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Neue Titelreihe erschaffen: Medâiaâthor

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Neue Titelreihe erschaffen: Medâiaâthor

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"Sie regeln praktisch den gesamten Alltag, fast jedes Produkt und viele Dienstleistungen. Meist geschieht das im Hintergrund, gar nicht wahrnehmbar. [..] "Wir betreiben hier auch Industriepolitik", sagt DIN-Vorstand RĂŒdiger Marquardt offen. Wer an den "Spielregeln" mitarbeite, der sichere sich eben womöglich auch einen Vorteil. Zugleich aber profitierten die Verbraucher von standardisierten Produkten, weil sie sicherer und gĂŒnstiger seien [..] Am Ende ist jede Norm ein Kompromiss, der von den Beteiligten - also Unternehmen, Forschern, VerbraucherschĂŒtzern und Behörden - ausgehandelt wird. Das DIN bietet dafĂŒr nur das Forum, in dem sich die Fachleute treffen können. Die meisten der insgesamt rund 32 000 beteiligten Experten stammt dabei tatsĂ€chlich aus der Industrie, aber eben nicht ausschlieĂlich. Prinzipiell kann sich jeder Interessierte beteiligen und beispielsweise EntwĂŒrfe fĂŒr Normen im Netz kommentieren. Nur wenn sich dann am Ende alle einig sind, können Vorgaben neu formuliert oder geĂ€ndert werden. Vor allem die PrĂŒfnormen sind deshalb nie perfekt: Die Verbraucher wollen realistische Angaben, die Ingenieure vor allem verlĂ€ssliche Testverfahren. [..] In Deutschland seien sie bereits "wirklich vorbildlich vertreten", sagt der Warentester. Er sitzt selbst im zustĂ€ndigen Gremium, dem DIN-Verbraucherrat. "Trotzdem ist unser Einfluss dort begrenzt." Meist mĂŒsse man sich auf EU-Ebene einigen. Blockiere der Verbraucherrat deshalb eine Norm beim DIN, werde sie dann oft trotzdem von den anderen EU-Mitgliedern verabschiedet."
Das Verhalten von Heidi Klum kleinen MĂ€dchen gegenĂŒber, die sich mit 17 Jahren nackt in der Brandung rĂ€keln sollen und nicht professionell sind, wenn sie das nicht tun, empfinde ich als SchĂ€ndung des Frauenbildes, das ich habe, als eine Verletzung des Begriffs Persönlichkeit, den ich auch dadurch definiere, dass man 'Nein' sagen kann, dass man sich verweigert und in dieser Weise Haltung beweist.
Roger Willemsen im UniTalk: https://www.youtube.com/watch?v=AAeNJ3ZveUM
Wir brauchen neue Standards fĂŒr das Stromnetz!
Hat Elon Musk mit dem TESLA-Speichermodul das Rad neu erfunden? Nein, hat er nicht, sage ich, aber er fĂŒhrt uns mit gelassener Eleganz vor, wie degeneriert unsere StaatfĂŒhrungen inszwischen sind. Insbesondere fĂŒr Deutschland nehme ich in Anspruch, daĂ eine FĂŒhrung de facto nicht mehr stattfindet und die Finanzmittel der Gemeinschaft zur Aufrechterhaltung einer Regierung weitgehend fehlinvestiert sind. Aufgabe des Staatsappartes ist es, das Gemeinwesen zu organisieren, soweit es zur ErfĂŒllung hoheitlicher Aufgaben erforderlich ist. Nun gibt es einige klassische solche Aufgaben, zu denen der Verkehr und die Versorgung mit dem Lebensnotwendigen gehören, also auch mit Energie.
