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TOM WLASCHIHA IM FRAGEBOGEN:âKeine Rituale, keine schwarzen Katzenâ
link https://www.faz.net/aktuell/stil/trends-nischen/tom-wlaschiha-schokolade-dunkle-schokolade-19024851.html
TOM WLASCHIHA IM FRAGEBOGEN:âKeine Rituale, keine schwarzen Katzenâ
Tom Wlaschihas Name dĂŒrfte vielen âGame of Thronesâ-Fans ein Begriff sein.
VON JOHANNA CHRISTNER, BERLIN 31.07.2023-17:24
Tom Wlaschiha ist seit einer Hauptrolle in âGame of Thronesâ weltweit bekannt. Im Stil-Fragebogen verrĂ€t er, was er immer im KĂŒhlschrank hat und was ihn an Postkarten nervt.
Nach Nebenrollen in internationalen Filmen wie âOperation WalkĂŒre â das Stauffenberg Attentatâ ist das Gesicht von Tom Wlaschiha den meisten inzwischen wohl aus der amerikanischen Fantasy-Serie âGame of Thronesâ bekannt, in der er ĂŒber mehrere Staffeln hinweg als Jagen H'ghar einen der Hauptcharaktere verkörperte. Der FĂŒnfzigjĂ€hrige war zudem in GroĂproduktionen wie âStranger Thingsâ und âTom Clancy's Jack Ryanâ zu sehen. Das Schauspielhandwerk erlernte der gebĂŒrtige Sachse, der in einer Kleinstadt nahe Dresden aufwuchs, an der Hochschule fĂŒr Musik und Theater âFelix Mendelssohn Bartholdyâ in Leipzig â und kann sich bis heute auch fĂŒr deutsche Produktionen wie den âTatortâ begeistern. FĂŒr die Podcast-Serie âMarvel's Wastelanders: Star-Lordâ, erschienen Ende Juni auf Audible.de, darf es auch wieder deutsch sein: Zehn Episoden lang leiht Wlaschiha darin dem Marvel-Helden Peter Quill seine Stimme.
Was essen Sie zum FrĂŒhstĂŒck?
Einen Kaffee und eine Zigarette. Manchmal noch ein MĂŒsli hinterher.
Wo kaufen Sie Ihre Kleidung ein?
Ich kaufe nur sehr selten Kleidung ein. Und wenn, dann komme ich zufĂ€llig an irgendeinem Laden vorbei, gehe mit einer halben Stunde Zeit rein, und mir gefĂ€llt etwas. Das ist wirklich völlig ohne System. In den vergangenen Jahren habe ich hauptsĂ€chlich historische und Fantasy-Filme gedreht, da war nicht viel Alltagstaugliches dabei, was ich von einem Dreh hĂ€tte mitnehmen können. Obwohl das in Kreuzberg, wo ich wohne, wahrscheinlich gar nicht so auffallen wĂŒrde, wenn ich das anhĂ€tte.
Was ist das Ă€lteste KleidungsstĂŒck in Ihrem Schrank?
Ich habe T-Shirts aus den Neunzigern, die fĂŒr mich damals oversized waren und mir heute passen. Die Shirts sind teilweise einfarbig, teilweise mit Prints. Das allerĂ€lteste Shirt aus dieser Sammlung ist ein orangefarbenes Ripp-T-Shirt aus dem Fundus der Schauspielschule in Leipzig von 1992 â das ist auch schon an mehreren Stellen geflickt. Ich habe es schon lange nicht mehr angehabt, aber es hat einen sentimentalen Wert fĂŒr mich.
Wann haben Sie zuletzt handschriftlich einen Brief verfasst?
FrĂŒher habe ich wahnsinnig viele Briefe geschrieben, aber den letzten bestimmt vor zehn Jahren. Vor einigen Urlauben habe ich wieder angefangen, Postkarten zu schreiben. Ich finde diese analoge Schneckenpost ganz cool. HĂ€ufig habe ich dann aber das Problem, dass ich Briefmarken kaufen will, die aber nicht bekomme und die Postkarten erst von zu Hause aus verschicken muss. Meine letzte Postkarte kam dann mit einer deutschen Briefmarke. Das ist dann nicht ganz so cool.
Welches Buch hat Sie im Leben am meisten beeindruckt?
Da gab es verschiedene BĂŒcher in verschiedenen Lebensphasen. Als Kind und Jugendlicher habe ich sehr viel Karl May gelesen, in spĂ€teren Zeiten fand ich Milan Kundera toll. Mein jetziger deutscher Lieblingsschriftsteller ist Christian Kracht. âDie Totenâ und âEurotrashâ mochte ich zum Beispiel sehr. Kracht schafft es ĂŒber eine Sprachreduktion, dass jedes seiner Worte notwendig ist. Und obwohl es Prosa ist, ist da diese wunderschöne Poesie in seiner Sprache â das finde ich toll.
