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Ibizaversary 2 - Parliament bogaloo
Wollte ich diesen Post eigentlich am 17. Mai machen? Ja. Hab ich vor gehabt ihn am 18. Mai zu posten als sich das am 17. nicht mehr ausgegangen ist? Ebenfalls ja. Sind mittlerweile 5 Tage vergangen und ich hab's immer noch nicht gepostet? 100%
Nun gut, da das Ganze jetzt schon vor 2 Jahren passiert ist und wir seitdem sowieso jedes Konzept von Zeit verloren haben, glaube ich das ist trotzdem okay.
And before you ask, I also do not know why I keep doing this. Es ist eine gute Fingerübung und ich habe Freunde die mir gerne solche Ideen bringen, also was bleibt mir anderes übrig als weiterhin die sexual und emotional exploits unserer lieben Politiker aufs Papier zu bringen?
Um der Tradition treu zu bleiben, tagge ich hier ein paar der anderen Ritter der fragwürdigen Tafelrunde: @snowstuckytrail @the-sturz-must-go-on @daddykurz @hc-strache-ontherun @not-the-real-norbert-hofer @the-real-daddy-van-der-bellen - Happy (belated) Ibizaversary!
Without further ado, enjoy Kümel!
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Bettgeflüster – A Kümel Story
16.05.2021 – 23:54
„Oh, Basti, du bist wunderbar.“, begleitet von diesen Worten, rollte sich der Bundeskanzler von seinem Liebhaber, bis er schwer atmend auf seinem Rücken zum Liegen kam. Ohne groß darüber nachzudenken streckte er seine Hand nach dem Mann neben ihm aus und streichelte über dessen nackten Arm. Er fühlte das Muskelspiel des anderen, als dieser eine Hand hob um die seine zu umschließen. Die Vertrautheit der Geste zauberte ein Lächeln auf seine Lippen. Vor nur einem Jahr wäre das undenkbar gewesen, doch nun wüsste er nicht mehr was er ohne diese leisen Zuwendungen tun würde. Jeder Tag war von Stress geprägt, Fallzahlen, wenn es um Corona geht, Einzelfälle, wenn es um seine Minister geht, es war für einen einzelnen Menschen kaum zumutbar. Er brauchte einen Ausgleich, einen Safe Space, und genau deshalb lag sein Fels in der Brandung in diesem Moment neben ihm und hielt seine Hand, half ihm dabei sich wie ein Mensch zu fühlen und nicht unter den Ansprüchen einer Nation im Ausnahmezustand zu zerbröckeln. Seine Jünger, ähm, Anhänger, natürlich, brauchten ihn, als ihren stoischen Führer, als den blutjungen Politiker, der vor Charisma und Charme nur so sprühte. Er konnte es sich nicht erlauben Schwäche zu zeigen, vor allem nicht in der Öffentlichkeit.
Der junge Sebastian verlor sich ganz und gar in seinen Gedanken, bis eine Stimme ihn ins hier und jetzt zurückholte: „Sebastian, worüber zerbrichst du dir jetzt schon wieder deinen hübschen Kopf?“ Ganz unkanzlerhaft antwortete er mit: „Nix, mein Schatz, über absolut gar nix.“ Sie wussten beide, dass das gelogen war, doch er kannte Sebastian gut genug um nicht gleich nachzuhaken. Einige Stille Momente verstrichen und des Jüngeren Blick fiel auf die rot leuchtende digitale Anzeige eines Weckers, der am Nachttisch stand.
17.05.2021 – 00:00
Ohne es kommen gesehen zu haben, wusch plötzlich eine Welle an Emotion über den jungen Kanzler. Er brauchte einen Augenblick um das Gefühl zuzuordnen, doch es fühlte sich so bitter vertraut an. Es war das dumpfe Pochen einer Wunde, die er längst verheilt geglaubt hatte, die Erinnerung an einen Schmerz, der ihm vor zwei Jahren den Atem geraubt hatte und ihn in einer Hülle seines Selbst verwandelt hatte. Bevor er es verhindern konnte, quollen Tränen in seinen Augen auf, die er versuchte wegzublinzeln. Gerade als er glaubte seine Gefühle gut genug im Griff zu haben um den Mann neben ihm nicht zu beunruhigen, drehte dieser sich zu ihm und sah ihn mit besorgter Miene an. „Was liegt dir auf dem Herzen? Du weißt du kannst mit mir über alles reden, das ist Teil unseres Deals“, sagte er als er eine Hand auf Bastis Wange legte. Er wollte antworten, doch der Kloß in seinem Hals hinderte ihn daran, also schüttelte er nur sanft seinen Kopf. Es war eines der Themen, das der jugendhafte Politiker nur allzu ungern ansprach, vor allem in Gegenwart seines Finanzministers, Gernot Blümel, dem in diesem Moment klar wurde, worum es ging.
