Über die Sexualität der Germanen
"Je länger man unverheiratet bleibt, desto rühmlicher ist es. Dadurch wird man nach ihrer Meinung groß, stark und eisennervig. Umgang mit Weibern vor dem zwanzigsten Jahr ist die größte Schande." Caesar - Der gallische Krieg - 6,21
Die Germanen ejakulierten nicht, da sie den Samen nicht verschwendeten. Die Energie galt entweder den Nachkommen, oder dem eigenen Leib zur Stärkung. Daher galten jene als besonders stark, die später als andere heirateten. Heiraten aber musste jeder, so will es das Gesetz der Freyen. Die Germanen hatten auch nahezu keinen Sex vor der Ehe, zumindest galt es als unanständig. Junge Menschen und die Jugend an sich, ist Sinnbild der Reinheit. Kein Germane hätte Diese sexuell bedrängt. Sexuelle Übergriffigkeit bedeutet im freyheitsliebenden Germanien oft den Tod. Sexualität war einzig Sache von erwachsenen Eheleuten. Daher war Nacktheit etwas Normales bei diesem geistig so reinen Volk. Im Alltag war es normal nackte spielende Kinder, stillende Frauen oder Menschen zu sehen, die nur ihre Lenden bedeckten. Sonne auf der Haut, war wie die Berührung des Sonnengottes selbst - sie ehrten die Freyheit des ewigen Streiters des Lichts, und befreyten zugleich ihre Haut, um diese Kraft zu erhalten.
In diesem Kapitel werden auch Vergleiche mit den Kelten gemacht. Die keltischen Götter ähneln denen der Römer, während die Germanen, die man so weit südlich kennenlernte, die Natur und ihre Erscheinungen fokussierten, wie Sonne, Mond und Feuer. Es wird geschrieben: "Sie haben keine Druiden für den Gottesdienst und geben sich wenig mit Opfern ab. Man weiß von keinen anderen Gottheiten, als solche die man sieht und von denen man sichtbare Dinge empfängt..."
Die Römer haben Jahrzehnte zuvor schmerzhaft mit den Kimbern und Teutonen gekämpft. Nun lernten sie die Sueben im Gallienfeldzug kennen, die offenbar wie Lehnsherren über den Galliern standen und ,anders als zur Hochzeit der Kelten, auch kriegerisch überlegen schienen. Bei diesen Germanen scheinen sie keine Priesterkaste, wie bei den Kelten, festgestellt zu haben. Sie waren allesamt, mit der Natur in einer symbiose lebende Krieger, die beim Römer den Eindruck erweckten, dass Jagd und Kampf Mittelpunkt ihres Lebens seien.
Bei den Kimbernfeldzügen 50 Jahre zuvor hat man die Kelten in ihrem Rücken vollständig bis zum Rhein bezwungen. Einige ihrer Stämme verblieben und nahmen die germanische Kultur an. Umgekehrt wurden vermutlich auch manche Inhalte übernommen. Zur Zeit der augusteischen Kriege nähert sich das Götterbild der Germanen teilweise denen der Nachbarn an. Auch Wouden beginnt erst nach diesen Zeiten vorzukommen, der wie der Avatar des Weltgeistes ausschaut. Die grundlegenden Elemente blieben den Germanen aber erhalten. Ihre Weltsicht, ihre Freyheitsliebe, ihre Tugend, ihre strenge Ehe, ihre Nähe zur Natur, ihr Kalender, ihre Praktiken. Auch wenn die Höchsten wohl ab und an neue Namen erhielten, wies die germanische Religion eine tiefgehende Kontinuität auf, die selbst im deutschen Christentum weitergetragen wurde. Daher nenne ich es: Das deutsche Christentum germanischer Art. Doch dazu wann anders einige Beiträge.
Warum ist Nackheit im Monotheismus so ein Problem?
Weil es Religionen sind, die allgemein Blockaden und Verklemmtheit und somit Ungleichgewichte fördern. Ein Unterdrücken von Sexualität, wie Beispielsweise im Zölibat, fördert Perversionen und Untreue.
Die heidnischen Germanen [Teutschen] wurden selbst von ihren Feinden als übermäßig treu und Nacktheit praktizierend beschrieben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie sich in ihrer Gesellschaft vor sexueller Übergriffigkeit nicht zu fürchten brauchten. Wir brauchen die Sonnenstrahlen auf dem Leib, um mehrere chemische Verbindungen zu bilden. Nördlich der Alpen ist Nacktheit zum Gedeih unabdingbar!
Wer euch verhüllen will, meint es gewiss nicht gut mit euch. Auch im christlichen Mittelalter versuchte man die Verhüllung mit Tüchern als weibliches Symbol der Treue zu verankern.
Zum Glück scheint es so, als sei das Heydentum zu tief in uns eingepflanzt. Bewahrt euch die Nackheit, im Sinne der perversionslosen Freyheit, für alle Zeit!
Ein persönlicher Kommentar noch von mir: Gerade die Nacktheit der Frau wurde durch monotheistische Philosophien dämonisiert. Dies geht Hand in Hand mit der verachtenden Sicht auf das weibliche Geschlecht: Diese Religionen schätzen nicht das Leben und somit auch nicht die Wesen, die dieses Leben auf die Welt bringen können. Den Germanen war ihr Weib heilig, sie wurde gerade doch für diese Fähigkeit als etwas Göttliches gesehen.



