1) Durch Rahmenbedingungen ist Vorsorge zu treffen, daĂ die Privatwirtschaft die vom Staat formulierten energiepolitischen Ziele bedienen können. Dazu zĂ€hlen geeignete Vorschriften, Normen und Industriestandards. Was wir erleben ist aber die glatte UnfĂ€higkeit der ZustĂ€ndigen, Probleme zu durchdenken, bestehende technische Möglichkeiten zu nutzen und die Probleme im Interesse der Allgemeinheit einer Lösung zuzufĂŒhren. Neue Gesetze und Regulierungen hinterlassen eher den Eindruck der Bedienung partikulĂ€rer Interessen einiger gut situierter Industriekomplexe oder anderer gut zahlender Kunden.
2) Sofern die Privatwirtschaft voraussehbar oder tatsĂ€chlich nicht in der Lage ist, die Erfordernisse zur ErfĂŒllung der Ziele zu gewĂ€hrleisten, muĂ der Staat selbst als Unternehmer auftreten, um bestehende Engstellen zu ĂŒberbrĂŒcken und ggf. auch konkrete Ziele zu bedienen. Dies trifft derzeit auf das Problem der Ausgleichskraftwerke zu. Diese scheinen nicht wirtschaftlich zu betreiben, sind aber organisatorisch zwingend erforderlich. Das gleiche lĂ€Ăt sich auch fĂŒr Speicherkraftwerke der ersten Generation annehmen. Es schĂ€ndet den Staat keineswegs, wenn er hier einige solche Kraftwerke selbst betreibt. Staatsunternehmen sind in unserer Verfassung nicht verboten worden, sie mĂŒssen also auch eingesetzt werden, wenn dies zur ErfĂŒllung hoheitlicher Aufgaben erforderlich ist. Andernfalls kommt das Staatswesen seinen Aufgaben nicht nach! Man kann solche Unternehmen zu einem spĂ€teren Zeitpunkt auch wieder and die Privatwirtschaft verĂ€uĂern.
3) Dringende Industrie-Standards. Es schĂ€len sich AnsĂ€tze zur besseren Regulierbarkeit des Stromnetzes heraus, die von neuen Technologien geprĂ€gt sind. Diese AnsĂ€tze zeichnet alle aus, daĂ sie neue Informationstechniken nutzen. Nun ist die Forschung hier stĂ€ndig in Bewegung, aber wir können nicht ewig zuwarten um neue Standards in die Netze einzufĂŒhren, weil die Probleme mit instabilen Netzen drĂ€ngen oder bald drĂ€ngen werden. Hier mĂŒssen also, auch wenn es unangenehm ist, Entscheidungen getroffen werden. Die EinfĂŒhrung von Industriestandards erleichtert die Realiserung von Projekten und die Entwicklung neuer GerĂ€te; sie erscheint mir unumgĂ€nglich, will man nicht noch 50 Jahre auf die Selbstregulierung der Wirtschaft warten.
a) Standard fĂŒr zeitlich steuerbare GroĂabnehmer. Dieser besteht in mehreren DINs und Vorschriften, die Interfaces,  Kommunikationsprotokolle und entfernte Steuereinheiten fĂŒr solche Abnehmer definieren. Das Ziel ist hierbei, gröĂere Stromverbraucher, deren Abnahmezeitpunkt eine steuerbare Varianz aufweist, in ein intelligentes Stromnetz einzubinden, welches Spitzenbedarfe ausgleicht. Der Standard ist zunĂ€chst industrie-orientiert weil im Privatbereich keine nennenswerten Einsparung möglich sind, sollte aber prinzipiell erweiterbar sein.
