Ella Löwenstein
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Der Auftakt der Reihe "Ella Löwenstein" von Gesa Schwartz umfasst 139 Seiten und ist sowohl altersgerecht geschrieben als auch wunderschön - ganz im Gesa Schwartz Stil - formuliert.
Es geht um eine junge Heldin, die in die magische Welt der Anderwesen eintaucht und dort nicht nur ein spannendes Abenteuer erlebt, sondern auch neue Freunde findet. Ella hat es aufgrund ihrer Gabe Anderwesen zu sehen nicht leicht und wird von den anderen MĂ€dchen in ihrem Umfeld deswegen nicht nur ausgegrenzt, sondern auch gemobbt.
Es ist sehr schön zu sehen, dass sie entgegen der klassischen PrĂ€misse, von der AuĂenseiterin zur Heldin, nicht den Wert ihrer Gabe bei den anderen MĂ€dchen beweisen muss, sondern im Gegenteil eher trotz diesem Unterschied zu den anderen lernt, sich zu behaupten.
Jedoch weist die Umsetzung der Geschichte noch einige Kritikpunkte auf, die ich gerne anmerken wĂŒrde. Zum einen gibt es im Weltenaufbau einen Fehler. Es wird beschrieben das die Anderwesen, obwohl die meisten Menschen sie nicht sehen können, dennoch Einfluss auf sie haben (beispielsweise ein Troll, der auf der StraĂe Autos im Weg liegt). Jedoch sind die gefĂ€hrlicheren Anderwesen auf ihrer gemeinsamen Mission nur fĂŒr Ella gefĂ€hrlich und nicht fĂŒr die anderen MĂ€dchen. AuĂerdem finde ich den ausformulierten italienischen Akzent einer der Charaktere schwierig, da er den Lesefluss fĂŒr Kinder stören könnte und meiner Meinung nach einen Stereotyp imitiert, der nicht hĂ€tte sein mĂŒssen. Zudem sind das Umschlagbild und die Vignetten von Bente Schlick zwar sehr schön, aber leider auch sehr eintönig, da sich die wenigen Bilder im Buch sehr oft wiederholen.
Insgesamt kann man sagen, sowohl die Geschichte als auch die Welt sind eine sehr schöne Idee mit etwas Verbesserungsbedarf bei der Umsetzung.