„Du denkst an ihn“, stellte der ältere der beiden trocken fest, „Jahrestag.“ Trotz des offensichtlichen Versuchs nicht zu kalt zu klingen, konnte Gernot die Galle in seinen Worten nicht gänzlich verbergen.
Zwei Jahre war es nun her, dass das berüchtigte Ibiza Video, mit dem ehemalige Vizekanzler und auserkorenen Clown der Nation HC Strache in der Hauptrolle veröffentlicht worden war, siebenhunderteinunddreißig Tage seit dem Beginn vom Ende der Koalition Türkis-Blau I. Das hieß auch, dass Sebastian Kurz vor genau siebenhundertdreißig Tagen die schwerste Entscheidung seines Lebens getroffen hatte.
Die Züge des Kanzlers verhärteten und der Finanzminister ließ sich auf seinen Rücken fallen. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass du mich für einen Blauen verlassen hast, noch dazu für den Heinz-Christian. Du…“, doch weiter kam Gernot nicht, denn er wurde scharf von seinem Basti unterbrochen: „Willst du mir das ewig vorhalten? Weißt du, Gernot, du brauchst gar nicht so zu tun als hättest du nicht das Gleiche getan. Es war eine Gelegenheit, die ich ergriffen habe und es liegt in der Vergangenheit. Und ‚verlassen‘ ist wirklich ein grobes Wort. Was haben wir schon groß gemacht, außer miteinander schlafen. Außerdem hast du deshalb einen Ministerposten gekriegt, ich weiß wirklich nicht was du willst.“
„Geghosted, verlassen, was macht’s schon für einen Unterschied, alleine dastehen hast du mich lassen, und das komplett ohne Erklärung. Und du kannst dir nicht einmal eingestehen, dass was passiert ist, so vorhersehbar war, dass du was passiert ist sehen kommen hättest müssen“, echauffierte sich der Finanzminister mit abgeschlossenem Philosophiestudium. Anstelle einer Antwort hört er ein unterdrücktes Schluchzen. So sehr er auch hart bleiben wollte, wenn Sebastian weinte, konnte Gernot nicht böse bleiben, also drehte er sich zu seinem Schatz, streckte die Hand nach ihm aus um ihn zu beruhigen und sagte: „Ach, Sebastian, wein doch jetzt bitte nicht, du weißt doch, dass ich das nicht so gemeint…“, doch bevor er ausreden konnte, war der Kanzler aus dem Bett aufgesprungen und schloss sich ins Badezimmer ein.
17.05.2021 – 00:29
„Sebastian, Basti, mein Bastiboy, mach doch wenigstens die Tür auf. Ich mach mir Sorgen, du bist jetzt schon fast zwanzig Minuten da drin“, versuchte es der noch-Finanzminister erneut, doch wieder kam keine Antwort. Indessen lag der junge ÖVP-Zögling in Embryonalstellung am beheizten Fliesenboden des Badezimmers und weinte stille Tränen. Gernot hatte kein Recht ihm solche Vorwürfe zu machen, kein Recht ihm die Schuld in die Schuhe zu ziehen.
Ja, Sebastian hatte ein paar Anrufe und SMS von Gernot ignoriert, als er mit Heinz-Christian zusammen war, doch „verlassen“ war doch wirklich was anderes. Er hatte sich Hals über Kopf in den Parteichef der FPÖ verliebt, das war doch nicht seine Schuld! Der Mann war in beinahe unbegrenztem Maße charismatisch und er war so unglaublich schön, auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art und Weise. Und der Sex, oh Gott, der Sex war unglaublich.
Doch all das erblasste im Schatten des Betrugs, des Verrats, für den dieser Mann verantwortlich war. Sebastian hatte einen Schlussstrich gezogen und er hatte sich eingeredet er wäre darüber hinweg, doch anscheinend waren auch zwei Jahre nicht genug, vor allem wenn sein neuer alter Liebhaber das Thema im Bett anschneidet. Und jetzt konnte Gernot so viel an die Tür klopfen, wie er wollte, Sebastian blieb stur.
Schlussendlich gab sich der ältere der beiden geschlagen und sank mit seinem Rücken zur Tür zu Boden und legte seinen Kopf in seine Hände. Wieso war Sebastian nur so stur? Natürlich war nichts an dieser Situation einfach. Der Ibiza Skandal vor zwei Jahren war nur der Anfang einer Kaskade an Katastrophen. Vom Misstrauensantrag über die Pandemie bis hin zu Skandalen um Regierungsmitglieder, Gernot selbst eingeschlossen, keine dieser Dinge machten Sebastians Leben auch nur irgendwie leichter und der Finanzminister wollte nichts mehr als das.