b) Standard fĂŒr volatile Stromspeicher-Anlagen. Die derzeitigen Entwicklungen laufen auf die Definition einer Art von neuartigem Strom-HausanschluĂ zu. Dieser kann auch als zusĂ€tzlicher AnschluĂ betrieben werden. Der Standard definiert Interfaces, Protokolle, etc. zum Betrieb einer zeitlich steuerbaren, bidirektionalen StromkapazitĂ€t, einschlieĂlich Rahmenwerk fĂŒr finanzielle VergĂŒtungen. Eben das was man sich unter einer verwertbaren Speicheranlage vorstellt. Dabei kann es völlig dunkel bleiben, welcher Art der Stromspeicher tatsĂ€chlich ist; er muĂ allerdings die normierten Standards erfĂŒllen und darf keine Gefahr darstellen, etc.. Volatil nenne ich die AnschlĂŒsse, weil in ihrem Wesen nicht enthalten ist, daĂ sie tatsĂ€chlich voraussehbare Ergebnisse liefern. Die LeistungsfĂ€higkeit des Standards liegt also allein in der statistischen Streuung der AnschlĂŒsse. Die EinfĂŒhrung eines solchen technischen Standards und die gesetzliche Festlegung von ZustĂ€ndigkeiten hĂ€tten vermutlich baldige Entwicklungen zur Folge, da mit solchen Anlagen von privat auch Geld verdient werden kann. Mit einem ebenfalls normierbaren Adapter können dann auch Elektro-Kfz oder ausrangierte Batterien als eintrĂ€gliche Speicherkraftwerke fĂŒr jedermann zu nutzen sein. Diese Entwicklung ist vorhersehbar; es ist lediglich die Frage, welcher Staat hier normierend auftritt und sie am effektivsten realisiert. Das stĂŒnde Deutschland gut zu Gesicht!
Leben zwischen den Geschlechtern
Intersexuelle passen nicht in das binÀre Schema von Mann und Frau. Zwangsoperationen lehnen viele dennoch ab.
Elf Jahre lebte sie als Frau, rasierte sich tĂ€glich, schluckte Hormone und schmierte sich Lippenstift ins Gesicht. Eines Tages brachte die hingeworfene Frage einiger Dorfjugendlicher das ganze Kartenhaus zum Einsturz: "Ist das 'n Typ oder 'ne Frau? ... Nee, kein Mann, es trĂ€gt Lippenstift." Und die sich bislang als Frau verstehende KĂŒnstlerin Ins A Kromminga musste sich eingestehen, dass sie recht haben und "Sie" ein âEsâ ist, ein Anderes, und die Fragen, die mit der Kastration ihrer Hoden zu Grabe getragen schienen, wieder an die OberflĂ€che drĂ€ngten.
FĂŒr intersexuelle Menschen wie Kromminga wird das selbstverstĂ€ndlichste Ordnungsmuster, das die Gesellschaft strukturiert, zum Problem. Dass MĂ€nner MĂ€nner und Frauen Frauen lieben können, wird mittlerweile von vielen akzeptiert, und vor dreiĂig Jahren hat der Gesetzgeber mit dem Transsexuellengesetz auch die Möglichkeit eröffnet, dass Menschen, die sich im "falschen" Körper fĂŒhlen, ihr Geschlecht wechseln können. Doch was ist mit denen, die nicht unzweifelhaft dem mĂ€nnlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, die "dazwischen" liegen? Solange das "Hebammengeschlecht" noch den einzigen Anhaltspunkt lieferte, fielen zunĂ€chst nur ambivalente Genitalien auf: Neugeborene mit einem kaum ausgebildeten Penis oder nur rudimentĂ€r entwickelten Hoden etwa, und SĂ€uglinge, deren Klitoris lĂ€nger als ĂŒblich ausfĂ€llt.
Es gibt aber auch FĂ€lle, in denen die Ă€uĂeren Geschlechtsmerkmale zunĂ€chst ganz unauffĂ€llig sind, das "MĂ€dchen" aber einen mĂ€nnlichen XY-Chromosomensatz trĂ€gt, oder ein "Junge" "ganz normal" aufwĂ€chst, bis ihm in der PubertĂ€t statt Barthaaren plötzlich BrĂŒste wachsen. "Was ist nur mit mir los? Ich weiĂ nicht mehr, was ich machen soll!", entlĂ€dt sich der Schock dann in den einschlĂ€gigen Internet-Foren.
