Führer mit Entzücken von des Maultiers hohem Rücken singt, die Sterne zu erwecken und die Räuber zu erschrecken. Will in Bädern und in Schenken, Heilger Hafis, dein gedenken Wenn den Schleier Liebchen lüftet schüttelnd Ambralocken düftet Ja des Dichters Liebesflüstern mache selbst die Huris lüstern. Wolltet ihr ihm dies beneiden oder etwa gar verleiden wisset nur, dass Dichterworte um des Paradieses Pforte immer leise klopfend schweben sich erbittend ewges Leben. Das Buch des Sängers, West-Östlicher Divan Johann Wolfgang von Goethe

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Die große Berliner Zigarettenfirma "Problem" wirbt überall in Berlin auf den Bussen und Droschken mit ihrer Zigarettenmarke, die den Namen "Moslem" trägt. So liest man, wenn man über den Potsdamer Platz läuft oder den Kurfürstendamm, in großen Lettern: "Moslem. Problem Zigaretten".
Florian Illies: 1913. Der Sommer des Jahrhunderts, Frankfurt am Main 2012, S. 63.
Ein Zitat aus dem neuen Buch Himmelsreise der Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek; es zeigt, wie absurd & peinlich der neue Orientalismus-Diskurs im "Westen" sein kann; rassistisch ist er sowieso. Eintrag (reblogged) aus
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