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Kinder des Zorns: Fesselnder Horror â Klassiker (1984)
In der Stephen King-Verfilmung "Kinder des Zorns" legen sich Vicky und Burt in einer Kleinstadt in Nebraska mit satanistischen Killerkinder
106th Book I Read in 2026
Title: Kallocain
Author: Karin Boye
Notes: à h, att lÀsa en klassiker som verkligen förtjÀnar att vara en klassiker! Tyckte vÀldigt mycket om den hÀr boken och sÀttet den var skriven pÄ; det finns nÀstan en poetisk studs i texten ibland. Det var lÀnge, lÀnge sen jag lÀste 1984 av George Orwell nu sÄ jag kÀnner mig inte riktigt bekvÀm med att jÀmföra dem, som sÄ mÄnga andra gör. Men jag vet att jag gillade den hÀr mycket mer Àn 1984.
Das Sommerbuch, von Tove Jansson
Sommerbuch von Tove Jansson Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen Schon vor Jahren gemocht, aber jetzt mit "Ă€lteren Augen" nochmals gelesen und jetzt verdienen das Buch und ich auch eine "ordentliche" Rezension. ;-) Tove Janssons "Sommerbuch" ist fĂŒr mich ein leises, prĂ€zises Buch ĂŒber NĂ€he, Autonomie und die seltsame ZĂ€rtlichkeit, die im Streit steckt. Die Handlung ist eher ein Sommerzustand als eine lineare Story: Sophia und ihre Grossmutter leben auf einer winzigen Insel, und das Buch beobachtet sie beim Umherstreifen, Trotzen, Fragenstellen, Schweigen, Lachen. Gerade diese Episodenhaftigkeit fĂŒhlt sich nicht beliebig an, sondern wie eine Form, die dem Gegenstand entspricht: Familie als Wetterlage. »Faulbaum und besonders Ebereschen riechen, wenn sie blĂŒhen, wie Katzenpipi.« Solche SĂ€tze sind fĂŒr mich typisch Jansson: sinnlich, unerwartet, komisch, und zugleich poetisch genau. Das ist keine âschöneâ Natur, sondern eine, die wirklich riecht, nervt, klebt, glitzert - und dadurch umso glaubwĂŒrdiger wird. Ich hatte beim Lesen mehrfach das GefĂŒhl: Das ist ein Mumin-Buch fĂŒr Erwachsene, aber ohne die fantastische VerklĂ€rung; eher die klare Luft dahinter. Das Kindliche (Neugier, Trotz, Spiel) bleibt, doch es steht neben etwas Hartem: Endlichkeit, Einsamkeit, die Unmöglichkeit, jemanden vollstĂ€ndig zu besitzen oder zu erklĂ€ren. Besonders stark fand ich, wie das Buch die Grossmutter zeichnet: nicht als sanfte Weisheitsfigur, sondern als eigene Person mit Ecken, MĂŒdigkeiten und einem sehr speziellen Sinn fĂŒr WĂŒrde. Sie ist liebevoll, aber nicht ânettâ; sie kann abweisend sein, und gerade dadurch entsteht eine Ethik der Beziehung, die ich selten so unpathetisch beschrieben gesehen habe. Sophia darf dagegenhalten. Das Buch nimmt das Kind ernst, ohne es zu idealisieren. »Die GroĂmutter dachte nach und antwortete, was unerklĂ€rlich sei, versuche man nicht zu erklĂ€ren.« In diesem Moment bĂŒndelt sich fĂŒr mich ein Leitmotiv: die Grenze zwischen dem, was man rational ordnen kann, und dem, was man nur aushĂ€lt. Die Grossmutter wirkt dabei zunĂ€chst altmodisch, aber zeitlos - nicht, weil sie ârechtâ hĂ€tte, sondern weil sie eine praktische Lebensklugheit hat: Manche Dinge werden durch ErklĂ€rungen nicht kleiner. Gleichzeitig spielt Jansson sehr fein mit Ambivalenzen, etwa wenn das GesprĂ€ch ĂŒber Aberglauben kippt: Die Grossmutter distanziert sich scheinbar, erzĂ€hlt dann aber eine Geschichte, in der Trost, Ritual und heimliche FĂŒrsorge wichtiger sind als saubere Begriffe. Das wirkt nicht widersprĂŒchlich, sondern menschlich: Wir sind selten konsequent, wenn es um Angst, Krankheit oder Melancholie geht. »Sie war aberglĂ€ubisch«, antwortete Sophias GroĂmutter.« Diese Mischung aus Trockenheit und Zuneigung macht den Ton aus. Jansson schreibt so, dass jede Beobachtung gleichzeitig ZĂ€rtlichkeit und Zumutung sein kann. Und genau deshalb funktioniert auch der Humor: nicht als Pointe, sondern als Ăberlebensmittel. Der Sommer wird hier nicht zur Ferienpostkarte, sondern zu einem Raum, in dem Bindung neu verhandelt wird - zwischen Kind und Grossmutter, aber auch zwischen Mensch und Natur, Mensch und Zeit. Am Ende blieb bei mir weniger âHandlungâ als ein GefĂŒhl zurĂŒck: eine stille Helligkeit, die nicht naiv ist. "Sommerbuch" ist ein kleines Buch mit grossem Nachhall - wie ein Blick in klares Wasser, bei dem man plötzlich Tiefe sieht. NatĂŒrlich: FĂŒnf von fĂŒnf Sternen. Ceterum censeo Putin esse delendam View all my reviews

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