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Kaisersaschern #8 - Zeitgenössische Emaillekunst aus Deutschland: LĂŒtzen bis 12.10.2025
Halle ist mit der Kunsthochschule Burg Giebichenstein seit den 1920er Jahren, beginnend mit Lilly Schulz, ein Zentrum fĂŒr Emaillekunst in Deutschland. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Kunstverein der Thematik âzeitgenössische Emaillekunstâ. Die Ewigkeitsaura und die oft strahlenden Farben des kĂŒnstlerischen Arbeitsmaterials verbinden sich dabei mit dem auf VergĂ€nglichkeit verweisendenâŠ
Pieter Bruegel the Elder - Peasant Wedding.
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guten morgen ihr liebe das tuch habe schon lange fertig hĂ€kel und der bobbel ist von kathrichen kirschblĂŒte und muster ist auf youtube tuch nummer 56 hĂ€keln und wenn ihr wohlt kommt in facebook gruppe da könnt ihr euren werke zeigen was ihr bastel oder handarbeite aber immer von wenn die anleitung ist und wo herr die wolle ist hier ist der link https://www.facebook.com/groups/1088064070124787/
Diego Dedablio| portrait series 2025

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âIch habe so viel ĂŒber unsere Liebe geschrieben,âšdass das GefĂŒhl selbst zu Kunst wurde.â
- Laura Chouette
Blog Gast: Buchbinderin Anna Lemke
See also: www.instagram.com/buchbinderin_anna
Vielen Dank fĂŒr das interessante Interview đ !
1.) Wie sind Sie darauf gekommen Buchbinderin zu werden?
Auf Umwegen: Nach dem Abi habe ich Bioinformatik studiert und war nach dem Abschluss und der Aussicht auf ein Leben vor dem Computerbildschirm nicht so richtig glĂŒcklich. Dazu kam noch Corona und viele unerfolgreiche BewerbungsgesprĂ€che, ob nun in der Informatik, oder fĂŒr Aushilfsjobs. Zu Hause sitzend habe ich mich dann also gefragt: Womit verbringe ich denn gerne meine Zeit, wenn ich es mir aussuchen kann? Und das war schon immer am Schreibtisch, mit Papier in den HĂ€nden. Ich habe Karten gebastelt, mit Kalligraphie gespielt, oder beispielsweise Origami in groĂ getestet. Darum habe ich nach Berufen mit Papier gesucht, den Handwerksbuchbinder (dass es den noch gibt!) gefunden und mich verliebt. Ein Praktikum hat mich dann ĂŒberzeugt. Viele um mich herum waren skeptisch, aber ich finde, es zahlt sich jeden Tag aus, einen Beruf und einen Arbeitsplatz zu haben, bei dem man jeden Tag mit einem LĂ€cheln zur Arbeit gehen kann.
2.) Was gefÀllt Ihnen am meisten an dem Beruf?
PAPIER - Ich liebe diesen Werkstoff. Und dass jedes Buch, jedes Projekt (Schachtel, Mappe, Schuber, âŠ) anders ist.
3.) Was ist der schwierigste Teil beim Buchbinden?
Das schwierigste am handwerklichen Buchbinden ist, dass jedes Buch anders ist. Jedes hat seine Eigenheiten und braucht besondere Aufmerksamkeit - Sonderanfertigungen und ganz besonders Reparaturen. Man muss sich auf jedes einlassen und arbeitet trotzdem oft an mehreren parallel.
4.) Denken Sie, dass der handwerkliche Beruf des Buchbinders eine Zukunft hat, oder wird er irgendwann komplett von Maschinen ersetzt werden?
Ich denke, bis Maschinen das schaffen könnten, dauert es noch Ewigkeiten. Klar ist trotzdem: Das ânormaleâ Taschenbuch wird nicht mehr handwerklich gebunden. Buchbinden zĂ€hlt inzwischen eher zu den Kunsthandwerken.
5.) Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus?
Wie der Arbeitsalltag aussieht, kommt sehr darauf an, wo man arbeitet. Ich fange bald eine neue Stelle an, deshalb lĂ€sst sich diese Frage fĂŒr mich im Moment schwer beantworten.
Interview: Marie Wilms, Noemi Schellenberger
Fotos und Arbeiten: Anna Lemke