Contra-Mag.:Eine EU-weite Quote fĂŒr die Verteilung von Asylbewerbern wird die neue tschechische Regierung nicht anerkennen. Die EU könne "nicht den ganzen Planeten retten", so Babis. Von Michael Steiner Andrej Babis, der designierte MinisterprĂ€sident Tschechiens, lehnt â wie auch Ungarns Regierung â die Umverteilung von Asylbewerbern nach Quote, wie es die EU will, kategorisch ab. GegenĂŒber ... http://dlvr.it/Q0Mp8N
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54 Mal war ein Bewohner aggressiv, 38 SchlĂ€gereien, 17 Mal musste die Polizei kommen. Das ist die Bilanz des Sicherheitsdienstes im FlĂŒchtlingsheim in Neu-Bohlingen. Der Rat bewilligt die Finanzierung fĂŒr 2025.
Deutsche BĂŒrokratie: Ein sog. Spurwechsel ist nicht möglich
Deutsche BĂŒrokratie: "Ein sog. Spurwechsel ist nicht möglich." 10 ablehnten #AsylbewerberInnen aus #Kolumbien droht trotz Arbeitserlaubnis die Abschiebung, einem Heim fĂŒr #Demenzkranke daher die SchlieĂung.
Ein Heim fĂŒr Demenzkranke im niedersĂ€chsischen Landkreis Rotenburg fĂŒrchtet, schlieĂen zu mĂŒssen. Denn ein Drittel seiner PflegekrĂ€fte kommt aus Kolumbien. Weil ihre AsylantrĂ€ge abgelehnt wurden, droht den betroffenen zehn Pflegehelfern und -helferinnen aus Kolumbien eines Heims in Wilstedt die Abschiebung nach Kolumbien. Das Haus mĂŒsste dann schlieĂen, warnt die Heimleitung. Sie hat eineâŠ
Wer Zuwanderung ordnet, statt sie zu verteufeln, bekommt weniger AsylerstantrÀge und mehr ArbeitskrÀfte. Wer hat den Mut? Eine Kolumne.
Migration neu denken: Wie wir aus abgelehnten Asylbewerbern Arbeitsmigranten machen
Wer Zuwanderung ordnet statt sie zu verteufeln, bekommt weniger AsylerstantrÀge und mehr ArbeitskrÀfte.
Kolumne Berliner Zeitung 28.9.24
Die Zahl der AsylerstantrĂ€ge muss runter, so weit so richtig. Allerdings ist Deutschland nicht ĂŒberfordert, weil zu viele AuslĂ€nder kommen und den Deutschen die Wohnungen, Arzttermine sowie Kita- und SchulplĂ€tze wegnehmen, sondern weil sĂ€mtliche Bundesregierungen der vergangenen Jahre die Infrastruktur kaputtgespart haben.
Jetzt fehlen Lehrer, Erzieher und Ărzte, Busfahrer, Ingenieure und Handwerker. Woher die kommen sollen? Richtig, aus dem Ausland. Die âFremdenâ â angeblich Schuld an unserer Misere â sind in Wirklichkeit Teil der Lösung.
Auch die Syrer. 5.758 syrische Ărzte retten tĂ€glich mehr deutsche Menschenleben als sĂ€mtliche syrischen Extremisten (vier) in den vergangenen 20 Jahren getötet haben (fĂŒnf). So zynische Rechnungen werden notwendig, wenn Politiker der âdemokratischen Mitteâ nach dem Anschlag von Solingen einen generellen Aufnahmestopp fĂŒr Syrer fordern. Eine Million Menschen unter Generalverdacht zu stellen, weil ein Extremist drei Menschen ersticht, trĂ€gt nicht zur Rettung Deutschlands bei, sondern zu mehr Rassismus. âDeutschland den Deutschen, AuslĂ€nder raus!â, singt die Jugend des Landes â nicht nur in ThĂŒringen, auch auf Sylt â ohne sich klarzumachen, dass sie ihre Renten ohne Migration vergessen können.
