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Rezension: Hierarchien der Solidarität von Sinthujan Varatharajah & Moshtari Hilal
Inhalt:
Was bedeutet es, solidarisch zu sein - in einer Zeit mit multiplen Krisen?
Wie schaffen wir es, nicht auf eine hierarchischen Weise Solidarität zu zeigen?
Wir leben in einer Zeit voller Krisen, überall brennt es und viele dieser Krisen werden auch im digitalen Raum debattiert. Doch können wir uns alles anschauen, überall mitreden und Position beziehen?
Meine Meinung: Empfehlenswert (2,5/5)
+
Ich habe aus dem Buch super viele Schlüsse für mich und meine Arbeit ziehen können und unglaublich viel gelernt. Auch das Format mochte ich sehr gerne, weil es sich so liest wie ein geschriebener Podcast.
-
Leider musste ich meine Bewertung etwas drosseln, weil der Schreibstil sehr akademisch ist. Fachwörter werden benutzt, die nicht erklärt werden. Extrem viele Krisen werden nur in einem Nebensatz erwähnt, ohne näher darauf einzugehen. Und lange, verschachtelte Sätze machen es schwierig, in einen guten Lesefluss zu kommen.
Bei so einem Thema, das vor allem Minderheiten, die vielleicht nicht studiert haben, ansprechen sollten - finde ich es sehr schade, dass man während des Lesens das Gefühl hat, man müsste viel Hintergrundwissen mitbringen, um überhaupt die Sätze zu verstehen.
Dennoch: bleibt es ein spannendes Buch, das ein Thema behandelt, das aktueller denn je ist.
An dieser Stelle: vielen Dank an Wirklichkeit Books für das Rezensionsexemplar!
Rezension: Das Schiff der verlorenen Kinder von Boris Koch
Inhalt:
Felix und Leo sind Brüder und leben in einer schwierigen Familie. Manchmal wünschen sie sich einfach, zu verschwinden. Und eines Tages geht ihr Wunsch in Erfüllung.
Sie landen auf einem riesigen, alten Schiff, auf dem die eigenen Ängste als Monster erscheinen und angreifen. Tausende Kinder sind dort gefangen und werden von Monstern als Sklaven benutzt.
Beide sind sich sicher: Sie wollen so schnell wie möglich wieder nach Hause. Doch nicht alle Kinder wollen das.
Meine Meinung: Nicht empfehlenswert (2/5)
Ich mochte das Setting auf dem Schiff, sowie auch das Peter-Plan-Gefühl während des Lesens gerne. Jedoch wurde es ab der Mitte sehr vorhersehbar und die Fantasie-Welt, die dort aufgebaut wird, erschien mir nicht wirklich tief durchdacht, sondern eher oberflächlich.
Insgesamt war das Buch in Ordnung und unterhaltsam, mehr aber leider auch nicht.
An dieser Stelle: vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!