Wie informieren Sie sich ĂŒber das Weltgeschehen?
Ich bin ein News-Junkie. Ich habe mehrere Zeitungen abonniert und lese die, hauptsÀchlich auf dem Handy.
Was ist Ihr bestes Smalltalk-Thema?
Ich hasse Smalltalk, halte ihn aber notgedrungen oft. Ich kann zum Beispiel gut ĂŒber die AbsurditĂ€ten der Berliner Politik reden.
Bei welchem Film haben Sie zuletzt geweint?
Bei meinen, wenn sie nicht gut waren.
Sind Sie aberglÀubisch?
Nein, ĂŒberhaupt nicht. Keine Rituale, keine schwarzen Katzen, die von links nach rechts laufen. Ich laufe auch gerne mal absichtlich unter einer Leiter durch.
WorĂŒber können Sie lachen?
Ăber ganz viel, ĂŒber mich zum Beispiel. Ich glaube, ich bin manchmal viel zu albern fĂŒr mein Alter.
Ihr Lieblingsvorname?
Aktuell wohl Peter und Rocket â die Protagonisten der Podcast-Serie âMarvel's Wastelanders: Star-Lordâ, in der ich Peter Quill die Stimme leihe.
Bekannt als Auftragsmörder Jaqen H'ghar aus âGame Of Tronesâ: Tom Wlaschiha 2015 bei der Eröffnung einer Ausstellung zur Serie
Machen Sie eine Mittagspause?
Ich mache keine Mittagspause, aber was ich echt gerne mag, ist so eine kleine Siesta tagsĂŒber. Es gibt nichts Besseres, als tagsĂŒber zu schlafen.
In welchem Land wĂŒrden Sie gerne leben?
Ich bin ganz glĂŒcklich in Deutschland, habe aber ansonsten eine groĂe AffinitĂ€t zu Italien. Weil ich das italienische LebensgefĂŒhl sehr mag, die Leichtigkeit, die ItalianitĂ . Das GefĂŒhl fĂŒr Schönheit und Leichtigkeit in Kombination mit der Geschichte. Ich fĂŒhle mich in Italien immer sehr wohl.
Was fehlt nie in Ihrem KĂŒhlschrank?
Schokolade! Dunkle Schokolade.
FĂŒhlen Sie sich mit oder ohne Auto freier?
Mit. Ich fahre sehr gerne Auto. Und ich habe ein durchaus erotisches VerhÀltnis zu meinem Auto.
Was ist Ihr gröĂtes Talent?
Ich bin sehr flexibel und kann mich gut auf Menschen und Situationen einlassen.
Was tun Sie, obwohl es unvernĂŒnftig ist?
Kaffee und Zigarette vor dem MĂŒsli.
Welcher historischen Person wĂŒrden Sie gerne begegnen?
Karl Marx. Weil ich denke, dass er einer der missverstandensten Philosophen ist. Und ich auch denke, dass die Theorie, die er ursprĂŒnglich entwickelt hat, mit der Praxis, die ihm zugeschrieben wird, nichts zu tun hat.
Tragen Sie Schmuck? Und eine Uhr ?
Schmuck nur selten. Ich habe ein paar ArmbÀnder, aber ich mag es eigentlich nicht, viel an den Armen zu tragen. Meine Uhr trage ich oft, nur nicht im Fitnessstudio.
Haben Sie einen Lieblingsduft?
Ja, Oud MinĂ©rale von Tom Ford, aber das Parfum wird nicht mehr verkauft. Ich habe mir im vergangenen Jahr ĂŒber dubiose Online-KanĂ€le noch etwas davon gesichert. Was ich mache, wenn mein Vorrat leer ist, weiĂ ich noch nicht.
Was war Ihr schönstes Ferienerlebnis?
Da gab es viele. Eines meiner schönsten Ferienerlebnisse war zu Schauspielschul-Zeiten, da sind wir mit Freunden nach Sardinien getrampt. Drei Wochen waren wir dortâ und haben nichts gesehen auĂer dem Strand.
Auf welchem Konzert waren Sie zuletzt?
Das war im Dezember, ein Klassik-Konzert in Barcelona. Bei Ivo Pogorelich, einem tollen kroatischen Pianisten.
Was fehlt Ihnen zum GlĂŒck?
GlĂŒck ist ein groĂes Wort. Aber ich bin ziemlich zufrieden, mir fehlt es an nichts.
Was trinken Sie zum Abendessen?
Oft Wein. Im Sommer weiĂen und im Winter roten. Ein Weinkenner bin ich nicht, aber ich mag zum Beispiel sĂŒdafrikanischen Rotwein.