Nach weiteren fünf Minuten Stille begann Gernot Blümel zu singen.
17.05.2021 – 00:40
„You are my fire“
Zuerst war seine Stimme nur zaghaft zu hören, sodass Sebastian sich nicht sicher war, ob er sich nicht verhört hatte, doch mit der nächsten Zeile war jeder Zweifel verloren.
„The one desire“
Das Herz des Kanzlers machte einen kleinen freudigen Sprung. Gernot wusste genau wie er ihm in solchen Situationen helfen musste, deshalb liebte er ihn. Plötzlich wurde ihm klar, dass er ihm das noch gar nie so explizit gesagt hatte.
„Believe, when I say“
Mittlerweile hatte sich Sebastian aus seiner Embryonalstellung aufgerappelt und schob sich in Richtung der Tür. Dort angelangt, stimmte er mit ein.
„I want it that way“
Des Finanzministers Lippen verzogen sich zu einem erleichterten Lächeln, als er die engelsgleiche Stimme seines Liebsten durch die Tür hörte und er setzte enthusiastisch fort.
„Tell me why“
Sebastian zögerte noch die Tür zu öffnen, doch er sang die Echo-Stimme.
„Ain’t nothing but a heartache“
Mit jeder anderen Person würde sich Gernot Blümel in dieser Situation wie ein Trottel fühlen, doch nicht mit seinem Kanzler. Für seinen Kanzler würde er fast alles tun.
„Tell me why“
Der junge Politiker war mittlerweile auf den Beinen, seine Hand lag auf der Klinke, bereit die Tür mit der nächsten Zeile zu öffnen.
„Ain’t nothing but a mistake“
Der plötzliche Verlust der Tür, gegen die er gelehnt war, brachte Gernot beinahe aus dem Gleichgewicht, doch er konnte sich noch fangen. Hoffnungsvoll sah er in das Gesicht seines Herzblatts.
„I never wanna hear you say“
Sein Gesicht war gerötet, die Augen leicht geschwollen, doch sein Blick war voller Liebe. Mit einem schnellen Schritt stand er vor seinem Finanzminister und hockte sich nieder um mit ihm auf Augenhöhe zu sein. Gemeinsam sangen sie den folgenden Vers.
„I want it that way“
Und mit diesen Worten nahm Sebastian das Gesicht seines Gegenübers in die Hände und küsste ihn mit all der Liebe und Hingabe, die er fühlte. Als sich ihre Lippen voneinander lösten und sie sich schwer atmend in die Augen sahen, begannen sie beide zugleich zu sprechen. „Gernot…“ „Basti…“ „Du zuerst, Gernot.“
Der Finanzminister fasste sich ein Herz: „Es tut mir leid, meine Reaktion war nicht gerechtfertigt. Du weißt, dass ich dir nicht wehtun wollte, ich will dir nie wehtun, ich will nur das allerbeste für dich.“ Diese Worte reichten aus um Sebastian den letzten Schubs zu geben und er erwiderte ohne zu zögern: „Oh Gott, Gernot, ich liebe dich“, und zog ihn erneut in einen Kuss.
17.05.2021 – 00:54
Als ob es die letzten sechzig Minuten nicht gegeben hätte, lagen die beiden wieder im Bett, diesmal eng umschlungen und sich innig küssend, sodass Minister Blümel bisher keine Möglichkeit gehabt hatte auf das Liebesgeständnis des Kanzlers zu antworten. Völlig außer Atem, brachte er durch eine Hand auf Bastis Brust etwas Distanz zwischen sie beide und grinste versonnen. „Ich liebe dich auch, Basti.“
Ohne auch nur eine Sekunde zu verlieren, verschmolzen sie wieder zu einer untrennbaren Einheit, geformt von der Welt die um sie in Flammen stand.
Who's behind the Ibiza-Video? Wrong answers only
FPÖ: we're already in the government, we sure will come out on top in the upcoming EU elections
Süddeutsche Zeitung & der Spiegel:
HC Strache nimmt das EU Mandat nicht an - Moodboard

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Was sagst du dazu dass da Gudenus jetzt gmeint hat es warn K.O.-Tropfen im Spiel?
joa. das kann man im Nachhinein halt weder bestätigen noch beweisen, dass es nicht so war.
Erinnerungslücken können ja auch alkoholbedingt entstehen, und dass er sich nicht genau daran erinnern kann, was er vor 2 Jahren gesagt hat, ist auch nicht so verdächtig.
aber in den Videos wirkt er auf mich nicht als wär er auf KO tropfen, auch wenn ich mich damit gar nicht auskenne und meine Meinung dazu ziemlich wertlos ist.
via twitter.
Yppenplatz. Wien.