Propheten und Funken
Propheten und Berge
In Fasar angekommen machte sich die Gruppe auf Geheiß des Sonnenmarschalls auf die Suche nach Vater Jesper. In der Praisokirche konnte man jedoch leider nur darauf verweisen das er seit dem Jahre 1019 nicht mehr gesehen wurde. Er lebe als Eremit im Khoram Gebirge südlich von Fasar. Auf dem Basar von Fasar konnte man dann gegen das passende Handgeld bei einem Messerhändler erfahren das man über Bagfua eine bessere Möglichkeit hätte ins Gebirge zu kommen. Savertin erfuhr in den Schriften der Bücherei der Akademie der geistigen Kraft zu Fasar unter der Aufsicht eines Gotongis mehr. So fuhr man den Fluss hinunter nach Bagfua wo sicher herausstellte das Vater Jesper bekannt war im Dorf. In einer kleinen Hütte am Rande der Stadt lebte er zum Fuße des Berges. Er war blind und alt doch hatte er gelegentliche Momente von prophetischer Klarheit. Er erzählte von Falkenkönig der hoch oben auf dem Berg leben solle. Um nicht den Ferkinas zum Opfer zu fallen, bot er den Gefährten an sie zu begleiten um nicht dem Stamm zum Opfer zu fallen. Er selber wurde damals nach seiner Blendung von den Ferkinas aufgenommen und wurde aufgrund seiner Weisheit zu einem guten Freund des Stammes Merech. Nach anfänglicher Gefahr durch eine Gruppe von 14 berittenen Bogenschützen mit vergifteten Pfeilen, lud man Sie dann doch mit in ihr Dorf um an ihrer Tafel teilhaben zu lassen. Der Falkenkönig zeigt sich nur wenn man ein bestimmtes Ritual vollführt, ein Wettkampf um die Gunst des ersten aller Falken. Als erstes sollte ein Khoramwühler mit bloßen Händen erwürgt werden. Während Thorhal und Saivon eines der Tiere innerlich zerrissen, und Savertin und Aeris unkoordiniert aufeinander lagen, konnte Malleon eines der Tiere sicherstellen. Trotz der auf ihn hagelnden Fäuste des Ferkinas Sprösslings. Bei der Falkenjagd versagt leider jeder kläglich. Bei der Felswand schaffte es Saivon einen gleichstand mit dem Ferkina heraus zu schlagen während Stephan sich einen Zeh brach. Die letzte Prüfung fand nur zwischen Saivon und Arwan iban Djorvan statt. Nackt, mit vergifteten Dolchen auf einem 3 Meter hohen Altar, duellierten sie sich. Am Ende gingen sowohl Saivon, als auch der Ferkina aus der Prüfung als gleichwertige Sieger hervor. Der König aller Falken gewährte beiden eine beliebige Frage. Thorhal erkannte eine ihm bislang unbekannte innere Stärke in sich. Ein Funken der ihm das Gefühl gibt, dass Praios auch über ihn wacht und er sich auf dem richtigen Weg befindet. Vater Jesper selbst wird schon bald nach Gareth reisen und die Ferkinas für eine unbestimmte Zeit verlassen.
Der Göttliche Funke
Kurz vor Eslamsgrund fand Saivon in den Büschen eine junge Praios Novizin bei ihrer Jagd nach einem Irrlicht. Er kümmerte sich kurzer Hand darum und stellte Sie der Gruppe vor. Sieh hieß Lumine Rösserknecht und machte einen sehr aufgeweckten, positiven aber auch naiven und unbeholfenen Eindruck. Das Irrlicht war für ein Ritual bestimmt. Sie nannte es „Die Alchemie der Sonne“. Ein Experiment welches das Ziel haben sollte das verschwundene ewige Licht zu rekonstruieren und wenn möglich eine Zeit lang zu ersetzen. Ein wahrhaft spotthaft episches Unterfangen für das man ihr, aufgrund der ohnehin unmöglichen Natur der Sache, nur 12 Tage Zeit gab. Es musste also wenn es nach ihr ging ein göttliches Zeichen sein hier 5 Fremde anzutreffen die ihr womöglich helfen würden. Zu ihrem Glück waren alle bereit ihr zu helfen und die Kirche war einverstanden die Hilfe zu gewähren. Vier irdische und vier göttliche Zutaten hat es gebraucht. Darunter die Beschaffung eines Antidonaria und Gold im Gegenwert von 150 Dukaten worum sich Savertin und Thorhal gekümmert haben, als auch eine Gruppe von Gottessängern. (Savertin musste zweimal nach Gareth.) Der Chor der Zwölf Wulfigimirs wurde von Malleon zusammengetrommelt durch reiten zwischen den umliegenden Dörfern. Saivon kümmerte sich um das notwendigen Kunstwerk und Aeris um das Lachen der Seele. Einige Bewohner der Stadt erwiesen als nur wenig kooperativ denn an einen Erfolg hat niemand geglaubt. Am Ende des zwölften Tages trugen sie dann zum Ritual im Praiostempel alle Zutaten zusammen die als nötig und als gut empfunden waren. In einem großen Ritual in welchem für eine Nacht der Tempel zu einem Alchemistischen Labor wurde, entzündeten die Helden mit Lumine ein Licht welches für eine einzelne Sekunde den Himmel wirklich mit dem Licht der Sonne füllte. Ein beeindruckender Erfolg. Das dabei entzündete Licht brannte sich in die Seele der Helden und in eben jenem Licht sahen sie die wagen Bilder von Orten aus ganz Aventurien. Ist an einem dieser Orte möglicherweise das was sie suchen? Dieses Licht in ihren Augen wird sie noch eine lange Zeit begleiten. Auf das sie den Weg auch in tiefster Nacht noch finden mögen. Lumine hat Eslamsgrund verlassen, wissend, dass Sie dieses Ergebnis noch verbessern kann und einen echten Beitrag zur Suche nach dem Licht leisten kann.









