Der Igel. Ein muggeliger Zeitgenosse und Garant für wackelige Straßenüberquerung. In alten Zeit als Herbstbringer verehrt. Und nun endlich ein Igel, der Ihrem Kind auf passiv-aggressive Weise sagt: Charakterlich bist du okay, aber vom Face her halt durchgefallen. Das Kind wünscht sich zum Geburtstag Gummibärchen, Erdbeeren, Würstchen, Frikadellen, alles, was es eben so mag. Dillern Sie seine Vorlieben und Träume wahllos in einen Salat und hauen Sie den Spaß mit den Worten: “Da. Haste dir ja so gewünscht...” auf den Tisch. Das Kind wird merken, ja, das war der Wunsch, aber doch nicht so, nicht zu diesem Preis! Werden Sie, als endlich respektierte Autorität, selbst zu diesem Igel. Werden Sie unnahbar. Denn die Nichtumarmbarkeit der Igelessenz wohnt diesem putzigen Wesen ob der Stacheln doch inne! Betten auch Sie sich nach einem erfolgreichen Kindergeburtstag auf eine geistige Wienerwürstchenmatratze und genießen Sie den herzhaften Geruch von Enttäuschung. Guten Hunger (guck mal Philipp, du bist im Internet!)