In deiner Nähe flackert ein Licht so warm,
ein Lächeln verfßhrt, nimmt dich sanft in den Arm.
Die Worte wie Honig, die Blicke so klar,
alles scheint perfekt, so wunderbar.
Doch zwischen den Zeilen eine leise Gefahr,
ein Stich, kaum gespĂźrt, der sich heimlich bewahr.
Die kleinen Signale, die nun vordringen
sind Ketten aus Eisen, die dein Herz schon umringen.
Du siehst nur den Glanz, versteckt bleibt das Spiel.
Die Schatten verschwimmen, der Schmerz ist nicht viel.
Die Flaggen erscheinen schwarz in der Nacht.Â
Sie warnen vor Sturm, doch du bist noch nicht aufgewacht.
Ein Wort, eine Geste, die Zweifel verstreut.
Du nennst es Charme, doch dieser dich nicht erfreut.
Die Warnungen tanzen, wie Feuer im Wind.
Du ignorierst sie, als ob du sie nicht findâst.
Jeder sieht die roten Signale,
doch du bist geblendet vom warmen Farbenmale.
Von Nähe berauscht, die Hände so weich.
Du vertraust zu schnell, der Fall kommt schon gleich.
Es zog an dir sanft, doch viel zu fest.
Du bliebst, obwohl man dich nie ganz lässt.Â
Denn wer will schon hĂśren, was weh tun muss.
Wenn Liebe klingt, wie ein letzter Kuss?
Der Morgen kam, bracht Licht ungewollt.
Die Farben zurßck und jede Täuschung entrollt.
Nun sahst du klar, was alle gewusst.
Die Wunden zu tief, doch kein Verlust.
Ein Spiegel der Wahrheit, hart, unbarmherzig, klar,
zeigt alles, was vorher verborgen war.Â
Die SchĂśnheit der LĂźgen verblasst im Gesicht,
was glänzte war trßgerisch, kein echtes Licht.
Du lernst aus dem Schmerz, die Augen nun weit.
Erkennst die Zeichen der Zeit.
Das Herz trägt die Narben, Erinnerung brennt
Doch irgendwo glimmt was in diesem Moment.
Du kennst nun die Zeichen, das falsche Spiel.
HÜr beim nächsten Mal auf dein Inneres und fßhl.
Und lern- nicht wer glänzt, wer blendet, wer zieht,
sondern wer bleibt, wenn der Schein verglĂźht.
Die Erkenntnis ist nicht zugleich Schutz,
einmal im Schatten, kann dies erneut genutzt.
Doch wer einmal sieht, was dort geschah,
liest Zeichen klarer, als es je war.Â
Vielleicht hält einst jemand die Narben ganz still,Â
nicht um sie zu Ăśffnen- nur weil er sie heilen will.
Liebe sie stirbt nicht, sie wandelt nur sacht,Â
kommt leiser zurĂźck, wenn man nicht mehr wacht.Â