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Started watching life is strange before the storm playthrough by Cory kenshin why have I been missing out on #peak
Meine kleine Schreib-Werkstatt
Wer FanFiction (Life is Strange) schreibt, entwickelt mit der Zeit seinen eigenen Stil, wie er Geschichten und Welten "baut". Ich habe das so meine eigene Strategie:
Geschichten entstehen bei mir nicht linear, sondern in Schleifen. Ich habe für mich irgendwann akzeptiert, dass Geschichten bei mir nicht einfach „passieren“. Ich baue sie – und zwar in meiner Story‑Werkstatt, Schicht für Schicht, bevor ich eine einzige Zeile Romantext schreibe.
Wenn ich „Werkstatt“ sage, meine ich das ganz wörtlich und ganz persönlich: Da ist mein Arbeitszimmer mit dem Laptop, Obsidian als Zentrale für alles Geschriebene, der Browser für Recherche – und mein Garten, in den ich flüchte, wenn mein Kopf voller Knoten ist und ich sie freilaufen lassen muss.
In dieser Umgebung baue ich jede Geschichte in drei Phasen: Gerüst, Form und Guss. Das klingt vielleicht technisch, ist aber für mich eher ein ruhiger Rhythmus geworden – eine Art, mir selbst den Druck zu nehmen, sofort „große Literatur“ liefern zu müssen. Literatur ist so ein großes Wort. Für mich ist jeder Puzzle-Stück der Welt spannend, sei es ein besonderer Ort, ein Charakter oder ein Ereignis.
Das Gerüst ist die Phase, in der die Geschichte zum ersten Mal Gestalt annimmt, aber noch keine Kapitel kennt. Ich schreibe mir auf, worum es im Kern gehen soll: Welche Entwicklung, welche Spannung, welche Art von Weg ich mit meinen Figuren gehen will. Ich sammle Eindrücke, Ideen, mögliche Wendungen, skizziere Beziehungen und Emotionen – alles noch weich, alles darf sich ändern. In dieser Phase darf ich großzügig sein: streichen, ergänzen, umstellen, ohne dass es wehtut, weil noch nichts „fertig“ ist.
Die Form ist das, was ich aus dem Gerüst herausarbeite: Wenn ich merke, dass ich die Geschichte im Kopf schon wie einen Film in groben Abschnitten abspulen kann, wechsele ich in diese Phase des Schreibens. Jetzt schneide ich das, was vorher nur als breiter Fluss existiert hat, in Kapitel. Jedes Kapitel bekommt eine eigene Notiz, ein kleines Zuhause, und ich beschreibe in Stichpunkten oder ein paar Sätzen, was darin ungefähr passiert und was sich verändert. Ich springe dabei quer durch das Buch: mal vorne, mal in der Mitte, mal ganz hinten – so lange, bis sich die Kette der Kapitel rund anfühlt. Noch immer ist alles "nur" beschreibend. Es ist, als würde ich erst die Räume im Haus planen, bevor ich Möbel hinein stelle.
Erst wenn Gerüst und Form sich stabil anfühlen, kommt der Guss. Das ist der Moment, an dem ich die Türen der Kapitel öffne und sie mit echter Erzählung fülle: mit Dialogen, inneren Monologen, Bildern und all dem, was den Text lebendig macht. Ich habe dann zu jedem Kapitel bereits eine Art inneren Spickzettel – was passiert, wer dabei ist, welche Emotionen tragen sollen – und kann mich ganz darauf konzentrieren, wie ich es erzähle, nicht mehr darauf, was überhaupt passieren soll.
Warum das fĂĽr mich funktioniert?
... weil es mir das Schreiben deutlich leichter macht. Änderungen sind in den frühen Phasen billig; ich kann ganze Stränge umwerfen, ohne 30 Seiten zu opfern. Unsicherheiten zeigen sich früh, nicht erst mitten im Manuskript. Ich sehe die Geschichte als Ganzes wachsen – mit ihren Orten, Figuren, Beziehungen und Stimmungen – statt mich in Einzelszenen zu verlieren. Und das Schönste: Wenn ich schließlich am Guss sitze, gibt es keine „Angstkapitel“ mehr. Jedes Kapitel ist vorbereitet, trägt sich selbst, und ich darf einfach erzählen.
Vielleicht erkläre ich auch mal, wie das so Abläuft von Gerüst über Form zum Guss. Vielleicht seid ihr ja interessiert?! Bis dahin ...
Bleibt klangvoll. Skara.
conspiracy theory: rachel amber isn’t dead….
My next grahamfield fan art that I'm working on :)

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A little spoiler for my upcoming post , a little wink to seth cohen . Support my Art on the life is strange community on Reddit plz