Lebensmittel #91: Kaktusfeige
Der bis zu vier Meter hohe Opuntienkaktus, an dem die Kaktusfeige wächst, gedeiht in den dürren Regionen der Tropen und Subtropen. Dabei ist Mexiko das grösste Anbaugebiet, aber auch in Ländern wie Südafrika, Australien, Israel und Spanien gedeiht die Kaktusfeige gut.
Die Kaktusfeige beinhaltet viel Kalzium, Phosphor, Kalium, Sodium und auch Ballaststoffe, Vitamin A, B, C und K. In zahlreichen Studien wurde aufgezeigt, dass der Feigenkaktus ein ausgezeichnetes Heilmittel ist, insbesondere für die Drüsen-, Nerven-, Immun-, Kreislauf-, Verdauungs- und Atemwegsysteme. In der traditionellen Medizin wurde der Feigenkaktus zur Behandlung von Wunden und leichten Hautverbrennungen verwendet. Kaktusfeigen werden meist frisch gegessen. Sie eignen sich hervorragend zu Süssspeisen, Konfitüren, Marmeladen, zu Obstsalaten, Mixgetränken sowie Sirup und zum trocknen. Die Frucht wird am besten der Länge aufgeschnitten und ausgelöffelt. Man kann aber auch die Schale abziehen und die Frucht in Scheiben schneiden. Einige Tropfen Zitronensaft und etwas Zucker heben den Geschmack. Raffiniert wird es erst mit Orangenlikör, Eierlikör oder mit heißer Schokolade.












