Am nächsten Tag wurden wir mit einem Boot nach Gili Layar gefahren. Diese kleine Insel ist bis auf zwei Hüttchen komplett unbewohnt. Nur ein einzelnes "Hotel" gibt es und dieses besteht aus 5 Bungalows. Auch hier zeigten sich die Herausforderungen des Insellebens: Kaum Elektrizität (für die Küche am Tag gab es Solarstrom), Salzwasserdusche und beim frischen Essen war das Motto "s hed solangs hed" und sonst wartet man halt mal zwei Tage auf die nächste Früchte-/Gemüselieferung. Die Tage da verbrachten wir mit schlafen, essen, schnorcheln und lesen (zur Freude von Johanna hatten sie eine Auswahl an Büchern, so schnappte sie sich eines und verschlang es in den eineinhalb Tagen, damit sie es wieder zurückstellen konnte). Das Schnorcheln war wirklich atemberaubend da, wir kannten den Platz bereits von der Tour und sahen sogar nochmals eine Schildkröte. Nicht ganz unglücklich über das Verlassen der wohl weichsten und gleichzeitig unbequemsten Matratze der Welt, machten wir uns gestern auf dem Weg nach Bangsal, um von dort das Schnellboot nach Bali zu nehmen. Tschüss Inselleben, es war ein bisschen wie im Paradies!