Um den ArbeitskrĂ€ftemangel in den Griff zu bekommen, braucht Deutschland jedes Jahr 400.000 Einwanderer netto. Diese Menschen sollten legal einreisen, sofort Deutsch lernen und in Ausbildung und Arbeit vermittelt werden â und nicht ihr Leben riskieren und ĂŒber viele Monate in aussichtslosen Asylverfahren und abgelegenen UnterkĂŒnften festsitzen, wo sie depressiv oder aggressiv werden. Einzelne sind dann ansprechbar fĂŒr KriminalitĂ€t oder Extremismus. Bei 19 der insgesamt 23 Anschlagsplanungen seit 2016 haben sich die mutmaĂlichen AttentĂ€ter erst in Deutschland radikalisiert, hat der Terrorismusforscher Peter R. Neumann herausgefunden. Diese Leute sind also nicht als Dschihadisten eingereist, sondern erst hier dazu geworden. Ăberspitzt formuliert produziert unser Asylsystem Terroristen â zum GlĂŒck sind es nur vermutete 40 von zwei Millionen, also 0,002 Prozent.
Deshalb das Recht auf Asyl abzuschaffen, wĂ€re der falsche Weg. Stattdessen sollten wir aus abgelehnten Asylbewerbern legale Arbeitsmigranten machen â mit einem Chancenaufenthaltsrecht fĂŒr alle, die wir brauchen, und der unbĂŒrokratischen Zuwanderung von Arbeitswilligen, nicht nur von FachkrĂ€ften. Zwar darf man Asylrecht und Migration nicht vermengen - wer verfolgt ist, verdient Schutz unabhĂ€ngig davon, ob er dem Land von Nutzen ist. Aber auch GeflĂŒchtete wollen arbeiten, wenn sie können. Von den geflĂŒchteten MĂ€nnern, die seit mindestens acht Jahren in Deutschland leben, arbeiten 86 Prozent, von den deutschen MĂ€nnern 81 Prozent.
Was es âim groĂen Stilâ braucht, sind folglich nicht Abschiebungen, sondern Spurwechsel. Wer schon da ist und keine Straftat begangen hat, darf bleiben, wenn er arbeitet. Der Asylantrag wĂŒrde zurĂŒckgezogen, eine Aufenthaltsgenehmigung zur Arbeitsaufnahme erteilt, Mittelstand und junge MĂ€nner kĂ€men schneller zusammen, Gerichte und Kommunen wĂ€ren entlastet.
Falsche Anreize vermeidet man mit einer Stichtagsregelung und, indem der Weg nach Deutschland nicht mehr ĂŒber Schlauchboote, sondern Migrationszentren nahe der Heimat fĂŒhrt. Die ersten gibt es bereits, sie sollten nicht nur AbschlĂŒsse von FachkrĂ€ften prĂŒfen, sondern auch gering qualifizierte Arbeitswillige vermitteln â beides unbĂŒrokratisch und schnell. Retten wir Deutschland als Wirtschaftsstandort und Rechtsstaat: Wer Schutz braucht, bekommt Asyl. Wer eine Zukunft sucht, bekommt Arbeit.
Die Gemeinschaftsunterkunft soll in der Schwenninger StraĂe 6 gebaut werden. Bis zu 100 FlĂŒchtlinge konnten dort unterkommen. Es gibt allerdings eine zeitliche Begrenzung.
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Bezahlkarte fĂŒr Asylbewerber - Ein Testlauf auf dem Weg zur Abschaffung des Bargeldes?
Die Bezahlkarte fĂŒr Asylbewerber kommt, Kritik aus der Mehrheitsgesellschaft dazu gibt es kaum. Das könnte zum Bumerang werden: Den jetzt an einer Randgruppe getesteten Bargeldentzug als repressiven Hebel und Kontrollinstrument könnte die Politik bald ausweiten.
Von Susan Bonath
Anstelle von Bargeld sollen Asylbewerber in Deutschland demnĂ€chst Bezahlkarten erhalten. Darauf haben sich dieâŠ
Asylbewerber hinterlassen unschöne Spuren in der Turnhalle Neuburg
Neuburg â..Die Turnhalle der FOS dient seit einem Jahr als Erstunterkunft fĂŒr Asylsuchende. Jetzt steht eine teure âGrundreinigungâ an.
Ein Jahr nachdem die Halle eingerichtet worden war, muss insbesondere der Bodenbelag runderneuert werden. Das Landratsamt Neuburg spricht von einer ânotwendigen Grundreinigungâ, die derzeit möglich ist, weil es seit Ende November 2023 keine neuen Zuweisungen ausâŠ