Je nach AusprĂ€gung und Zuordnung kommt auf dreitausend bis fĂŒnftausend Geburten ein Kind mit einem uneindeutigen Geschlecht, schĂ€tzen Experten. Das ist viel, gemessen an der Einsamkeit, die zunĂ€chst die Eltern und spĂ€ter die Betroffenen befĂ€llt. IntersexualitĂ€t ist völlig natĂŒrlich. Gesellschaften, die die Geschlechter dennoch streng binĂ€r normieren, kommen mit flieĂenden ĂbergĂ€ngen jedoch nicht zurecht. So werden Intersexuelle zu Freaks erklĂ€rt. Dass hinter jedem Einzelfall ein oft von IrrationalitĂ€t und Leiden begleitetes Schicksal steht, erlebten vergangene Woche auch die deutschen EthikrĂ€te, deren ansonsten akademisch dahin plĂ€tscherndes "Forum Bioethik" beim Thema "IntersexualitĂ€t â Leben zwischen den Geschlechtern" plötzlich zu einer Konfrontationsarena zwischen dem Expertensystem und selbstbewussten AnwĂ€lten in eigener Sache wurde.
Was eigentlich ist ein Mann oder eine Frau?, provozierte die Hamburger Sexualforscherin Hertha Richter-Appelt zum Auftakt das Auditorium in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Weist sich ein Mann durch ein Y-Chromosom aus? Und darf sich eine âweiblichâ aussehende Frau mit einem solchen noch so nennen? Sind Vagina und Klitoris tatsĂ€chlich der Beweis, dass wir es mit einer Frau zu tun haben?, fragte die stellvertretende Direktorin des Instituts fĂŒr Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am UniversitĂ€tsklinikum Hamburg-Eppendorf. Und wie groĂ muss ein Penis sein, damit er einen Menschen zum Mann macht?
FrĂŒhere Gesellschaften kannten noch ein Zwischengeschlecht, der blumigere Begriff "Hermaphroditen" stammt aus der Antike. Das Allgemeine PreuĂische Landrecht von 1794 stellte klar, dass "Zwitter" an ihrem 18. Geburtstag erklĂ€ren sollten, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fĂŒhlten. Noch der Berliner Sexualforscher Magnus Hirschfeld hatte fĂŒr ein "drittes Geschlecht" votiert. Doch Hormonforschung und Chirurgie mit ihren zunehmenden Möglichkeiten der anatomischen Geschlechtskorrektur lieĂen diese eher "kulturell" inspirierten Vorstellungen hinter sich, zugunsten der "Herrichtung" der Genitalien. John Money am Johns Hopkins Hospital in Baltimore galt in den fĂŒnfziger Jahren als Pionier auf dem Gebiet der "Disorders of Sex Development" (DSD), wie der englische Fachbegriff lautet. Er drang auf eine möglichst frĂŒhe operative Geschlechtsangleichung, um den Eltern zu ermöglichen, ihr Kind "eindeutig" zu erziehen. Damit wollte Money auch beweisen, dass das Geschlecht eines Menschen nicht biologisch festgelegt ist, sondern durch Erziehung zugewiesen wird. Seine brutalen und entwĂŒrdigenden Experimente an Kindern konnten Moneys These weder widerlegen noch beweisen. In der modernen Geschlechterforschung, wie sie etwa die Philosophin Judith Butler vertritt, als auch bei den Intersexuellen steht Money mit seinen Menschenversuchen in Misskredit.
