Textaufgabe in Mathematik für die 1. Klasse
a) Max ist ein Pendler und möchte daher nur vier Tage pro Woche arbeiten. Seine Normalarbeitszeit ist 40 Wochenstunden und die gesetzliche Höchstarbeitszeit pro Tag beträgt zehn Stunden. Geht sich das aus oder bedarf es einer FPÖVP-Gesetzesänderung?
b) Harald möchte aber ganz fleißig 60 Stunden arbeiten und das auch an nur vier Tagen die Woche. Die gesetzliche Höchstarbeitszeit ist pro Tag auf zwölf Stunden erhöht worden. Geht sich das aus oder muss Harald doch einen fünften Tag in die Arbeit?
Eigentlich sollte es heute ein anderes Thema werden, aber nach einem kurzen Ausschnitt des ORF Reports dann doch mal nachgerechnet, was da so von sich gegeben wird. Alles schön und gut, man mag davon halten, was man will, aber die Argumentation sollte schon etwas stichhaltiger erfolgen, sonst bemerkt am Ende sogar noch der letzte Mitläufer, dass da was nicht ganz stimmen kann. Es darf ja wirklich jeder seine Meinung dazu haben, aber es bleibt mir ein Rätsel, wie uneinsichtig sich einige immer noch vertreten fühlen und denken, dass hier auch nur das kleinste bisschen für die ArbeitnehmerInnen gearbeitet wird. Man darf es ruhig weiter geil finden, sollte sich aber eingestehen, dass es Politik für die ArbeitgeberInnen ist. Natürlich wird in einem nächsten Schritt die Liberalisierung der Öffnungszeiten diskutiert - wie geil, noch mehr shoppen! Wozu dann auch jemand neues einstellen - hey, es können ja die, die schon da sind, noch etwas länger da bleiben. In diesem Fall irre ich mich aber gern und freu mich, wenn wir uns alle am Freitag im Schwimmbad sehen, weil dann ja da scheinbar eh niemand mehr arbeiten muss... oh wait... das hat dann aber wohl geschlossen - waren ja am Donnerstag schon alle fertig mit arbeiten! Schönes langes Wochenende euch allen!