Time loop: Twin sisters JosĂ©phine and Gabrielle Sanz as mother and daughter in âPetite Mamanâ © Alamode Film
Interview with Céline Sciamma:
âAlliances are extremely importantâ
An interview with French director CĂ©line Sciamma about her new film âPetite Mamanâ and the power of women.
By Susanne Lintl, kurier.at, 17.03.2022
[T]ranslated by @thexfridax
Whenever a French film succeeded in the past couple of years, it was very likely that she was involved in it: CĂ©line Sciamma, born in 1978, does not only write excellent screenplays (among others for Jacques Audiardâs great suburban documentary[sic] âLes Olympiadesâ or for AndrĂ© TĂ©chinĂšâs âQuand on a 17 ansâ); with her own films, sheâs also become one of the most important voices in the European auteur cinema in the past 15 years. In her new film âPetite Maman â When we were childrenâ (coming to cinemas as of Friday), the follow-up to her multi-award winning female drama âPortrait of a Lady on Fireâ, the staunch feminist and Lesbian (she was in a relationship with AdĂšle Haenel for a long time) goes on a tender journey of childhood. At the house of her recently deceased grandmother, an 8-year old girl meets her mother who happens to be of the same age, and finally begins to truly understand her through joint talks and activities.
âIt was my idea that a child meets a young version of her mother. Children are a good topic in cinema, because they are precise observers. Vital analysts of their environment and of course of their parents. In a certain way, it makes you come alive, when you observe them. Children are curious and have their own perspective of the world. Instinctively, you think about your own life, your own experiences as a child,â says Sciamma in the interview with the KURIER[.] Of course, sheâs borrowed from her own childhood: âThere were many connections. First of all, I made the film in the city, where I came from, in Cergy-Pontoise. The house and the rooms are based on my grandmotherâs house, which I remember very well. Itâs made a lasting impression on me, because I felt comfortable at her place. Grandmothers are key figures for children, especially for girls. When they die, itâs a turning point, a terrible break.â
Céline Sciamma, renowned French screenwriter and director © APA/AFP/JOEL SAGET
Have you also built tree houses as a young girl? - âYes, I loved doing that. We have also filmed in the woods, where I played as a child.â
In âPetite Mamanâ, Nelly and Marion grapple with reality while building tree houses or playing together, thus getting to know each other. The encounter with the past and her motherâs 8-year old self, makes the present clearer for Nelly. She understands why her mother often feels so sad. âShe suddenly sees [T: cue KT Tunstall] her own history through a new lense,â according to Sciamma. A touching scene, where Nelly tries to dispel her motherâs fear before a major surgery, knowing full well that she will get through it: âEverything will be fineâ.
CĂ©line Sciamma likes films with and about young people, coming-of-age films that tell the stories of childhood, its loss during adolescence and how this leads to disorientation. âWater Liliesâ or âTomboyâ are about this difficult search for identity. Her heroes are always women â they have shaped her, rarely disappointed her, and supported her during difficult times.
Building a tree house with your own child-mother: âPetite Mamanâ © Alamode Film
âWhen I look back, then I see that alliances with women were extremely important for me. Alliances that I forged right at the beginning of my journey. With people, who are still present in my life. Especially with my producer BĂ©nĂ©dicte Couvreur, who I knew since my film studies. You have to know who to rely on, otherwise you wonât make it.â
Sciamma is one of the initiators of Collectif 50/50, a feminist collective, which aims at promoting gender equality as well as sexual and gender diversity in cinema and audiovisual media. âA powerful alliance often doesnât look very mighty, but it doesnât matter. Stick together and believe in your generation, then we are strong. Thatâs what I want to tell womenâ.
Next, Sciamma would like to do âsomething internationalâ. A film, which is not based in France. âI need to try something new. Experiment. Try out something differentâ. Sciamma hints at the direction this may go. She is an ardent admirer of the Japanese anime master Hayao Miyazaki, [of whom she says] in the US film magazine âLittle White Liesâ:
âI love his masterpieces like âMy Neighbour Totoroâ or âSpirited Awayâ. It would be wonderful if I could make a film like thatâ. âMa vie de Courgetteâ, for which I wrote the screenplay, was already an animated filmâ.
To better understand your own mother: âPetite Mamanâ © Alamode Film
sehr hĂŒbscher Martin â€
Von "Ally McBeal" bis "Elementary": Als Schauspielerin ist Lucy Liu kaum aus dem TV wegzudenken. Nun hat sie bei der Netflix-Serie "Luke Cage" Regie gefĂŒhrt. Ein GesprĂ€ch ĂŒber kleine Rollen und groĂe Herausforderungen.
So yeah, you have to Google translate, but she made a couple interesting comments...

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Taylor signing an autograph
âThe egos are still there, but you can not do anything about it. Apart from my ex-husband John McVie, our bassist. For him, Egos seem to be a foreign word, he is just a dear person.â Christine McVie, 2017 (x) Â
German Focus magazine interview.