Was sie bei diesen Operationen unter UmstĂ€nden aushalten mussten und mĂŒssen und mit welchen Folgen, beschrieb Claudia Kreutzer vom "Verein intersexueller Menschen" sehr drastisch: Erst wĂŒrden sie "kastriert", hĂ€ufig nachoperiert und mit den gleichen Hormonen behandelt "wie TriebtĂ€ter". Kinder mĂŒssten das schmerzhafte Weiten der kĂŒnstlichen Vagina ĂŒber sich ergehen lassen und die durch Operationen hervorgerufenen EmpfindungseinschrĂ€nkungen hinnehmen. Um die zweigeschlechtliche Norm aufrecht zu erhalten, wĂŒrden sogar prĂ€natale Eingriffe bei Feten erprobt. Lucie Veith, die sich selbst als "Ăberlebende eines unfreiwilligen Menschenversuchs" sieht, bezeichnete das, was Intersexuellen angetan werde, schlicht als "Folter".
Dass sich in den Selbsthilfegruppen vor allem die GeschĂ€digten und Traumatisierten zusammenfinden, rĂ€umte Kreutzer ein. Andere Betroffene, gab Richter-Appelt zu bedenken, leben nach einer operativen oder hormonellen Behandlung in ihrem vereindeutigten Geschlecht durchaus glĂŒcklich.
Die internationalen Studien, die der Kieler Sexualwissenschaftler Hartmut Bosinski vor einigen Jahren zusammengetragen hat, sind widersprĂŒchlich. Der Leiter der Sektion fĂŒr Sexualmedizin im UniversitĂ€tsklinikum Schleswig-Holstein hĂ€lt es jedoch fĂŒr wirklichkeitsfremd, die Kinder solange im "Zwischenraum der Geschlechter aufwachsen zu lassen", bis sie selbst ĂŒber entsprechende MaĂnahmen entscheiden können.
Zu einem pauschalen OP-Verbot, das Kreutzer und Veith unter Beifall der zahlreich Angereisten aus der Selbsthilfebewegung forderten, konnten sich die Fachvertreterinnen auf dem Ethikrat-Podium ebenfalls nicht durchringen. Die Bioethikerin Claudia Wiesemann von der im Netzwerk DSD/IntersexualitĂ€t zusammengeschlossenen Forschungsgruppe plĂ€dierte fĂŒr "angemessene Interventionen", die das Kind und dessen körperliche IntegritĂ€t im Auge haben. Dass sie eingangs im Hinblick auf sexuelle Variationen auch von "Krankheit" sprach, war fĂŒr die aufgebrachten Diskutantinnen allerdings nicht mehr gut zu machen, obwohl Michael Wunder, Psychologe und Leiter des Beratungszentrums der Stiftung Alsterdorf in Hamburg, geduldig versuchte, goldene BrĂŒcken zu bauen. So war lediglich Einigkeit darĂŒber zu erzielen, dass Eltern und Betroffenen kompetente Beratung in spezialisierten Zentren ermöglicht werden sollte.
Ob intersexuelle Menschen von der geplanten GrundgesetzĂ€nderung, die das Diskriminierungsverbot auch auf die sexuelle IdentitĂ€t ausweitet, profitieren werden, beurteilte die Bremer Juristin Konstanze Plett eher skeptisch. Die erzwungene Geschlechtszuweisung, so ihre juristische Minderheitsposition, sei aber ein VerstoĂ gegen die Menschenrechte und verletze das Persönlichkeitsrecht der betroffenen Menschen. Die westliche Welt lamentiere ĂŒber Genitalbeschneidung, und der Bundestag diskutiere ein Verbot, ohne wahrzunehmen, dass derlei tagtĂ€glich auch hierzulande passiere. Intersexuelle Menschen sind eine Herausforderung fĂŒr die auf ein binĂ€res Schema fixierte Gesellschaft, und ihr aktivster Teil verbindet damit einen politischen Auftrag, den aufs Podium zu heben sich der Ethikrat in diesem Fall nicht scheute. Auch wenn sich der Streit um Behandlungspraktiken drehte, schien doch durch, dass die Betroffenen der Normalgesellschaft etwas voraus haben, was sie vielleicht mit FlĂŒchtlingen und anderen "displaced" und "disorderd" Menschen teilen: dass man auch "dazwischen" leben kann.

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