Schmetterlinge sterben im Bauch und mich töten sie auch.

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Schmetterlinge sterben im Bauch und mich töten sie auch.

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"Wenn ich von dir erzähle, dann erzähl ich davon wie viel Spaß ich mit dir hatte. Dass ich nie genug von dir bekommen konnte, obwohl ich jeden Tag in deinen Armen schlafen konnte. Ich erzähle davon, wie ich das Leuchten in meinen Augen richtig gespürt hab', wenn du mich angerufen hast. Ich erzähle davon, dass wir ständig dumme Musik hörten und dazu durch die Wohnung getanzt sind und so getan haben, als würden wir die Musik richtig spüren. Ich erzähle von den Nächten an denen wir am Spielplatz Gras geraucht haben, uns aneinander gekuschelt haben und in die Sterne geschaut haben, so als würde das mit uns so unendlich sein wie das Universum. Ich erzähle davon, wie unfassbar tief meine Liebe für dich ist, seit dem ersten Moment an dem ich dich gesehen hab'. Ich erzähle davon, wie sich meine Augen in deinen wiederspiegeln und dass ich mir geschworen hab', dir nie wieder in die Augen zu sehen, wenn dieses Glänzen nicht mehr da ist.
Vor acht Monaten bin ich bei dir ausgezogen. Vor vier Wochen hab' ich dir das letzte Mal in die Augen geschaut und das Glänzen war noch da. Vor vier Wochen hab' ich dich das letzte Mal geküsst und das letzte Mal in deinen Armen geschlafen. Vor drei Wochen hab' ich dir das letzte Mal gesagt das ich dich liebe. Gestern Nacht hast du mir eine Sprachnachricht von unserem Hund geschickt. In meinem Herzen wirst du für immer sein. Ich kann nicht aufhören dich zu lieben, auch wenn es falsch ist."
- Meine Liebe zu P.
Don’t fuck the company oder Verlieben/Entlieben
Ich bin dabei etwas sehr dummes zu tun. Oder habe ich es schon getan? Von Anfang an habe ich versucht es mir auszureden bzw. es mir gar nicht erst einzureden. Dennoch bin ich dabei mich in einen Kollegen zu verlieben. Oder bin bereits verliebt ... zumindest in hin verknallt.
Dabei will ich es wirklich nicht. Aussehen, Alter und solche Dinge spielen für mich keine Rolle, deswegen wäre auch der Altersunterschied von 13 Jahren kein Hindernis für mich.
Dass er eine Freundin hat hingegen schon.
Selbst gesetzt dem Fall ich wĂĽrde mir Chancen ausrechnen, will ich keine Frau sein, die einer anderen Frau den Freund ausspannt. Oder eine Frau sein, deren Freund seine Ex fĂĽr sie verlassen hat. Also mich.
Laut manchen meiner Kollegen flirte ich mit ihm. Von meinem Standpunkt aus ist da aber ein groĂźes unabsichtlich! Ich rede mit ihm, wir scherzen miteinander. Aber so verhalte ich mich auch einem anderen Kollegen gegenĂĽber und da wird es mir nicht als flirten ausgelegt.
Sieht man Frauen das an? Habe ich dann ein Funkeln in den Augen? Oder Pfeile die auf mich zeigen und sagen: “Paarungswillig!” Ich glaube ja eher nicht. Weder posiere ich, noch versuche ich besonders witzig oder cool oder interessant zu wirken. Bei ihm zumindest nicht mehr als bei allen anderen Personen in meinem Leben sonst.
Vielleicht sollte ich einfach weniger auf andere hören und mehr mein Leben leben. Aber was, wenn da auch nur ein Funken Wahrheit dahinter steckt? Belüge ich mich selbst? Flirte ich, bin mir dessen bewusst und leugne es nur, um ein reines Gewissen zu haben?
Kann ich einfach davon ausgehen, dass mein Kollege schon merken wĂĽrde, wenn da von mir zu viel kommt und er sich dann zurĂĽckzieht? Oder sollte ich mich einfach von ihm fernhalten, ganz bewusst. Vielleicht auch, um mir zukĂĽnftigen Schmerz zu ersparen, wenn aus dem verknallt sein doch mehr wird...
Aber das will ich nicht! Ich arbeite gerne mit ihm zusammen, es ist witzig, die Zeit vergeht schnell und man kann mit ihm auch gut arbeiten.
Allerdings zieht sich das nun auch schon eine ganze Weile. Meistens reicht es mir, wenn ich weiß, dass er mich mag. Freundschaftlich. Ehrlich, mehr möchte ich gar nicht. Nur einmal im Leben mehr gemocht werden als die hübschen, selbstbewussten Frauen dieser Welt. Einmal bevorzugt werden, ohne etwas dafür geben zu müssen. Ohne meine Persönlichkeit zu verstellen um mehr zu sein wie andere und nur dafür gemocht zu werden.
Aber es gibt Tage, da wünsche ich mir auch mehr. Laut aussprechen würde ich das nie, aus Angst, dass es dann zu präsent wird. Und eigentlich will ich es selbst an diesen Tagen nicht wirklich. Wie gesagt, er hat eine Freundin. Lange schon. Und die Peinlichkeit, die folgen würde, sollte ich ihm meine Absichten erläutern, kann ich mir sparen.
Ich bin nun einmal wer ich bin und hätte keine Chance. Worüber ich froh bin, denn sonst würde ich es früher oder später versuchen. All meine guten Vorsätze über Bord werfen und ihn wissentlich anflirten. Im Versuch auf ein Mehr.
Und weil ich ein dummer Mensch bin, reicht eine komplizierte Geschichte mit einem Kollegen eben nicht. Denn verlieben tut man sich schnell. Ein Lächeln, er bringt dich zum Lachen und zack, Schmetterlinge im Bauch.
Wenn entlieben nur auch so schnell gehen wĂĽrde. Aber nein, da muss man sich anstrengen. Und weil ich befĂĽrchte, in der ersten Angelegenheit noch Mist zu bauen, versuche ich einfach jemand anderen an mich zu binden, damit ich mich darauf konzentrieren kann.
Natürlich fühle ich mich schlecht deswegen, aber ich weiß nicht einmal, ob es funktioniert. Ob dieser andere Kollege, den ich wirklich sehr gern habe, überhaupt je mehr in mir sehen könnte. Und was würde ich machen, sollte ich ihn tatsächlich dazu bekommen, privates Interesse an mir zu zeigen?
WĂĽrde ich das ĂĽberhaupt merken? Erkenne ich, wenn jemand mit mir flirtet? Oder mĂĽssten mir das auch meine Kollegen sagen? Verdammt, das Leben ist ... kompliziert.
Jegliche Formen der Liebe sind kompliziert. Und ich mache alles nicht gerade leichter. Wahrscheinlich sollte ich einfach von beiden mit sofortiger Wirkung die Finger lassen. Don’t fuck the company! Am besten nicht mal daran denken.
Er: Was ist los? Kann ich dir helfen?
Ich: Du verstehst es nicht und es verletzt dich, also nein!
Er: Aber du siehst so traurig aus!
Ich: Das ist der Preis den ICH zahle, damit du es nicht tust.
I’m sorry…but I have to choose myself!

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How can I make my heart stop from screaming?
Ich hasse, dass du mir nicht mehr reichst! I’m so sorry!
Lass mich frei…wenn ich geflogen bin, dann werde ich zurück ins Nest kommen.