🔴 Auf dem Gelände des THW in Detmold trainierten Einsatzkräfte den Einsatz einer Sandsackfüllanlage.
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Kinderhaus Rinnenthal bleibt weiterhin zu
Rinnenthal: „…Seit rund 1,5 Jahren steht die erst 2022 eingeweihte Kindertageseinrichtung leer. Grund sind Schäden durch das Hochwasser 2024. Der Rechtsstreit ist noch nicht geklärt. Die Vorgeschichte: Kurz nach dem „Jahrhundert-Hochwasser“ im Juni 2024 trat am erst 2022 eingeweihten Kinderhaus Wasser durch die Bodenplatte ein und über die Wände breitete sich Feuchtigkeit aus. Ein Versuch der…
Warum darf man in Ăśberschwemmungsgebieten weiter bauen?
Landkreis Augsburg: „…Wohnen am Wasser ist schön – aber auch gefährlich. Nicht nur direkt an den Ufern der Schmutter ist es im Juni 2024 zu einem extremen Hochwasser im Landkreis Augsburg gekommen. Betroffen waren damals nicht nur direkte Anlieger, sondern auch Häuser und Wohngebiete, die ein ganzes Stück vom Ufer entfernt liegen. Auch wenn das Ausmaß ungewöhnlich schlimm war: Was ein Hochwasser…
Harte PrĂĽfung fĂĽr unsere vietnamesischen Genossen
Überschwemmungen fordern Tote und beschädigen 245.000 Häuser in Vietnam Solidarität ist gefragt.

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Feuchtigkeitsschäden vorbeugen
Deutschland: „…Nach Hochwasser oder starken Regenfällen bleibt Feuchtigkeit oft lange in den Wänden betroffener Gebäude. Schimmel, Salzablagerungen und Wärmeverluste sind oft die Folgen. Mineralische Sanierputzsysteme bieten hier eine bewährte Methode zur langfristigen Schadensbehebung. Durch ihre bauphysikalischen Eigenschaften sorgen sie für das Austrocknen des Mauerwerks und verhindern…
❗ Regional Unwetter: Tief “Calvin” bringt starken Dauerregen ❗
Die kommenden beiden Tage werden regional sehr nass. Teils so nass, dass sogar Unwetter möglich sind! 🌊
Weitere Details: https://www.unwetter24.net/2025/09/23/regional-unwetter-tief-calvin-bringt-starken-dauerregen/
Darf ich sagen, dass ich an der Erft wohne, auch wenn mein Zuhause einen guten Kilometer vom Ufer entfernt liegt? Aber sicher! Denn selbst wenn nicht, hier bei uns im Kreis, der ja ursprünglich auch nach ihr „Erftkreis“ benannt wurde, ist die Erft doch allgegenwärtig. Und das nicht nur im Alltag, sondern auch in diesem Blog. Ich habe mal nachgeschaut: In unzähligen meiner Beiträge taucht unser Flüsschen auf, vor allem, wenn es um den Erft-Radweg geht. Der hat, trotz aller Widrigkeiten, immer wieder großes Leserinnen- und Leserinteresse gefunden. Aber halt, um den Zustand des Radwegs oder die anhaltende Sperrung an der Kiesgrube bei Erftstadt-Blessem soll es heute nicht gehen. Das Hochwasser von 2021 hat dort katastrophale Spuren hinterlassen, die uns alle noch lange beschäftigen werden. Trotzdem spielt das Hochwasser indirekt eine Rolle in meiner heutigen Geschichte. Meine Radtour am vergangenen Samstag führte mich an einigen Vorrichtungen entlang, die damals dafür sorgten, dass es flussabwärts, beispielsweise dort, wo ich wohne, bei Weitem nicht mehr so schlimm war wie am Oberlauf. Es waren nicht leicht zu entdeckenden Heldinnen und Helden im Hintergrund, die das Schlimmste verhinderten. Doch bevor ich weiter von meiner Tour schwärme, möchte ich euch kurz etwas über die Erft erzählen. Die Erft entspringt in Nettersheim in der Eifel und fließt von dort aus etwa 106 Kilometer nordwärts. Auf ihrem Weg durchquert sie den Rhein-Erft-Kreis und wird dabei maßgeblich durch den Braunkohletagebau beeinflusst, da ihr Verlauf an einigen Stellen verlegt wurde. Kurz hinter Kerpen teilt sich die Erft auf natürliche Weise in die Große Erft und die Kleine Erft. Sie vereinigen sich später wieder, bevor sie in Neuss-Grimlinghausen in den Rhein mündet. Die Erft war historisch von großer Bedeutung für die Region. Zahlreiche Wassermühlen säumten ihre Ufer und nutzten die Wasserkraft für die Landwirtschaft und das Handwerk. Im Laufe der Industrialisierung wurde der Fluss jedoch kanalisiert und begradigt, um ihn schiffbar zu machen, das Hochwasserrisiko zu senken und die Entwässerung der umliegenden Braunkohle-Tagebaue zu gewährleisten. Diese Eingriffe veränderten das natürliche Fließgewässer stark, was heute in Renaturierungsprojekten teilweise rückgängig gemacht wird. Am Samstag hatte ich mir fest vorgenommen, mal wieder Richtung Süden zu strampeln, also in Richtung Erftstadt. Der Name der Stadt ist ja schon eine Hommage an unseren Fluss! Es gibt dorthin verschiedene Wege, aber ich wollte unbedingt auf dem Erft-Radweg fahren, zumindest bis zur Gymnicher Mühle. Auf diesem Abschnitt zwischen Kerpen und Erftstadt ist die Erft größtenteils begradigt und kanalisiert. Das klingt erst mal nicht besonders romantisch, ist aber trotzdem faszinierend, denn man sieht viele Bauwerke, die sowohl den Wasserfluss regulieren als auch vor Hochwasser schützen. Genau das hat sich 2021 bewährt, als das Hochwasser der Erft in diesem Bereich gezielt auch durch solche Wehre in den Broichwald bei Kerpen geleitet wurde. Die Flutung hat zwar dort für Schäden gesorgt, aber flussabwärts Schlimmeres verhindert. Dennoch ist der Broichwald, wie auch der nahe Parrigwald, nicht ganz unbeschwert. Letzte Woche hat ein Sturm wieder Bäume umgeworfen, und ich hoffe, das nahegelegene Wehr wurde nicht beschädigt. Aber der Erftverband passt auf seine Einrichtungen und die des Flusses gut auf, da bin ich mir sicher. Solche Einblicke in die Natur und Technik sind es, die mich antreiben. Deswegen entschied ich mich, nicht schon am Schloss Türnich die Brücke über die Erft zu nehmen, sondern geradeaus weiter in Richtung Gymnich am Fluss entlang zu fahren. Ich wusste, dass dort gerade das Spannendste überhaupt passiert. Denn auch wenn die Erft hier noch begradigt verläuft, liegt die Betonung auf „noch“. Bald soll sie hier renaturiert und in ihr ursprüngliches Bett verlegt werden! Man sieht schon überall die Anzeichen: Erdbewegungen, Baumaßnahmen und gesperrte Wege, die sämtliche Erftquerungen in diesem Bereich bl...
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