Ich weiĂ nicht, wie oft ich das schon geschrieben oder gedacht habe, aber ich kann nicht mehr. Und ich will auch nicht mehr.
Es wird einfach alles zu viel. Ich bin an dem Punkt wo ich zu nichts komme und mir trotzdem alles zu viel wird. âIrgendwie mache ich fast nichts und ich bin trotzdem erschlagenâ. Ich dachte es läge an der Hitzewelle, aber heute geht es weiter.
Von allen Seiten wollen Leute was von mir. Ich hab schon keine Reaktionen, keine Antworten mehr, die ich geben kann. Die Frage âwie gehtâs dir?â frustriert mich. Jeden Tag wird sie gestellt, als ob 24 h irgendwas am Frust ändern wĂźrden.
Manchmal will ich einfach nur verschwinden. In den Wald. Oder irgendwo hin, wo mich niemand erreichen kann. Kein Internet, kein Telefon. Einfach mal nur existieren.
Der immer gleiche aber jedes Mal anders anstrengende Tag macht mich kaputt und ich will hier raus. Aber ich wĂźsste nicht wohin. Und ich bin zu verfahren, zu verloren um Orientierung zu findenâŚ
Erwachsensein heiĂt allein-sein. Allein ist so ein gruseliges Wort.















